Sonntag, 21. April 2019

Ostern in der Fränkischen Schweiz: Malerische Wanderungen, Osterbrunnen und Kirschblüte

Die Fränkische Schweiz liegt im Norden Bayerns und ist überregional bekannt. Das Land der Burgen, Höhlen und Genüsse lädt ein zum Aktivsein, Schlemmen und Entschleunigen in atemberaubender Natur- und Kulturlandschaft. Charakteristisch für die Region sind die schöne hügellige Landschaft mit ihren markanten Felsformationen und Höhlen sowie malerische Orte, Burgen und Ruinen.

Erreichbar ist die Fränkiche Schweiz über die Autobahnen A9, A 73 und A70. Sie liegt quasi zwischendrin, ganz grob im Städtedreieck Nürnberg, Bamberg und Bayreuth. Die Fränkische Schweiz ist eine der ältesten Urlaubsregionen Deutschlands. Vor rund 200 Jahren gab es hier Molkekuren, außerdem wurden die Höhlen beliebt. Der Freizeitwert ist auch heute noch hoch, daher kommen viele Urlauber hierher. Neben Hotels und Pensionen gibt es einige Campingplätze.

Fränkische Schweiz - Spazierweg bei Plankenfels

Motorradfahren, Radeln, auch mit dem E-Bike auf gut ausgeschilderten Fahrradwegen machen Spaß. Über 4000 Kilometer markierte Wanderwege bringen genügend Abwechslung. Man kann Angeln oder Kajakfahren und wer es mal ausprobieren mag, die Fränkische Schweiz ist eines der beliebtesten Klettergebiete Deutschlands.

Auch der Genuss kommt nicht zu kurz: Die fränkische Küche ist deftig und bekannt; für jeden Geschmack gibt es etwas, vom Schweinebraten mit Kloß, Sterneküche bis hin zum veganen Biergarten ist alles zu finden. Über 70 Privatbrauereien (Oberfranken hat die höchste Brauereidichte der Welt) sorgen dafür, dass das Bier zum Essen nie ausgeht. Viele der Brauereien haben einen eigenen Brauereiausschank und sind mit ihren Biergärten beliebte Ausflugsziele.

Spaziergang um Plankenfels


Der kleine Ort Plankenfels liegt südlich von Hollfeld im Naturpark Fränkische Schweiz. Bekannt ist der durch das schön gelegene Schloss und die malerische Lage an der Wiesent. Der Ort verdankt seinen Namen einer Festung auf dem unbewaldeten "blanken" Felsen, die strategisch wichtig lag. 1217 wurde er erstmals erwähnt, das heutige Schloss ist ein Folgebau. Beeindruckend ist die Lage, teils auf dem Fels gebaut und fast 400 Meter hoch über dem Tal der Wiesent.

Fränkische Schweiz - Schloss Plankenfels von der Wiesent aus gesehen

Um Plankenfels herum sind einige Wanderwege und Mountainbikestrecken ausgeschildert. Da ich mit meiner Mutter unterwegs war, entschieden wir uns für den knapp 2 km kurzen Rundweg RW 1 mit dem Namen "Zum Echo".

Kathedrale St. Paul in Mdina, Malta

Da heute Ostersonntag ist, gibt's ein Detailfoto einer Kathedrale als Foto der Woche. Die Farbe des sandfarbenen Kalksteins ist so typisch für die Insel, dass manche vielleicht daran erkennen, von welcher Mittelmeerinsel es stammt?!

Auf Malta sind die meisten Gebäude aus diesem Stein gebaut und die Kathedrale St. Paul in Mdina hat mir bei dem strahlend blauen Himmel besonders gut gefallen. Sie ist eine der beiden Bischofskirchen des Erzbistums Malta. Der Apostel Paulus soll als Schiffbrüchiger auf der Insel Malta gelandet sein, er gilt als Gründer und von seinem Aufenthalt auf der Insel leitet sich das Patrozinium der Kathedrale ab. Das Bistum wurde wahrscheinlich 533 gegründet und genau wie die Insel war die Geschichte vielfältig.

Kathedrale St. Paul in Mdina, Malta

Im Jahr 1693 gab es ein Erdbeben, das die alte normannische Kathedrale zum großen Teil zerstörte. Der heutige Bau wurde 1702 fertig gestellt. Im Innern ist er prächtig barock, wobei ich die farbigen Marmorplatten im Bodenbereich sehr interessant fand. Viele sind Grabplatten, auf denen mit Steinintarsien Skelette abgebildet sind.

Weitere Fotos der Kathedrale St. Paul in Mdina sowie weitere Impressionen aus Malta finden sich in meinem ausführlicheren Blog-Beitrag zu Malta.

Sonntag, 14. April 2019

Rheinische Missionskirche in Stellenbosch, Südafrika

Stellenbosch ist nach Kapstadt die zweitälteste von Europäern gegründete Siedlung im heutigen Südafrika. Urprünglich war sie als Versorgungsbasis der 50 km westlich gelegenen Tafelbucht und der Schiffe der Niederländisch-Ostindischen Kompanie gedacht. Schön ist, dass hier viele Gebäude aus der damaligen Zeit erhalten geblieben sind. Wer den sog. kapholländischen Stil mit seinen strahlend weißen Fassaden sehen und erleben möchte, kommt an Stellenbosch nicht vorbei.

Stellenbosch ist von Hügeln und Bergen umgeben und liegt inmitten von fruchtbaren Tälern. Die Gegend ist landwirtschaftlich geprägt und gehört zu den bedeutendsten Weinanbaugebieten Südafrikas. Ich war vor 15 Jahren für eine Nacht dort und habe mir damals in Ruhe die Stadt angeschaut; von dem Besuch stammt mein heutiges Foto der Woche. Gut erinnere ich mich auch an das gute Essen und die exzellenten Weine. 



Eins der Fotos, die ich damals mit der analogen Spiegeleflex gemacht habe, zeigt die Rhenish Mission Church. Diese historische Rheinische Missionskirche in Stellenbosch liegt am zentralen Platz des Ortes namens Die Braak. Um die parkähnliche Grünfläche gruppiert sich eine Reihe sehenswerter Gebäude. Die Rheinischen Missionsgesellschaft war im 19. Jahrhundert in der Kapkolonie aktiv und hat diese Kirche bereits 1823 gebaut. Irgendwo habe ich gelesen, dass auch Sklaven hin kamen und das Gebäude erweitert werden musste. Der hier abgebildete Bereich mit Blick zur Braak entstand 1840, wie auf dem Foto ersichtlich.

Ich war 2004 zusammen mit einer guten Freundin 10 Tage in Südafrika und habe ein paar Tage der Reise hier auf dem Blog dokumentiert. Irgendwann gingen mir dann Zeit und Lust aus; zu Stellenbosch gibt es bisher noch keinen Beitrag.

Sonntag, 7. April 2019

Blühender Park in Funchal

Das Frühjahr steht für Blüten - und der Jardim Municipal do Funchal auf Madeira ist so fröhlich bunt, dass man noch mehr Lust auf Frühling bekommt!

Der Park liegt im Zentrum der Stadt und ist nicht allzu groß. Es gibt große Bäume, aber auch Beete mit Blumen und viele Bänke, auf denen man in Ruhe sitzen kann, um die Farben, die Gerüche und auch die Vögel, die dort herum schwirren, zu beobachten.

Funchal - bunte Blütenpracht im Jardim Municipal do Funchal

Besonders schön finde ich die Insel des ewigen Frühlings im April: Links erkennt man einen blühenden Jacaranda-Baum, der diese typischen lilafarbenen Blüten hat.

Vor sechs Jahren waren wir das erste Mal auf Madeira, im Rahmen einer Kreuzfahrt mit der Celebrity Silhouette. Das war im April und damals habe ich dieses Foto aufgenommen, zusammen mit ein paar anderen von diesem schönen Park - eins davon ist im anderen Beitrag. Uns hat es so gut gefallen, dass wir später einen 10tägigen Urlaub dort verbracht haben. Über Madeira findet sich daher einiges auf dem Blog.

Montag, 1. April 2019

Impressionen Q1 2019

Im Januar habe ich wieder mehr Fotos über Instagram geteilt. Vor zwei Jahren habe ich damit angefangen, ein paar der Instagram-Fotos für den Blog zusammenzustellen (hier auf dem Blog ist es doch deutlich nachhaltiger!) und es ist interessant anzuschauen, wie sich die Quartale gleichen und unterscheiden. :-)

Den Neujahrstag habe ich dieses Mal in Regensburg verbracht; über Silvester in Regensburg habe ich sogar einen Beitrag für den Blog geschrieben. Das zweite Foto ist nahe Zeyern (nicht weit von Kronach) aufgenommen, eine kleine Kapelle bei Sonnenuntergang. Rechts oben der Dom St. Salvator zu Fulda ist das barocke Wahrzeichen der Stadt.

Collage Instagram-Fotos Januar 2019

Die Basilika Vierzehnheiligen ist nach Außenrenovierung wieder ohne Gerüst zu sehen und abends beleuchtet besonders schön. Das Foto in der Mitte ist der Blick auf das oberfränkische Marktzeuln, das vor allem wegen seiner schönen und denkmalgeschützten Fachwerkhäuser bekannt ist. Das Foto rechts zeigt den Stadtplatz von Kemnath mit etwas Schnee. Kemnath ist das Tor zur Oberpfalz.

Im Februar habe ich Zeit offline verbracht, was zwischendurch auch gut tut. Daher gibt's nur eine Collage mit drei Bildern: