Sonntag, 23. Dezember 2012

Anreise, Flug nach Bangkok

Die Anreise und die Fernflüge gehören ja immer zu den Teilen einer Reise, die man versucht, irgendwie und so schnell wie möglich hinter sich zu bringen. Bei uns ging's diesmal mit Thai Airways per Direktflug von Frankfurt nach Bangkok.

Kleiner Snack und Campari auf dem Hinflug

Kurz vor Weihnachten wurde es in Deutschland, wie so oft, wieder warm, so dass wir schnee- und eisfrei mit dem Auto nach Frankfurt zum Flughafen kamen. Es regnete allerdings sehr stark, so dass es entsprechende Unfälle auf der Autobahn gab. Man sollte vor einem Flug also immer genug Zeit einplanen, damit es nicht zu hektisch wird!

Samstag, 13. Oktober 2012

Shanghai an einem Tag - die Highlights

Ich war beruflich länger in Shanghai und hatte an einem Samstag Zeit für ein touristisches Programm mit Stadtbummel und den wichtigsten Highlights an einem Tag. Leider war der Himmel nicht ganz so strahlend blau wie unter der Woche, die wir arbeitend in einem fensterlosen Büro verbracht haben, aber sonst wär's auch zu perfekt gewesen. Angenehm warm war es trotzdem, perfektes Besichtigungswetter.

Ideale Reisezeit für Shanghai ist Frühling oder Herbst (aber besser nicht in den Wochen um den 1. Mai oder den 1. Oktober wegen der sog. Golden Weeks in China, in denen das Land überfüllt ist und jeder reist).

Shanghai - Blick auf Pudong vom Bund aus
Das Foto hier ist vom Bund aus nach Pudong rüber fotografiert - ein ziemlich bekanntes Motiv. Rechts sieht man den aktuellen Baufortschritt des Shanghai Tower, der das zweithöchste Gebäude der Erde werden soll.

Blick von oben aus dem Shanghai World Financial Center


Aber nun der Reihe nach. Wir sind los mit dem Taxi zum Shanghai World Financial Center (SWFC), dem mit 492 Metern und 101 Etagen derzeit vierthöchsten Gebäude der Welt. Auf dem oberen Foto erkennt man es relativ weit rechts an der Flaschenöffnerform. Es hat die mit 474 m höchste Aussichtsplattform der Welt und natürlich wollte ich da hoch.

Der Spaß kostet 150 Yuan (derzeit ca. 18 EUR) und lohnt sich wirklich. Wie am Burj Khalifa, wo ich letzten Dezember immerhin auf 452 m war, gibt es zu Beginn einleitende Multimedia-Informationen über den Bau, daneben welche über die Entwicklung von Wolkenkratzern an sich, von Pudong, usw. und dann eine schnelle aber angenehme Fahrt mit dem Aufzug hoch zum Observatory.

Shanghai - Pudong, Blick auf Jinmao Tower und Huangpu

Man kommt in der 94. Etage an und fährt dann mit einer Rolltreppe auf die 97. (quasi unten an der Flaschenöffner-Öffnung), danach kann man mit einem Aufzug weiter hoch auf den 100. Stock, das ist die obere Kante der Flaschenöffner-Lücke). Von dort hat man wirklich einen atemberaubenden Rundblick und Ausblick.

Direkt daneben befindet sich der Jinmao Tower, hier links unten zu sehen, der mir persönlich sehr gut gefällt. Er hat etwas von einer chinesischen Pagode, soll ebenso an chinesischen Bambus erinnern und beherbergt u.a. eine futuristische Bar namens Cloud 9, in der ich früher oft und gerne war; das erste Mal im Jahr 2000. Das Gebäude ist also schon älter und war damals das höchste.

Weiter hinten auf dem Foto sieht man den bekannten Oriental Pearl Tower, das moderne Wahrzeichen Shanghais (es ist ein Fernsehturm, fertiggestellt bereits 1995) und dahinter den Fluss Huangpu, der durch Shanghai fließt. Auf dem Foto sieht man links oben sogar die Mündung des Wusong Flusses (auch Suzhou Creek genannt) in den Huangpu, das nördliche Ende vom Bund.

Shanghai - Aussichtsplattform des World Financial Center

So sieht es innen in der 100. Etage aus - lauter staunende Menschen. :-)

Es gibt teilweise auch Glasboden, durch den man schräg nach unten schauen kann. Man kann ihn auch betreten, was für viele ungewohnt ist.

Ganz schön hoch, diese Toilette!Ach ja, die Toilette kann ich noch empfehlen. Mal abgesehen davon, dass die Klobrille beheizt ist, hat man doch selten so einen schönen Ausblick von ganz oben, oder?! ;-) Wenn man auf die Fotos hier im Blog klickt, werden sie größer, dann sieht man den Ausblick noch besser.

Daneben findet man natürlich noch Merchandising-Zeugs, man kann sich ein Zertifikat ausstellen lassen, etwas essen und trinken, usw. Abends ist das SWFC bis 23 Uhr (letzter Einlass 22 Uhr) geöffnet und eignet sich damit perfekt, um die dann so richtig bunt beleuchtete Stadt von oben zu genießen. Bitte beachten: Um 22 Uhr gehen in Shanghai die meisten Lichter aus, also besser rechtzeitig hin!

Spaziergang durch Pudong


Wir sind wieder runter, ein paar Straßen weiter, kurz in ein nobles Shopping Center mit allen teuren Marken, die man sich so vorstellen kann, haben die Baustellen und Gebäude auf dem Weg bewundert und sind dann in Richtung Fluss. Dort musste ich mir natürlich meine geliebten roten kleinen säuerlichen Früchte, die mit rotem Zucker kandiert sind, kaufen.

Samstag, 18. August 2012

Plauen im Vogtland

Plauen liegt im Südwesten Sachsens an der A72 und ist über drei Autobahnausfahrten gut erreichbar. Wenn man von Norden aus Leipzig kommt, fährt man die A9 und ab Ausfahrt Schleiz über Land.

Ich hatte nach einem geschäftlichen Termin noch die Zeit, kurz durch die Innenstadt zu bummeln. Das Wetter war so super, dass ich mit meinem Smartphone ein paar Fotos geschossen habe, die zwar nicht so toll sind, aber trotzdem einen ersten Eindruck vermitteln.

Plauen AltmarktHier ein Foto des Altmarkts. Der Rathausturm im Hintergrund fällt durch das blaue Ziffernblatt auf. Das Haus links ist das alte Rathaus, darin befindet sich das Plauener Spitzenmuseum und im Kellergeschoss ein gehobenes gutbürgerliches Restaurant.

Wissenswertes zu Plauen


Plauen hat knapp 70.000 Einwohner und ist damit die fünftgrößte Stadt Sachsens. Die Hauptstadt des Vogtlandes ist als Stadt der Spitze bekannt und gelangte durch die aufstrebende Textilindustrie vor über 100 Jahren zu Reichtum.

Dienstag, 7. August 2012

Langes Wochenende auf Usedom

Ich hatte beruflich in Berlin und im Norden Polens zu tun und beschlossen, dass es sich nicht lohnt, zwischendrin heim zu fahren. So habe ich das Wochenende und das halbwegs sommerliche Wetter genutzt, einen Abstecher an die Ostsee zu machen.

Naheliegend war dafür natürlich die Insel Usedom, eine der sonnenreichsten Regionen Deutschlands.

Langes Wochenende auf Usedom
Usedom liegt in der Pommerschen Bucht an der südlichen Ostsee. Sie ist durch den Peenestrom und das Stettiner Haff vom Festland getrennt, die Swine/Świna trennt sie von der Nachbarinsel Wollin in Polen.

Hampton Hotel auf Usedom


Erst dachte ich an ein Hotel oder eine Pension auf der westlichen Seite in einem der schönen Seebäder Mecklenburg-Vorpommerns. Als ich die hohen Preise sah, kam ich schnell auf die gute Idee, auch im polnischen östlichen Teil Usedoms zu suchen. Die Hafenstadt Świnoujście (Swinemünde) ist sehenswert und das Hampton by Hilton nahe der Grenze ideal gelegen, also habe ich dort gebucht.

Hotel Hampton by Hilton auf Usedom

Ich hatte sowohl meinen Mann als auch unsere Fahrräder eingepackt, was ideal war. Das Auto parkten wir in der Nähe des Hotels, vor Ort bewegten wir uns vor allem mit den Rädern fort. Das Hotel vermietet übrigens auch Fahrräder, man braucht also keine mitzuschleppen.

Montag, 6. August 2012

Hafenrundfahrt ab Świnoujście und Abend in Ahlbeck

Zwischen meinen geschäftlichen Terminen war noch Zeit für eine kleine Bootsfahrt.

Ab dem Stadthafen geht die Hafenrundfahrt auf der M/S Chateaubriand ab 14:30 Uhr zu vielen am Wasser gelegenen Sehenswürdigkeiten los. 24 km in 2 Stunden Fahrzeit mit deutschsprachiger Reiseleitung.

Hafenrundfahrt ab Świnoujście

Impressionen von der Hafenrundfahrt ab Świnoujście


So eine kleine Rundfahrt finde ich immer sehr interessant, da man doch mehr sieht als wenn man nur mit dem Fahrrad unterwegs ist. Das Foto zeigt das Boot, mit dem wir gefahren sind.

Ausflugsschiff Usedom - ab Świnoujście

Hier ein Blick zurück auf Świnoujście bzw. Swinemünde.

Sonntag, 5. August 2012

Świnoujście (Swinemünde)

Swinemünde, auf polnisch Świnoujście, ist mit etwa 40000 Einwohnern die größte Stadt der Insel Usedom, wobei einige Teile der Stadt sogar auf der Nachbarinsel Wollin liegen. Bekannt ist Świnoujście für den herrlichen breiten Sandstrand.





Baustelle - Hier kommt noch was...


Dies ist Teil meines Reiseberichts über ein langes Wochenende auf Usedom. Details dazu und weitere Tipps finden sich hier.

Samstag, 4. August 2012

Radtour auf Usedeom

Nach einem ersten Kaffee auf dem Hotelzimmer (ich liebe es, wenn es Wasserkocher auf dem Zimmer gibt!) sind wir ins Erdgeschoss und haben dort in Ruhe gefrühstückt.

Wasserkocher im Hotel Hampton by Hilton in Świnoujście (Swinemünde)

Als nächstes haben wir die Räder aus dem Auto geladen und sind in Richtung Wasser gefahren, um uns umzuschauen. Hier ein paar Impressionen der polnischen Seite:

Usedom

Am Wochenende war einiges los; aber es war genügend Platz für alle.

Usedom

Die längste Strandpromenade Europas


Die längste Strandpromenade Europas verbindet Bansin, Heringsdorf, Ahlbeck und Swinemünde/Swinoujscie heißt. Sie lässt sich zum größten Teil auch mit dem Fahrrad abfahren.

Der Hauptradweg (alles ist gut beschildert) führt dann ein wenig landeinwärts durch Kiefernwälder in Richtung Westen.

Fahrradweg auf Usedom

Die grenzüberschreitende Promenade liegt an der ehemaligen Grenze zwischen den beiden Staaten und ist der längste Fußgänger-und Fahrradweg Europas an der Küste. Sie verbindet das deutsche Seebad Ahlbeck mit der polnischen Stadt Świnoujście (Swinemünde) und geht durch drei Kaiserbäder aus preußischer Zeit: Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck. Die Promenade erstreckt sich über eine Gesamtlänge von 12 km. Hier die Grenze.

Grenze zwischen Deutschland und Polen auf Usedom

Ein Stahlstreifen in der Mitte der Promenade markiert als Symbol der Einheit die ehemalige Grenze zwischen Deutschland und Polen. Ich finde es immer wieder faszinierend, dass wir heute ohne Grenzkontrollen so oft von einer Seite auf die andere können, wie wir wollen.

Grenze zwischen Deutschland und Polen auf Usedom

Entlang der Promenade gibt es einige Toiletten und Rastplätze. Ein Schwerpunkt wird dabei auf erneuerbare Energie gelegt, gefördert von der EU als sog. Europapromenade, eine Menge Solarkollektoren sind zu sehen. Die damit erzeugte Energie wird für die Beleuchtung der gesamten Promenade und der neu eingerichteten Rastplätze und Sanitäranlagen eingesetzt.

Hier die Ostseeküste an der deutschen Seite. Man erkennt das sofort an den typisch deutschen Strandkörben, die es nicht nur an der Nordsee, sondern auch an Stränden der Ostsee gibt. Es gibt übrigens auch extra Strände für Hunde oder natürlich auch FKK-Strände.

Strandkörbe an der Ostsee

Typisch deutsche Seebäder auf Usedom 


Die Strecke geht entlang der Küste und führt durch ein Seebad nach dem anderen, jeweils mit markanten Seebrücken, hier die Seebrücke Heringsdorf. Man sieht schon, dass es vom Wetter her etwas durchwachsen war.

Seebrücke Heringsdorf auf Usedom

Die Seebäder haben auch wunderschöne gepflegte Parks und natürlich diese traumhaften typischen Häuser, so wie hier.





Nach so viel Schauen war uns nach einem Imbiss. Fündig wurden wir direkt am Radweg am Café Eisdiele Wille an der Strandpromenade Heringsdorf, unter freiem Himmel.

Imbiss im Café Eisdiele Wille, Strandpromenade Heringsdorf

Danach ging es weiter, irgendwann war die Promenade zu Ende und wir sind durch Ferien- und Wohngebiete bergauf weiter westlich gefahren, kamen über eine Treppe und durch einen Wald in etwas mehr Natur.



Von dort sind wir auf einem abenteuerlichen Pfad (Fahrrad tragen war angesagt) wieder runter auf Meeresniveau, um auf dem dort sehr leeren Strand unsere Decke auszubreiten und uns ein wenig zu sonnen.

Leerer Strand auf Usedom - ganz im Westen

Leider fing es dann doch an zu regnen. Die Rückfahrt durch mehr oder weniger heftige Regenschauer war dann nicht so schön. Teils haben wir uns untergestellt, als es richtig prasselte. Aber irgendwie mussten wir ja wieder zurück.



Abendessen auf der polnischen Seite von Usedom 


Auf der polnischen Seite an der Promenade ist die Auswahl an Bars, Grills, Restaurants usw. riesengroß. Es gibt mehr Leben als im Westen, eine gewisse Jahrmarktatmosphäre, bei der auch Kinder ihren Spaß haben.

Abendessen auf der polnischen Seite von Usedom

Ich mag ja diese polnischen Teigtaschen, Pierogi genannt. Links eine herzhafte Variante und rechts eine süße. Dazu gab's Bier vom Fass.

Polnisches Abendessen: Pierogi, gefüllte Teigtaschen und Bier

Abends hörte der Regen wieder auf. Der Blick auf die Ostsee ist traumhaft. Viele Menschen haben Himmelslaternen steigen lassen, die man schön beobachten konnte.



Dies ist Teil meines Reiseberichts über ein langes Wochenende auf Usedom. Details dazu und weitere Tipps finden sich hier

Mittwoch, 18. Juli 2012

Kurze Ausflüge

Mir fehlt gerade die Zeit, dieses Blog mit Leben zu füllen. Einige Reisen sind noch nicht verbloggt oder nur angefangen. Es dauert immer relativ lange, bis ich passende Fotos rausgesucht und den Text geschrieben habe. Derzeit hat einfach anderes Priorität.

Bis es hier wieder neues gibt, findet Ihr in meinem anderen Blog einige Impressionen von Ausflügen in die nähere Umgebung, die ich nicht im Reiseblog sondern in der Spielwiese unterbringe. Da wird auch weiterhin der eine oder andere Kurzausflug verbloggt werden.

Ausflüge in Oberfranken Wer Tipps für einen Urlaub in Deutschland oder ins schöne Franken möchte, ist hier gut aufgehoben.

Sonntag, 24. Juni 2012

Landesgartenschau 2012 in Bamberg

Ein Besuch in Bamberg lohnt immer. Die Bamberger Altstadt als größter unversehrt erhaltener historischer Stadtkern in Deutschland ist bereits seit 1993 UNESCO-Weltkulturerbe. Dieses Jahr lohnt ein Besuch umso mehr: Vor genau 1000 Jahren wurde der Dom geweiht und als zweites Highlight lädt die Landesgartenschau Besucher ein.

Landesgartenschau Bamberg 2012
Eine Gartenschau macht Spaß, wenn das Wetter schön ist, also habe ich einem schönen Sonntag genutzt, um mich zusammen mit meiner Mutter dort umzusehen. Wir waren nicht die einzigen... ;-)

Für Pkws gibt es einen großen gut ausgeschilderten Parkplatz für 3,- EUR, von dem Shuttle-Busse zum Gelände fahren. Um die Mittagszeit, als wir dort waren, passten nicht alle in den großen Shuttle-Bus, man musste also eine Weile warten. Manche Besucher haben ziemlich gedrängelt, die Stimmung war nicht so besonders gut. Wer das vermeiden will, kommt besser früher.