Samstag, 18. Oktober 2008

Stippvisite Amsterdam

KLM Cityhopper von Nürnberg nach AmsterdamNach Amsterdam kommt man schnell mit Direktflügen ab verschiedenen deutschen Städten. Ich bin ab Nürnberg geflogen und hatte nach einem Business-Trip noch die Möglichkeit, einen Tag dranzuhängen.

Am Flughafen Schiphol gibt es ein Touristenbüro mit hilfreichen Mitarbeitern, die Tipps geben und bei denen man z.B. Eintrittskarten für diverse Museen kaufen kann.

Mit meinem Ticket fürs Rijksmuseum sparte ich mir langes Schlange-Stehen und konnte eine Art VIP-Eingang benutzen.

Vom Flughafen kommt man problemlos mit Schnellbahnen in die Innenstadt. Dort kann man das meiste bequem erlaufen.

Beeindruckend fand ich natürlich das viele Wasser überall, die Grachten mit ihren interessanten Gebäuden und Brücken. Am Grachtengürtel kann man sich auch gut orientieren. Lohnenswert ist auch eine Bootsfahrt auf den Grachten. Das hatte ich allerdings zuvor schon gemacht und diesmal drauf verzichtet.

Amsterdam - Grachtengürtel

Beim Spazieren stößt man auf interessante Plätze und Gebäude, z.B. Nieuwe Kerk und Oude Kerk, die neue und alte Kirche, beide sehenswert. Das Amsterdamer Chinatown mit guten Supermärkten und original chinesischem Essen in vielen Restaurants rund um den Nieuwmarkt hat mir auch gut gefallen.

Niederländische Fritten in Amsterdam
Statt chinesischem Essen war mir nach einem kleinen Imbiss. In den Niederlanden esse ich gerne Fritten, diesmal waren sie organic und mit einem frisch gepressten Orangensaft auch mal lecker.

Das Anne-Frank-Haus hätte ich gerne besichtigt, ich bin auch hin; allerdings war die Schlange davor so groß, dass das keinen Sinn machte. Deshalb als Tipp: Tickets mit Uhrzeit für den Eintritt vorab im Internet oder mindestens 2 Tage vorher im Touristenbüro kaufen, dann kann man an der Schlange vorbei direkt rein.

Ein absolutes Highlight ist das Rijksmuseum Amsterdam, für das man je nach Kunstinteresse natürlich einen oder auch zwei Tage einplanen könnte, wenn man mehr Zeit hat. Auch hier: Vorher Ticket kaufen erspart das Schlangestehen. Übrigens gibt es am Flughafen auch eine Außenstelle des Museums mit wechselnden Ausstellungen, die mir schon 2003 einmal eine Wartezeit gut überbrückt hatte.

Rijksmuseum Amsterdam

Das Gebäude ist interessant und die Sammlungen natürlich sowieso. Beeindruckt hat mich die Sammlung der Malerei aus dem Goldenem Zeitalter der Niederlande, Highlight ist natürlich die Nachtwache von Rembrandt van Rijn.

Die Nachtwache 3D sieht man als Skulptur auf dem Rembrandtplein, einem gemütlichen Platz im Zentrum Amsterdams. 22 lebensgroßen Bronzefiguren sind hier zu sehen - und Touristen, die sich davor fotografieren lassen.

Amsterdam - Nachtwache 3D auf dem Rembrandtplein

(Das Foto wird - -wie die meisten Fotos hier auf dem Blog - größer, wenn man draufklickt!)

Poffertjes Daneben bietet Amsterdam natürlich eine Menge guter Läden zum Shoppen (Nobelboutiquen in der PC Hooftstraat), das House of Bols, in dem man sich über Spirituosen informieren kann, und eine Masse an weiteren Sehenswürdigkeiten, für die die Zeit an einem einzigen Tag für mich dann doch zu kurz war.

Die Zeit für einen Kaffee mit den für die Niederlande typischen Poffertjes habe ich mir jedoch gegönnt. :-)


Tipps für 1 Tag in Amsterdam

  • Spaziergang durch die Innenstadt
  • Blick ins Rotlichtviertel
  • Bootsfahrt auf den Grachten
  • Rijksmuseum
  • evtl. Anne-Frank-Haus (vorher organisieren!)
  • Fritten essen

    Und hier noch ein Foto von meinem langen Spaziergang entlang den Grachten. Ich finde diese typischen Brücken so interessant.

    Amsterdam

    Sonntag, 14. September 2008

    Wochenende in Stockholm

    Ein verlängertes Wochenende in Stockholm ist immer schön und interessant. Diesmal hatten wir leider etwas Pech mit dem Wetter, ein erster Vorgeschmack auf den Herbst mit 10-12°C.

    Es ging mit tuifly von Stuttgart nach Stockholm. Der Rückflug wurde ohne Vorankündigung mit einer spanischen Airline namens Hola durchgeführt, war aber auch okay. Beide Flüge hatten deutlich Verspätung.



    Wer nach Stockholm fliegt, sollte sich rechtzeitig um die Übernachtung kümmern, es gibt zwar viele Hotels, teilweise aber sehr teuer. Empfehlenswert sind auch Jugendherbergen oder hostels (vandrarhem). Auch gut zu wissen: Billige Hotelzimmer haben in Stockholm oft kein Fenster!

    Vom Flughafen Arlanda kommt man entweder mit dem Arlanda Express oder mit einem Flughafenbus sehr bequem in die Innenstadt. Das öffentliche Nahverkehrsnetz innerhalb Stockholms funktioniert gut; es gibt ein 72-Stunden-Ticket für ca. 20 €, das auch einige Bootfahrten, z.B. nach Djurgården, einschließt. Dieses Ticket kann man auch am Hauptbahnhof kaufen.


    Sehenswert ist auf jeden Fall Gamla Stan, die Altstadt Stockholms, in der sich neben dem Schloss auch wunderschöne kleine Gassen und alte Häuser befinden, die zum Flanieren einladen. Eine beeindruckende Atmosphäre.

    Hier noch ein Foto mit Blick auf das Schloss:



    Imposant ist natürlich auch das viele Wasser überall.

    Ein guter Tipp ist es auch, sehr früh morgens loszuziehen: Man hat die Sehenswürdigkeiten fast für sich alleine, nur chinesische Touristen sind so früh auf den Beinen.



    Lohnenswert finde ich das Moderne Museum auf der Insel Skeppsholmen, die von verschiedensten Booten und Schiffen umgeben ist. Hier der Platz vor dem Museum mit Werken von Niki de Saint Phalle.

    Dort gefällt mir auch das Café, das neben Kanelbullar einen beeindruckenden Ausblick bietet.



    Hinten rechts erkennt man das Vasamuseum und dahinter das nordische Museum.

    Das Vasamuseum, das auf der Halbinsel Djurgården für das alte Kriegsschiff gebaut wurde, ist sehr beeindruckend. Die Vasa sank 1628 auf ihrer Jungfernfahrt nach nur gut 20 Minuten. 1961 wurde sie geborgen, aufwändig restauriert und ist heute in einem eigens gebauten Museum zu besichtigen.

    Ich habe sie um 1980 herum schon einmal besichtigt, damals noch in einem provisorischen Museum. Das heutige ist deutlich moderner und immer noch dunkel, daher im Foto etwas schwer zu erkennen.

    Das Museum lohnt sich absolut, man kann einige Stunden darin verbringen: Neben dem eigentlichen Schiff und einem farbigen Modell erfährt man viel über die Geschichte Schwedens und das Leben in der damaligen Zeit.






    Kulinarisch hat Stockholm inzwischen eine Menge zu bieten. Neben internationaler Küche (Thaiküche und Sushi finde ich besonders empfehlenswert) gibt es die typischen schwedischen Imbisse, Fusion Food ("Pasta Nordica" bestand aus Pasta mit Rentierfleisch, Preiselbeeren und Parmesan) und Garnelen satt.



    Sehr lecker finde ich das skandinavische Softeis, das dort irgendwie besser, milchiger schmeckt als auf dem Rest der Welt.

    Ein perfekter Snack, auch bei kühlem Wetter! :-)

    Allgemein ist Stockholm sehr einfach zu bereisen, alle Schweden sprechen wunderbares Englisch, einige auch deutsch.

    Ein paar Impressionen von Stockholm im Juni gibt es auf meinem anderen Blog und hier.












    Tipps für Stockholm an einem Wochenende

    • Bummeln in Gamla Stan inkl. Schloss
    • Rathaus
    • Shopping um Sergels Torg herum, Centralen, Kungsgatan, Hamngatan, Birger Jarlsgatan
    • weiter shoppen und essen gehen in Södermalm, abends ist dort auch einiges los
    • Museen und Attraktionen auf Skeppsholmen und Djurgården
    • Bootsfahrt, z.B. mit Garnelen-Essen, Abfahrt Nybrokajen

    Freitag, 18. Juli 2008

    8 Tage Andalusien

    Ähnlich wie letztes Jahr eine Kurzreise bei l’tur gebucht: Flug, Hotel, Mietwagen.

    Es war als Erholungsreise gedacht, um schönes, warmes Wetter zu tanken und um uns etwas zu erholen. Ich war gesundheitlich stark eingeschränkt (Bandscheibenvorfall, höllische Schmerzen, schnell erschöpft), daher sollte das Programm überschaubar bleiben.

















    Abflug war am 9. Juli, der Rückflug am 18. Juli abends. Eine schöne Tour.

    Hier die Links zu den einzelnen Tagesberichten:

    Donnerstag, 17. Juli 2008

    Meer

    Wenn man nicht aufpasst, kommt das Meer manchmal näher als man denkt... ;-)



    Wir konnten gerade noch uns, unsere Bücher und Klamotten und die Badehandtücher in Sicherheit bringen. So viel Flut hatten wir an diesem Strand noch nicht erlebt - ob's der Vollmond war?

    Dies ist Teil eines Reiseberichts über unsere 8tägige Reise nach Andalusien 2008, mit Mietwagen. Details dazu sowie Links zu den anderen Tagen finden sich hier (klicken!).

    Mittwoch, 16. Juli 2008

    Tarifa und Atlantikküste

    Heute ging's in Richtung Westen und zu einem Treff mit Zorra, deren Kochtopf mit seinen Events ich gerne besuche.

    Wir verstanden uns phantastisch und hatten einen wunderschönen Tag und Abend zusammen. Ich finde es immer wieder beeindruckend, wie man durch das Bloggen unkompliziert neue Bekanntschaften schließen kann, nette Menschen trifft und das Gefühl hat, sie schon ewig zu kennen. Ein Bericht über diesen schönen Tagesausflug mit tollen Fotos findet sich bei auch bei Zorra: Teil 1 und Teil 2.

    Los ging es schön an der Küste entlang nach Tarifa.

    Tarifa ist die südlichste Stadt des europäischen Festlands und liegt an der engsten Stelle der Straße von Gibraltar. Hier fließen Atlantik und Mittelmeer zusammen, Afrika kann man gut sehen, es ist nur 14 km entfernt.

    Wir sind durch den malerischen Ort gebummelt, es gibt kleine Gässchen, hübsche Häuser, fröhliche Menschen. Im und auf dem Wasser sieht man vor allem Surfer - Tarifa ist bekannt für guten Wind.

    Weiter ging es den Atlantik entlang nach Bolonia. Baelo Claudia war eine römische Siedlung, in der vor allem Tunfisch gefangen und verarbeitet wurde. Es gibt ein nagelneues, auch architektonisch interessantes Museum, das tolle Ein- und Ausblicke bietet.

    Finanziert von der europäischen Union haben EU-Bürger freien Eintritt.

    Das Museum und die Ruinen lohnen einen Besuch, die Kulisse direkt am Meer ist natürlich auch beeindruckend.

    Beeindruckt haben mich auch die Hecken aus Rosmarin, die hier im Vordergrund zu sehen sind.

    (Anmerkung: Wenn man auf die Fotos im Blog klickt, werden sie normalerweise noch etwas größer.)

    Die Region nördlich von Tarifa (die südliche Costa de la Luz) ist fast menschenleer, wenig Häuser - ein angenehmer Kontrast zur überlaufenen Costa del Sol.

    Costa de la LuzDer Strand in Bolonia ist breit und hell, das Meer wunderschön, allerdings ist es dort sehr windig.

    Nach einem gemütlichen Essen in einem Fischrestaurant am Strand (Foto hier) ging es langsam zurück, mit wunderschönen Ausblicken auf viele moderne Windräder, die Küste, Afrika und den Felsen von Gibraltar.

    Dies ist Teil eines Reiseberichts über unsere 8tägige Reise nach Andalusien 2008, mit Mietwagen. Details dazu sowie Links zu den anderen Tagen finden sich hier (klicken!).

    Sonntag, 13. Juli 2008

    Alhama de Granada

    Auf dem Rückweg von Granada (Bericht und ein paar Fotos beim entsprechenden Tag hier) haben wir - nach einem herausragenden Imbiss in einer Raststelle an der Autobahn - einen Zwischenstop in Alhama de Granada gemacht.

    Es war eher Zufall, dass wir auf diesen Ort stießen. Ab und zu braucht man eine Pause und ein geruhsamer Spaziergang durch irgendein Städtchen auf dem Weg ist meist eine gute Idee, um mehr von Land und Leuten zu erleben.


    Der Ort liegt wirklich reizvoll an einer Schlucht und steht unter Denkmalschutz. Ein Bummel lohnt!

    Für uns war es eher eine spontane Aktion, obwohl der Eintrag im Reiseführer schon interessant klang.

    Als erstes begeistert die Lage um eine Schlucht und inmitten von Thermalbädern, die gut ausgeschildert sind und sicher auch einen Besuch lohnen. Alhama de Granada ist schon lange besiedelt und es finden sich architektonische Überreste aus vielen verschiedenen Epochen.

    Uns hat der Ort sehr gefallen, es war relativ leer und ruhig, mit schönen Aus- und Einblicken. Etwas abseits vom Trubel. Wirklich zu empfehlen!



















    Die Rückfahrt über landwirtschaftlich genutzte Täler, kurvige Passtrassen mit schönen Rundumsichten war auch beeindruckend.

    Dies ist Teil eines Reiseberichts über unsere 8tägige Reise nach Andalusien 2008, mit Mietwagen. Details dazu sowie Links zu den anderen Tagen finden sich hier (klicken!).

    Samstag, 12. Juli 2008

    Granada

    Wir haben einen Zweitagesausflug nach Granada unternommen.

    Vorab hatten wir Tickets für die Alhambra im Internet organisiert, das sei wohl notwendig. Auch das Hotel haben wir zwei Tage vorher übers Internet gebucht: Wir haben im Hotel Guadelupe übernachtet, das nahe dem Eingang zur Alhambra liegt - sehr praktisch!


    Granada fand ich faszinierend. Die Lage ist schon malerisch, wir kamen von Süden her angefahren, die Berge der über 3000 m hohen Sierra Nevada sind teilweise mit Schnee bedeckt. Die Stadt selbst ist hügelig, im Zentrum wuselig und natürlich überragt vom Burgberg Alhambra.

    Unsere Tickets galten ab 14 Uhr. Empfehlenswert sind neben einem guten Reiseführer auch die Kopfhörer, die man sich leihen kann, wir haben sie auf deutsch genommen, teilweise war die Übersetzung recht amüsant.

    Unsere Besichtigung haben wir im Sommerpalast der Nasriden, dem Generalife, begonnen.

    Trotz vieler Touristen kann man ruhige Stellen finden, viel Grün, viele Blüten, typische maurische Elemente und schöne Ausblicke. Eine schöne Gartenanlage.








    Beim Bummeln durch die Alhambra und den Generalife fühlte ich mich an ein Buch erinnert, das ich einige Monate zuvor gelesen hatte, Tanja Kinkels Mondlaub. Es ist ganz interessant, wenn man dann an den Schauplatz eines Romans kommt, ein anderer Zugang.

    Für die Besichtigung der gesamten Anlage braucht man wirklich mehrere Stunden, aber es ist vielseitig, interessante Details, Gebäude, Gärten, Wasser, Aussicht, Impressionen.

    Wichtig sind auch kleine Ruhepausen zwischendurch. Hier lese ich im Reiseführer einige Details nach.









    Nach dem Besuch der Alhambra und einer kleinen Erholungspause im Hotel sind wir ins Stadtzentrum von Granada. Für die Besichtigung der Kathedrale war es leider schon zu spät, aber ein Bummel in der Umgebung sowie eine kleine Stadtbesichtigung zu Fuß entschädigten.







    Was das Essen angeht, gibt es unterschiedliches, u.a. auch touristisch überlaufene Plätze, wie halt überall. Unsere Tapas waren nicht so der Hit, dafür war der Ausblick genial.



    Dies ist Teil eines Reiseberichts über unsere 8tägige Reise nach Andalusien 2008, mit Mietwagen. Details dazu sowie Links zu den anderen Tagen finden sich hier (klicken!).

    Freitag, 11. Juli 2008

    Golfen in Andalusien

    Andalusien ist ideal, um Golf zu spielen, es gibt massig gut gepflegte Plätze, die wir auch als Anfänger vom Preis-Leistungsverhältnis her ideal fanden. Im Sommer ist Nebensaison für Golfer, daher sind die Greenfees meist billiger als zu anderen Jahreszeiten.

    In der Nähe des Hotels finden sich eine ganze Menge Golfplätze, so dass uns die Auswahl schwer fiel. Daher hier ein paar Tipps und unsere Erfahrungen: Gut zum Üben ist das La Cala Resort in Mijas mit Driving Range und einem 6-Loch Par-3-Kurs, der schöne Ausblicke auf die Küste und das Meer bietet und ziemlich viele Bälle schluckt... ;-)

    Golfen in Andalusien - La Cala Resort




    Es verfügt auch über eine Golf Academy und weitere 18-Loch-Plätze, so dass man dort sicherlich einige Tage verbringen kann.

    Ganz nah am Hotel ist das La Noria Golf Resort, das ebenfalls eine Driving Range (keine Rangefee, 26 Bälle 1 €) bietet und einen gepflegten 9-Loch-Kurs (15 €), den wir zwei Mal gespielt haben.

    Golfen in Andalusien - La Noria Golf Resort




    Dies ist Teil eines Reiseberichts über unsere 8tägige Reise nach Andalusien 2008, mit Mietwagen. Details dazu sowie Links zu den anderen Tagen finden sich hier (klicken!).

    Donnerstag, 10. Juli 2008

    Strandspaziergang

    Wir hatten kurzfristig über ltur ein Package gebucht, Flug, Hotel und Mietwagen. Mehr Infos dazu hier. Die Lage des Hotels direkt am Meer war mir diesmal wichtig.

    Das Gran Hotel Costa del Sol ist ein klassischer Betonbunker direkt am Meer und in 30 Minuten vom Flughafen einfach zu erreichen, zwischen Fuengirola und Marbella. Es wurde 1967 erbaut, seitdem renoviert und liegt direkt am Sandstrand von Cala de Mijas (oder Mijas Costa).

    Für den Preis finde ich es okay, die Zimmer sind sauber, schöne Bäder, großer Balkon, leider ziemlich hellhörig. Angenehm fand ich, dass das Publikum sehr gemischt war, sowohl von den Nationen als auch vom Alter.

    Im Preis war sogar Halbpension dabei, alles in Buffetform, das wir allerdings nicht sooo besonders fanden. Trotzdem ist es praktisch, wenn man mal zu faul oder müde ist, selber etwas zu suchen oder um Studien zu treiben, wer da so alles welche Mengen und was in sich reinstopft.

    Im Ort selbst ist alles vorhanden: Viele kleine Läden, Cafés und Restaurants. Wer gerne ein paar Tage Strandurlaub macht, braucht kein Auto.

    Das Foto ist oben von einer Strandwanderung vom Hotel aus.

    Bei der Sonne muss man aufpassen, dass man sich trotz Sonnenschutz nicht verbrennt...










    Dies ist Teil eines Reiseberichts über unsere 8tägige Reise nach Andalusien 2008, mit Mietwagen. Details dazu sowie Links zu den anderen Tagen finden sich hier (klicken!).

    Mittwoch, 2. Juli 2008

    Stippvisite Regensburg

    Deutschland hat ja auch eine ganze Menge zu bieten.

    Regensburg


    Absolut sehenswert ist Regensburg. Die Hauptstadt der Oberpfalz liegt verkehrsgünstig an der A3 und der A93. Regensburg ist eine der ältesten Städte Deutschlands und UNESCO-Welterbe. Ein längerer Besuch und eine Stadtführung lohnen definitiv.

    Ich war schon öfter dort, hatte sogar einmal die Gelegenheit, von einem kundigen Stadtführer tiefergehende Informationen zu bekommen. Auch sonst macht es Spaß, einfach durch die Stadt zu laufen - man stößt fast automatisch auf Interessantes und Sehenswertes, gut ausgeschildert und gut beschrieben.

    Aber auch wer wenig Zeit hat, sollte einen Abstecher nach Regensburg machen und die Stadt auf sich wirken lassen. Ein Bummel durch die historische Altstadt, ein Blick auf und in den Dom, ein Gang über die Steinerne Brücke - einmalig!

    An einem heißen Tag muss natürlich ein entsprechender Imbiss her: Eis geht immer... :-)

    Aber davon abgesehen gibt es in Regensburg eine Menge Cafés und Kneipen, viele draußen. Sehr schön sind auch die vielen Biergärten, wobei mir die am Wasser am besten gefallen. Über die steinerne Brücke hinüber ist ein Biergarten, von dem man eine schöne Aussicht auf die Altstadt hat.

    Sonntag, 15. Juni 2008

    Wochenende in Rom

    Wir hatten über Binoli eine Tour nach Rom gebucht: Flug mit Air Berlin und ein 4-Sterne-Hotel namens Aureliano inkl. Frühstück. Den Rest der Tour (Transfer) organisiert man selber.

    Das Hotel ist gut, vor allem die Zimmer waren sehr schön. Allerdings ist es etwas abgelegen, von der U-Bahn muss man noch einiges zu Fuß gehen oder einen Bus nehmen.

    Unser Flugzeug kam am Freitag Abend um 19:15 am Flughafen an. Von dort sind wir mit dem Leonardo Express zum Hauptbahnhof Roma Termini. Von dort ging's weiter mit der U-Bahn in Richtung Hotel, den Rest zu Fuß. Nach dem Einchecken wollten wir zurück in die Stadt, um noch etwas zu essen. Leider hat aus unerfindlichen Gründen die U-Bahn gestreikt (oder zumindest unsere Station war zu?), so dass wir mit dem Bus gefahren sind. Es war trotzdem ein wunderschöner Abend, warm, sommerlich und nachts um halb zwei waren wir fast die einzigen zwischen Engelsburg und Petersplatz. :-)

    Am Samstag ging's als erstes zum Kolosseum und zum


    +++ Hier kommt noch was. +++


    Ein paar weitere Eindrücke finden sich auf meiner Spielwiese.

    Sonntag, 2. März 2008

    Wochenende in Paris

    Paris ist für mich eine der schönsten Städte der Welt. Das Flair ist besonders, die Stadt lädt zum Flanieren ein. Sehenswürdigkeiten gibt es so viele, dass man wahrscheinlich Jahre darauf verwenden könnte, sie alle zu sehen.

    Hier zur Einstimmung eins dieser schönen Metro-Schilder, ganz und gar Jugendstil.

    Metropolitain - Jugendstil Métro-Schild in Paris

    Die Anreise geht problemlos mit dem Flugzeug oder aus dem Südwesten Deutschlands inzwischen auch mit der Bahn. In Paris kann man schnell und preiswert große Strecken mit der Métro zurück legen.

    Inzwischen gibt es Fahrräder, die man an verschiedensten Stellen mieten und wieder abstellen kann. Früher hatte ich den Straßenverkehr eher chaotisch in Erinnerung und hätte mich nicht unbedingt getraut, mitten in Paris mit dem Fahrrad zu fahren. Jetzt waren doch sehr viele mit diesen Rädern unterwegs; da scheint sich also was getan zu haben.

    Ich erlaufe mir gerne Städte. Man sieht dabei viele Details, die einem sonst entgehen würden.

    Barbara im 17. Arrondissement, Paris

    Wir haben in einem Hotel im 17. Arrondissement übernachtet, das gut an die Métro angebunden war und von dem man zu Fuß Samstag früh zum Markt auf dem Boulevard des Batignolles marschieren kann. Den Tipp hatte ich von einer virtuellen Freundin und war wirklich begeistert davon, welche Auswahl und Qualität man mitten in Paris bekommt.

    Von dort sind wir einfach weiter zur Place de Clichy gegangen, den Boulevard de Clichy entlang am Moulin Rouge vorbei, dann links bergauf halten in Richtung Sacré-Cœur, am Montmartre gibt es immer einiges zu sehen.

    Blick von Sacré-Cœur auf Paris
    Ein Aufstieg auf Sacré-Cœur lohnt sich immer wieder: Man hat einen wunderbaren Ausblick.

    Von dort sind wir weiter mit der Métro zur Station Saint Michel und nach einem Imbiss in einem Bistro die Seine entlang zur Kathedrale Notre-Dame de Paris, die von Karl dem Großen (französisch Charlemagne) bewacht immer einen Besuch wert ist.

    Kathedrale Notre-Dame, Paris
    Es lohnt sich, einige Zeit darin zu verweilen und die Kathedrale auf sich wirken zu lassen. Die Gesamtwirkung und die vielen interessanten Details sind immer wieder faszinierend.

    Selbst im Winter sind natürlich auch hier eine Menge Touristen, ganz in Ruhe kann man sich dort nicht aufhalten. Aber es geht. Die Stimmung an der Seine ist auch anders als im Sommer.

    Von der Notre Dame kommt man über die Pont d'Arcole geradeaus zum Centre Pompidou, dessen Architektur, Museen und Ausstellungen sehenswert sind. Als ich in den 1980ern das erste Mal in Paris war, war es noch relativ neu und mich faszinierte damals schon dieser ganz besondere Stil und die Menschen, die sich dort tummeln.





    Fast schon Pflicht für Paris ist ein Aufstieg auf den Eiffelturm. Ich fahre dafür immer gerne mit der Métro bis zur Station Trocadéro und gehe zu Fuß weiter. Im Winter halten sich die Schlangen vor den Aufzügen zum Glück in Grenzen, man muss nicht sehr lange warten, bis man hoch darf. Hier ein Blick von unten nach oben.

    Einen guten Blick auf den Eiffelturm hat man auch vom Parc du Champs de Mars, der zu einem Spaziergang einlädt.

    Eiffelturm von unten fotografiert, ParisViele Touristen trifft man am Arc de Triomphe und auf der Avenue des Champs-Élysées, da war es ziemlich voll. Trotzdem hat das ja was...

    Ideen für ein Wochenende:
    • Eiffelturm
    • Sacré-Cœur
    • Notre-Dame und Wanderung an der Uferpromenade der Seine
    • Centre Pompidou
    • Nicht zu viel reinpacken: Paris als Stadt ist eine Sehenswürdigkeit, also mal in Bistro rein, woanders ein Baguette oder Macaron kaufen, auf einer Parkbank sitzen und Leute beobachten, durch Straßenzüge laufen, die in keinem Reiseführer stehen und die Häuser bewundern, usw.
    Beste Reisezeit für Paris ist eigentlich immer. Anfang März war es zwar kühl, aber doch zeitweise sonnig und schön genug für Spaziergänge und Besichtigungen.

    Kulinarische Impressionen finden sich in meinem anderen Blog.

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