Sonntag, 23. April 2023

ReisebloggerCamp 2023 in Franken: Wochenende in Forchheim

Nach Corona-bedingter Pause hat dieses Jahr wieder ein ReisebloggerCamp vor Ort und live und in Farbe stattgefunden! Nach einigen Barcamps im Norden und Osten Deutschlands folgten virtuelle Barcamps und Zoom-Meetings und nun endlich wieder eine Veranstaltung in Präsenz. Eingeladen waren Reiseblogger und Influencer, die über Reisen berichten. Dabei waren diesmal auch Genuss- und Modeblogger mit Interesse an Reisen. Das fand ich gut: Ich selbst blogge ja auch über Food und Reisen, die Themen passen gut zusammen und es ist immer gut, wenn man den Horizont etwas erweitert.

Was ist ein Barcamp und wie läuft es ab?

Das Prinzip eines Barcamps ist einfach: Es geht um gegenseitigen Austausch und das Teilen von Wissen. Im Rahmen einer offenen Tagung werden Ablauf und Inhalte von den Teilnehmenden selbst entwickelt und gestaltet. Es gibt Workshops, aber auch Fragerunden, Information über Beispiele aus der Praxis sowie Zeit zum Austausch. Die Agenda entsteht morgens und ist flexibel. 

ReiseBloggerCamp ist der offizielle Name des Barcamps für die deutschsprachigen Reiseblogger. Seit 2016 gibt es das Event, damals gestartet als Barcamp in Berlin. Wie immer bei solchen Events: Bereits während die Veranstaltung lief, wurden fleißig Erkenntnisse und Impressionen über Social Media Kanäle geteilt. Der Hashtag: #RBCamp23. 

Hier sieht man das Plenum mit dem Flipchart links, an das die Agendapunkte angebracht werden.

ReisebloggerCamp 2023 - Plenum


Diesmal fand das Barcamp im Süden Deutschlands statt. Franken Tourismus war Hauptsponsor und hat gemeinsam mit der Stadt Forchheim von Freitag auf Sonntag Hotelzimmer im the niu Hop Hotel zur Verfügung gestellt, super Ausflüge am Freitagnachmittag sowie eine Abendveranstaltung organisiert und als Tagungsort für Samstag und Sonntag den Pilatushof nahe der Autobahn gebucht. Auch mit weiteren Tipps und Tricks zu Franken und vielen Informationen standen die engagierten Mitarbeiter:innen des fränkischen Tourismusverbandes zur Seite.  

Dienstag, 18. April 2023

Langes Wochenende in Albanien: Tirana und Durrës

Albanien - das ist eines der unbekanntesten Länder Europas! Ich stand 1987 kurz davor, wenige Kilometer entfernt von der Grenze am Ohrid-See. Damals war das Land eines der verschlossendsten der Welt, ähnlich vielleicht wie Nordkorea heutzutage. Ich ahnte, dass sich dahinter mediterrane Strände, zerklüftete Berglandschaften, verfallene Burgen und interessante Städte verbergen mussten - aber ich durfte nicht rein. Seit dem Ende einer besonders brutalen Form des Kommunismus 1991 hat Albanien zaghaft seine Pforten geöffnet und zählt immer noch als Geheimtipp.

Ich wollte eigentlich schon länger hin und mir einen ersten Eindruck verschaffen, und jetzt hat es relativ kurzfristig geklappt. Wizzair bietet seit kurzem wieder Direktflüge ab dem mir nächstgelegenen Flughafen Nürnberg an. Auch von anderen Städte gibt es vergleichbare Flugangebote. Damit ist man für überschaubares Geld in weniger als zwei Stunden in Tirana, der albanischen Hauptstadt.

Tirana - Skanderbeg-Platz

Dieses Foto vom zentralen Skanderbeg-Platz in Tirana zeigt relativ gut, was mir wichtig war: Ein wenig Reinschnuppern in das für mich bisher unbekannte Land und beobachten, was die Menschen dort am Wochenende so machen, ein wenig Sightseeing, das lokale Essen probieren und spüren, wie das Land sich entwickelt. 

Hier meine einzelnen Reisetage im Überblick: 

  • 14.04.2023 Abends Flug nach Tirana
  • 15.04.2023 Stadtbesichtigung Tirana
  • 16.04.2023 Fahrt nach Durrës, Besichtigung
  • 17.04.2023 Vormittags Durrës, nachmittags Rückflug

Ich hatte bei der Vorbereitung länger überlegt, wie ich die kurze Zeit am sinnvollsten nutzen kann.