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Dienstag, 30. Juni 2026

Impressionen Q2 2026

Auch das zweite Quartal 2026 war abwechslungsreich. Wie immer hier auf dem Reiseblog: Die Fotos werden größer, wenn man drauf klickt. 

Anfang April gab es mit Ostern ein paar freie Tage, die u.a. zu einer Fahrradtour im Frankenwald (Foto links eine Bank mit Blick auf die Radspitze, die höchste Erhebung der Region) und zu einer kurzen Laufrunde ins Steinachtal einluden. Die Burgruine Nordeck ist immer wieder faszinierend; sie ist zugänglich. Beim Obermain-Marathon in Bad Staffelstein bin ich die kurze Strecke mit 12,5 km gelaufen und habe mich während des Laufs über die Ausblicke und im Ziel über ein alkoholfreies Bier gefreut. Ein interessanter Vortrag über Terra Preta führte uns ins Umwelt-Informationszentrum Lindenhof in Bayreuth. 

Collage Fotos April 2026

Am 22. April bin ich für ein paar Tage in die Türkei geflogen. Anlass war die Jahrestagung von Amondo, zu deren Netzwerk von mobilen Reiseberatern ich seit 15 Jahren gehöre. Der Anflug auf Izmir mit dem Blick auf die Ägäis war beeindruckend. Neben vielen Informationen, Netzwerken und Hotelbesichtigungen war Zeit für einen Ausflug nach Ephesos. Ich war 1987 schon mal hier, seitdem wurde noch mehr ausgegraben, es gibt mehr und internationalere Touristen. Die Anlage ist ein Highlight und hat mich wieder begeistert. Wie oft auf Veranstaltungen gab es eine White Party - ideal für ein Selfie. Auf dem Rückweg vom Flughafen Berlin war Zeit für einen Besuch der Beelitzer Heilstätten. Ein ehemaliger, riesiger Tuberkulose-Klinikkomplex bei Berlin, der nach Nutzung als Militärhospital verfiel und lange Zeit als "Lost Place" berühmt war. Heute kann man den teilsanierten Erlebnisort mit Baumkronenpfad und Ruinen besuchen. 

Bis 2. Mai lief Kronach leuchtet, ein jährliches Event. Das Lichtkunstfestival war diesmal auf vier Bereiche verteilt; ab 21 Uhr gab es einstündige Führungen. Am 9. Mai bin ich zum ersten Mal den berühmten Rennsteiglauf gelaufen, die kürzeste Strecke (Halbmarathon). Los ging's bei Nebel und Kälte, an der höchsten Stelle auf 974 Metern lag sogar noch Schnee. Daneben ein Blick auf die Festung Rosenberg in Kronach nach dem Lucas-Cranach-Lauf an Himmelfahrt, bei dem es dieses Jahr regnete. Schöneres Wetter war zwei Tage später, als ich 10 km in Karlovy Vary (Karlsbad) lief. Es war Zeit für einen Bummel durch die schöne Stadt; hier mit einer Waffel in der Hand. 

Collage Fotos Mai 2026

Samstag, 9. Mai 2026

Mythos Rennsteiglauf: Der größte Crosslauf Europas und das schönste Ziel der Welt

Einer der bekanntesten Volksläufe hierzulande ist der GutsMuths-Rennsteiglauf. Seit 1973 wird er regelmäßig im Mai ausgetragen. Mit über 18.000 Teilnehmern ist er der größte Crosslauf Europas und natürlich eine Massenveranstaltung. 

Wenn man selbst mitläuft, fällt das allerdings gar nicht so stark auf: Es gibt verschiedene Strecken, die auch an unterschiedlichen Orten starten. Das Ziel im Suhler Ortsteil Schmiedefeld ist dann jedoch für alle das gleiche. Ich war dieses Jahr das erste Mal dabei und möchte ein wenig über meine Erlebnisse berichten. 

Rennsteiglauf 2026 - Start in Oberhof - Halbmarathon

Wer war Johann GutsMuths? 

Neugierig, wie ich bin, wollte ich natürlich wissen, wie der Lauf zu seinem Namen kam. Johann Christoph Friedrich GutsMuths war ein deutscher Pädagoge und gilt als Mitbegründer des Turnens. Die etwas ungewöhnliche Schreibweise mit dem großen "M" hat sich der geborene Gutsmuths übrigens selbst verpasst; er nannte sich als Autor seiner Bücher so. 

Dienstag, 31. März 2026

Impressionen Q1 2026

Weiter geht's auch in diesem Jahr mit den quartalsweisen Rückblicken auf Reisen, Ausflüge und das tägliche Leben. Ich verwende dafür Fotos, die ich auf Instagram geteilt habe und welche, die ich einfach so geknipst habe. Wie immer gilt, wer etwas mehr zu einem Ort oder meiner Erfahrung dort wissen möchte: Gerne kommentieren! 

Dieses Jahr war der Januar winterlich mit viel Schnee. Das Foto links stammt aus der Korbstadt Lichtenfels, wo es seit Jahren immer mehr Flechtfiguren zu entdecken gibt. Das zweite Foto zeigt die Winterlandschaft nahe Presseck im Frankenwald; dort waren wir mit den Schneeschuhen unterwegs; Loipen sind auch gespurt. Daneben der Konzertsaal im Haus Marteau, eine architektonische Augenweide. Wir waren bei einem Abschlusskonzert für Oboe. 

Collage Fotos Januar 2026

Unten links der Eingang zum Steinachtal bei Stadtsteinach; es gibt hier Parkplätze, Bänke und Infotafeln. Man kann dort gut wandern, laufen oder radeln. Das zweite Foto zeigt den Flughafen Hof-Plauen. Dort fand ein Kennenlernen des Prinzips Backyard Ultra statt, zwei Runden à 6,7 km Laufen, was bei der Kälte meinem Knie nicht so gut bekommen ist. Danach waren wir zum Aufwärmen in der Therme Bad Steben, siehe drittes Foto. Rechts in der Collage eine weitere Collage als Insta-Story mit einem Rückblick auf den Monat Januar. Oben links das neue Wahrzeichen des Frankenwalds, der Aussichtsturm in Presseck. Oben rechts ein KI-generiertes Selfie als Erinnerung daran, dass ich eigentlich Anfang des Monats beruflich nach Dallas geflogen wäre, was ich aber aus verschiedenen Gründen abgesagt habe. Darunter Bayreuth. Liks davon nochmal das Haus Marteau, leer, unten ein Mittagessen und ich in der Kälte. 

Im Februar habe ich nicht allzu viel gepostet. Es ging los mit ein paar Fotos der Ködeltalsperre im Norden des Frankenwalds. Das zweite Foto zeigt die König-Ludwig-Quelle in Fürth, eine Heilquelle. Vor dem Ersten Weltkrieg war hier ein Heilbad, danach Grundig, heute befindet sich hier ein Forschungs- und Gewerbepark. Das Selfie zeigt mich beim Testen von Neoprenanzügen. Leider habe ich mir danach Probleme mit dem Ischias o.ä. eingefangen, so dass ich vor Schmerzen kaum schlafen oder mich bewegen konnte. Am 20. Februar ging's mit Schmerztabletten für eine gute Woche nach Neapel und an die Amalfiküste, in der Hoffnung, dass die Wärme gut tut. Rechts der Halbmarathon in Neapel mit Blick aufs Meer und im Hintergrund der Vesuv.    

Donnerstag, 1. Januar 2026

Jahresrückblick 2025 mit Fotos meiner Reisen

Diesen Jahreswechsel verbringe ich zuhause. Das Jahresendgeschäft im Job fordert Zeit und auch privat gibt es Verpflichtungen - Weihnachtszeit eben. Das ist meistens so, daher freue ich mich, wenn es auch zuhause winterlich ist und sich der Frankenwald vor der Haustüre in Schnee hüllt und man draußen saubere kalte Luft tanken kann. Wenn dann noch etwas Zeit ist, ein paar Plätzchen zu backen (meist mache ich das erst am 25. Dezember...) und sich gemütlich mit einem guten Buch zurückzulegen, finde ich das perfekt. 

Man hat Zeit, das alte Jahr Revue passieren zu lassen und das neue zu planen. Die Fotoparade gibt es nicht mehr, daher mache ich meinen eigenen Jahresrückblick. Auf meinem Foodblog gibt es auch einen: Meine Foodblogbilanz 2025 ist seit 31.12.2025 früh online.  

Collage Barbaras Reisen 2025

Google Maps hatte früher eine gute Statistik, allerdings gibt's auch die nicht mehr. Ich habe daher eine App namens Been verwendet, um die Länder einzufärben, die ich 2025 besucht habe. Es waren nicht allzu viele: Australien, Deutschland, Dominikanische Republik, Frankreich, Indonesien, Österreich, Portugal, Schweiz, Slowakei, Tschechien, Türkei, Ungarn und das Vereinigte Königreich - alphabetisch, nicht chronologisch. Ich war auf vier Kontinenten und konnte zwei für mich neue Länder besuchen: Australien und die DomRep. 

Rechts in der Collage sieht man die beliebtesten 9 Fotos des Jahres auf meinem Instagram-Account. Oben von links nach rechts Madeira, Nürnberg, Kulmbach, in der Mitte die Tower Bridge London, ein Rezept für Kuchenboden, die Radspitze im Frankenwald. Die untere Reihe zeigt Funchal an Silvester 2024-25, nochmal Frankenwald (Architektouren) und rechts unten Reisterrassen auf Bali. 

Wenn man genauer hinschaut, waren das 2025 vier Urlaubsreisen, ein paar Kurztrips bzw. Ausfahrten und einige Dienstreisen. In der Türkei war ich nicht wirklich; nur zweimal zum Umsteigen am Flughafen in Istanbul. Geplant war einiges anders, aber eine große Kiefer- und Zahnwurzelgeschichte hat mich fast drei Monate körperlich schwer beschäftigt, da ging fast gar nichts. Eine Reise nach Japan, die ich für September geplant hatte, fiel daher ins Wasser. Die Expo in Osaka hätten wir uns gerne angeschaut. Stattdessen war wir für ein paar Tage mit dem Auto in Tschechien.  

Sonntag, 28. Januar 2024

Die beeindruckendsten UNESCO-Welterbestätten in Deutschland

Mehr als 20 Blogger*innen haben für Dagmar in ihrem Archiv gekramt und ihre persönlichen Favoriten zum Thema UNESCO-Welterbestätten in Deutschland vorgestellt. Entstanden ist ein facettenreicher Überblick über Orte von außergewöhnlichem kulturellem und natürlichem Wert. 

Die Liste finde ich sehr gelungen: Die Stätten eignen sich für einen Tagesausflug oder auch für einen Kurzurlaub in Deutschland. Für jedes Interesse ist etwas dabei, von Industriedenkmälern über religiöse Kulturstätten, hin zu Städteensembles oder einer faszinierende Natur. Darunter finden sich bekannte Klassikern und überraschende Geheimtipps. 

Quedlinburg - Teaser

Ich bin mit Quedlinburg dabei, über das ich hier mehr geschrieben hatte. Einige der vorgestellten Orte dürften selbst Kenner*innen noch unbekannt sein, stellt Dagmar fest. Das geht mir auch so: Mein Ideentopf für Kurzurlaube oder Abstecher entlang der Route hat sich gefüllt. 

Und hier nochmal der Link zum Roundup. Viel Spaß beim Lesen und Reisen! 

Freitag, 12. Januar 2024

Fotoparade 2023 – Jahresrückblick

Das vergangene Jahr war anstrengend, aber trotzdem verdient es einen Rückblick. Wie jedes Jahr, gibt's den kulinarischen auf meinem Foodblog als sog. Foodblogbilanz.

Dort habe ich auch schon geschrieben, dass mein Jahr 2023 ziemlich herausfordernd war und mir wenig freie Zeit ließ. Hier auf dem Reiseblog sieht man das noch mehr: Reisen dient mir auch als Flucht, um auf andere Gedanken zu kommen und um Abstand zu gewinnen. Wenn ich dann zurück bin, hat das normale stressige Leben mich wieder. Und wenn es dann darum geht, die Berichte zu schreiben, bleibt leider vieles als Entwurf hängen, weil anderes dringender ist. Ich kriege eine Menge liebe Mails von Bekannten und Followern, die meine Reisefotos auf sozialen Medien sehen und gerne mehr darüber wissen würden. Daher hoffe ich, dass es dieses Jahr wieder ruhiger wird und ich mehr Energie zum Schreiben habe. Wenigstens habe ich es geschafft, beim ReiseBloggerCamp in Forchheim zum Thema Franken dabei zu sein. Es war super motivierend, andere Blogger zu treffen und sich auszutauschen.   

Gerne nehme ich mir auch die Zeit, an der Michaels Fotoparade von Erkunde die Welt teilzunehmen. Die Kategorien sind auch diesmal weniger kulturell, mehr naturbezogen, aber das passt für mich dieses Mal ganz gut: Landschaft, Lecker, Wasser, Blau, Kalt, SW. Wem das nicht reicht, der kann Heiß, Ausblick, Tierisch, Bunt, Herz und/oder Modern zufügen oder eigene Themen ergänzen. 

Ich bin 2023 wieder sehr spontan gereist, beruflich und privat, und habe drei neue Staaten besucht, die ich zuvor noch nicht kannte: Albanien, Usbekistan und Kirgistan.

Barbaras Spielwiese - Mein Reisejahr 2023



Links auf der Karte kann man grob erahnen, wo ich war - zumindest wenn das Smartphone mitgetrackt hat. Rechts in dieser Collage sieht man meine 9 beliebtesten Fotos auf Instagram. Wieder wurden Reisefotos viel geklickt, obwohl ich auch eine Menge Rezepte gepostet hatte. Am beliebtesten war die IFS Cloud Cable Car in London. Dann kommt Natur: Der Tianshan in Kirgistan, ich im Frankenwald im Schnee, ein Strand auf Kreta, Prag im Winter, Samarkand im Sommer, Luzern im Frühling. Die beiden rechts unten sind von meiner Julireise nach Zentralasien, die Krone einer Jurte und der Flughafen München. 

Es gibt andere Fotos, die ich schöner gefunden hätte als der Algorithmus, und dafür gibt's u.a. diese Fotoparade!

Donnerstag, 16. März 2023

Spaziergang durch Jena und Jentower

Jena ist eine der Städte, die ich früher nur vom Durch- oder Dranvorbei-Fahren mit Bahn oder Autobahn kannte. Auch wenn man von der Autobahn abfährt, wirkt es nicht sehr einladend: Industriegebiete, Plattenbauten. Wenn man dann auf einer vierspurigen Straße in Richtung Stadtzentrum fährt, ändert sich das Bild und man hat die Chance, innerhalb der umgebenden Hügel einen breiten Talkessel mit einer bezaubernden Universitätsstadt zu entdecken.

Letzten Sommer war ich das erste Mal dort und habe einen warmen Sommerabend in Jena genossen. So richtig mit Draußensitzen, Abendessen auf dem Marktplatz, mit einem Eis in der Hand durch die Gassen der Altstadt schlendern. Diesmal war es zwar noch kühl, aber doch traumhaft schönes Wetter mit klarer Sicht, so dass ich mir nach einem Geschäftstermin in der Stadt noch die Füße vertreten habe. Nach zwei Tagen mit kaltem Nebel und Schnee und viel Sitzen im Büro tat es meinem Körper gut, sich ein wenig zu bewegen. 

Jena - Ausblick vom Jentower
Ich habe im Stadtzentrum geparkt, dort gibt es einen großen Parkplatz namens Eichplatz. Der Eichplatz ist nach einer längst verschwundenen Eiche benannt und nutzt eine große Baulücke, die bereits durch einen Brand während der bekannten Schlacht bei Jena und Auerstedt 1806 entstanden war. Zuvor war dort dichte Innenstadt-Bebauung; das Rathaus und der Marktplatz liegen direkt daneben. Man kann fürs Parken bar oder mit App bezahlen, nicht mit Karte. Ich hatte nicht genügend Münzen, 1,5 Stunden Parken kosteten 3,49 Euro mit einer Park-App. 

Der JenTower - Fernglas oder Keksrolle?

Da der Himmel so schön blau war, wollte ich auf den Jentower und von dort die Aussicht genießen. Dieser ist direkt neben dem Parkplatz, allerdings ist der Zugang sehr versteckt, so dass ich erst mit viel Fragen zum Eingang kam. Als Tipp: Man kann durch den nördlichen Eingang des Einkaufszentrums von der Kollegiengasse rein, das müsste der kürzeste Weg vom Parkplatz aus sein.

Jena - Fußweg zum Jentower und Ticket
Der Jentower wurde 1972 erbaut. Um ein Zeichen für Fortschritt zu setzen, wurde der DDR-Stararchitekt Prof. Dr. Henselmann beauftragt. Jena war bekannt für seine Universität und die feinmechanisch-optische Industrie, die Carl Zeiß 1846 in Jena gegründet hatte. Henselmann entwarf einen Rundturm, der an ein Fernrohr erinnern sollte. 1969 wurde mit dem Bau begonnen, 1972 wurde das Gebäude eingeweiht. Erster Nutzer war das Carl-Zeiss-Kombinat (als Forschungsgebäude), später die Universität. 1991 bis 2001 wurde umgebaut und um zwei Etagen erhöht sowie eine neue Fassade angebracht. Unten ist ein Einkaufszentrum, darüber Büroräume und oben ein Hotel bzw. ganz oben ein Restaurant und die Aussichtsplattform.

Samstag, 31. Dezember 2022

Impressionen Q4 2022

Auch dieses Jahr ging wieder extrem schnell vorbei. Wenn ich mir die Fotos von Anfang des Jahres anschaue und sie mit denen dieses letzten Quartals vergleiche, fällt mir vor allem auf, dass die Gesichter im ersten Halbjahr mit Masken verdeckt waren, im zweiten Halbjahr war ich eine der wenigen, die noch einigermaßen regelmäßig mit Maske auf Fotos auftaucht.

Im Oktober war im Garten viel zu tun, da Tausende Walnüsse von den Bäumen fielen. Ein paar davon habe ich gleich verbacken. Wer es nicht weiß, ich habe auch einen Foodblog mit fast gleichem Namen; da gibt's nicht nur Rezepte mit Walnüssen sondern auch Gebäck wie dieses - oft mit Reise-Mitbringseln, hier mit Rum aus Mauritius. Mitte des Monats stand ein Interkontinentalflug mit einer Boeing 747 auf dem Programm: Ich war auf einer Konferenz in Miami Beach, beruflich. Meist war ich im Konferenz-Center oder bei anderen Programmpunkten, aber für ein Bad im Meer und ein paar Fotos reichte die Zeit dann doch.

Collage Instagram-Fotos Oktober 2022

Die Stadt hat seit seit der Pandemie einiges an Glanz verloren; manche Restaurants sind geschlossen, vieles sieht verwahrlost aus. Nach einem heftigen Regen habe ich einen Spaziergang durch das Art Deco Viertel gemacht. Diese zwei Häuser (unten, 2. Foto von links) habe ich 2009 schon einmal fotografiert. Das Foto rechts daneben zeigt Miami vom Phillip & Patricia Frost Museum of Science aus; man sieht u.a. das Skyviews Miami Observation Wheel. Beides gab's noch nicht, als ich das letzte Mal dort war. Rechts dann wieder zuhause; im Frankenwald gab's eine Menge Pilze - es ist Herbst. 

Im November wurde es dann wieder grau und kalt, wie für die Jahreszeit typisch. Ich war auf der Altenburg bei Bamberg und habe ein paar Fotos geschossen. 1109 erstmals erwähnt, wurde sie erst als Fliehburg, später als bischöfliche Residenz genutzt und im Zeitalter der Romantik entsprechend aufgebaut. Auf dem nächsten Foto sieht man eine andere fränkische Burg, die Kulmbacher Plassenburg. Wunderschön der herbstlich verfärbte Ginkgo biloba. Mitte des Monats war ich beruflich in Wien, habe dort nichts besichtigt, dafür wurde ich zu Wiener Schnitzel (vom Kalb!) eingeladen. Eigentlich wollte ich vom Wiener Flughafen auf einen Urlaub in die Sonne, nach Israel, was sich leider zerschlagen hat. Stattdessen habe ich 2 Nächte in Bratislava verbracht und die slowakische Hauptstadt erkundet. Davon oben rechts in der folgenden Collage das Foto der Brücke mit Ufo. Was es damit auf sich hat, steht hier.

Donnerstag, 30. September 2021

Impressionen Q3 2021

Im Juli hatte ich Urlaub und war viel unterwegs, so dass ich die Foto-Collage etwas vergrößere bzw. aufteile. Das erste Foto zeigt den Weißenstädter See im Fichtelgebirge mit dem Ochsenkopf im Hintergrund. Bei einer Wanderung im Frankenwald sind wir auf einen der Trekkingplätze gestoßen, die diesen Sommer gut gebucht sind. Danach bin ich wieder im Fichtelgebirge gewandert, schöne Fingerhüte am Wanderweg. In dem bekannten Mittelgebirge entspringen vier bedeutende Flüsse, die in vier Himmelsrichtungen abfließen. Diesmal habe ich mir die Quellen der Naab und des Weißen Mains angeschaut. Bei Regen war ich auf dem Weißensteinturm nahe Stammbach im Frankenwald. Besonders ist das Gestein dort: Der Gipfel des Bergs und der Aussichtsturm bestehen aus rot-grünem Eklogit. Es regnete. Die nächste Besichtigung oben rechts war im Frankenwald: Bei Stadtsteinach kann man eine renovierte Schneidmühle besichtigen, außerdem gibt's eine Kunstmühle, die ich besichtigen durfte. Dort kaufe ich gerne mein Mehl.

Collage Instagram-Fotos Juli 2021

Wieder Regen - perfekt für einen Museumsbesuch wie das Erika Fuchs Haus in Schwarzenbach/Saale! Das Museum für Comic und Sprachkunst ist der Übersetzerin der Disney-Comics gewidmet und lohnt einen Besuch. Daneben: Das 500. Konzert von The Echos habe ich im Schönen Hof der Plassenburg in Kulmbach erlebt, der für seine gute Akustik bekannt ist. Open Air. Das Wetter wurde wieder besser, zuhause blüht der Lavendel und es gab Madeleines. Danach ging's für vier Tage auf Rundtour durch Sachsen, Polen und Tschechien. Seit langem wollte ich mir das Haus Schminke in Löbau anschauen, eines der bedeutendsten Bauwerke der klassischen Moderne. Übernachtet habe ich in Görlitz, davon das letzte Foto. 

Nochmal Juli, ausnahmsweise, weil ich so viel erleben durfte: Auf dem Weg nach Osten wurde es wärmer und es gibt viel zu sehen. Ausgestiegen bin ich in Legnica (Liegnitz), hier ein Foto der Bürgermietshäuser, die Heringsbuden genannt werden. Auffällig die Bogengänge. Außerdem kleine Orte, oft mit Störchen und idyllisch wie hier Środa Śląska (Neumarkt in Schlesien). Mein Tagesziel Wrocław bzw. Breslau hat mir auch super gefallen, hier der Rynek genannte Marktplatz mit Rathaus. Vorbild der Jahrhunderthalle von Breslau war das Pantheon in Rom. Als Pionierleistung des Stahlbetonbaus und der modernen Architektur gehört sie zum Welterbe, hier mit Iglica (Nadel). Die Friedenskirche von Świdnica (Schweidnitz) ist die größte Fachwerkkirche Europas. Nach dem Westfälischen Frieden 1648 entstanden drei evangelische Kirchen ohne Steine in einer Bauzeit von weniger als einem Jahr. Außen Fachwerk, innen Barock.

Collage Instagram-Fotos Juli 2021 - Teil 2


Montag, 23. August 2021

Faszinierende Flüsse & Flusslandschaften in Deutschland: Der Main

Mögt Ihr Flüsse?! - Ich habe mich früher wenig dafür interessiert und kann mich erst seit einigen Jahren dafür begeistern. Spannend finde ich nämlich, wie Flüsse früher - als es noch keine Autobahnen gab - Menschen verbunden haben. An Flüssen entstanden Städte. Ware und Menschen wurden auf Flüssen transportiert und heute gibt es Flusskreuzfahrten auf diesen klassischen Routen.

Meine Reiseblogger-Freundin Marion von Escape from Reality hat im Frühjahr nach Tipps rund um Rhein, Main, Mosel, Elbe & Co. gefragt. Daraus entstand der lange Artikel Alles im Fluss: Faszinierende Flüsse & Flusslandschaften in Deutschland. Ich hatte eine Zeitlang überlegt, worüber ich berichten möchte, und bin dann doch bei dem Fluss vor der Haustür gelandet, über den ich bereits ein wenig hier auf dem Blog habe. Von mir gibt's also etwas über die beiden Quellen des Mains und den Zusammenfluss bei Kulmbach.

Mainquelle - Quelle des Weißen Main

Im zweiten Corona-Jahr bieten sich kurze Ausflüge innerhalb Deutschlands an, und Flusslandschaften finde ich besonders faszinierend. Den Artikel kann ich daher jedem ans Herz legen.

Montag, 19. Juli 2021

Kleine Dreiländer-Rundtour nach Polen und Tschechien

Derzeit ist es ja nicht schlecht, wenn man flexibel ist: Die Corona-Situation ändert sich fast täglich und macht daher langfristige Planungen schwer. Die Einreisebedingungen in andere Länder und zurück nach Deutschland ändern sich genauso schnell. Da sind die guten alten Touren mit dem Auto praktisch. Heute sagt man Roadtrip, aber geändert hat sich nicht viel: Man überlegt sich grob eine Route und fährt los.

Während in den Niederlanden und einigen südlichen Reiseländern die Corona-Zahlen wieder steigen, sind sie in unseren östlichen Nachbarländern auf erfreulich niedrigem Niveau. Da ich vier freie Tage hatte, bin ich über die Oberlausitz nach Polen und Tschechien gefahren. Wer wie ich doppelt geimpft ist, darf derzeit ohne Test einreisen; für Tschechien füllt man ein Online-Formular aus.

Wrocław (Breslau) - Gemütlicher Spaziergang am Abend

Das Foto zeigt Wrocław (Breslau), das mir sehr gut gefallen hat. Bei 30°C und Sonne war es ein Traum, die Stadt zu erlaufen. Die Altstadt um den Ring (Stare Miasto) hat mich beeindruckt, aber ebenso das viele Wasser und die freundlichen Menschen.

Ich hatte meine Route grob mit Google Maps geplant (siehe unten) und mir auch bereits Hotels ausgesucht und ein paar Tage vor der Reise gebucht. Wichtig war mir eine gute Balance aus Sehenswürdigkeiten, Stadt und Natur - und es sollte nicht zu stressig sein. Hier meine Tour, beginnend ab Nordbayern:

  • Donnerstag 15.07.2021: Haus Schminke in Löbau, Spaziergang durch Görlitz
  • Freitag 16.07.2021: Stippvisite Legnica, Spaziergang durch Wrocław (Breslau)
  • Samstag 17.07.2021: Jahrhunderthalle und WuWA, Friedenskirche in Świdnica, Fahrt durchs Riesengebirge nach Turnov
  • Sonntag 18.07.2021: Burg Valdštejn im Böhmischen Paradies, Kutná Hora, Rückfahrt

Ich hatte Glück mit dem Wetter bzw. habe mir es so eingerichtet, dass es passte. Da es im Riesengebirge regnete, blieb ich länger in Wrocław und Świdnica und war nur kurz in Jelenia Góra. Erst wollte ich die Burg Valdštejn am Samstagnachmittag erwandern, wegen des Regens wurde es dann Sonntagvormittag. Da hatte ich strahlend blauen Himmel.

Wenn ich Zeit finde, suche ich ein paar Fotos raus und schreibe mehr über die einzelnen Stationen. Dann werde ich die Tage mit den Berichten verlinken. Auf Instagram hatte ich ein paar Fotos und Infos geteilt (hier klicken).

Kutná Hora - Dom der heiligen Barbara

Dieses Foto zeigt meine Kirche - ich heiße ja Barbara. ;-) Auf tschechisch Chrám svaté Barbory ist dieser faszinierend aussehende gotische Kirchenbau natürlich nicht mir, sondern der heiligen Barbara geweiht. Kutná Hora in Tschechien wurde durch Bergbau reich; die Altstadt ist Weltkulturerbe der UNESCO.

Tipps für Polen und Tschechien: 

Donnerstag, 15. April 2021

Stippvisite nach Lindenhardt und zur Rotmainquelle

Auch dieses Jahr bin ich wenig unterwegs, und meist im näheren Umkreis. Die 15km-Regel, die wir Anfang des Jahres hatten, wurde zwar gekippt, aber da man eh nirgends übernachten kann, macht es wenig Sinn, weit weg zu fahren.

Als ich beruflich unterwegs war und wie üblich zu viel gesessen bin, habe ich die Gelegenheit genutzt, auf dem Heimweg ein wenig frische Luft zu schnappen und mich etwas zu bewegen. Zwischendurch fing es an zu schneien (Aprilwetter...), so dass meine Wanderung allerdings nicht allzu lange dauerte. ;-)

Pfarrkirche St. Michael, Lindenhardt mit Grünewald-Altar

Seit langem wollte ich mir schon die Kirche in Lindenhardt anschauen. Der Ort ist ein Stadtteil von Creußen und liegt südlich von Bayreuth. Die Kirche ist an der Autobahn A9 angeschrieben: Ein braunes Schild weist nahe der Ausfahrt Trockau auf den berühmten Grünewald-Altar hin.

Pfarrkirche St. Michael, Lindenhardt


Auch von außen ist die Kirche imposant. Sie zählt zu den Markgrafenkirchen, von denen es in Oberfranken eine ganze Menge gibt. Sie entstanden unter der Herrschaft der Markgrafen zu Brandenburg-Bayreuth-Kulmbach. Nach dem Dreißigjährigen Krieg waren viele Kirchen in schlechtem Zustand und wurden danach im Stil des Barock umgebaut oder neu errichtet. Es gibt ein Projekt im Kirchenkreis Bayreuth, in dem diese Kirchen beschrieben werden. Hier der Link zu den Markgrafenkirchen in Oberfranken.   

Die Kirche in Lindenhardt ist dort auch gut beschrieben (Link), so dass man sich vor dem Besuch bereits informieren kann. Auch die Website der Kirchengemeinde lohnt einen Besuch. Als ich gegen 19 Uhr dort war, war sie noch geöffnet und ich bin eingetreten.

Pfarrkirche St. Michael, Lindenhardt

An der Stelle der Kirche gab es bereits um 1130 eine Kirche, die vom Bamberger Bischof Otto dem Heiligen gestiftet wurde. Im Laufe der Zeit wurde sie immer wieder umgebaut, bis sie im Jahr 1684 mit fast dem ganzen Ort abbrannte. Danach wurde die Kirche wieder aufgebaut, wobei wohl Teile noch genutzt werden konnten, brannte 1855 teilweise wieder ab, wurde wieder umgestaltet und erweitert. 

Mittwoch, 31. März 2021

Impressionen Q1 2021

Gerne mache ich auch dieses Jahr weiter mit meinen Impressionen von Ausflügen oder Reisen. Ich teile hier einige Fotos, die ich im ersten Vierteljahr geschossen und zum großen Teil auf meinem Instagram-Kanal veröffentlicht habe. Manchmal schreibe ich da einiges an Text und Erklärung dazu, und damit diese Informationen in jenem schnellen Medium nicht untergehen, suche ich einige Highlights heraus und veröffentliche sie als Impressionen hier auf meinem Reiseblog. Pandemiebedingt fallen Reisen zurzeit aus, aber auch in der Heimat und als Halbtagesausflug (wir durften in Deutschland zeitweise nur 15 km von zuhause weg) gibt es viel zu sehen und zu erleben.

Los geht's mit dem Januar 2021 und einer kurzen Autotour zur Tanzlinde in Peesten im südlichen Landkreis Kulmbach. Schon im15. Jahrhundert tanzte man hier, der Brauch ist also schon alt. Der heutige Baum, eine Sommerlinde, wurde 1951 gepflanzt. Darum herum gibt es ein großes Holzgestell, auf dem in Nicht-Corona-Sommern getanzt wird. Das zweite Foto zeigt den frisch renovierten Radspitzturm im Frankenwald. Am Feiertag Heilige Drei Könige war es relativ voll mit Spaziergängern und rodelnden Kindern auf dem daneben liegenden Hang, von dem sonst Gleitschirmflieger starten. Rechts zwei Fotos von einer Schneeschuhwanderung im Frankenwald. Man kann einfach querfeldein gehen, das mag ich!

Collage Instagram-Fotos Januar 2021


Links auch das Ende einer Schneeschuhtour im Frankenwald; es wird ja schon früh dunkel und dämmerte hier schon: In Grafengehaig steht eine der besterhaltenen und ältesten Wehrkirchen Deutschlands. Die Kirche finde ich beeindruckend, da möchte ich bei Tageslicht und wenn es wärmer ist nochmal hin. Daneben Fotos vom nördlichen Frankenwald; die Gegend um Geroldsgrün besticht durch traumhafte Winterlandschaften und schöne Wanderwege. Den Hashtag #winterwonderland konnte ich da gut verwenden. Teils waren wir auch ohne Schneeschuhe, aber mit Gamaschen unterwegs. Die brauchte man bei den Schneehöhen. 

Im Februar habe ich eine 10.000 Schritte Challenge gemacht: Jeden Tag wollte ich mindestens diese Zahl auf meiner Uhr haben. Da ab 21 Uhr Ausgangssperre war, war das gar nicht so einfach, und machmal habe ich es nur geschafft, wenn ich abends noch im Dorf herummarschiert bin. Lustigerweise habe ich da sogar manchmal jemanden getroffen. Selten war ich bei Tageslicht unterwegs, daher gibt's wenige Fotos. Links oben in einer Mittagspause Rugendorf mit dem Frankenwald im Hintergrund. In der Mitte Fotos von einer Schneeschuhwanderung am Döbraberg; am Wochenende war da relativ viel los. Das Foto rechts oben zeigt den Felsengarten Sanspareil, über den ich hier einmal geschrieben hatte. Sonntags war es relativ voll, so dass man teils vom Weg weg musste, um Abstand zu halten.

Collage Instagram-Fotos Februar 2021

Unten links ein Sonnenuntergangsfoto bei den Rugendorfer Windrädern. Der Schnee wurde weniger, das Glatteis auch, so dass ich meine 10.000 Schritte sicherer, aber durch Matsch gehen konnte. In der Mitte ein Foto vom Frankenwald: Wir waren bei Schauenstein unterwegs, parkten am Weberhaus in Neudorf und wanderten teils querfeldein. An manchen Stellen lag Schnee, aber man sah auch viel Grün. Rechts der ehemalige Bahnhof von Culmitz nahe Naila im Frankenwald. Wir sind den Weberhausweg DÖ 11 gelaufen, 6 km gut ausgeschildert und abwechslungsreich. An dieser Stelle fuhr früher eine Nebenstrecke, um eine Fabrik gut erreichen zu können. Heute ist hier ein Radweg; vielleicht fahre ich da im Sommer mal mit dem Fahrrad. - Meine Challenge habe ich übrigens geschafft. :-)

Mittwoch, 6. Januar 2021

Fotoparade 2020 - Jahresrückblick

Das Jahr 2020 war anders als geplant, und außer einer kurzen Reise im Februar war ich nicht mehr im Ausland unterwegs. Auf meinem Foodblog gibt's auch einen kulinarischen Jahresrückblick auf 2020. Lange habe ich daher überlegt, ob ich diesmal bei Michaels Fotoparade mitmachen möchte. 

Ich bin nur unregelmäßig dabei, und eigentlich lebt die Fotoparade vor allem von schönen Reisebildern aus aller Welt. Reisen war 2020 kaum möglich, oft sogar untersagt. Es geht Michael diesmal nicht darum, die schönsten Bilder zu finden, sondern stattdessen mit spannenden Bildern aus dem Corona Alltag auszubrechen.

Eigentlich sollte es auch keine Vorgabe-Kategorien geben, aber hier wurde nachgelegt und es gibt 6 Begriffe sowie die Möglichkeit, weiter zu ergänzen. Die Kategorien der Fotos sind: #kalt, #monochrom, #Weite, #Heimat, #abgedreht, #maskiert. Früher gab's immer das schönste Foto; das habe ich auch diesmal versucht zu finden, habe mich dann aber für ein 'typisch 2020' entschieden.

1. kalt 

Kalt war es sogar im Mai nochmal: In der zweiten Maihälfte gab es Nachtfrost und Schnee, und im Garten erfror so ziemlich alles, was erfrieren kann. Keine Walnüsse, keine Äpfel, keine Birnen, keine Kirschen, keine Pfirsiche - gar nichts! Und genau so trostlos wie das Jahr 2020 ist dieses Foto.

Ich habe mich für ein Foto entschieden, das trotzdem für mich dieses Jahr typisch war. Ich bin sehr viel Fahrrad gefahren. Mein Mountainbike, das fürs Mittelgebirge idealerweise ein E-Bike bzw. Pedelec ist, war mein liebstes Sportgerät. Gekauft habe ich es schon 2016, aber erst dieses Jahr bin ich richtig viel damit gefahren. Vor allem in der Umgebung, immer von zuhause los.

Fotoparade 2020 - kalt - Frankenwald im Winter

Dieses Foto ist vom Dezember und zeigt den ersten Schnee, der liegen blieb. Ich war auf Feldwegen zwischen Äckern und Hecken des Stadtsteinacher Bergfelds unterwegs, wo es nicht ganz so glatt war. Im Hintergrund sieht man die Höhen des Frankenwalds.

2. monochrom

Marmor hat wenig Farben, also eignet sich dieses Foto vom Bamberger Dom sehr gut für das Thema monochrom. Wir haben es im Oktober noch geschafft, an einer Führung der Volkshochschule teilzunehmen, die den Schwerpunkt auf die Skulpturen der Bildhauerwerkstatt legte.

Fotoparade 2020 - monochrom: Bamberger Dom

Dem Dozenten war aufgefallen, dass bei vielen Skulpturen etwas nicht stimmt, sie Fragen hinterlassen oder evtl. durch die Künstler bzw. Handwerker einfach nur Fehler gemacht wurden. Dieser Interpretationsansatz war spannend; man sieht danach den Dom mit ganz anderen Augen.  

Am letzten Oktoberwochenende war es zwar kalt, aber wir haben die Gelegenheit genutzt, danach einen längeren Spaziergang durch die Bamberger Altstadt zu machen. Sie ist bereits seit 1993 in der Welterbe-Liste der UNESCO und immer wieder sehenswert.

3. Weite

Die Kategorie Weite war für mich die einfachste. Weite habe ich dieses Jahr so beeindruckend erlebt, dass ich fast das Fotografieren vergessen und nur noch genossen habe, was vor mir lag.

Fotoparade 2020 - Weite - Sahara in Mauretanien


Die Sahara in Mauretanien bietet einen Weitblick, der einmalig ist. 500 km weit ist nichts als Sand und Wüste. Dahinter kommt Mali. Und ich schätze, da geht es mit Sand und Wüste weiter...

Mittwoch, 30. September 2020

Impressionen Q3 2020

Auch im dritten Quartal des Jahres 2020 hatte uns Corona im Griff; es gab weiterhin Reisewarnungen. Manche Freunde waren zwar in Urlaub, aber ich habe versucht, Abstand zu Menschen zu halten und war daher fast nur in der näheren Umgebung unterwegs. Nach vielen Monaten Home Office gab's erste Termine außer Haus, aber nur innerhalb Bayerns und immer vorsichtig. 

Der Juli ging heiß los und ich bin auf dem Rückweg von einem beruflichen Termin abends noch in diesen See gehüpft und ein paar Runden geschwommen. Ein schöner Tag in Bayern; selbst der Himmel war weiß-blau. Ebenso auf dem nächsten Foto im Bayreuther Ortsteil St. Georgen. Die Ordenskirche ist eine der Markgrafenkirchen, erbaut 1705 bis 1711 als geistliches Zentrum der Planstadt St. Georgen am See und bekannt als herausragendes Beispiel des protestantischen Barock in Deutschland. Nicht weit von Kulmbach liegt die Burg Wernstein. Im 14. Jahrhundert erbaut, im 17. Jahrhundert als Renaissanceschloss umgebaut, im 18. Jahrhundert um Häuser für Bedienstete erweitert, woraus der heutige Ort Wernstein entstand. Sie ist in Privatbesitz und lässt sich nicht besichtigen, aber umwandern. 

Collage Instagram-Fotos Juli 2020

Links ein Foto ins Fischbachtal hinein, südlich von Kronach. Mir gefällt vor allem das Dreidimensionale im Fischbachtal, die Wanderwege und Aussichten sind empfehlenswert. Ich war an dem Tag mit dem Rad unterwegs. Die weiteste Tour führte mich beruflich nach München und abends sogar in einen Biergarten, den man auf dem mittleren Foto sieht. Rechts ein Foto von Kulmbach, das sehr schöne Ecken hat, nicht nur die Plassenburg und das Rokoko-Rathaus. Dies hier ist der Marktplatz.

Weiter geht's mit dem August. Von den 8 Windrädern, die dieses Jahr in Bayern neu gebaut wurden, befinden sich 4 etwas außerhalb unseres Dorfs. Es war spannend, die verschiedenen Bauabschnitte zu beobachten. Vor allem mit dem Rad kommt man nahe ran. Das Stadtschloss von Lichtenfels wurde bereits im 16. Jahrhundert erbaut; in der Ferne sieht man Kloster Banz. Die beiden Fotos rechts stammen von einer Sonntags-Radtour, bei der wir wegen der Hitze früh los sind. Es ging bergauf, bergab, bergauf, bergab, zum Glück habe ich ein E-MTB und es gab zwischendrin einen Wald voller Heidelbeeren.  

Collage Instagram-Fotos August 2020

Gut gefallen mir die Weberhäuser und der Handwerkerhof in Plauen, links unten in der Collage. Nochmal die Erinnerung, dass alle Bilder hier auf dem Blog größer werden, wenn man drauf klickt! Hier finden sich zahlreiche Werkstätten, ein Café und daneben soll nahe der ehem. Hempelschen Fabrik ein Kreativzentrum entstehen. Traumhaft schön die Abendstimmung am Zeulenrodaer Meer bzw. der Talsperre Zeulenroda in Thüringen auf dem zweiten Foto unten. Wir waren zuvor bei der Körperwelten-Ausstellung von Gunther von Hagen in seiner Heimatstadt Greiz. Der Jüdische Friedhof in Burgkunstadt wurde zwischen 1625 and 1942 von jüdischen Gemeinden in Oberfranken genutzt. Er ist mit dicken Steinmauern eingefasst. Man darf nicht rein, aber kann über die Mauer hinein schauen und fotografieren. Ende August wird es schon wieder dunkler und nach der Arbeit bleibt wenig Tageslicht, so dass meine Radtouren kürzer werden. Hier ein Blick auf Oberzaubach bei Stadtsteinach und das Bergfeld, in Hintergrund der Frankenwald mit der Grünburg, ehemalige Ringwallanlage.

Dienstag, 30. Juni 2020

Impressionen Q2 2020

Hier ein paar Fotos, die ich auf Instagram zwischen April und Juni geteilt habe bzw. die mir sonst so vor die Linse kamen. Los geht's mit April. 

Die Ausgangsbeschränkung in Bayern erlaubte das Verlassen der Wohnung nur noch bei Vorliegen triftiger Gründe und für Bewegung an der frischen Luft - allein oder mit den Menschen, mit denen man zusammenlebt. So sind wir in der Region gewandert oder geradelt. Die ersten beiden Fotos stammen vom Wanderweg KC 65, der zur Radspitze im Frankenwald führt. Die Fernsicht war ein Traum. Da Klopapier extrem knapp wurde, habe ich selbst eine Klopapiertorte gebacken. An Ostern war schönes Wetter und auf dem Mühlenweg im Frankenwald war es so leer, dass man gut mit dem Mountainbike fahren konnte. 

Collage Instagram-Fotos April 2020


Mit Humor erträgt sich einiges besser, auch Corona. Das zweite Foto zeigt einen Feldweg, der sich gut radeln lässt, nicht weit von daheim. Auch dieses Jahr wurde es Frühling; die Apfelblüte war besonders schön. Leider gab es danach noch mehrmals Nachtfrost, bis in die zweite Maihälfte hinein, so dass es dieses Jahr fast kein Obst und keine Walnüsse gibt. Rechts ein Sonnenuntergang an einem kühlen Aprilabend. 

Im Mai war ich wieder viel in der Region unterwegs, meist wandernd oder mit dem Rad. Beeindruckt hat mich das Frankenwaldsteigla Im Kohlenwald nahe Stockheim. Auf 6,9 km wandert man auf den Spuren des bayerischen Steinkohlebergbaus. 400 Jahre lang wurde hier Steinkohle geschürft, 1968 wurde die letzte Zeche still gelegt. Bei der Wanderung kommt man auch kurz nach Thüringen und sieht Lostplaces und das grüne Band. Das balancierende Mädchen vom dritten Foto oben findet man in der Korbstadt Lichtenfels. Rechts ein Foto entlang des Flößerwegs bei Marktrodach. Ich trage fürs Foto einen Mund-Nasen-Schutz von Frankenwald Tourismus.

Collage Instagram-Fotos Mai 2020



Unten links ein Foto vom Frankenwald nahe Wartenfels, auch nicht weit von zuhause und gut mit dem E-Bike machbar. Daneben der Patersberg-Aussichtsturm nahe Veitlahm, nicht weit von Kulmbach. Der Sandsteinbau hat eine steinerne Wendeltreppe mit Turm und bietet eine schöne Aussicht auf die Region. In der Erde nahe meines Wohnorts Rugendorf fand man beim Bauen der Fundamente für Windkraftanlagen Siedlungsreste aus der Jungsteinzeit, die von Archäologen ausgegraben wurden, bevor der Bau weiterging. Die 5.500 Jahre alten Relikte werden nun ausgewertet. Und das letzte Foto vom Mai: Weniger als 30 Minuten von daheim entdecke ich immer wieder neues, rechts die Felsenkeller von Ebneth. Sie wurden im Wald in Sandstein gehauen und dienten bis Mitte des 20. Jahrhunderts zum Lagern von Bier und Lebensmitteln für die Bevölkerung und danach noch als Ort zum Feiern. 

Sonntag, 31. Mai 2020

Die Eremitage Bayreuth: Markgräfliche Parkanlage in Oberfranken

Eine der Haupt-Sehenswürdigkeiten der Region Bayreuth ist die Eremitage. Diese historische Parkanlage mit abwechslungsreicher höfischer Architektur wurde hauptsächlich im 18. Jahrhundert gestaltet, immer wieder renoviert und ist heutzutage auch bei den Einheimischen sehr populär. 

Der Eintritt in den Landschaftspark kostet nichts und ist ein beliebtes Ziel für einen Sonntagsspaziergang mit der Familie. Die meisten Wege sind eben und gut ausgebaut, so dass man an vielen Stellen auch mit Kinderwagen oder Rollator unterwegs sein kann. Wer gut zu Fuß ist, geht auf kleineren Wegen oder auch Treppen, und kann einige Stunden in der 49 Hektar großen Anlage verbringen.

Altes Schloss, Eremitage Bayreuth

Das Foto zeigt das Alte Schloss, in dem es auch Führungen gibt (dazu unten mehr). Ich mische hier einige Fotos von heute und vom 01.06.2019, als ich ebenfalls hier war.

Ich kenne die Eremitage seit über 20 Jahren und gehe gerne dorthin, auch um zu entspannen. Die großen Bäume und geometrisch angelegten Gärten sowie die vielen Gebäude wirken auf mich irgendwie beruhigend. Die Bäume und Bepflanzungen sind je nach Jahreszeit sehr unterschiedlich, jede Zeit hat ihren Reiz. Besonders schön finde ich die Eremitage im Frühsommer, wenn die großen Rhododendren blühen.

Montag, 4. Mai 2020

Urlaub zuhause: Impressionen vom Mühlenweg im Frankenwald

Dieses Jahr werden die meisten ihren Urlaub hierzulande verbringen. Corona und die bestehenden Reisebeschränkungen machen Ausflüge, Kurzreisen oder auch Camping innerhalb Deutschlands attraktiv. Der eine oder andere, der sonst im Urlaub lieber in die Ferne reist, fängt an, sich zu überlegen, wo es hierzulande am schönsten ist. 

Sanne von Travelsanne hat sich bei Reisebloggern umgehört und zum Thema Heimatliebe Schönste Urlaubsziele in Deutschland gesammelt. Im Teil mit den Reisetipps von Reisebloggern für den Süden bin ich dabei und habe über meine Wahlheimat, den Frankenwald, geschrieben.

Frankenwald: Mühlenweg

Hier auf dem Blog finden sich unter der Kategorie Franken ja schon lange auch Tipps und Ausflugsideen innerhalb Frankens. Franken besteht aus Unter-, Mittel- und Oberfranken und nimmt ungefähr die nördliche Hälfte Bayerns ein. In Oberfranken finden sich UNESCO-Welterbestätten, sehenswerte Städte, Burgen, Museen, aber auch viel Natur und Landschaft, die zum Erholen einlädt. Die Fränkische Schweiz ist manchmal überlaufen; mehr Ruhe findet man im Fichtelgebirge und im Frankenwald. 

In beiden Mittelgebirgen leben relativ wenig Menschen; man trifft nicht ständig auf andere, und man kann sich von den vielen sehr gut ausgeschilderten Wander- und Fahrradwegen immer wieder neue aussuchen und so die Region bequem erkunden. Mein kurzer Beitrag bei Sanne heißt daher "Kraft tanken im Frankenwald, Waldbaden nennt man das heutzutage... ;-)

Frankenwald: Mühlenweg

An Ostern waren wir auf dem bekannten Mühlenweg unterwegs, der sich auch "grüner Pfad im Frankenwald" nennt und der zu vielen idyllischen Stellen führt. Vom Mühlenweg stammen die Fotos hier und bei Sannes Artikel.

Dienstag, 31. März 2020

Impressionen Q1 2020

Auch dieses Jahr möchte ich ein paar Fotos zusammenstellen, um Reisen und Ausflüge oder auch Impressionen aus meiner Heimat und meinem Leben zu teilen, die ich zwischendurch entweder schnell auf meinen Instagram-Account lade oder die ich mit dem Smartphone knipse. Mit Instagram habe ich glaube ich 2014 angefangen, seit 2017 suche ich einige Fotos pro Monat heraus und veröffentliche sie hier quartalsweise auf dem Reiseblog. Einen ausführlichen Blog-Artikel zu schreiben, dauert immer lange, daher mag ich auch solche kurzen Impressionen zwischendurch.

Los geht's mit dem Januar 2020 und einigen Wanderungen durch die heimischen Wälder im Frankenwald und Fichtelgebirge. In der Mitte oben ein Foto vom Biathlon-Weltcup in Oberhof. Der Schnee kam aus der Skihalle in Neuss und wurde mit LKWs angekarrt, was für die Umwelt sicherlich nicht das Beste ist. Die Stimmung vor Ort war allerdings klasse und ich habe das Erlebnis genossen, dabei sein zu dürfen. Das nächste Foto zeigt den Anflug auf den Flughafen Heathrow; ich war Mitte Januar ein paar Tage in England auf einer Veranstaltung. Damals kamen noch Direktflüge aus Wuhan an und einige Kollegen hatten danach Husten und eine etwas ungewöhnliche Grippe; allerdings wissen wir bis heute nicht, was das wirklich war. 

Collage Instagram-Fotos Januar 2020

Eher zufällig kam ich zum Schloss Schwarzburg, das malerisch im Thüringer Wald liegt. In diesem Ort hat Friedrich Ebert 1919 die Verfassung des Deutschen Reichs unterzeichnet, einiges südlich von Weimar, der Stadt, die der Weimarer Republik ihren Namen gab. Die letzten Jahre wurde hier renoviert, das Foto links zeigt das Schloss von der Ferne. Am Ende des Monats bin ich beruflich eine lange Strecke Auto gefahren; abends war Zeit für einen Stadtbummel im niederländischen Eindhoven. Fasziniert hat mich die Parkgarage für Fahrräder, hier auf dem mittleren Foto.Von dort ging's über Belgien, das Saarland und das Elsaß nach Zürich. Hier ein Foto von einer kleinen Pause mit Blick auf die Hohkönigsburg, die man bei dem klaren Winterwetter sehr gut sehen konnte.

Im Februar habe ich ein Foto vom Anflug auf Paris geteilt; an der Seine konnte man sich gut orientieren und einige Sehenswürdigkeiten von oben erahnen. Ich war nur am Flughafen, da ich am nächsten Tag gleich weiter geflogen bin auf eine einwöchige Reise nach Mauretanien. Davon stammen die meisten der Fotos vom Februar. Sehr beeindruckt hat mich der kilometerlange Zug mit Erz, der die Eisenerzbergwerke bei Zouérat mit dem Atlantik verbindet. Vier Lokomotiven und 200 Waggons sind keine Seltenheit!

Collage Instagram-Fotos Februar 2020


Ich war mit einer französischen Reisegruppe und dem bequemeren Touristenzug unterwegs. Die Wirtschaft des Staates hängt an der Förderung von Eisenerz nahe der Stadt Zouérat. Links unten der Ben Amira vom Zug aus gesehen. Er ist der drittgrößte Monolith der Erde und sehr imposant. Wir haben dort zwei Nächte gezeltet und abends auch am Lagerfeuer gesessen, was man auf dem Foto rechts sehen kann. Ganz rechts dann der Blick auf das winterliche Rugendorf vom Auto aus.

Dienstag, 31. Dezember 2019

Impressionen Q4 2019

Hier der Rückblick auf das vierte und letzte Quartal 2019 mit ein paar Fotos, die ich auf Instagram gepostet habe. Im Laufe dieses Jahres bekam ich mal wieder die bekannte Instagram-Müdigkeit, zumal das Tool die Sichtbarkeit extrem eingeschränkt hat und vieles, was ich teilte, bei Freunden gar nicht ankam. Ich habe nicht mehr so viel gepostet wie die Jahre zuvor. Ein paar Stories zwischendurch und ein paar Erinnerungen, aber wenig Neues.

Am Tag der Deutschen Einheit, dem 3. Oktober, fahre ich gerne in die Bundesländer, die früher die DDR bildeten. Dieses Mal waren wir in Chemnitz, das damals Karl-Marx-Stadt hieß. Leider regnete es, aber das smac, Sachsens Archäologisches Museum, lohnt bei jedem Wetter. Es ist im ehemaligen Kaufhaus Schocken untergebracht, über dessen interessante Geschichte man sich darin auch informieren kann. Gut gefallen hat mir, dass im Museum klar wird, dass auch die Sachsen von Einwanderern aus Afrika und Anatolien abstammen... Rechts oben ein kleiner Steinpilz, den ich im Frankenwald bei einem Waldspaziergang gefunden habe. 20 Grad Wärme nach dem Regen ließen dieses Jahr die Pilze gut wachsen.

Collage Instagram-Fotos Oktober 2019

Neu für mich, obwohl ich viele Jahre in Nürnberg gelebt habe, war das Tucherschloss. Zwischen 1533 und 1544 als Stadtschloss der Nürnberger Patrizierfamilie Tucher errichtet, wird die Welt der wohlhabenden Nürnberger Handelsfamilien jener Zeit lebendig. Der Hirsvogelsaal im Garten des Areals galt als schönste Schöpfung der ganzen deutschen Frührenaissance und war vor 100 Jahren eine der Hauptattraktionen Nürnbergs; er wurde im 2. Weltkrieg zerstört und erst vor einigen Jahren wieder aufgebaut. Im Garten des Tucherschlosses gab es diesen Sommer eine Ausstellung mit Werken von Holzbildhauer Stefan Schindler, der am 20. Oktober gezeigt hat, wie er arbeitet; da waren wir dort und haben zugeschaut. Rechts ein Foto von London beim Anflug auf Heathrow. Ich habe die Stadt mit ihren Lichtern noch nie so schön von oben gesehen und war ganz begeistert von meinem Fensterplatz. Die Fotos werden nie so gut, aber man konnte sich an der Themse entlang gut orientieren; sah u.a. die Tower Bridge und das rot illuminierte London Eye.

Das erste Foto im November stammt vom Schloss Callenberg nahe Coburg. In dem sehenswerten Jagd- und Sommerschloss der Herzöge von Sachsen-Coburg und Gotha darf man innen nicht fotografieren. Auch das Deutsche Schützenmuseum ist dort untergebracht. Viele Stories und einen Beitrag habe ich über das nagelneue Flaggschiff der Reederei MSC Cruises gezeigt: Ich durfte die MSC Grandiosa vor ihrer Taufe kennen lernen und eine Nacht darauf verbringen. Danach war noch Zeit für eine kleine Tour durch Hamburg einschl. einem Essen in der Elbphilharmonie. Die drei Fotos oben neben dem Schloss stammen von dieser Kurzreise.

Collage Instagram-Fotos November 2019