Sonntag, 19. Mai 2019

Landesgartenschaugelände in Kronach

In Deutschland finden ja regelmäßig Gartenschauen statt; Bundes- und Landesveranstaltungen. Im Jahr 2002 war das oberfränkische Kronach Gastgeber der Bayerischen Landesgartenschau, die unter dem Motto "Neue Ufer" stand. Früher war das Gebiet, wo sich die Flüsse Haßlach und Kronach mit der Rodach vereinen, durch Industrieanlagen geprägt und ein innerstädtischer Problembereich mit massiven Umweltproblemen.

Um die Landesgartenschau hier austragen zu können, wurden erst Betriebe umgesiedelt, dann Altlasten beseitigt und schließlich das Gelände umgestaltet. Diese Aktion war eine der größten Altlastensanierungen, die in Bayern je durchgeführt wurden.

Nach der erfolgreichen Landesgartenschau 2002 steht das Gelände heute allen Bewohnern und Besuchern Kronachs zur Verfügung. Die 14 Hektar große Parkanlage bietet viele Details und lädt zu Spaziergang, Nordic Walking (ausgeschilderte Routen), Wanderung oder einer Radtour ein. Ich bin gerne im Café Seebühne mit Biergarten, das mitten im Parkgelände unweit der Seebühne liegt und beliebt für eine Rast ist. Der Kronacher Landesgartenschau-Park ist auch heute noch Schauplatz vieler Aktionen und Konzerte.



Mein Foto der Woche zeigt eine Installation, deren Umfeld seit der Landesgartenschau renoviert wurde. Der Lampenschirm war kaputt und wurde repariert, aber die Betonsofas und der Fernseher sind original. Man hat von hier einen traumhaft schönen Blick auf die Festung Rosenberg.

Fernseher und Kronach gehören zusammen, seit die Produktion der Loewe-Fernsehgeräte nach dem Zweiten Weltkrieg nach Kronach kam. Das Unternehmen wurde bereits 1923, dem Jahr der Einführung des Hörfunks in Deutschland, von den Brüdern David Ludwig Loewe und Siegmund Loewe gegründet, damals in Berlin. Loewe produziert mit seinen hochwertigen Geräten auch heute noch Hightech in Deutschland und ist damit einer der wenigen verbliebenen Fernsehhersteller mit Sitz in Europa. Leider ist das Unternehmen derzeit insolvent und alle hoffen, dass es irgendwie weiter geht.

Sonntag, 12. Mai 2019

Alte Steine in Rom

Rom ist eine meiner liebsten Städte - seit ich das erste Mal zu Schulzeiten dort war finde ich die Stadt faszinierend. Überall trifft man auf Denkmäler der Vergangenheit. Vor allem im Frühling ist Rom ein Traum, wenn es noch nicht allzu heiß ist.

Außerdem blüht alles und die Luft in der Großstadt ist angenehm. Ich mag es, ganz entspannt am Ufer des Tiber entlang zu schlendern. Da sieht man viel fühlingshaftes Grün. 

Interessant finde ich in Rom das Zusammentreffen von alt und neu - und zwar fast überall. Das Foto hier stammt aus dem jüdischen Viertel, nicht weit vom Portikus der Octavia entfernt.



In Rom war ich schon öfter, allerdings habe ich hier im Reiseblog noch nicht so viel darüber geschrieben (die Beiträge findet man am besten über die allgemeine Suche im Blog links oben oder hier), dafür findet sich ein Bericht in meinem Food-Blog. Das Foto oben ist Anfang Mai 2013 entstanden.

Sonntag, 5. Mai 2019

Die Kalksinterterrassen in Pamukkale, Türkei

Nachdem ich letzte Woche ein Foto aus der Nähe Dubrovniks gezeigt hatte, wollte ich diese Woche ein altes Dia von Dubrovnik 1987 veröffentlichen. Ich habe eine Weile auf dem Dachboden gesucht und einiges an Bildern durchforstet, allerdings keins gefunden. Die Fotos sind wohl in einem anderen Karton und das muss warten... Dafür fand ich einige andere von der damaligen Reise mit einem selbst ausgebauten VW-Bus über Land in die Türkei.

Roadtrip würde man Neudeutsch heute dazu sagen; früher war das die übliche Art, Urlaub zu machen: Man setzte sich ins Auto und fuhr einfach los. Wir hatten damals einen Reiseführer (mit viel Text und ein paar nicht sehr ansprechenden Schwarz-Weiß-Fotos) der Türkei dabei und eine Landkarte für die westliche Hälfte des Landes. Vom Osten der Türkei gab's damals in Deutschland keine Karten zu kaufen, aber der Atlas vermittelte das Bild, dass es dort Straßen gibt, und so war es dann auch. In der Türkei nutzt man seit 1929 die lateinische Schrift, so dass wir die Straßenschilder vor Ort problemlos lesen konnten (auf dem Hinweg in Griechenland war das oft ein Problem, da haben wir uns teilweise ganz schön heftig verfahren...) und auch ohne Navigationsgerät meist dort hin kamen wo wir hin wollten.

Barbara in einer der Kalksinterterrassen von Pamukkale, Türkei 1987

Nicht nur die vielen Sehenswürdigkeiten kultureller Art, sondern auch die Natur hat mich in der Türkei begeistert. Viel Zeit haben wir damals in Pamukkale verbracht. Pamukkale ist weltbekannt durch seine Kalksinterterrassen, die durch kalkhaltige Thermalquellen im Laufe der Jahrtausende entstanden sind. Beim Durchsickern des Kalkgesteins haben sie sich mit mineralischen Stoffen angereichert, die beim Abkühlen an der Erdoberfläche zu Kalksinter erstarren. Man darf seit 1996 nicht mehr wild baden, trotzdem wurde das gemacht, die Hotels vor Ort taten ihr übrigens, so dass das Areal vor ein paar Jahren gesperrt wurden, um es zu reinigen. Seit 1998 steht Pamukkale mit seinen Kalksinterterrassen auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO. Wir waren ein Jahr davor dort und damals konnte man noch in den ca. 36°C warmen Becken planschen. Am Abend wurde es dann doch etwas kühl, jedenfalls habe ich mir auf dem Foto ein Handtuch umgehängt. Vom Tag gibt's übrigens einige Fotos bzw. Dias von mir, wie ich mich im Bikini in den Becken räkele - ohne das auf Instagram zu teilen; ich war also definitiv meiner Zeit voraus. ;-)

Beeindruckend fand ich auch die Ruinen des angrenzenden antiken Kurbads Hierapolis. Zur Zeit der Römer war dies Teil der römischen Provinz Asia und hier wurde die römische Badekultur zelebriert. Das Thermalwasser wurde damals schon wegen seiner heilenden Wirkung verehrt.

Sonntag, 28. April 2019

Motorsegler vor der kroatischen Küste

Mein heutiges Foto der Woche stammt von 2011, als wir kurz in Dubrovnik waren. Auf die Idee, mir dazu Fotos rauszukramen kam ich vor ein paar Tagen in einem kroatischen Restaurant. ;-)

Zu dem damaligen Besuch in Dubrovnik gibt es auf dem Blog nur ein paar Fotos; mehr habe ich bisher nicht geschrieben, da mir die Stadt einfach zu voll und hektisch war. Vor allem im Vergleich: Wir kennen die Stadt und die Region aus dem Jahr 1987, damals gab's auch schon Touristen, aber nicht solche Menschenmassen.

Es war in den 1980ern auch komplizierter, in das damalige Jugoslawien einzureisen und dort mit dem Auto auf eigene Faust unterwegs zu sein. Ich erinnere mich gut an die Tankgutscheine und daran, dass diese und das Geld ein paar Wochen später viel weniger wert waren. Und ich erinnere mich daran, dass uns Polizisten anhielten, die meinten, wir seien zu schnell gefahren, was nicht stimmte, ihnen aber ihr mageres Gehalt etwas aufbesserte; damals eine übliche Masche.

Motorsegler vor der kroatischen Küste nahe Dubrovnik

Wir haben damals viel Zeit in Dubrovnik verbracht und die wirklich schöne Stadt auf uns wirken lassen. Die ehemalige Seerepublik Ragusa war ein bedeutender maritimer Stadtstaat im Mittelmeer, entsprechend sind die Stadtmauern von Dubrovnik dimensioniert: Mit einer Länge von 1,9 km und einer Breite zwischen 3 und 6 Metern bilden sie auch heute noch das besterhaltene Fortifikationssystem Europas.

Kroatien ist ein vielseitiges Land, das auch wegen seiner über 1000 Inseln bekannt ist. Bisher habe ich es noch nicht geschafft, mit einem dieser typischen kroatischen Motorsegler - wie hier auf dem Foto - die Küste entlang zu segeln. Auch moderne Yachten oder Katamarane gibt es, die man mieten kann.

Sonntag, 21. April 2019

Ostern in der Fränkischen Schweiz: Malerische Wanderungen, Osterbrunnen und Kirschblüte

Die Fränkische Schweiz liegt im Norden Bayerns und ist überregional bekannt. Das Land der Burgen, Höhlen und Genüsse lädt ein zum Aktivsein, Schlemmen und Entschleunigen in atemberaubender Natur- und Kulturlandschaft. Charakteristisch für die Region sind die schöne hügellige Landschaft mit ihren markanten Felsformationen und Höhlen sowie malerische Orte, Burgen und Ruinen.

Erreichbar ist die Fränkiche Schweiz über die Autobahnen A9, A 73 und A70. Sie liegt quasi zwischendrin, ganz grob im Städtedreieck Nürnberg, Bamberg und Bayreuth. Die Fränkische Schweiz ist eine der ältesten Urlaubsregionen Deutschlands. Vor rund 200 Jahren gab es hier Molkekuren, außerdem wurden die Höhlen beliebt. Der Freizeitwert ist auch heute noch hoch, daher kommen viele Urlauber hierher. Neben Hotels und Pensionen gibt es einige Campingplätze.

Fränkische Schweiz - Spazierweg bei Plankenfels

Motorradfahren, Radeln, auch mit dem E-Bike auf gut ausgeschilderten Fahrradwegen machen Spaß. Über 4000 Kilometer markierte Wanderwege bringen genügend Abwechslung. Man kann Angeln oder Kajakfahren und wer es mal ausprobieren mag, die Fränkische Schweiz ist eines der beliebtesten Klettergebiete Deutschlands.

Auch der Genuss kommt nicht zu kurz: Die fränkische Küche ist deftig und bekannt; für jeden Geschmack gibt es etwas, vom Schweinebraten mit Kloß, Sterneküche bis hin zum veganen Biergarten ist alles zu finden. Über 70 Privatbrauereien (Oberfranken hat die höchste Brauereidichte der Welt) sorgen dafür, dass das Bier zum Essen nie ausgeht. Viele der Brauereien haben einen eigenen Brauereiausschank und sind mit ihren Biergärten beliebte Ausflugsziele.

Spaziergang um Plankenfels


Der kleine Ort Plankenfels liegt südlich von Hollfeld im Naturpark Fränkische Schweiz. Bekannt ist der durch das schön gelegene Schloss und die malerische Lage an der Wiesent. Der Ort verdankt seinen Namen einer Festung auf dem unbewaldeten "blanken" Felsen, die strategisch wichtig lag. 1217 wurde er erstmals erwähnt, das heutige Schloss ist ein Folgebau. Beeindruckend ist die Lage, teils auf dem Fels gebaut und fast 400 Meter hoch über dem Tal der Wiesent.

Fränkische Schweiz - Schloss Plankenfels von der Wiesent aus gesehen

Um Plankenfels herum sind einige Wanderwege und Mountainbikestrecken ausgeschildert. Da ich mit meiner Mutter unterwegs war, entschieden wir uns für den knapp 2 km kurzen Rundweg RW 1 mit dem Namen "Zum Echo".

Kathedrale St. Paul in Mdina, Malta

Da heute Ostersonntag ist, gibt's ein Detailfoto einer Kathedrale als Foto der Woche. Die Farbe des sandfarbenen Kalksteins ist so typisch für die Insel, dass manche vielleicht daran erkennen, von welcher Mittelmeerinsel es stammt?!

Auf Malta sind die meisten Gebäude aus diesem Stein gebaut und die Kathedrale St. Paul in Mdina hat mir bei dem strahlend blauen Himmel besonders gut gefallen. Sie ist eine der beiden Bischofskirchen des Erzbistums Malta. Der Apostel Paulus soll als Schiffbrüchiger auf der Insel Malta gelandet sein, er gilt als Gründer und von seinem Aufenthalt auf der Insel leitet sich das Patrozinium der Kathedrale ab. Das Bistum wurde wahrscheinlich 533 gegründet und genau wie die Insel war die Geschichte vielfältig.

Kathedrale St. Paul in Mdina, Malta

Im Jahr 1693 gab es ein Erdbeben, das die alte normannische Kathedrale zum großen Teil zerstörte. Der heutige Bau wurde 1702 fertig gestellt. Im Innern ist er prächtig barock, wobei ich die farbigen Marmorplatten im Bodenbereich sehr interessant fand. Viele sind Grabplatten, auf denen mit Steinintarsien Skelette abgebildet sind.

Weitere Fotos der Kathedrale St. Paul in Mdina sowie weitere Impressionen aus Malta finden sich in meinem ausführlicheren Blog-Beitrag zu Malta.

Sonntag, 14. April 2019

Rheinische Missionskirche in Stellenbosch, Südafrika

Stellenbosch ist nach Kapstadt die zweitälteste von Europäern gegründete Siedlung im heutigen Südafrika. Urprünglich war sie als Versorgungsbasis der 50 km westlich gelegenen Tafelbucht und der Schiffe der Niederländisch-Ostindischen Kompanie gedacht. Schön ist, dass hier viele Gebäude aus der damaligen Zeit erhalten geblieben sind. Wer den sog. kapholländischen Stil mit seinen strahlend weißen Fassaden sehen und erleben möchte, kommt an Stellenbosch nicht vorbei.

Stellenbosch ist von Hügeln und Bergen umgeben und liegt inmitten von fruchtbaren Tälern. Die Gegend ist landwirtschaftlich geprägt und gehört zu den bedeutendsten Weinanbaugebieten Südafrikas. Ich war vor 15 Jahren für eine Nacht dort und habe mir damals in Ruhe die Stadt angeschaut; von dem Besuch stammt mein heutiges Foto der Woche. Gut erinnere ich mich auch an das gute Essen und die exzellenten Weine. 



Eins der Fotos, die ich damals mit der analogen Spiegeleflex gemacht habe, zeigt die Rhenish Mission Church. Diese historische Rheinische Missionskirche in Stellenbosch liegt am zentralen Platz des Ortes namens Die Braak. Um die parkähnliche Grünfläche gruppiert sich eine Reihe sehenswerter Gebäude. Die Rheinischen Missionsgesellschaft war im 19. Jahrhundert in der Kapkolonie aktiv und hat diese Kirche bereits 1823 gebaut. Irgendwo habe ich gelesen, dass auch Sklaven hin kamen und das Gebäude erweitert werden musste. Der hier abgebildete Bereich mit Blick zur Braak entstand 1840, wie auf dem Foto ersichtlich.

Ich war 2004 zusammen mit einer guten Freundin 10 Tage in Südafrika und habe ein paar Tage der Reise hier auf dem Blog dokumentiert. Irgendwann gingen mir dann Zeit und Lust aus; zu Stellenbosch gibt es bisher noch keinen Beitrag.

Sonntag, 7. April 2019

Blühender Park in Funchal

Das Frühjahr steht für Blüten - und der Jardim Municipal do Funchal auf Madeira ist so fröhlich bunt, dass man noch mehr Lust auf Frühling bekommt!

Der Park liegt im Zentrum der Stadt und ist nicht allzu groß. Es gibt große Bäume, aber auch Beete mit Blumen und viele Bänke, auf denen man in Ruhe sitzen kann, um die Farben, die Gerüche und auch die Vögel, die dort herum schwirren, zu beobachten.

Funchal - bunte Blütenpracht im Jardim Municipal do Funchal

Besonders schön finde ich die Insel des ewigen Frühlings im April: Links erkennt man einen blühenden Jacaranda-Baum, der diese typischen lilafarbenen Blüten hat.

Vor sechs Jahren waren wir das erste Mal auf Madeira, im Rahmen einer Kreuzfahrt mit der Celebrity Silhouette. Das war im April und damals habe ich dieses Foto aufgenommen, zusammen mit ein paar anderen von diesem schönen Park - eins davon ist im anderen Beitrag. Uns hat es so gut gefallen, dass wir später einen 10tägigen Urlaub dort verbracht haben. Über Madeira findet sich daher einiges auf dem Blog.

Montag, 1. April 2019

Impressionen Q1 2019

Im Januar habe ich wieder mehr Fotos über Instagram geteilt. Vor zwei Jahren habe ich damit angefangen, ein paar der Instagram-Fotos für den Blog zusammenzustellen (hier auf dem Blog ist es doch deutlich nachhaltiger!) und es ist interessant anzuschauen, wie sich die Quartale gleichen und unterscheiden. :-)

Den Neujahrstag habe ich dieses Mal in Regensburg verbracht; über Silvester in Regensburg habe ich sogar einen Beitrag für den Blog geschrieben. Das zweite Foto ist nahe Zeyern (nicht weit von Kronach) aufgenommen, eine kleine Kapelle bei Sonnenuntergang. Rechts oben der Dom St. Salvator zu Fulda ist das barocke Wahrzeichen der Stadt.

Collage Instagram-Fotos Januar 2019

Die Basilika Vierzehnheiligen ist nach Außenrenovierung wieder ohne Gerüst zu sehen und abends beleuchtet besonders schön. Das Foto in der Mitte ist der Blick auf das oberfränkische Marktzeuln, das vor allem wegen seiner schönen und denkmalgeschützten Fachwerkhäuser bekannt ist. Das Foto rechts zeigt den Stadtplatz von Kemnath mit etwas Schnee. Kemnath ist das Tor zur Oberpfalz.

Im Februar habe ich Zeit offline verbracht, was zwischendurch auch gut tut. Daher gibt's nur eine Collage mit drei Bildern:

Collage Instagram-Fotos Februar 2019

Sonntag, 31. März 2019

Tagesausflug nach Ayutthaya und der Buddhakopf in den Wurzeln

Die Ruinen von Ayutthaya gehören seit 1991 zum UNESCO-Welterbe und zählen zu den wichtigsten kulturellen bzw. historischen Sehenswürdigkeiten Thailands.

Die Stadt Ayutthaya wurde 1351 von König U Thong gegründet, sie war die Hauptstadt des siamesischen Königreiches Ayutthaya, bis sie im 18. Jahrhundert zerstört wurde. In ihrer Glanzzeit war Ayutthaya eine Millionenmetropole mit 375 Klöstern und Tempeln, 100 Stadttoren und fast 30 Festungen. 33 Könige residierten über 400 Jahre lang hier, Ayutthaya war politischer und kultureller Mittelpunkt eines Großreichs, das als Erbe von Angkor fast das ganze südostasiatische Festland umfasste. 1957 begann man mit der Restaurierung, 1976 wurde das Gebiet zum Geschichtspark (Ayutthaya Historical Park). Die bedeutendsten Baudenkmäler stehen im historischen Zentrum der Stadt, die man besichtigen kann.

Eines der beliebtesten Fotomotive von Ayutthaya ist dieser Buddhakopf in den Baumwurzeln. Er gehört zum Wat Mahathat, dem rituellen Zentrum der Stadt und besteht aus Sandstein. Der Rest des Buddhas ist verschwunden und die Wurzeln einer Pappel-Feige (Ficus religiosa, Bodhi-Baum) haben den Kopf im Laufe der Jahre so malerisch umschlungen.

Ich vor dem Buddha in den Baumwurzeln, Wat Mahathat, Ayutthaya - März 2006

Das Foto stammt vom März 2006, ein Kollege hat mich fotografiert.

Da Ayutthaya nur ca. 70 km nördlich von Bangkok liegt, kann man Ayutthaya gut als Tagesausflug von Bangkok aus besichtigen. Bei meiner Rucksackreise nach Thailand 2002 hatte ich es nicht geschafft, mir die Stadt anzuschauen, so habe ich 2006 die Gelegenheit genutzt, als ich beruflich in Bangkok war. Man kann in den Tempelanlagen und im Geschichtspark stundenlang herum laufen. Wer mag, kann Elefanten reiten; es gibt Fische in den Flüssen zu bewundern und man findet auch etwas zu essen, mit Blick aufs Wasser.

Samstag, 30. März 2019

Faszination Asien

Ich mag am Bloggen ja so gerne, dass man dabei andere Menschen mit ähnlichen Interessen trifft, die man im normalen Leben nie kennen lernen würde. Michelle zum Beispiel wohnt so weit von mir entfernt, dass wir uns wahrscheinlich nie begegnet wären. Aber ich kenne ihr Reiseblog und lese da sehr gerne, was sie alles erlebt. Michelle hat ein paar Monate in Singapur gelebt und dort studiert. In der Zeit hat sie auch Ausflüge unternommen, z.B. nach Jakarta und war genauso begeistert vom Monas wie ich. - Also gibt's da trotz des Altersunterschieds ein paar Gemeinsamkeiten.

Gerade hat sie eine Blogparade laufen zum Thema Faszination Asien. Der Kontinent mit vielen Facetten und einer komplett anderen Kultur fasziniert - und Michelle will wissen, was wir mit Asien verbinden. Sie z.B. mag asiatische Musik und Animes; dazu fehlt mir irgendwie der Zugang. Ich mag Asien vor allem als interessante Reise-Destination und ich mag die authentische Küche vor Ort.



Das erste Mal nach Asien bin ich sogar mit dem Auto gefahren! Nach dem Abitur ging's mit einem selbst umgebauten VW-Bus in die Türkei, vor allem in den asiatischen Teil. 1987 war das Reisen noch etwas anders als heute. Anfang 1990 kam ich dann nach so richtig nach Asien, zum Auslandsstudium nach China. Auch wenn ich zuvor schon viel über an Kultur und Sprache gelernt hatte, war das ein kleiner Kulturschock. Ich habe mich durchgeboxt und viel gesehen, viel erlebt und viel gerlernt. Zurückgefahren bin ich damals übrigens mit der Transsibirischen Eisenbahn, was super war: So kam ich im Frühjahr 1991 langsam und mit vielen Eindrücken ganz langsam von Asien in ein sich gerade extrem veränderndes Europa zurück. Inzwischen habe ich ein paar weitere asiatische Länder bereist; oben in der Karte in Blautönen dargestellt. Auf der Karte sieht man aber auch, dass Asien riesig ist und ich viele Länder noch nicht kenne - meine "weißen Flecken" sind hier grau hinterlegt.

Asien ist vielseitig und jede Region hat andere Sehenswürdigkeiten, Kulturen, Landschaften, Fauna und natürlich anderes Essen.

Die Asiatische Küche


Das klingt genauso blöd wie "die europäische Küche", und sogar noch heftiger, da Asien ja deutlich größer als Europa ist und die Küche noch vielfältiger. Mongolischer Feuertopf mit Lammfleisch, indonesischer Fisch mit Gemüse und Obst, von dem ich keine Ahnung habe, wie es heißt, indisches Dal, japanisches Sushi, georgisches Chatschapuri, nepalesische Momos, thailändisches Streetfood, kantonesische Dim Sum, arabische Mezze - wenn ich anfange, kann ich stundenlang (wirklich!) davon erzählen und gerate ins Schwärmen.



Ich liebe es, in asiatischen Ländern über Märkte zu schlendern, die Lebensmittel zu bestaunen und Menschen zu beobachten. Wenn es daneben Garküchen gibt oder ein einfaches Restaurant, dann ist das meins. Mir ist die einfache Küche, wie sie in den Ländern von normalen Menschen konsumiert wird, am liebsten. Die Geschmäcker sind authentisch, und wenn viele Einheimische dort essen, ist das meist ein gutes Zeichen.

Sonntag, 24. März 2019

Macau und die Ruine der Pauluskirche, China

Heute habe ich wieder ein altes Foto, das ich 2005 mit meiner damaligen Digitalkamera gemacht habe. Die Auflösung mit den damaligen Kameras war noch nicht die beste und die Fotos haben höchstens noch dokumentarischen Wert.

Für mich war es schön, die Ruine der Pauluskirche einmal ohne Gerüst zu sehen. Ich war 1990 schon einmal dort, damals war sie eingerüstet. Allerdings waren damals wenige Touristen dort und ich bin gespannt, wenn ich meinen alten Dias aussortiere, ob ich ein Foto davon finde und wie viele Menschen davor sind. Das Wahrzeichen Macaus wurde 2005 als Teil des historischen Zentrums der Stadt in das UNESCO Welterbe mit aufgenommen.

Macau im Dezember 2005

Man erkennt diese bekannte Ruine hier unten etwas links der Mitte im Bild. Ich habe es von der Fortaleza do Monte aus aufgenommen. Wenn man direkt davor steht, wirkt es ganz anders (davon gibt's Fotos hier!) und in früheren Jahrhunderten war diese Kirche, die auf einem Hügel steht, sicherlich exponiert und auffällig. Hier auf dem Foto erkennt man viele Wohnhäuser und Wolkenkratzer, die heutzutage eher das Stadtbild von Macau prägen. Die übrig gebliebene Fassade der Kirche geht daneben fast unter.

Mir gefällt die Stadt am Meer sehr gut. Sie vereint modernes China mit portugiesischem kolonialen Flair. Ein paar weitere Fotos von Macau habe ich bereits 2005 in einem Beitrag auf den Blog gestellt.

Sonntag, 17. März 2019

Lin An Tai in Taipei, Taiwan

Heute habe ich ein Foto, das erst 5 Jahre alt ist. Im März 2014 war ich das erste Mal auf der Insel Taiwan. Ich bin damals nach einem beruflichen Einsatz, den ich in Shanghai hatte, hingeflogen und habe auch ein wenig über meine Reise nach Taipei geschrieben.

Mir hat die Stadt gut gefallen und besonders schön fand ich, dass man in Taipei nicht nur Hektik und Großstadt, sondern auch Ruhe finden kann. Erholsam fand ich das Lin An Tai Historical House and Museum, von dem diesmal das Foto der Woche stammt.

Lin An Tai Historical House and Museum, Taipei, Taiwan

Im Jahr 1754 kam Lin Chin-Ming aus der Provinz Fujian nach Taiwan. Er und seine Söhne waren erfolgreiche Geschäftsleute und kamen zu Reichtum, so dass sie dieses Ensemble von Häusern gebaut haben. Es ist in Richtung Südwesten gebaut und soll über gutes Fengshui verfügen. Die typisch südchinesische Anlage, bestehend aus Häusern, Gebäuden, Wegen, Gärten und einem See ist inzwischen eins der ältesten Gebäude-Ensembles Taiwans.

Als ich dort war, war auch eine Klasse Grundschüler dort, die ähnlich interessiert waren wie ich.

Sonntag, 10. März 2019

Wanderung am Pico de Fogo

Heute habe ich mal wieder ein altes Foto herausgekramt, das 1999 aufgenommen wurde. Wir waren damals für zwei Wochen auf den Kapverdischen Inseln, auf der touristischen Insel Sal, und haben einige Ausflüge von dort unternommen, um das Land besser kennen zu lernen. Ein Tagesausflug führte mit einem kleinen Flugzeug auf die Insel Fogo. Auf Fogo spürt man am ehesten, dass die Inselgruppe der Kapverden vulkanischen Ursprungs ist; Fogo ist quasi ein einziger Vulkan! Wir flogen früh morgens los und konnten schon von der Ferne die Insel sehen. Von oben ist der Vulkan beeindruckend, Tuffkegel, erkaltete Lavaströme; alles wirkt unwirklich, unbewohnbar.

Der Pico do Fogo ist 2829 m hoch und nach dem Teide (auf Teneriffa) die zweithöchste Erhebung im Atlantik. Fogo bedeutet Feuer. Die Insel ist 475 qkm groß und entstand durch verschiedene Eruptionsphasen, gefolgt von Erosionsphasen. So entstanden Täler, die wieder mit Lava gefüllt wurden, der Pico (so heißt der Vulkankegel) baute sich als Vulkan auf der alten Caldeira auf, immer wieder kamen zu bereits vorhandenen Kegeln neue hinzu. 

Wanderung am Pico de Fogo, Kapverden - eingescanntes Foto von 1999

Wir landeten auf dem abenteuerlichen Flugplatz in São Filipe, dem größten Ort auf der Insel und fuhren von dort nach Chã das Caldeiras. Während der Fahrt hatte man bereits einen atemberaubenden Blick auf die einmalige Landschaft. Wir sahen, wie Menschen auf der schwarzen Vulkanerde Wein und Gemüse anbauten und konnten davon kosten. Highlight des Tages war eine Wanderung am Rand des Vulkans.

Der Pico de Fogo lebt: Es gibt Rauchsäulen und ab und zu kleine Erdbeben. Wir waren wie gesagt 1999 dort und 2014 war wieder ein größerer Ausbruch des Vulkans, so dass es heute anders aussieht als damals.

Sonntag, 3. März 2019

Františkovy Lázně - Franzensbad

Františkovy Lázně (Franzensbad) liegt kurz hinter der bayerisch-tschechischen Grenze, direkt neben Cheb (Eger) und zählt zur Region Karlsbad. Bekannt ist die kleine Stadt (5.500 Einwohner) seit über 200 Jahren vor allem als Kurort.

Angelegt wurde das Kurbad 1793, wobei bereits seit dem 14. Jahrhundert bekannt war, dass die Gegend Quellen besaß, deren Wasser als heilend angesehen wurde. Die Stadt hat ihren Namen von Erzherzog Franz Joseph Karl von Österreich, der als Kaiser Franz II. letzter Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation war und 1804 das Kaisertum Österreich gründete, das er als Franz I. bis zu seinem Tod regierte. Unter seiner Förderung entwickelte sich das Kurbad im Bäderdreieck von Franzensbad, Marienbad und Karlsbad.

Františkovy Lázně - Franzensbad - Neue Kolonnaden

Franzensbad ist eins der ältesten Moorbäder Europas und auch als Frauenheilbad bekannt. Die letzten Jahrzehnte wurde kräftig renoviert; ich bin öfter dort und freue mich darüber, wie sich der Ort entwickelt hat. Dieses Foto der Neuen Kolonnaden ist von 2006 oder 2007.

Das für diese Kurbäder so typische Schönbrunner Gelb kombiniert mit Weiß macht die Gebäude so reizvoll. Klassizismus, Empire, Belle Epoque: Klassische Bäder-Architektur kombiniert mit schönen Parkanlagen, ein Traum. Gerade im Frühling ist es dort besonders schön, wenn Rhododendren blühen und man nach einem Spaziergang eins der so typischen Cafés besuchen kann. Hier nicht weit vom Fotografierstandort habe ich übrigens die beste Nuss-Biskuitrolle meines Lebens gegessen. :-)

Das Tschechische Bäderdreieck gilt als die quellenreichste Region Europas und ist weltweit bekannt. Franzensbad ist das kleinste Kurbad im Dreieck und gilt als das Juwel der böhmischen Kurorte. Mir persönlich gefällt es am besten; es ist überschaubar und entspannend. Wer ausprobieren möchte, ob er Kuraufenthalte mag: Franzensbad bietet Schnupperkuren an oder Wellness-Wochenenden. Aber auch, so wie ich es mache, ein Kurzbesuch mit Spaziergang gefolgt von Kaffee und Kuchen lohnt sich.

Sonntag, 24. Februar 2019

Hindu Tempel in Singapur

Der zugegeben etwas egoistische Ansatz meiner Aktion, dieses Jahr jede Woche ein altes Foto zu posten war ja, auf dem Dachboden zu wühlen und alte Fotos, Dias und Filme herauszusuchen, auszusortieren und ein paar brauchbare Fotos oder Dias oder Filme zu digitalisieren oder organisiert abzulegen. Bisher hat das noch nicht so ganz geklappt, aber das Jahr ist ja noch jung. ;-)

Mir geht es so, dass ich auf Reisen gerne fotografiere, die Fotos danach aber eigentlich nie anschaue. Irgendwie ist das schade, da ja schöne Erinnerungen damit verbunden sind. Daher habe ich mir überlegt, dass ich nicht bis zum Rentenalter damit warten will, die alten Fotos zu sichten. Da steckt einiges an Arbeit dahinter und vor allem muss ich mir überlegen, wie ich die verbliebenen Reise-Erinnerungen archiviere. Da mir schon einige Reisen fehlen, da die damaligen Sicherungen auf CD-ROM sich nicht mehr lesen ließen, tendiere ich dazu, ein paar Fotos auch analog aufzubewahren oder abzulegen. Wie macht Ihr das?

Barbara vor einem Hindutempel in Singapur 2002

Bei diesem analogen Foto, das Anfang 2002 mit einer Spiegelreflex aufgenommen wurde und das ich vorhin eingescannt habe, musste ich eine Weile überlegen, bis mir wieder einfiel, dass es in Singapur aufgenommen worden sein muss. Geotags heutzutage sind schon eine super Sache. ;-)

Ich erinnere mich aber noch gut an diesen heißen Tag als wir in Singapur einige Sehenswürdigkeiten abgeklappert haben. Mitten im wuseligen Chinatown Singapurs findet man einen nicht ganz dazu passenden Hindutempel, den Sri Mariamman Tempel. Das ist der älteste Hindu-Tempel Singapurs; er wurde von indischen Einwanderern aus Südindien 1827 erbaut. Geweiht wurde er der Göttin Mariamman, die angeblich Krankheiten heilen kann. Während der britischen Kolonialzeit war hier das Standesamt für Hindus; nur dieser Tempel war berechtigt, Hindu-Eheschließungen durchzuführen. Wir waren lange dort und haben echt gestaunt. Mein Fotograf fand aber offensichtlich mich im Vordergrund interessanter als die noch weiter nach oben gehenden Etagen, die auf dem Foto abgeschnitten wurden. Da man vom Tempel online inzwischen viele schönere Fotos findet, sehe ich dieses Foto also eher als klassische Reiseerinnerung. :-)

Update: Danke Michelle, es ist definitiv der Sri Thendayuthapani Temple, der in Little India liegt. Wir hatten uns damals ja einige Tage in Singapur aufgehalten und einiges besichtigt. Der Tempel scheint bei Hindus sehr beliebt für diverse Feste zu sein.

Sonntag, 17. Februar 2019

El Djem, Tunesien

Das Amphitheater im tunesischen El Djem ist mit einem Fassungsvermögen von 35.000 Zuschauern ist nach dem Kolosseum von Rom und dem Amphitheater von Capua das drittgrößte Amphitheater des ehemaligen Römischen Reiches. Es wurde 238 nicht von den Römern sondern von den durch Olivenöl reich gewordenen Einwohnern El Djems gebaut. El Djem (auch El Jem, arabisch الجم al-Dschamm) ist das antike Thysdrus, nach Karthago war das die zweitgrößte Stadt des römischen Imperiums in Afrika. Das Amphitheater ist relativ gut erhalten und wurde bereits 1979 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.

Heute wird es für Konzerte und Festspiele genutzt, außerdem besuchen Touristen den Ort und das Amphitheater.

El Djem, Tunesien


Ich war 1989 und 2013 hier und fand es nie überfüllt; es liegt doch etwas abseits der Badeziele des Landes. Dieses Foto stammt vom März 2013.

Wenn man darin herumschlendert, kann man die Kämpfe der Gladiatoren mit Löwen und Tigern sowie die rasanten Wagenrennen erahnen. Die Stimmung in dem Bauwerk ist beeindruckend. Wer alte Steine mag, der kann sich einige Zeit hier aufhalten und die Ruinen auf sich wirken lassen.

Samstag, 16. Februar 2019

Inselhüpfen in der Karibik

Seit Ewigkeiten wollte ich die Kleinen Antillen kennen lernen. Darunter versteht man die Inselkette in der östlichen Karibik, die sich von den Jungferninseln im Norden bis vor die venezolanische Küste im Süden erstreckt. Bisher hatte ich davon nur eine einzige Insel besucht, und zwar St. Martin bei einer Transatlantikreise vor knapp 6 Jahren.

Die großen Karibikinseln wie Kuba, Cozumel oder Jamaika kenne ich besser, aber diese kleinen Inseln, die man oft sogar innerhalb eines Tages mit Boot oder Auto umrunden kann, sind ganz anders und auch interessant.

Kleine Antillen - St. Vincent

Die Kleinen Antillen werden übrigens weiter unterteilt und zwar abhängig vom Nordost-Passatwind in die nördlich gelegenen Inseln über dem Winde und die südlichen Inseln unter dem Winde, wobei man da unterschiedliche Informationen findet. Viele der Inseln bilden eigene Staaten, teils haben sie auch eigene Währungen, teils teilen sie sich eine Währung.

Klassisches Inselhüpfen ist erstaunlich schwierig. Man kann mit einem eigenen Boot segeln oder man nimmt den Privatjet, klar. Aber wenn man mit öffentlichen Verkehrsmitteln von einer Insel zur nächsten möchte, tut man sich schwer. Es gibt Flüge, die allerdings nicht gerade billig sind. Fähren bzw. Schnellboote hätte ich erwartet, da die Inseln nicht weit voneinander entfernt sind, allerdings gibt es kaum welche. Man kommt damit z.B. von Guadeloupe nach Dominica und Martinique, aber sonst sieht es mau aus.

Sonntag, 10. Februar 2019

Sacré-Cœur, Paris

Die Basilika Sacré-Cœur de Montmartre ist eines der Wahrzeichen von Paris und jedes Mal, wenn ich in der Stadt bin, freue ich mich wenn ich die Gelegenheit bekomme, dort herumzuschlendern. Das Viertel an und auf dem Butte Montmartre liegt im Norden der Stadt und ist bekannt durch die Künstler des 19. Jahrhunderts. Auch heute noch findet man hier Maler, die sich auf Touristen eingestellt haben und z.B. Portraits machen.

Von weitem sichtbar thront die Basilika Sacré-Cœur über Paris. Der neoromantisch-neobyzantinische Bau entstand nach dem Krieg von 1870/71 und dem Aufstand der Commune 1873. Ein goldenes Mosaik verherrlicht das namengebende Herz Jesu, dem die Wallfahrtskirche geweiht ist.

Sacré-Cœur, Paris

An kalten Wintertagen wie hier 2008 hat man manchmal Glück und ist einer der wenigen Besucher dort. Im Sommer finde ich es inzwischen zu voll. Das Weiß des Gebäudes passt wunderbar zu dem strahlend blauen Himmel. Und der Ausblick von der vorgelagerten Terrasse ist spektakulär.

Ein paar Impressionen zu einem winterlichen Wochenende in Paris auf dem Blog findet sich hier.

Samstag, 9. Februar 2019

Zweiter Seetag

An Seetagen stehe ich nicht ganz so früh auf wie sonst; man wacht auch nicht vom doch etwas lauten Anlegemanöver auf. Seetage sind gemütlich und bieten sich an, um das Erlebte zu verarbeiten oder Pläne für die kommenden Tage zu machen - und um das Meer zu genießen!

Seetag auf der Costa Magica: Blick aufs Meer

Ich nutze dabei die Zeit bei dem schönen Wetter und den warmen Temperaturen, um mich auch mal in Ecken des Schiffs aufzuhalten, in die man sonst nicht so kommt. Bei der Costa Fortuna und Costa Magica darf man nämlich auch ganz nach vorne, zumindest auf einigen Decks, was ich sehr schön finde. Der Blick aufs offene Meer in Fahrtrichtung begeistert mich.

Dienstag, 5. Februar 2019

Sightseeing und Baden in Bridgetown (Barbados)

Barbados ist ein selbständiger Staat mit eigener Währung; die Insel ist 24 km breit und 36 km lang und damit eine der größeren Insel der Kleinen Antillen. Die östlichste Insel der Karibik ist im Gegensatz zu den meisten anderen nicht vulkanischen Ursprungs, sondern entstand durch Korallen und Kalkstein aus dem Meer.

Die Hauptstadt heißt Bridgetown und wir legten im Hafen der Stadt an. Neben uns war die MSC Preziosa angedockt, so dass man andere europäische Touristen auf der Insel traf. Unser Schiff war von 08:00 bis 18:00 Uhr in Barbados, man musste also um 17:30 Uhr wieder an Bord sein. Die Temperaturen lagen zwischen 24 und 28°C, Sonne mit Wolken, also ideal.

Hafen von Bridgetown, Barbados - Blick vom Schiff aus

Da mein Mitreisender krank war, habe ich mich allein und ohne Ausflug auf den Weg gemacht. Das geht in Bridgetown super; der Hafen ist nicht weit von der Stadt entfernt. Ich habe mich an Bord erst einmal orientiert, dabei hatte ich den Blick wie auf dem Foto. Das finde ich ganz praktisch, wenn man oben auf dem Schiff ist, hat man einen guten Überblick und kann sich einigermaßen orientieren. Mit dem Reiseführer und meinen zuvor heruntergeladenen Karten von Google Maps auf dem Smartphone bekam ich ein Gefühl für die Entfernung und bin dann einfach los marschiert. Man könnte sich natürlich auch ein Taxi nehmen, aber es war nicht allzu heiß und der Weg vom Hafen in die Stadt ist schön angelegt.

Bridgetown, Barbados - Kreuzfahrthafen

Es ist übrigens - wie eigentlich überall in der Karibik - auch möglich, am Hafen einen Ausflug zu buchen. Noch im Hafengebäude gibt es eine sog. Barbados Guest Information, bei der man auch Stadtpläne und Karten der Insel bekommt. Die war gut besucht.

Sonntag, 3. Februar 2019

Mündung des Nordseekanals ins Meer

Ich find es ja immer klasse, wenn ich vom Flugzeug aus Landschaften oder Orte erkenne, die ich von unten auch schon gesehen habe. In diesem Fall ist es genau andersherum: Das Foto habe ich am 1. Februar 2012 auf einem Flug von Amsterdam nach Göteborg aufgenommen, und gute anderthalb Jahre später bin ich mit dem Schiff unten durch den Kanal und die Schleuse ins Meer gefahren.

Es handelt sich hierbei um die Mündung des Nordseekanals in die Nordsee. Der Kanal liegt in den Niederlanden und verbindet den Hafen von Amtserdam mit der Nordsee. Der Kanal ist 21 Kilometer lang und führt weiter östlich noch bis ins IJsselmeer.

Mündung des Nordseekanals ins Meer - Noorderbuitenkanaal

Er entstand im 19. Jahrhundert, die Erweiterung durch zwei lange Stege ins Meer kam in den 1960ern dazu, um den Zugang zum Kanal zu schützen. An der Mündung des Kanals entstand die Stadt IJmuiden, außerdem ist hier die letzte Schleuse des Kanals vor der Nordsee zu sehen. Durch genau diese Schleuse führte eine Kreuzfahrt 2013. Ich fand das damals beeindruckend und stand die ganze Zeit relativ weit vorne, um es mir anzuschauen. An den Schleusenkammern wird übrigens der Amsterdamer Pegel gemessen.

Sonntag, 27. Januar 2019

Avenue of Stars, Hongkong

Nach dem Foto der HSBC Zentrale letzte Woche gibt's heute ein Foto der gegenüberliegenden Seite mit Hong Kong Island im Hintergrund. Ich stehe an der Hafenpromenade des Victoria Harbour im Stadtteil Tsim Sha Tsui auf der Halbinsel Kowloon. Bzw. ich stand da, und zwar vor ziemlich genau 13 Jahren, im Januar 2006.

Bruce Lee Statue in Hongkong - Avenue of Stars

Abgebildet ist Bruce Lee in einer typischen Pose. Er ist einer der für Europäer bekannteren Schauspieler an der Avenue of Stars (香港星光大道 xiānggǎng xīngguāng dàdào).

Nach dem Vorbild des Hollywood Walk of Fame in Los Angeles findet man am Boden eine Reihe von goldenen Sternen mit Namensplaketten und persönlichen Handabdrücken berühmter Filmstars und in der Höhe mit diesem schönen Ausblick auf die Hafenstadt sind die Statuen besonders bekannter Schauspieler, die mit Hongkong verbunden sind.

Freitag, 25. Januar 2019

Lieblingsfotos 2. Halbjahr 2018

Der Januar neigt sich dem Ende, also höchste Zeit für die halbjährlich stattfindenden Fotoparade #FopaNet von Michael. Letzten Sommer hatte ich es nicht geschafft, was nicht weiter schlimm war, da ich im ersten Halbjahr kaum weg war. Das zweite Halbjahr 2018 war reisetechnisch wieder etwas besser, auch meist spontan, und ich habe mehr fotografiert.

Vom 2. Halbjahr 2016, vom 1. Halbjahr 2017 und vom 2. Halbjahr 2017 hatte ich bereits Fotos gezeigt, jetzt geht es um das 2. Halbjahr 2018. Auch dieses Mal gibt es 6 Kategorien, die die Fotos nach Möglichkeit erfüllen sollten: Abstrakt, Aussicht, Krasse Sache, Landschaft, Rot, Tierisch und zusätzlich das schönste Foto als 7. Kategorie.

1. Abstrakt: Barcelona


Los geht's mit dem Thema Abstrakt. Da fiel mir spontan das Museu Can Framis in Barcelona ein. Wir sind eher spontan hingekommen, als wir uns den Stadtteil Poblenou angeschaut haben.

Kunst vor dem Museu Can Framis, Barcelona

Im alten Industrieviertel Poblenou im Osten Barcelonas wird seit einigen Jahren nämlich so kräftig umstrukturiert, dass sich ein Besuch lohnt. Fabrikgebäude und Industrieareale werden zu Büros, Kneipen und öffentlichen Räumen. Eines der Fabrikensembles wurde zu einem Museum für moderne Kunst, dessen Besuch lohnt. In entkernten Hallen ist Platz für die Ausstellung. Auch das Gebäude ist stimmig. Vor dem Museum auf der Straße fielen mir diese an Buddhafiguren erinnernde Kunstwerke auf.

2. Aussicht: Kreta, Red Beach


Wenn man bei strahlendem Sonnenschein und großer Hitze einen Berg hinaufgeht, möchte man auf der anderen Seite belohnt werden. Im Süden Kretas nahe der Hippiestadt Mátala gibt es den sog. Red Beach, der aufgrund der Farbe seines Sandes so genannt wird.

Red Beach nahe Mátala, Kreta

Sonntag, 20. Januar 2019

Hongkong: Atrium im HSBC Hochhaus

1985 wurde die neue Zentrale der Hongkong and Shanghai Banking Corporation eröffnet, und zwar in Hongkong, das damals noch britisch war. 1841 wurde die damals noch kleine Hafenstadt im Zuge des Ersten Opiumkriegs britische Kolonie. Weitere Gebiete wurden durch sog. Ungleiche Verträge für 99 Jahre gepachtet, so ging Hongkong 1997 an China zurück. Die Bank wurde 1865 gegründet, um den britischen Handel im Fernen Osten zu finanzieren. Heute ist der Sitz der HSBC in London.

Die Rolltreppen meines Fotos der Woche stehen im Atrium des Hochhauses namens Hongkong and Shanghai Bank Headquarters. Es wurde von Norman Foster entworfen, dem bekannten britischen Architekten. Das Gebäude ist 180 Meter hoch und hat 52 Stockwerke, davon 4 unterirdisch. Es war viele Jahre der teuerste Wolkenkratzer der Welt.

Hongkong - HSBC Geäude Atrium - Rolltreppe in Form einer 8 - Hongkong and Shanghai Bank Headquarters - Escalators

Mit ein Grund für die hohen Kosten waren Umbauten, um mehr vom in Hongkong beliebten Feng Shui (風水, das heißt einfach Wind und Wasser, Kurzzeichen 风水) darin zu haben. Sonst hätte das Unglück gebracht. So wurden z.B. die von Foster gebauten Rolltreppen im Atrium wieder abgerissen und neu gebaut, wie man hier sehen kann in Form der chinesischen Glückszahl 8. Die 8 (八 bā) bringt Glück und Reichtum, was für eine Bank natürlich ideal ist. Außerdem stehen sie durch eine Drehung so, dass Geister, die eventuell vom Victoria Harbour hereinfliegen wollen, abgelenkt werden.

Das Gebäude steht seit 1986 und war damals wegweisend. 1990 habe ich es das erste Mal besucht, dieses Foto stammt von 2006. Auf meiner Facebook-Seite habe ich noch ein paar weitere Fotos vom Gebäude und von Hongkong 2006; auch ein Foto von mir ist dabei.

Sonntag, 13. Januar 2019

Charleston, USA

Heute gibt's ein Foto, das Ende 2006 analog mit einer Pentax-Spiegelreflex fotografiert und eingescannt wurde. Damals hatten wir sowohl die Spiegelreflex als auch eine Digitalkamera im USA-Urlaub dabei.

Charleston liegt in South Carolina in den USA am Meer und ist eine der bekanntesten Städte der Südstaaten. Die Lage auf einer durch zwei Flüsse, die in den Atlantik münden, entstandenen Halbinsel war ideal für die Anlage eines Hafens. Benannt wurde das damalige Charles Town 1670 nach dem englischen König Charles II.. Hafen und Stadt waren Drehscheibe des Sklavenhandels und haben sich entsprechend gut entwickelt.

Charleston, USA - Broad St mit typischen Häusern und der St. Michael Church im Hintergrund - Dezember 2006

Inzwischen ist der Tourismus eine der Haupteinnahmequellen Charlestons. Der historische Distrikt mit den typischen Villen der Kolonialzeit, die von Säulenveranden umgeben sind, und mit den typischen Kirchtürmen wie die hier im Hintergrund fotografierte St. Michael's Episcopal Church an der Broad Street im Zentrum Charlestons sind Hauptsehenswürdigkeiten.

Die Kirche wurde 1761 gebaut, blieb in den Kriegen und beim großen Feuer oder Erdbeben und Hurricans unversehrt und ist die älteste Kirche der Stadt. Die Glocken wurden aus England herangeschafft. Wie man sieht, sind auch die Häuser englisch inspiriert, sie sollen englischen Landhäusern ähneln, allerdings mit Innenhöfen, Veranden und Gärten der Südstaaten. Untypisch für die USA kann man in Charleston super zu Fuß unterwegs sein, außerdem gibt es Kutschfahrten oder Ausflugsboote. Die Perle des Südens erhielt 1931 als erste Stadt der USA eine Verordnung zum Denkmalschutz; vieles wurde die letzten Jahrzehnte renoviert. Einige der Häuser im Historic District sind übrigens sehr schmal; die Haussteuer wurde früher nach der Breite an der Straße berechnet.

Sonntag, 6. Januar 2019

Kohunlich, Mexiko

2001 war ich das erste Mal in Yucatán, dieser vielseitigen Halbinsel, die den Golf von Mexiko vom Karibischen Meer trennt. Drei mexikanische Bundesstaaten sowie Teile von Belize und Guatemala liegen darauf, und ich habe noch längst nicht alles gesehen. 2001 war ich nur in Mexiko und Guatemala, 2003 kam Belize dazu. Cozumel und Tikal habe ich in beiden Jahren besucht.

Über den Jahreswechsel 2017/18 gab's eine wunderschöne Auffrischung im Rahmen einer Kreuzfahrt. Dabei fiel mir wieder ein, wie sehr ich diese verwunschenen alten Maya-Städte mag. Wir haben nämlich einen Ausflug nach Kohunlich gemacht.

Kohunlich, Mexiko

Ich erinnerte mich gut daran, dass wir da eigentlich schon 2001 von Tulum aus hin wollten, aber das war damals und mit dem Bus schwer zu organisieren. Heute würde ich mir einfach ein Auto mieten, die Straßen sind nämlich deutlich besser als damals.

Yucatán ist ideal für eine mehrwöchige Reise auf eigene Faust: Man kommt gut mit Bussen oder auch mit dem Mietwagen herum, es gibt bezahlbare kleine Hotels oder Pensionen, dass Essen ist klasse und es gibt Natur an Land und Wasser (Dschungel und Schnorchelreviere), hochkarätige Sehenswürdigkeiten sowie freundliche Menschen. Bessere frisch gepresste Fruchtsäfte als hier habe ich noch nirgends bekommen. Die Cocktails sind auch nicht zu verachten. Also eine perfektie Kombination!

Mittwoch, 2. Januar 2019

Impressionen Q4 2018

Auch im letzten Vierteljahr hatte ich offensichtlich wenig Lust auf Instagram und habe entsprechend wenig Fotos hochgeladen. Los geht's im Oktober mit einem Spaziergang im Stadtsteinacher Oberland, nahe Presseck im Frankenwald links oben. Es war zu trocken für Pilze. Dafür gab's zuhause Walnüsse ohne Ende; die Ernte kostet viel Zeit, aber die Nüsse schmecken fantastisch. Mitte Oktober habe ich dann einige Fotos aus Kreta gepostet, dort waren wir für eine Woche. Oben rechts Mátala, die Felsenhöhlen.

Collage Instagram-Fotos Oktober 2018

Nicht weit von Mátala über eine kleine Wanderung erreichbar (gutes Schuhwerk ist notwendig) liegt der Red Beach, an dem ich Besuch von diesem Klettertier bekam. Gortyn ist eine antike Stadt im Süden Kretas und hat eine bekannte Ausgrabungsstätte. Seit Jahrtausenden besiedelt, ist hier auch der älteste Gesetzescodex Europas zu sehen. Und rechts unten auf der Collage Kommos Beach nahe Mátala, über 2 km lang und teils auch mit Bäumen, um sich zu schatten. Ein sehr schöner Strand an der Südküste Kretas, hier abends beim Sonnenuntergang.

Im November war das Wetter zuhause auch sehr schön, wie man am blauen Himmel erkennt. Links ein Foto einer Mountainbiketour im Frankenwald.

Dienstag, 1. Januar 2019

Foto der Woche 1: Mekong

Heute starte ich mit einer neuen Rubrik, die ich eigentlich schon seit Jahren einführen wollte. Irgendwie vergeht die Zeit und bisher kam ich nicht dazu. Also, Vorsatz für 2019: Jede Woche gibt es hier auf meinem Reiseblog ein Foto. Ein Reise-Foto natürlich. :-)

Das kann etwas sein, was ähnlich schon verbloggt wurde, etwas aktuelles oder auch ein ganz altes Foto von einer Reise aus dem letzten Jahrtausend, das ich abfotografiere oder scanne. Heute gibt es ein Foto vom Mekong, den ich erstmals 1991 (in Yunnan/China) und dann im Winter 2012/2013 besucht habe. Mich fasziniert dieser Fluss, der im tibetischen Hochland entspringt und sechs Länder durchfließt, bevor seine neun Arme zum Delta angeschwollen bei Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon) ins Meer münden.

Fischerboot auf dem Mekong, Kambodscha

Dieses Foto habe ich in Kambodscha aufgenommen. Es zeigt, dass der Fluss für viele Menschen Lebensader und Einkommensquelle ist. Der Mekong galt früher als der fischreichste Fluss der Erde. Neben kleinen Fischerbooten wie diesen hier sieht man weiter unten am Fluss an der Grenze zwischen Kambodscha und Vietnam heutzutage viele Pangasius-Fischfarmen.

Auf dem Blog gibt es ein Foto von mir beim Neujahrsschwimmen auf dem Mekong. Dass die Australier am Neujahrstag schwimmen kann ich ja verstehen, schließlich ist es dort Hochsommer. Aber warum viele Europäer diese Tradition so pflegen und sich in eiskalte Fluten stürzen, ist mir nicht ganz klar; mir wäre das zu frisch. Trotzdem mag ich diese Idee, sich fürs neue Jahr alle Sünden und nicht so schönen Erlebnisse und Erinnerungen des vorigen abzuwaschen und neu zu starten. Im Mekong war's am 1. Januar 2013 auch für mich warm genug. :-)

Ich wünsche allen ein gutes Neues Jahr!