Sonntag, 18. August 2019

Khao Ta-Pu (James-Bond-Insel), Thailand

Mein heutiges Foto der Woche stammt aus Thailand und zeigt diese berühmte James-Bond-Insel. Sie 30 Meter hohe Felsnadel heißt in Wirklichkeit Khao Ta-Pu und gehört zur Insel Khao Phing Kan im Nationalpark Ao Phang-nga.

Wir haben Anfang 2002 mit Bus und Boot ab Phuket einen Ausflug in die Provinz Phang-Nga gemacht und waren begeistert von den schönen Inseln der Bucht. Die Tour war sehr abwechslungsreich, wir besuchten u.a. eines der muslimisch geprägten Dörfer, die auf Pfählen im Meer stehen und konnten im Meer schnorcheln. In der Phang-nga-Bucht es viele Kalksteinfelsen, die interessant verwittert sind.

Khao Ta-Pu (James-Bond-Insel), Thailand

Dieser Nagelfelsen (das ist die Übersetzung des thailändischen Namens) ist wahrscheinlich einer der am meisten fotografierten Felsen der Welt. Inzwischen soll es dort sehr voll sein; damals waren auch ein paar Boote, es war aber überschaubar.

Der James Bond Film "Der Mann mit dem goldenen Colt" mit Roger Moore hat ihn berühmt gemacht und während der Busfahrt wurde eine alte Videokopie davon gezeigt, quasi zur Einstimmung. Man wird dann zur Pingan-Insel (Khao Phing Kan) gebracht, die für die Dreharbeiten zur Hälfte weggesprengt wurde und von der man diesen beeindruckenden Blick hat. Wenn man weiter weg ist, erkennt man die Felsnadel kaum; sie geht inmitten der anderen Inseln fast unter.

Sonntag, 11. August 2019

Aiguille du Midi im Mont-Blanc-Massiv, Frankreich

Meist fotografiere ich selbst, daher gibt's nicht allzu viele Fotos von mir. Auf diesem hier, das im Sommer 2003 geschossen wurde, kneife ich die Augen zusammen, wahrscheinlich wegen der Sonne.

Man erkennt dabei eine der Kameras, mit denen ich früher fotografiert habe. Meine erste Spiegelreflex habe ich mir 1989 oder 1990 gekauft, bevor ich zum Studium nach China bin. Dies hier müsste ein anderer Fotoapparat sein, einer mit Metallgehäuse, was mir im Nachhinein lieber war. Die Objektive passten auf beide Kameras, was praktisch war. Ich hatte auch ein großes Teleobjektiv, das ich aber oft nicht mit hatte, weil es so schwer war.

Aiguille du Midi - Barbara mit analoger Spiegelreflex 2003

Das Foto hier entstand in der Nähe von Chamonix, wo wir spontan ein wunderbares altmodisches Hotel mit dem Charme der 1920er Jahre gefunden hatte. Bevor es Smartphones gab, fuhr man einfach ein Hotel nach dem anderen ab (Straßenschildern folgend) und fragte, ob sie freie Zimmer haben. Die Preise waren in Frankreich gut ersichtlich in der Nähe des Eingangs angebracht. Das Hotel hat uns damals gut gefallen: Es gab einen kleinen Balkon mit Blick aufs Mont-Blanc-Massiv. Das Wetter war allerdings nicht so gut. Aber auch bei gutem Wetter hätte ich es nicht ins Hochgebirge gewagt. Etwas wandern kann man auch tiefer und mit der Seilbahn kommt man immerhin auf 3842 Meter. Da wird die Luft schon dünn!

Die Aiguille du Midi (3842 m) ist ein beliebter Aussichtspunkt für Touristen, dient aber auch als Ausgangspunkt für alpine Berg- und Skitouren ins Mont-Blanc-Massiv. Wir sind hoch gefahren, obwohl alles im Nebel war. Als wir dann oben waren, kam doch noch ein wenig die Sonne heraus und wir hatten einen schönen Ausblick.

Sonntag, 4. August 2019

Shanghai Pudong Airport Terminal 1

Ich mag ja Flughäfen... Viele haben ihre ganz einfache Atmosphäre, manche sind alt, dreckig und laut, andere modern, steril, leer - und in Shanghai mag ich das ältere Terminal 1 am liebsten.

Der Shanghai Pudong International Airport (上海浦东国际机场, Shànghǎi Pǔdōng Guójì Jīchǎng) wurde, wie es sich gehört, zum 50. Gründungstag der Volksrepublik China am 01.10.1999 eröffnet; ich war im Dezember 2000 das erste mal dort. Das heutige Terminal 1 wurde vom französischen Architekten Paul Andreu entworfen. Von außen ähnelt es der Silhouette einer übers Wasser schwebenden Möwe mit ausgebreiteten Flügeln, was zum Flughafenthema natürlich super passt. Von innen ist die Deckenkonstruktion mit den Stangen, die von oben nach unten zeigen, so besonders.



Wer das erste Mal in Shanghai ankommt, sollte mit dem Transrapid fahren, auch wenn dieser nicht ins Stadtzentrum fährt (man kann ab der Endstation mit der U-Bahn weiter fahren). Shanghai kenne ich seit 1990 und war seitdem öfter dort, oft auch wochenlang. Erzählen könnte ich viel darüber, und ein paar Beiträge sind auch auf dem Blog. Dafür bitte hier klicken.