Montag, 12. Dezember 2005

Impressionen Hongkong

Anfang Dezember 2005 war ich beruflich für ein paar Tage in Hongkong, Guangdong und Macao.

Flug mit Cathay Pacific ab Frankfurt. Vom Flughafen Hongkong kann man mit der Bahn bequem ins Zentrum fahren. Auch direkte Busse gibt es, diese sind billiger und man sieht mehr. Am sehr schönen und übersichtlichen Flughafen kann man sich bei der Anreise direkt mit Stadtplänen und Bargeld (Geldautomaten) ausrüsten.

Vom Wetter her ist Hongkong im Dezember eher kühl, knapp 20 Grad, je nachdem. Klimaanlagen funktionieren als Heizung nicht so besonders, so dass ich immer etwas warmes zum Anziehen mitnehme. Natürlich kann man dort auch gut und preisgünstig Winterpullis usw. kaufen. Hongkong ist immer noch ein Shopping-Paradies. :-)

Mitten in Kowloon findet sich der Kowloon-Park, hier ein Foto davon:

Kowloon-Park, Hongkong

Zum Entspannen ist auch ein Ausflug nach Stanley schön.

Es gibt dort nette Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten. Daneben findet man dort einen schönen Ausblick aufs Meer und etwas Ruhe.








Interessant finde ich immer den Weihnachts-Overkill: Es gibt ein Hongkong "WinterFest", die Wolkenkratzer sind bunt geschmückt, die Shopping Malls weihnachtlich dekoriert - und draußen hat es 20 Grad plus.

Hier ein Blick von Kowloon hinüber nach Hongkong Island am Abend.


Sonntag, 11. Dezember 2005

Macao

Von Honkong aus lässt sich problemlos ein Tagesausflug (oder Halbtagesausflug) nach Macao unternehmen.



Mein letzter Besuch dort war 15 Jahre her, damals bekam ich noch einen portugiesischen Einreisestempel in meinen Pass. Inzwischen gehört Macao als Sonderverwaltungszone zu China.

Zur ersten Orientierung empfehle ich einen Besuch des Fernsehturms Macau Tower.

Von dort hat man einen guten Ausblick und kann sich überlegen, was man alles besichtigen möchte. Lustig ist, dass Teile des Fussbodens durchsichtig sind - viele Leute trauen sich nicht, darauf zu stehen. ;-)

Das historische Zentrum Macaos ist UNESCO-Weltkulturerbe. Am bekanntesten und Wahrzeichen der ganzen Stadt ist die Ruine der Pauluskirche mit der erhaltenen Fassade, die bei meinem letzten Besuch eingerüstet war. So war es schön, sie diesmal renoviert und strahlend zu sehen. Davor stehen massig Touristen, die sich fotografieren lassen.
























Interessant fand ich auch das Museu de Macau mit Informationen zur Geschichte der Stadt.

Charmant sind die alten Häuser aus der portugiesischen Kolonialzeit. Es macht Spaß, durch die Gassen zu schlendern.

Selbstverständlich kann man dort auch gut einkaufen, Menschen beobachten und in schönen Restaurants essen, diese findet man manchmal malerisch in Hinterhöfen.



























Und hier noch ein Blick auf Macao am Abend.

Sonntag, 30. Oktober 2005

Wochenende in Qingdao

Da mein beruflicher Termin in Shanghai vom Ende her etwas offen war und es am Freitag zudem keine günstigen Rückflüge gab, buchte ich meinen Rückflug nach Deutschland erst auf Montag. So hatte ich das Wochenende frei und beschloss, statt weitere Tage Smog in Shanghai auszuhalten lieber nach einer Alternative zu suchen.

Zum Glück hatte ein Bekannter eine gute Idee: Ab Shanghai gibt es viele Direktflüge (Hin- und Rückflug zusammen ca. 80,- Euro) nach Qingdao, so dass man am Samstag früh hin und am Montag früh zurück kann, um auf der grünen Insel (das wäre die wörtliche Übersetzung von 青島) bei frischer Meeresluft das Wochenende zu verbringen und ein wenig einzutauchen in diese interessante Stadt, die hierzulande als ehemalige deutsche Kolonie bekannt ist.

Von 1898 bis 1914 war Qingdao (mit der alten Wade-Giles-Umschrift Tsingtao) eine Kolonie des Deutschen Reichs. Obwohl die Millonenstadt in der Provinz Shandong auf den ersten Blick wie eine typische moderne chinesische Großstadt wirkt, erkennt man an einigen Gebäuden noch den deutschen Einfluss. In der Mitte des folgenden Fotos sieht man die 1910 gebaute evangelische Kirche.



Die jüngere Generation kennt die Stadt eher vom bekannten Tsingtao Bier, dessen Wurzeln auch auf jene Zeit zurück gehen, da gab's früher mal eine Germania-Brauerei, so hießen zu jener Zeit viele Brauereien. Diese Germania-Brauerei wurde 1916 an eine japanische Brauerei verkauft, übereignet oder was auch immer. Während meines Studiums habe ich gehört, dass die bayerischen Braumeister während des Ersten Weltkriegs als Kriegsgefangene nach Japan kamen und den Japanern beigebracht haben, wir man Bier braut. Eine belastbare Quelle dazu fehlt mir außer meiner Erinnerung (Lehrstuhl für Sinologie und Japanologie) allerdings. Wie auch immer, das lokale Bier gibt es natürlich auch in Qingdao zu trinken. :-)

Hier ein paar Impressionen von Qingdao.






























































Samstag, 8. Oktober 2005

1 Woche Bali

Eine erholsame Woche auf Bali vom 1.10. bis 8.10.2005.

Gebucht über Cathay Pacific Holidays, was wegen der chinesischen Feiertagswoche nicht ganz einfach war. Das Deluxe Bali Package beinhaltete Flug Hongkong-Denpasar-Hongkong in der Business Class inkl. Hotel und Transfer.

Reisfelder auf Bali

Einzelne Berichte:
    (hier fehlt noch einiges)

    Sonntag, 2. Oktober 2005

    Ausspannen im Hotel

    Heute war Ausspannen im Hotel und ein Rundgang in der Gegend dran.

    Ich mag Spaziergänge, um das Umfeld zu erkunden und die Atmosphäre in Ruhe auf mich einwirken zu lassen.



    Nach anstrengenden Wochen mit viel Arbeit tut es gut, mit einem Buch am Strand oder Pool zu liegen und zu entspannen.

    Nett fand ich die kleinen Hörnchen, die gerne zu Besuch kamen.

    In Marschierentfernung findet man einige Läden und auch einfache, angenehme Restaurants, in denen man gut essen kann.

    Eine neue Shopping Mall wurde gerade gebaut und dürfte inzwischen lange fertig sein.

    Samstag, 1. Oktober 2005

    Flug nach Bali

    Flug von Hongkong nach Bali. Hier ein Foto von der Fahrt zum neuen Flughafen Hongkongs, interessante Infrastruktur, alles modern, groß, spannend.


    Der Flug mit Cathay Pacific war angenehm. Da wir relativ kurzfristig buchen mussten, gab es nur noch Flüge in der Business Class. Das gefällt mir in der Boeing 747 besonders, weil man dann oben sitzen darf. :-)



    Die Einreiseformalitäten nach Indonesien bzw. die Ausreise waren nicht so angenehm:

    Fürs nächste Mal: Ordentlich rechnen, wir hatten uns verrechnet, nur für 1 Woche das Visum bezahlt und hatten bei der Ausreise richtig Stress, weil 1. bis 8. keine Woche, sondern länger sind... Das kostete bei der Ausreise nicht nur kräftig Strafgebühren und Zeit, sondern Nerven mit der Polizei bzw. den Zöllnern.

    Der Transport vom Flughafen zum Hotel funktionierte gut. Das Hotel hieß damals Sheraton Laguna, jetzt heißt es Laguna Resort & Spa, Nusa Dua.

    Strand von Jimbaran, BaliAbends sind wir noch zum Strand von Jimbaran gefahren, um dort wie viele andere Touristen eines der guten Restaurants direkt am Strand zu besuchen und den Sonnenuntergang zu genießen. Nach meiner Delegationsreise war ich aber übersättigt von Hummer u.ä., so dass ich glaube ich normalen Fisch (oder Hühnchen?) mit Gemüse bestellte. Es ist wirklich sehr schön dort.

    Allerdings entpuppten sich die zwei lauten Knalls, bei denen alle zusammenzuckten, nicht als Feuerwerkskörper von Chinesen, die dort ihren Nationalfeiertag feierten, was wir erst angenommen hatten. Auf dem Rückweg ins Hotel erfuhren wir per SMS, dass es auf Bali 3 Bombenattentate gegeben hatte, 2 davon am Strand von Jimbaran, ein paar hundert Meter südlich von unserem Restaurant...

    Während wir also gemütlich zu Abend essend den Sonnenuntergang genossen, verloren ein paar Meter weiter Menschen ihr Leben, die sich einen ähnlich schönen Abend erhofft hatten.

    Die nächsten Tage waren die Sicherheitskontrollen auf der Insel natürlich entsprechend.

    Sonntag, 8. Mai 2005

    1 Woche Nordindien und Abu Dhabi

    Die erste organisierte Rundreise meines Lebens...

    Im Newsletter von Gebeco fand sich ein interessantes Angebot: "8-Tage-Erlebnisreise nach Nordindien" für 777,- €.

    Perfekt, um einen ersten Eindruck dieses faszinierenden Landes zu gewinnen, dachte ich mir.


















    Ich habe die Reise mit drei Freundinnen gemeinsam gebucht und wir sind zusammen gereist. Insgesamt bestand die Reisegruppe aus 12 Personen.

    Etappen der Indien-Reise

    Infos aus dem Reiseprospekt:

    "Dem Taj Mahal ganz nah. Delhi, pulsierende Metropole zwischen Mittelalter und Moderne, Jaipur, Hauptstadt des Fürstenstaates Rajasthan mit dem „Palast der Winde“ und schließlich Agra, Heimat des unvergesslichen „Taj Mahal“ – gewinnen Sie einen Einblick in die Vielfalt und Faszination Indiens auf dieser Reise durch das Goldene Dreieck Indiens."
    Durch den Aufbau dieses Blogs (aktuelle Einträge vorne) kommt die Reise jetzt in umgekehrter Reihenfolge.

    Infos und Tipps:

    • Als Einstieg für den ersten Eindruck zu dem Preis sehr gut geeignet.
    • Insgesamt habe ich für die Reise ziemlich genau 1.000 € ausgegeben, inkl. Essen, Getränken, Trinkgeldern, Souvenirs und Filmentwicklung.
    • Nachteil waren einige Butterfahrt-ähnliche Verkaufsshows.
    • Die meisten (ich nicht...) hatten irgendwann mal Durchfall, 2 Teilnehmer Lebensmittelvergiftung nach europäischem Essen im Hotel. Ich hatte mir etwas Indisches bestellt und das gut vertragen.
    • Geld haben wir in Hotels gewechselt. Geldautomaten lagen nirgends auf der Strecke.
    • In Indien gingen unsere deutschen Handys überall.
    Unsere Haupt-Impressionen aus Indien sind neben ständigem Trinkgeld-Geben: Pinkelnde Männer (am Straßenrand und überall) und Kuhfladenbauwerke... ;-)

    Samstag, 7. Mai 2005

    Abu Dhabi, Rückflug

    Vormittags sind wir an den Beach Club, zum Sonnenbaden und Schwimmen im Persischen Golf. Das Wasser und der Strand waren sehr angenehm und warm.

    Es tat gut, nach so viel Sightseeing und Dreck die letzten Tage etwas zu relaxen und eine so aufgeräumte und entspannte Stadt ohne Bettler und Trinkgeldjäger zu erleben. Ein schöner Abschluss der Reise also.

    Dann ging es mit dem Flugzeug zurück nach München.

    Dies ist Teil eines Berichts über eine organisierte Reise nach Indien mit Zwischenstopp in Abu Dhabi - mehr dazu hier.

    Freitag, 6. Mai 2005

    Delhi, Flug nach Abu Dhabi















    Es ging um 9:00 Uhr los, angesagt war die Besichtigung von Delhi. Erst die Freitags-Moschee Jami Masjid, danach die imposante Gandhi-Gedenkstätte (s.o.), dann ein Fotostopp am Indian Gate (s.u.) und das Parlament.

    So konnte man noch einmal einen Eindruck der Stadt erhaschen, in der Altes und Neues auf so interessante Weise aufeinander treffen.

    Fahrt zum Flughafen. Um 13 Uhr kamen wir dort an, eingecheckt, Passkontrolle und durch in den Abflugbereich. Dort gibt es sehr wenige Möglichkeiten, noch sein getauschtes Geld loszuwerden. Einen sehr guten indischen Rum habe ich gekauft.

    Ich hatte aus Versehen mein Taschenmesser im Handgepäck, das wurde mir nicht abgenommen, sondern ging netterweise als normales Gepäck mit - wir brauchten es abends im Hotel, um die Schnüre, die sie an unsere Koffer gemacht hatten, durchzuschneiden. ;-)

    Flug nach Abu Dhabi. Dort haben wir 2 Stunden verloren, weil Etihad und Gebeco wohl Kommunikationsprobleme hatten und keiner da war, der uns ins Hotel brachte.

    Abu Dhabi war im Vergleich zu Indien natürlich ein großer Kontrast, wir haben es abends noch etwas erkundet, sind mit dem Taxi bis zur Marina Mall, eine große Mall am Meer, in der man alles findet, was der moderne Mensch so gewohnt ist: Ikea, Starbucks und Carrefour...

    Neben der Mall liegt das Emirate Palace, das gerade neu fertig geworden war und das von außen auch sehr beeindruckend aussieht. Es liegt direkt am Strand. Im Marina Club daneben nahmen wir 2 allein reisenden Frauen kurz vor Mitternacht ein Bananen-Shake und einen Marina Cocktail (mit Früchten und Eis, ohne Alkohol, da islamischer Staat) zu uns.

    Uns fiel auf, dass die Leute alle sehr nett, gastfreundlich und hilfsbereit waren. Unsere Frage an den Hoteldirektor, bevor wir loszogen, ob es denn sicher sei, rief Staunen hervor... Wir fühlten uns auch sehr sicher und es war angenehm, seine Ruhe zu haben.

    Dies ist Teil eines Berichts über eine organisierte Reise nach Indien mit Zwischenstopp in Abu Dhabi - mehr dazu hier.

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