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Donnerstag, 25. April 2013

Madeira (Funchal), Portugal

Morgens gegen 7 Uhr war endlich wieder Festland zu sehen, um 8 Uhr sollte das Schiff einlaufen. Wir sahen Madeira von der Ferne und der Kapitän fuhr in den Hafen von Funchal.

Blick auf Funchal, Madeira von der Celebrity Silhouette aus

Das Wetter war schön genug, dass man draußen frühstücken konnte. Das mag ich gerne, weil man dann in Ruhe die Hafeneinfahrt bewundern kann. Von der Ferne konnte man sich schon ein erstes Bild von der Insel und von ihrer Inselhauptstadt Funchal machen. Auch eine Fähre nach Porto Santo ist uns begegnet, sie hat den Hafen verlassen, kurz bevor unser Schiff anlegte.

Einfahrt in den Hafen von Funchal, Madeira

Halbtagesausflug Madeira


Wir hatten für den Vormittag einen Ausflug gebucht, der in Funchal endete und genügend Zeit ließ, danach die Stadt auf eigene Faust zu besuchen. Das fand ich ideal, um einen ersten Eindruck von Madeira zu bekommen. - Mir hat es so gut gefallen, dass ich mit Kamera und Handy so viel fotografiert habe, bis alle Akkus leer waren!

Dienstag, 22. Dezember 2015

Rundfahrt Madeira Richtung Nordwesten: Encumeada Pass, Vulkangrotten in São Vicente, Porto Moniz, Paúl da Serra

Heute ging es mir ein wenig besser, so dass wir beim Frühstück beschlossen haben, an der Rezeption einmal nach einem Mietwagen zu fragen. Alles kein Problem, die Dame führte ein Telefonat und in 30 Minuten könnten wir unser Auto abholen, Führerschein mitbringen, fertig.

Hier ein Foto eines der ersten Aussichtspunkte auf der Strecke:

Aussichtspunkt auf Madeira

Auto mieten auf Madeira 


Aber von Anfang an: Der Mietwagen sollte 50,- Euro pro Tag kosten, ein zweiter Fahrer 10,- Euro mehr, aber da ich eh nicht ganz so fit war, ließen wir es bei einem Fahrer, meinem Mann. Ich hatte nicht gefragt, was für ein Auto es war, wir ließen uns überraschen. Es war dann ein Renault Clio, der bei Steigungen ganz schön zu kämpfen hatte. Wir haben viele Autos der Marke gesehen, gerade bei Mietwagenfirmen scheinen sie auf der Insel sehr verbreitet zu sein.

Das Auto hatte einige Kratzer, ich habe sie sicherheitshalber fotografiert, aber die nette Dame, die uns das Auto überreichte, meinte, sie kenne sie alle und das sei kein Problem. War es auch nicht. Das tickt also ähnlich locker wie in USA, nicht wie in Deutschland, wo man jeden einzelnen Kratzer auf Skizzen einzeichnen und dokumentieren muss...

Mietwägen auf Madeira
Der Tank war zu einem Viertel voll und sollte auch so wieder abgegeben werden. Wir haben als erstes an der Tankstelle oben an der Straße für 30,- Euro getankt, das Benzin war ca. 15 Cent pro Liter teurer als in Deutschland. Das reichte uns für die zwei Tage (wir hatten erst einen Tag geplant, dann aber verlängert).

Schnellstraße auf MadeiraAls erstes sind wir, ähnlich wie im Reiseführer beschrieben, auf der Schnellstraße in Richtung Ribeira Brava und von dort auf einer kleineren, aber ebenfalls gut ausgebauten Straße in Richtung São Vicente, wobei wir dem Abzweig zum Encumeada-Pass gefolgt sind. Auf dem Weg gibt es zahlreiche Aussichtspunkte, die teils mit Ruhebänken versehen sind. Die Ausblicke sind grandios!

Sonntag, 27. Dezember 2015

10 Tage Madeira

Der eine Tag auf Madeira während unserer Transatlantik-Schiffsreise 2013 hatte uns so gut gefallen, dass wir dort noch beschlossen hatten, unbedingt einmal für etwas länger auf diese Insel zu fahren. Bis es soweit war, dauerte es dann doch ein wenig, aber diesmal hat es geklappt. Ein gutes Beispiel dafür, dass man auf Kreuzfahrten Anregungen bekommt und diese auch umsetzt! :-)

Relativ kurzfristig hatte ich ein günstiges Angebot für Flug und Hotel samt Frühstück gefunden und spontan gebucht.

Blick auf Funchal, Madeira
Das Casino Park Hotel war unser Wunsch, es liegt in Funchal nahe des Hafens, am Stadtpark Santa Catarina und direkt neben dem Casino. Dabei handelt es sich um ein Stück Architekturgeschichte: Der brasilianische Star-Architekt und Oscar Niemeyer entwarf dieses imposante First-Class-Hotel als Teil eines Komplexes, der auch das Casino von Madeira und das Kongresszentrum (das dann aber doch anders gebaut wurde) beinhaltet.

Hier der Link zu den einzelnen Reise-Tagen:


Uns hat es super gefallen. Madeira ist allgemein sehr sicher, sehr entspannt, auch im Dezember waren die Temperaturen angenehm, oft konnte man tagsüber mit T-Shirt durch die Gegend marschieren, manchmal brauchte man eine Jacke. Es gab auch zwei Tage, die warm genug waren, dass man sich im Bikini sonnen und im Meer oder Pool baden konnte. Auch im Winter blüht eine Menge auf der Blumeninsel im Atlantik, ein ideales Reiseziel, wenn man - wie wir - ein wenig entspannen möchte.

Barbara mit Erfrischung in Funchal, Madeira; Coral Beer

Hier meine Tipps für Madeira:


Donnerstag, 17. Dezember 2015

Flug nach Funchal, Hotel und Spaziergang

Wir mussten (obwohl wir nahe des Münchner Flughafens übernachteten) früh raus, so ging's mit einem Kaffee los in den Minibus für den Transfer zum Flughafen. Dort haben wir unser großes Gepäck aufgegeben (ich hatte bereits den Online-Checkin gemacht, allerdings waren die Schlangen beim normalen Checkin auch nicht wirklich länger als beim Bag-Drop Schalter) und sind dann noch etwas herumspaziert, um uns bei einer Bäckerei noch einmal einen Kaffee und ein kleines Frühstück zu kaufen.

Condor-Ferienflieger am Flughafen MünchenDie Schlange zur Kontrolle am Münchner Flughafen war heute überschaubar, ich habe da schon anderes erlebt. Auch das Boarden lief wie üblich. Ein wenig ärgere ich mich immer darüber, dass ich mein Wasser vor der Kontrolle wegwerfe und mir dann eine überteuerte Plastikflasche mit Durchschnittswasser kaufe, deren Pfand ich dann zudem noch verfallen lasse, weil ich sie natürlich im Urlaub entsorge und nicht zurück nach Deutschland bringe. Für den doch 4 Stunden langen Flug brauche ich etwas zu trinken, das bisschen, was es nach langer Wartezeit im Flieger gibt, reicht mir nicht.

Flug mit Condor


Condor hat die letzten Jahre auch abgespeckt, was die Verpflegung in der Luft angeht. Kostenlos gibt es Kaffee, Tee, Wasser (keine Softdrinks oder Säfte) und einen Keks, Spekulatius-mäßig, für alles andere muss man zahlen. So hatten einige Mitreisende Vesperboxen mit dabei.

Flughafen Funchal, Madeira

In München war's unangenehm regnerisch, zwar nicht kalt, aber irgendwie klamm.

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Spazigergänge in Funchal

Heute war traumhaftes Weihnachtswetter - ca. 25 Grad, sonnig. Einer der Tage, an denen man draußen liegen und sich sonnen konnte. Also perfekt für Weihnachten, wenn es nach mir geht. :-)




In der Stadt war es heute verhältnismäßig ruhig, die Marktnacht gestern war für viele sicher spät geworden, so dass die den Tag wohl lieber ruhig angehen ließen. 

Hier ein paar Impressionen:



Wir haben uns mit einem Kollegen getroffen, der zurzeit auch in Madeira ist (beliebtes Reiseziel!) und wollten eigentlich das Universo de Memórias besuchen, das vor ein paar Tagen bereits geschlossen hatte, allerdings waren die Museen heute alle zu.

So sind wir doch wieder im Fort und im Café dort gelandet, beides hatte der Kollege noch nicht gekannt.



Freitag, 18. Dezember 2015

Funchal: Markthalle Mercado dos Lavradores

Heute haben wir uns weiter Funchal angeschaut, zu Fuß. Besonders interessiert hat mich der Mercado dos Lavradores, den ich beim letzten Besuch nur kurz gestreift hatte. Übersetzt heißt er Bauernmarkt und viele landwirtschaftliche Produkte werden hier verkauft. 

Die Markthalle gibt es seit 1940, sie liegt an einer Straße gut erreichbar und dient nicht nur als Einkaufsmöglichkeit, sondern wird auch für Veranstaltungen genutzt. Schön sind die für Portugal so typischen Fliesen.

Madeira - Mercado dos Lavradores Funchal

Schon vor dem Gebäude sieht man Verkaufsstände, und wenn man rein kommt, erlebt man auf zwei Ebenen bunte Farben, vielfältige Gerüche und Leben pur! Ich mag es, von oben in Ruhe nach unten auf das Gewusel zu schauen und das bunte Markttreiben auf mich wirken zu lassen. 

Madeira - Mercado dos Lavradores Funchal - Blick von oben


Den Markt sollte man am besten am Vormittag besuchen. Dann findet man die größte Auswahl. Die Verkäufer sind auch Touristen gegenüber offen; auch wenn man nur ein paar Stücke Obst zum Naschen kauft ist das kein Problem. 

Selbst jetzt im Dezember ist die Auswahl sehr groß. Frische Cherimoya und Maracujas kann ich empfehlen. Auch schön ist die Abteilung mit frischen Blumen. Da riecht es natürlich besonders gut, und man kann aus dem Vollen schöpfen mit allem, was Madeira hergibt. Wunderschöne Strelitzien habe ich gesehen. 

Weniger blumig riecht es in der Markthalle, in der Fische und Meerestiere feilgeboten werden. Auf dem Foto ist es schon ein wenig abgegrast, aber man kann immer noch große Mengen des Espada, des  Schwarzen Degenfischs, der für die Insel so typisch ist. Auch getrockneter Bacalhau oder frischer Tunfisch, von dem Scheiben abgeschnitten werden, finden sich hier.

Madeira - Mercado dos Lavradores Funchal - Fischhalle


Allzu spät sollte man den Markt nicht besuchen, wenn man die volle Auswahl haben möchte. Die Hallen öffnen morgens um 7 und schließen um 18 Uhr, am Samstag bereits um 14 Uhr; sonntags ist geschlossen. Um die Markthalle herum kann man Getränke und Kleinigkeiten zu essen kaufen.

Dies ist Teil eines Reiseberichts über meine 10-tägige Urlaubsreise nach Madeira. Details dazu sowie Links zu den anderen Tagen finden sich hier.

Donnerstag, 1. Januar 2026

Jahresrückblick 2025 mit Fotos meiner Reisen

Diesen Jahreswechsel verbringe ich zuhause. Das Jahresendgeschäft im Job fordert Zeit und auch privat gibt es Verpflichtungen - Weihnachtszeit eben. Das ist meistens so, daher freue ich mich, wenn es auch zuhause winterlich ist und sich der Frankenwald vor der Haustüre in Schnee hüllt und man draußen saubere kalte Luft tanken kann. Wenn dann noch etwas Zeit ist, ein paar Plätzchen zu backen (meist mache ich das erst am 25. Dezember...) und sich gemütlich mit einem guten Buch zurückzulegen, finde ich das perfekt. 

Man hat Zeit, das alte Jahr Revue passieren zu lassen und das neue zu planen. Die Fotoparade gibt es nicht mehr, daher mache ich meinen eigenen Jahresrückblick. Auf meinem Foodblog gibt es auch einen: Meine Foodblogbilanz 2025 ist seit 31.12.2025 früh online.  

Collage Barbaras Reisen 2025

Google Maps hatte früher eine gute Statistik, allerdings gibt's auch die nicht mehr. Ich habe daher eine App namens Been verwendet, um die Länder einzufärben, die ich 2025 besucht habe. Es waren nicht allzu viele: Australien, Deutschland, Dominikanische Republik, Frankreich, Indonesien, Österreich, Portugal, Schweiz, Slowakei, Tschechien, Türkei, Ungarn und das Vereinigte Königreich - alphabetisch, nicht chronologisch. Ich war auf vier Kontinenten und konnte zwei für mich neue Länder besuchen: Australien und die DomRep. 

Rechts in der Collage sieht man die beliebtesten 9 Fotos des Jahres auf meinem Instagram-Account. Oben von links nach rechts Madeira, Nürnberg, Kulmbach, in der Mitte die Tower Bridge London, ein Rezept für Kuchenboden, die Radspitze im Frankenwald. Die untere Reihe zeigt Funchal an Silvester 2024-25, nochmal Frankenwald (Architektouren) und rechts unten Reisterrassen auf Bali. 

Wenn man genauer hinschaut, waren das 2025 vier Urlaubsreisen, ein paar Kurztrips bzw. Ausfahrten und einige Dienstreisen. In der Türkei war ich nicht wirklich; nur zweimal zum Umsteigen am Flughafen in Istanbul. Geplant war einiges anders, aber eine große Kiefer- und Zahnwurzelgeschichte hat mich fast drei Monate körperlich schwer beschäftigt, da ging fast gar nichts. Eine Reise nach Japan, die ich für September geplant hatte, fiel daher ins Wasser. Die Expo in Osaka hätten wir uns gerne angeschaut. Stattdessen war wir für ein paar Tage mit dem Auto in Tschechien.  

Samstag, 26. Dezember 2015

Rückreise von Madeira

Die Rückreise verlief so unspektakulär, wie man es gerne hat. Das große Taxi holte uns (nach einem kurzen Frühstück und dem Auschecken) wie vereinbart um 07:45 Uhr im Hotel ab, wir waren auch diesmal die einzigen Gäste auf dem Weg zum Flughafen.

Das Wetter sah für heute nicht wirklich gut aus, total neblig und kühl. So fiel der Abschied von der schönen Insel doch nicht allzu schwer.

Flughafen Madeira

Oben der Abflugbereich, man kann sich nach dem Aufgeben des Gepäcks noch ein wenig die Füße vertreten. Das Meer ist nicht weit, hinten lässt sich die Sonne im Nebel erahnen.



Am Flughafen lohnt es sich, möglichst schnell durch die Sicherheitskontrollen in den Abflugbereich zu gehen. Dort gibt es eine Menge Läden, auch eine Wine Lodge von Blandy's für diejenigen, die noch Madeirawein kaufen wollen. Auch Zeitschriften oder Kaffee und Kleinigkeiten zu essen sowie
Last Minute Mitbringsel lassen sich kaufen.

Sonntag, 7. April 2019

Blühender Park in Funchal

Das Frühjahr steht für Blüten - und der Jardim Municipal do Funchal auf Madeira ist so fröhlich bunt, dass man noch mehr Lust auf Frühling bekommt!

Der Park liegt im Zentrum der Stadt und ist nicht allzu groß. Es gibt große Bäume, aber auch Beete mit Blumen und viele Bänke, auf denen man in Ruhe sitzen kann, um die Farben, die Gerüche und auch die Vögel, die dort herum schwirren, zu beobachten.

Funchal - bunte Blütenpracht im Jardim Municipal do Funchal

Besonders schön finde ich die Insel des ewigen Frühlings im April: Links erkennt man einen blühenden Jacaranda-Baum, der diese typischen lilafarbenen Blüten hat.

Vor sechs Jahren waren wir das erste Mal auf Madeira, im Rahmen einer Kreuzfahrt mit der Celebrity Silhouette. Das war im April und damals habe ich dieses Foto aufgenommen, zusammen mit ein paar anderen von diesem schönen Park - eins davon ist im anderen Beitrag. Uns hat es so gut gefallen, dass wir später einen 10tägigen Urlaub dort verbracht haben. Über Madeira findet sich daher einiges auf dem Blog.

Montag, 21. Dezember 2015

Funchal: Oberstadt und Fortaleza do Pico

Da es mir noch nicht so super ging, haben wir es heute nochmal langsam angehen lassen. Am Blick vom Balkon in Richtung Funchal und Richtung Meer kann ich mich sowieso nicht so schnell sattsehen...

Blick vom Hotel Pestana Casino Park auf Funchal

Zeitgleich in die andere Richtung, ein ganz anderes Licht.

Blick vom Hotel Pestana Casino Park aufs Meer

Auch wenn das Gebäude ein wenig wie einer dieser Betonbunker aussieht, man merkt überall die Eleganz der Architektur des berühmten Architekten Oscar Niemeyer.

Sonntag, 20. Dezember 2015

Funchal: Madeira Story Centre und Altstadt

Baustelle - Hier kommt noch was!


Dies ist Teil eines Reiseberichts über meine 10-tägige Urlaubsreise nach Madeira. Details dazu sowie Links zu den anderen Tagen finden sich hier.

Sonntag, 5. Mai 2013

Transatlantik-Seereise von Florida nach Rom

Da der Winter dieses Mal sehr lange dauerte und es im März und April immer noch so kalt war und wir die letzten Wochen recht viel Stress hatten, entschlossen wir uns relativ spontan, ein wenig auszuspannen und in die Wärme zu fliegen. Los ging's am 10. April.

Da Seereisen so entspannend sind und es zu dieser Jahreszeit die günstigen Transatlantik-Kreuzfahrten gibt, lag es nahe, eines dieser Angebote zu wählen. Bei diesen Reisen werden die Schiffe von ihren Winterquartieren in der Karibik oder Südamerika ins Mittelmeer repositioniert. 

Wahl des Schiffs für eine Transatlantikreise

Im Herbst 2011 waren wir mit dem damals nagelneuen Schiff Celebrity Silhouette von Rom nach New York gefahren, was uns damals sehr gut gefallen hatte. Über die Reise von Europa nach Nordamerika habe ich hier geschrieben.

Celebrity Silhouette vor den Bahamas

Das Schiff ist sehr schön, so wie es uns vom Stil her gefällt: modern, puristisch, viele angenehme Details, gut durchdacht, mit einem entspannten Hauch Luxus. Diese Repositionierungsfahrten unterscheiden sich von den "normalen" Kreuzfahrten dadurch, dass man zwischendurch einige Tage an Bord ist, ohne an einem Hafen anzulegen. Daher finde ich es wichtig, dass man ein Schiff hat, in dem man sich wohlfühlt.

Vom Wetter her war klar, dass es warm werden würde. Mir war daher wichtig, ein Schiff zu haben, in dem für jeden Passagier auch genügend Platz an Deck ist. Auf so großen Schiffen verläuft sich zwar viel, aber zu großes Gedränge mag ich nicht. Das Schiff ist relativ neu und gut in Schuss, die Reederei für einen Hauch Luxus und Ruhe bekannt.

Transatlantik-Kreuzfahrt mit Celebrity Silhouette April 2013 / Foto: CelebrityDa es vom Termin her passte, habe ich zugeschlagen und wir buchten die Transatlantik-Route mit der Silhouette von Port Everglades in Fort Lauderdale (dort war die Silhouette den Winter über stationiert und fuhr regelmäßig in die Karibik) nach Rom bzw. Civitavecchia.

Abfahrt war am 14. April, Ankunft in Rom 15 Nächte später, am 29. April. Es gab nur 4 Stopps auf dem Weg, kurz nach der Abfahrt auf einer Privatinsel der Reederei auf den Bahamas, dann auf zwei weiteren karibischen Inseln, nämlich Puerto Rico und St. Maarten und nach 6 Seetagen schließlich das erste Mal in Europa, auf Madeira, bevor es dann durch die Straße von Gibraltar ins Mittelmeer und nach Rom ging.

In Rom haben wir noch einige Nächte verbracht, auch einen Ausflug nach Ostia gemacht und sind dann zurück nach Deutschland geflogen.

Unsere Reise und die Transatlantik-Route im Detail


Über einge Tage der Reise habe ich etwas geschrieben und Fotos dazu gepackt, so dass man sich einen Eindruck verschaffen kann. Sie sind hier verlinkt, an den unterstrichenen Links erkennbar.

Erholung an Deck der Celebrity Silhouette

Man kommt in der nicht-mobilen Ansicht am PC auch über die linke Leiste und das Datum direkt zu den einzelnen Beiträgen. Ein paar Impressionen von Rom finden sich auch hier auf meinem Foodblog.

Eckdaten unserer Transatlantik-Reise und Tipps

Wir sind mit Lufthansa ab Düsseldorf direkt nach Miami geflogen, weil das so kurzfrsitig die preisgünstigste Direktverbindung ab Deutschland war, und haben den Rückflug verfallen lassen. Das war  billiger als ein One-Way-Ticket zu kaufen. Ich hatte sogar ein Paket gefunden, das den Flug und zwei Nächte in einem Hotel in Miami Beach beinhaltete und günstiger war, als beides separat zu buchen. Zurück sind wir ebenfalls mit Lufthansa, von Rom nach Düsseldorf. Innerhalb Europas kann man Tickets problemlos und für gute Preise nur für eine Strecke kaufen.

Die Kreuzfahrt bzw. eine ähnliche kann man auf meiner Website Barbaras-Reiseportal (bei Amondo) buchen, die Hotels in Florida und Rom ebenfalls, genauso wie den Flughafenparkplatz. Wenn Ihr das macht, bekomme ich eine kleine Provision und freue mich, dass Ihr meine Informationen und Tipps wertschätzt.

Wir hatten Kabine #1016, die hatte ich so gewählt, dass wir möglichst viel Sonne abbekommen, was geklappt hat. Es ist eine Concierge-Class Kabine, also etwas teurer als die normalen Balkonkabinen. Dafür sind sie weiter oben und man hat einen schönen Ausblick vom Balkon aus und weitere Annehmlichkeiten. 

Nicht vergessen, für die USA ein Esta-Visum zu beantragen oder das bestehende zu aktualisieren! Für den Rest der Reise reicht der Reisepass, der bei Reiseende noch mindestens 6 Monate gültig sein sollte. Diese Informationen sollte man vor jeder Reise überprüfen, da sie sich ändern können.

Freitag, 25. Dezember 2015

Funchal: Weihnachten, Kathedrale Sé

Die Mitternachtsmesse in der Kathedrale heute früh um 0:00 Uhr haben wir verpasst (irgendwie war ich gestern nach dem reichhaltigen Abendessen zu müde, außerdem sei es bei der Messe natürlich auch sehr voll, viele Menschen möchten teilnehmen, sie wird vom Bischof abgehalten und auch im Fernsehen übertragen), aber am heutigen 1. Weihnachtsfeiertag war die Kathedrale geöffnet (sie ist auch sonst oft offen), viele Menschen verbrachten Zeit darin und schauten sich u.a. die Krippe an.

Die Kathedrale Sé ist mitten in Funchal, in der Fußgängerzone, sehr zentral, man kann sie nicht verfehlen.

Kathedrale Sé, Funchal

Von außen sieht sie nicht spektakulär aus, allerdings ist sie doch wichtig und im Innern dann auch beeindruckender. Die Kathedrale von Funchal war nämlich die erste Kathedrale außerhalb des europäischen Kontinents. Sehr früh, nämlich 1493 bis 1514 erbaut, ist das naheliegend.

Sie vereint gotische Elemente mit dem sog. Mudéjarstil, der von der maurischen Bauweise beeinflusst ist und sich in den wenigen erhalten gebliebenen alten Gebäuden Madeiras wiederfindet.

Sonntag, 29. Dezember 2013

Meine Reisen 2013

Am Jahresende hält man ja gerne Rückschau auf das vergangene Jahr und plant das kommende. Dieses Jahr 2013 war für mich relativ turbulent, weil ich zum einen ungeplante gesundheitliche Probleme hatte (eine Zahnarztgeschichte, die etwas ausgeartet ist und mich ein paar Monate lang stark einschränkte...) und weil ich beruflich viel in Shanghai war.

Das Foodblog habe ich zwischendurch immer mal gefüllt, aber auf meinem Reiseblog schlummern Dutzende Beiträge, die als Entwurf gekennzeichnet sind. Ich war einfach zu faul, mich hinzusetzen und die Fotos zu sortieren, Berichte dazu zu schreiben und das Ganze zu veröffentlichen. Ob das 2014 anders wird, bleibt abzuwarten - ich bin zu alt und weise für gute Vorsätze fürs Folgejahr. ;-)

Okay, zurück zu 2013, es fing eigentlich gut an: Am 1. Januar bin ich im Mekong geschwommen. Das war beeindruckend. Das Jahresende ist geruhsamer, ich bin zu Hause. Auch mal schön. :-)

Barbara schwimmt im Mekong, die Lan Diep rechts im Bild

Hier eine Liste meiner (Kurz-)Reisen 2013, mit Links, falls darüber schon etwas auf diesem Blog zu finden ist:


Ein paar Reise-Impressionen 2013


Oben habt Ihr ja schon gesehen, wie ich im Mekong schwimme (der kleine Fleck, der winkt, das bin echt ich!), hier noch ein Schnappschuss in Phnom Penh.

Phnom Penh Straßenszene


Die 2 Tage Paris waren wirklich gefüllt mit Mode, Macarons, Kunst und Spa. Hier ein Blick ins Spa des Hotel Le Royal Monceau, nahe des Triumphbogens. Es trägt die Handschrift von Philippe Starck.

Spa im Hotel Le Royal Monceau, Paris

Ich mag alte Steine. In El Djem war ich 1987 schon einmal, aber meine Erinnerung war verblasst. Ich war im März eine Woche auf einer sog. Inforeise in Tunesien, da kamen wir auf der langen Busfahrt von Sousse nach Djerba auch nach El Djem. Manche wissen ja, dass man über mich auch Reisen buchen kann, ich bin selbständige Reiseberaterin bei Amondo, die Ente heißt Amanda und darf ab und zu mitreisen.

El Djem, Tunesien - Amondo-Inforeise

Im April ging es nach Miami und Fort Lauderdale. Von dort zum Ausspannen mit der Celebrity Silhouette (mit der waren wir im Herbst 2011 schon einmal gefahren, ein traumhaftes Schiff!) über die Bahamas, Puerto Rico, St. Maarten, Madeira nach Rom. In Rom haben wir 5 Tage verbracht (ein paar Impressionen finden sich hier auf meinem Foodblog). Ein Traum!

Celebrity Silhouette in Puerto Rico


Anfang September habe ich meine Mutter auf eine Schnupperkreuzfahrt begleitet. Von Bremerhaven ging es mit der MS Artania und Phoenix Reisen nach England, Frankreich und in die Niederlande. Auch eine wunderschöne Reise. Außerdem hatten wir wahnsinniges Glück mit dem Wetter. Hier ein Spaziergang im beeindruckenden Dover Castle mit Blick auf den Kreuzfahrthafen.

Blick von Dover Castle auf die MS Artania

In Shanghai und Umgebung habe ich auch fleißig fotografiert. Hier der China-Pavillon, das Wahrzeichen der Expo 2010. Er beherbergt heute das China Art Museum.

China-Pavillon Expo, Shanghai


Und für die Statistik:

Ende 2009 hatte ich schon einmal einen Eintrag mit damals 20 Staaten, die ich in einem Jahr besucht hatte. Dieses Jahr sind's fast so viele: 19 Länder (8%).

Samstag, 19. Dezember 2015

Funchal: Seilbahn, tropischer Garten, Monte

Baustelle - Hier kommt noch was!








Dies ist Teil eines Reiseberichts über meine 10-tägige Urlaubsreise nach Madeira. Details dazu sowie Links zu den anderen Tagen finden sich hier.

Mittwoch, 20. Januar 2016

Stadt oder Land?

Als ich mit meinem Reise-Blog anfing, gab's noch sehr wenige andere Blogs in der Art. Die letzten paar Jahre hat sich das grundlegend geändert, neue Blogs schießen wie Pilze aus dem Boden und inzwischen gibt es auch immer mehr Blog-Events oder Blogparaden, die ich sonst nur von meinem anderen Blog her kannte. Mir gefällt so etwas, auch wenn ich meist nicht mitkriege, wenn welche stattfinden.

Diesmal habe ich Wind davon bekommen: Ilona von wandernd ~ wandering.wondering.travelling fragt Stadt oder Land?, wo leben wir lieber, was bereisen wir lieber. Das ist ein super Thema, zu dem ich ganze Abhandlungen schreiben könnte. Als Blog-Beitrag tut's was kürzeres, und ein paar Fotos. :-)

Blick auf Dubai und Baustellen Dezember 2011

Lebt ihr in der Stadt oder auf dem Land?
Lebt ihr gerne und freiwillig dort oder würdet ihr es gerne ändern?


Ich habe so ziemlich alles schon erlebt - vom Dorf mit 200 Einwohnern bis hin zur 25 Millionen Metropole. Aufgewachsen bin ich in einer Kleinstadt im Dunstkreis von Stuttgart. Die Großstadt war 25 km entfernt, die Dörfer der Umgebung locker mit dem Fahrrad erreichbar. Zu Schulzeiten bin ich schon gerne gereist und fand z.B. Chicago als 16jährige imposant und manche Viertel auch beängstigend. Fürs Studium bin ich nach Nürnberg gezogen, das damals auch schon eine halbe Million Einwohner hatte und im Gegensatz zu Stuttgart wirklich von Land umgeben ist, man ist schnell draußen im Grünen. Zum Auslandsstudium zog es mich nach China, ich lebte damals (1990-91) in Tianjin mit 8 Millionen Einwohnern. Aber auch da war das meiste gut mit dem Fahrrad erreichbar.

Seit einigen Jahren lebe ich ein paar Minuten Fußweg entfernt von der Stelle, wo ich letzten Sonntag dieses Foto aufgenommen habe. Schön ländlich in Norden Bayerns am Rande des Frankenwalds. Freiwillig. ;-)

Winterspaziergang im Frankenwald

Freitag, 26. April 2013

8. Seetag

Als ich aufwachte, waren wir Marokko bereits näher als Madeira; über Nacht war das Schiff also gut vorangekommen.

Celebrity Silhouette - Bordfernsehen

An so einem Seetag tut Ausschlafen gut.

Celebrity Silhouette - Frühstück