Mittwoch, 30. September 2020

Impressionen Q3 2020

Auch im dritten Quartal des Jahres 2020 hatte uns Corona im Griff; es gab weiterhin Reisewarnungen. Manche Freunde waren zwar in Urlaub, aber ich habe versucht, Abstand zu Menschen zu halten und war daher fast nur in der näheren Umgebung unterwegs. Nach vielen Monaten Home Office gab's erste Termine außer Haus, aber nur innerhalb Bayerns und immer vorsichtig. 

Der Juli ging heiß los und ich bin auf dem Rückweg von einem beruflichen Termin abends noch in diesen See gehüpft und ein paar Runden geschwommen. Ein schöner Tag in Bayern; selbst der Himmel war weiß-blau. Ebenso auf dem nächsten Foto im Bayreuther Ortsteil St. Georgen. Die Ordenskirche ist eine der Markgrafenkirchen, erbaut 1705 bis 1711 als geistliches Zentrum der Planstadt St. Georgen am See und bekannt als herausragendes Beispiel des protestantischen Barock in Deutschland. Nicht weit von Kulmbach liegt die Burg Wernstein. Im 14. Jahrhundert erbaut, im 17. Jahrhundert als Renaissanceschloss umgebaut, im 18. Jahrhundert um Häuser für Bedienstete erweitert, woraus der heutige Ort Wernstein entstand. Sie ist in Privatbesitz und lässt sich nicht besichtigen, aber umwandern. 

Collage Instagram-Fotos Juli 2020

Links ein Foto ins Fischbachtal hinein, südlich von Kronach. Mir gefällt vor allem das Dreidimensionale im Fischbachtal, die Wanderwege und Aussichten sind empfehlenswert. Ich war an dem Tag mit dem Rad unterwegs. Die weiteste Tour führte mich beruflich nach München und abends sogar in einen Biergarten, den man auf dem mittleren Foto sieht. Rechts ein Foto von Kulmbach, das sehr schöne Ecken hat, nicht nur die Plassenburg und das Rokoko-Rathaus. Dies hier ist der Marktplatz.

Weiter geht's mit dem August. Von den 8 Windrädern, die dieses Jahr in Bayern neu gebaut wurden, befinden sich 4 etwas außerhalb unseres Dorfs. Es war spannend, die verschiedenen Bauabschnitte zu beobachten. Vor allem mit dem Rad kommt man nahe ran. Das Stadtschloss von Lichtenfels wurde bereits im 16. Jahrhundert erbaut; in der Ferne sieht man Kloster Banz. Die beiden Fotos rechts stammen von einer Sonntags-Radtour, bei der wir wegen der Hitze früh los sind. Es ging bergauf, bergab, bergauf, bergab, zum Glück habe ich ein E-MTB und es gab zwischendrin einen Wald voller Heidelbeeren.  

Collage Instagram-Fotos August 2020

Gut gefallen mir die Weberhäuser und der Handwerkerhof in Plauen, links unten in der Collage. Nochmal die Erinnerung, dass alle Bilder hier auf dem Blog größer werden, wenn man drauf klickt! Hier finden sich zahlreiche Werkstätten, ein Café und daneben soll nahe der ehem. Hempelschen Fabrik ein Kreativzentrum entstehen. Traumhaft schön die Abendstimmung am Zeulenrodaer Meer bzw. der Talsperre Zeulenroda in Thüringen auf dem zweiten Foto unten. Wir waren zuvor bei der Körperwelten-Ausstellung von Gunther von Hagen in seiner Heimatstadt Greiz. Der Jüdische Friedhof in Burgkunstadt wurde zwischen 1625 and 1942 von jüdischen Gemeinden in Oberfranken genutzt. Er ist mit dicken Steinmauern eingefasst. Man darf nicht rein, aber kann über die Mauer hinein schauen und fotografieren. Ende August wird es schon wieder dunkler und nach der Arbeit bleibt wenig Tageslicht, so dass meine Radtouren kürzer werden. Hier ein Blick auf Oberzaubach bei Stadtsteinach und das Bergfeld, in Hintergrund der Frankenwald mit der Grünburg, ehemalige Ringwallanlage.

Dienstag, 30. Juni 2020

Impressionen Q2 2020

Hier ein paar Fotos, die ich auf Instagram zwischen April und Juni geteilt habe bzw. die mir sonst so vor die Linse kamen. Los geht's mit April. 

Die Ausgangsbeschränkung in Bayern erlaubte das Verlassen der Wohnung nur noch bei Vorliegen triftiger Gründe und für Bewegung an der frischen Luft - allein oder mit den Menschen, mit denen man zusammenlebt. So sind wir in der Region gewandert oder geradelt. Die ersten beiden Fotos stammen vom Wanderweg KC 65, der zur Radspitze im Frankenwald führt. Die Fernsicht war ein Traum. Da Klopapier extrem knapp wurde, habe ich selbst eine Klopapiertorte gebacken. An Ostern war schönes Wetter und auf dem Mühlenweg im Frankenwald war es so leer, dass man gut mit dem Mountainbike fahren konnte. 

Collage Instagram-Fotos April 2020


Mit Humor erträgt sich einiges besser, auch Corona. Das zweite Foto zeigt einen Feldweg, der sich gut radeln lässt, nicht weit von daheim. Auch dieses Jahr wurde es Frühling; die Apfelblüte war besonders schön. Leider gab es danach noch mehrmals Nachtfrost, bis in die zweite Maihälfte hinein, so dass es dieses Jahr fast kein Obst und keine Walnüsse gibt. Rechts ein Sonnenuntergang an einem kühlen Aprilabend. 

Im Mai war ich wieder viel in der Region unterwegs, meist wandernd oder mit dem Rad. Beeindruckt hat mich das Frankenwaldsteigla Im Kohlenwald nahe Stockheim. Auf 6,9 km wandert man auf den Spuren des bayerischen Steinkohlebergbaus. 400 Jahre lang wurde hier Steinkohle geschürft, 1968 wurde die letzte Zeche still gelegt. Bei der Wanderung kommt man auch kurz nach Thüringen und sieht Lostplaces und das grüne Band. Das balancierende Mädchen vom dritten Foto oben findet man in der Korbstadt Lichtenfels. Rechts ein Foto entlang des Flößerwegs bei Marktrodach. Ich trage fürs Foto einen Mund-Nasen-Schutz von Frankenwald Tourismus.

Collage Instagram-Fotos Mai 2020



Unten links ein Foto vom Frankenwald nahe Wartenfels, auch nicht weit von zuhause und gut mit dem E-Bike machbar. Daneben der Patersberg-Aussichtsturm nahe Veitlahm, nicht weit von Kulmbach. Der Sandsteinbau hat eine steinerne Wendeltreppe mit Turm und bietet eine schöne Aussicht auf die Region. In der Erde nahe meines Wohnorts Rugendorf fand man beim Bauen der Fundamente für Windkraftanlagen Siedlungsreste aus der Jungsteinzeit, die von Archäologen ausgegraben wurden, bevor der Bau weiterging. Die 5.500 Jahre alten Relikte werden nun ausgewertet. Und das letzte Foto vom Mai: Weniger als 30 Minuten von daheim entdecke ich immer wieder neues, rechts die Felsenkeller von Ebneth. Sie wurden im Wald in Sandstein gehauen und dienten bis Mitte des 20. Jahrhunderts zum Lagern von Bier und Lebensmitteln für die Bevölkerung und danach noch als Ort zum Feiern. 

Sonntag, 31. Mai 2020

Die Eremitage Bayreuth: Markgräfliche Parkanlage in Oberfranken

Eine der Haupt-Sehenswürdigkeiten der Region Bayreuth ist die Eremitage. Diese historische Parkanlage mit abwechslungsreicher höfischer Architektur wurde hauptsächlich im 18. Jahrhundert gestaltet, immer wieder renoviert und ist heutzutage auch bei den Einheimischen sehr populär. 

Der Eintritt in den Landschaftspark kostet nichts und ist ein beliebtes Ziel für einen Sonntagsspaziergang mit der Familie. Die meisten Wege sind eben und gut ausgebaut, so dass man an vielen Stellen auch mit Kinderwagen oder Rollator unterwegs sein kann. Wer gut zu Fuß ist, geht auf kleineren Wegen oder auch Treppen, und kann einige Stunden in der 49 Hektar großen Anlage verbringen.

Altes Schloss, Eremitage Bayreuth

Das Foto zeigt das Alte Schloss, in dem es auch Führungen gibt (dazu unten mehr). Ich mische hier einige Fotos von heute und vom 01.06.2019, als ich ebenfalls hier war.

Ich kenne die Eremitage seit über 20 Jahren und gehe gerne dorthin, auch um zu entspannen. Die großen Bäume und geometrisch angelegten Gärten sowie die vielen Gebäude wirken auf mich irgendwie beruhigend. Die Bäume und Bepflanzungen sind je nach Jahreszeit sehr unterschiedlich, jede Zeit hat ihren Reiz. Besonders schön finde ich die Eremitage im Frühsommer, wenn die großen Rhododendren blühen.

Dienstag, 31. März 2020

Impressionen Q1 2020

Auch dieses Jahr möchte ich ein paar Fotos zusammenstellen, um Reisen und Ausflüge oder auch Impressionen aus meiner Heimat und meinem Leben zu teilen, die ich zwischendurch entweder schnell auf meinen Instagram-Account lade oder die ich mit dem Smartphone knipse. Mit Instagram habe ich glaube ich 2014 angefangen, seit 2017 suche ich einige Fotos pro Monat heraus und veröffentliche sie hier quartalsweise auf dem Reiseblog. Einen ausführlichen Blog-Artikel zu schreiben, dauert immer lange, daher mag ich auch solche kurzen Impressionen zwischendurch.

Los geht's mit dem Januar 2020 und einigen Wanderungen durch die heimischen Wälder im Frankenwald und Fichtelgebirge. In der Mitte oben ein Foto vom Biathlon-Weltcup in Oberhof. Der Schnee kam aus der Skihalle in Neuss und wurde mit LKWs angekarrt, was für die Umwelt sicherlich nicht das Beste ist. Die Stimmung vor Ort war allerdings klasse und ich habe das Erlebnis genossen, dabei sein zu dürfen. Das nächste Foto zeigt den Anflug auf den Flughafen Heathrow; ich war Mitte Januar ein paar Tage in England auf einer Veranstaltung. Damals kamen noch Direktflüge aus Wuhan an und einige Kollegen hatten danach Husten und eine etwas ungewöhnliche Grippe; allerdings wissen wir bis heute nicht, was das wirklich war. 

Collage Instagram-Fotos Januar 2020

Eher zufällig kam ich zum Schloss Schwarzburg, das malerisch im Thüringer Wald liegt. In diesem Ort hat Friedrich Ebert 1919 die Verfassung des Deutschen Reichs unterzeichnet, einiges südlich von Weimar, der Stadt, die der Weimarer Republik ihren Namen gab. Die letzten Jahre wurde hier renoviert, das Foto links zeigt das Schloss von der Ferne. Am Ende des Monats bin ich beruflich eine lange Strecke Auto gefahren; abends war Zeit für einen Stadtbummel im niederländischen Eindhoven. Fasziniert hat mich die Parkgarage für Fahrräder, hier auf dem mittleren Foto.Von dort ging's über Belgien, das Saarland und das Elsaß nach Zürich. Hier ein Foto von einer kleinen Pause mit Blick auf die Hohkönigsburg, die man bei dem klaren Winterwetter sehr gut sehen konnte.

Im Februar habe ich ein Foto vom Anflug auf Paris geteilt; an der Seine konnte man sich gut orientieren und einige Sehenswürdigkeiten von oben erahnen. Ich war nur am Flughafen, da ich am nächsten Tag gleich weiter geflogen bin auf eine einwöchige Reise nach Mauretanien. Davon stammen die meisten der Fotos vom Februar. Sehr beeindruckt hat mich der kilometerlange Zug mit Erz, der die Eisenerzbergwerke bei Zouérat mit dem Atlantik verbindet. Vier Lokomotiven und 200 Waggons sind keine Seltenheit!

Collage Instagram-Fotos Februar 2020


Ich war mit einer französischen Reisegruppe und dem bequemeren Touristenzug unterwegs. Die Wirtschaft des Staates hängt an der Förderung von Eisenerz nahe der Stadt Zouérat. Links unten der Ben Amira vom Zug aus gesehen. Er ist der drittgrößte Monolith der Erde und sehr imposant. Wir haben dort zwei Nächte gezeltet und abends auch am Lagerfeuer gesessen, was man auf dem Foto rechts sehen kann. Ganz rechts dann der Blick auf das winterliche Rugendorf vom Auto aus.

Samstag, 29. Februar 2020

Tipps zu Panama

Für Ria soll es dieses Jahr über Ostern für 2 Wochen auf Roadtrip durch Panama gehen. Zur Vorbereitung hat sie hat andere Reiseblogger nach ihren Erlebnissen und Tipps gefragt. Herausgekommen ist ein Round Up Highlights und Tipps für Panama.

Von Panama habe ich außer dem Kanal noch nicht allzu viel gesehen, aber der war eins meiner beeindruckendsten Erlebnisse überhaupt, so dass klar war, dass ich darüber ein paar Sätze schreibe. Was, könnt Ihr hier bei Ria nachlesen.

Panamakanal

Dort findet Ihr auch weitere Tipps zu Panama Stadt, dem Inselparadies Bocas del Toro und zu Land, Leuten, Kaffee und Kultur dieses kleinen aber vielseitigen Staates in Mittelamerika. Auch sonst lohnt es sich, bei Ria zu stöbern. Sie liebt Hamburg, ist aber schon viele Jahre mit dem Reisevirus infiziert und berichtet darüber auf ihrem Blog Ria on Tour.

Und wer noch mehr über den Panamakanal wissen will: Mein ausführlicher Artikel zum Panamakanal ist hier auf dem Blog.