Dienstag, 31. März 2026

Impressionen Q1 2026

Weiter geht's auch in diesem Jahr mit den quartalsweisen Rückblicken auf Reisen, Ausflüge und das tägliche Leben. Ich verwende dafür Fotos, die ich auf Instagram geteilt habe und welche, die ich einfach so geknipst habe. Wie immer gilt, wer etwas mehr zu einem Ort oder meiner Erfahrung dort wissen möchte: Gerne kommentieren! 

Dieses Jahr war der Januar winterlich mit viel Schnee. Das Foto links stammt aus der Korbstadt Lichtenfels, wo es seit Jahren immer mehr Flechtfiguren zu entdecken gibt. Das zweite Foto zeigt die Winterlandschaft nahe Presseck im Frankenwald; dort waren wir mit den Schneeschuhen unterwegs; Loipen sind auch gespurt. Daneben der Konzertsaal im Haus Marteau, eine architektonische Augenweide. Wir waren bei einem Abschlusskonzert für Oboe. 

Collage Fotos Januar 2026

Unten links der Eingang zum Steinachtal bei Stadtsteinach; es gibt hier Parkplätze, Bänke und Infotafeln. Man kann dort gut wandern, laufen oder radeln. Das zweite Foto zeigt den Flughafen Hof-Plauen. Dort fand ein Kennenlernen des Prinzips Backyard Ultra statt, zwei Runden à 6,7 km Laufen, was bei der Kälte meinem Knie nicht so gut bekommen ist. Danach waren wir zum Aufwärmen in der Therme Bad Steben, siehe drittes Foto. Rechts in der Collage eine weitere Collage als Insta-Story mit einem Rückblick auf den Monat Januar. Oben links das neue Wahrzeichen des Frankenwalds, der Aussichtsturm in Presseck. Oben rechts ein KI-generiertes Selfie als Erinnerung daran, dass ich eigentlich Anfang des Monats beruflich nach Dallas geflogen wäre, was ich aber aus verschiedenen Gründen abgesagt habe. Darunter Bayreuth. Liks davon nochmal das Haus Marteau, leer, unten ein Mittagessen und ich in der Kälte. 

Im Februar habe ich nicht allzu viel gepostet. Es ging los mit ein paar Fotos der Ködeltalsperre im Norden des Frankenwalds. Das zweite Foto zeigt die König-Ludwig-Quelle in Fürth, eine Heilquelle. Vor dem Ersten Weltkrieg war hier ein Heilbad, danach Grundig, heute befindet sich hier ein Forschungs- und Gewerbepark. Das Selfie zeigt mich beim Testen von Neoprenanzügen. Leider habe ich mir danach Probleme mit dem Ischias o.ä. eingefangen, so dass ich vor Schmerzen kaum schlafen oder mich bewegen konnte. Am 20. Februar ging's mit Schmerztabletten für eine gute Woche nach Neapel und an die Amalfiküste, in der Hoffnung, dass die Wärme gut tut. Rechts der Halbmarathon in Neapel mit Blick aufs Meer und im Hintergrund der Vesuv.    

Sonntag, 1. März 2026

Neapel und Amalfiküste - eine Woche Frühling, Sport und Sightseeing

Kennst Du das Land, wo die Zitronen blühn? - Als Sehnsuchtsziel von Goethe und diverser Bildungsbürger ist der Golf und Neapel seit damals und auch heute noch der Inbegriff des Südens. Die Altstadt von Neapel mit jahrtausendealter Geschichte, Kultur und spannender Architektur ist als eines der größten historischen Zentren Europas zu Recht UNESCO-Weltkulturerbe. Die Inseln Capri und Ischia sind weltberühmt, ebenso die berühmten Küsten von Sorrent und Amalfi, und natürlich die Ausgrabungen von Pompeji und Herculaneum. Der Vesuv mit seinem charakteristischen Doppelgipfel prägt die Region.

Anlass für unsere Reise war der Halbmarathon in Neapel am 22. Februar, den ich - optimistisch wie ich bin - schon im Juni 2025 gebucht hatte. Den Flug dazu von München nach Neapel hatte ich im Oktober gebucht, als halbwegs bezahlbarer Linienflug nicht stornierbar und nur mit relativ hohen Kosten änderbar. Jetzt sollte es los gehen... Leider kämpfte ich extrem mit meinem Ischias und konnte die zwei Wochen zuvor trotz Medikamente, Physio und Dehn-Übungen kaum schlafen geschweige denn mich halbwegs rund bewegen. 

Amalfiküste - Blick auf Atrani

Ich habe länger überlegt und mich dann fürs Risiko entschieden: Wir fliegen, mit Schmerzmitteln und Muskelrelaxanzien wird das irgendwie gehen. Mein Mann läuft, ich schaue zu. Eine Woche frühlingshaftes Wetter würde mir gut tun, dachte ich. Außerdem liegen die Heilbäder der Insel Ischia in der Nähe, also bestand die Möglichkeit, in warmen Thermalquellen zu baden. 

Sonntag, 22. Februar 2026

Napoli City Half Marathon

Am heutigen Sonntag fand der Halbmarathon statt. Der sog. Coelmo Napoli City Half Marathon zählt zu den schnellsten Halbmarathons in Europa. Er ist daher bei Einsteigern beliebt und bei Profis immer mal gut für einen Rekord. Der Italiener Yeman Crippa gewann diesmal das Rennen, und zwar mit einer beeindruckenden Zeit von 59:01 Minuten. Crippa ist damit der zweitschnellste europäische Halbmarathonläufer. Stand heute, das ändert sich zurzeit relativ schnell.  

Die meisten der 10.000 Teilnehmenden sind langsamer unterwegs. Sogar schnelle Walker dürfen dabei sein. Es gibt sog. Pacer, Tempomacher, die ein gleichmäßiges Tempo vorgeben. Die langsamsten Pacer zielten auf eine Zielzeit von 3:30 Stunden für die 21,1 km ab. 

20260222 Napoli City Halbmarathon - Start

Ich habe mich erst bei den 2:30er Pacern eingereiht, die man hier an den grünen Fahnen erkennen kann. Das wäre ambitioniert die Zeit gewesen, die ich normalerweise angestrebt hätte und die ich mir beim Buchen des Laufs im letzten Sommer als Zielzeit vorgenommen hatte. Wie erwartet bin ich im Laufe der Zeit zurückgefallen. Man kann nach dem Lauf Fotos kaufen; hier sieht man mich beim Start am rechten Bildrand vorne auf dem Foto. 

Samstag, 21. Februar 2026

Archäologisches Nationalmuseum Neapel

Da ich gesundheitlich eingeschränkt war und morgen ja 21 km laufen wollte, war heute wenig Anstrengung angesagt. Es wurden trotzdem knapp 16.000 Schritte... Wir waren vor einigen Jahren schon einmal in Neapel und hatten uns damals das bekannte Archäologische Nationalmuseum nicht angeschaut. 

Das Museum gehört zu den berühmtesten der Welt und seine Sammlung griechischer und römischer Kunstwerke ist einzigartig. Im Untergeschoss gibt es auch eine ägyptologische Sammlung. 

Archäologisches Nationalmuseum Neapel

Das imposante Gebäude entstand bereits 1615 als Universität, wurde 1773 zum Real Museo Borbonico ausgebaut und ab 1787 zum archäologischen Museum. Kern der Sammlung sind die reichen Kunstschätze der neapolitanischen Bourbonen und die Funde aus den verschütteten Städten am Fuße des Vesuvs.

Man kann hier locker mehrere Stunden verbringen. Geöffnet ist von 9 bis 18:30 Uhr, das Ticket kostet 20 EUR pro Erwachsenem. Man kann es vor Ort kaufen und Jacken sowie Rucksäcke o.ä. in einer Garderobe abgeben. Es gibt ein kostenloses WLAN. 

Collage Exponate Archäologisches Nationalmuseum Neapel

Hier befindet sich z.B. der berühmte Atlas Farnese, oben rechts in der Collage. Die römische Marmorskulptur aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. ist wahrscheinlich eine Kopie eines älteren griechischen Originals und stellt den Titan Atlas dar, dem die schwere Himmelskugel auf den Schultern offensichtlich schwer wird. 

Freitag, 20. Februar 2026

Flug München-Neapel, erste Erkundungen

Am Vorabend herrschte Schneechaos auf bayerischen Autobahnen; wir sind in Richtung München gefahren und haben auf dem Weg (vor dem großen Stau) übernachtet. Am nächsten Früh hatten wir daher Zeit; den Parkplatz am Flughafen hatte ich bereits von zuhause gebucht und unser Flug ging erst um 10:55 Uhr. 

Ankunft in Neapel war um 13:15 Uhr. Ich hatte zuvor keine Zeit gehabt, mich mit Details zu beschäftigen und las auf dem Flug in einem Reiseführer. Vor Ort haben wir Suchmaschinen angeworfen und widersprüchliche Angaben gefunden. Empfohlen wurden 3-Tages-Tickets für die öffentlichen Verkehrsmittel, teils mit Museen inkludiert. 

20260220 Flughafen Neapel mit Blick auf den Vesuv

Im Nachhinein haben wir den Bus vom Flughafen zum Bahnhof und in der Stadt die U-Bahn und den Zug einfach per Kreditkarte bezahlt und sind damit deutlich günstiger gefahren als mit irgendwelchen Apps oder Zeitkarten.  

Am Flughafen erzählen Taxifahrer, dass der sog. Alibus überfüllt sei. Als wir zur Bushaltestelle sind, war das aber kein Problem und die Fahrt kostete (mit Koffer) pro Person 5 EUR. Am Bahnhof haben wir uns kurz etwas durchgefragt und sind dann in Richtung unseres Hotels, zur hübschen Station Campi Flegrei. Von dort ging's zu Fuß zum Hotel. Es war ein neu eröffnetes, das sich im Obergeschoss eines Bürogebäudes befindet und von dem man einen guten Ausblick auf das Fussballstadion hat, das nach Diego Maradona benant ist. Ein modernes Zimmer, eine große Terrasse und die Lage überzeugten. 

Wir haben eingecheckt, uns etwas in der Gegend umgeschaut, unsere Startunterlagen für den Halbmarathon geholt und sind Pizza-Essen gegangen.  

Dies ist ein Artikel über meine Reise nach Neapel und an die Amalfiküste. Weitere Informationen und der Link zum zweiten Tag finden sich hier  

Donnerstag, 1. Januar 2026

Jahresrückblick 2025 mit Fotos meiner Reisen

Diesen Jahreswechsel verbringe ich zuhause. Das Jahresendgeschäft im Job fordert Zeit und auch privat gibt es Verpflichtungen - Weihnachtszeit eben. Das ist meistens so, daher freue ich mich, wenn es auch zuhause winterlich ist und sich der Frankenwald vor der Haustüre in Schnee hüllt und man draußen saubere kalte Luft tanken kann. Wenn dann noch etwas Zeit ist, ein paar Plätzchen zu backen (meist mache ich das erst am 25. Dezember...) und sich gemütlich mit einem guten Buch zurückzulegen, finde ich das perfekt. 

Man hat Zeit, das alte Jahr Revue passieren zu lassen und das neue zu planen. Die Fotoparade gibt es nicht mehr, daher mache ich meinen eigenen Jahresrückblick. Auf meinem Foodblog gibt es auch einen: Meine Foodblogbilanz 2025 ist seit 31.12.2025 früh online.  

Collage Barbaras Reisen 2025

Google Maps hatte früher eine gute Statistik, allerdings gibt's auch die nicht mehr. Ich habe daher eine App namens Been verwendet, um die Länder einzufärben, die ich 2025 besucht habe. Es waren nicht allzu viele: Australien, Deutschland, Dominikanische Republik, Frankreich, Indonesien, Österreich, Portugal, Schweiz, Slowakei, Tschechien, Türkei, Ungarn und das Vereinigte Königreich - alphabetisch, nicht chronologisch. Ich war auf vier Kontinenten und konnte zwei für mich neue Länder besuchen: Australien und die DomRep. 

Rechts in der Collage sieht man die beliebtesten 9 Fotos des Jahres auf meinem Instagram-Account. Oben von links nach rechts Madeira, Nürnberg, Kulmbach, in der Mitte die Tower Bridge London, ein Rezept für Kuchenboden, die Radspitze im Frankenwald. Die untere Reihe zeigt Funchal an Silvester 2024-25, nochmal Frankenwald (Architektouren) und rechts unten Reisterrassen auf Bali. 

Wenn man genauer hinschaut, waren das 2025 vier Urlaubsreisen, ein paar Kurztrips bzw. Ausfahrten und einige Dienstreisen. In der Türkei war ich nicht wirklich; nur zweimal zum Umsteigen am Flughafen in Istanbul. Geplant war einiges anders, aber eine große Kiefer- und Zahnwurzelgeschichte hat mich fast drei Monate körperlich schwer beschäftigt, da ging fast gar nichts. Eine Reise nach Japan, die ich für September geplant hatte, fiel daher ins Wasser. Die Expo in Osaka hätten wir uns gerne angeschaut. Stattdessen war wir für ein paar Tage mit dem Auto in Tschechien.  

Mittwoch, 31. Dezember 2025

Impressionen Q4 2025

Im 4. Quartal war ich wieder fitter und etwas mehr unterwegs. Die erste Oktoberwoche habe ich beruflich in der Schweiz verbracht. Diesmal hatte ich etwas Zeit für St. Gallen. Die vom irischen Mönch St. Gallus um 612 gegründete Stiftsbibliothek St. Gallen gehört zu den bedeutendsten historischen Bibliotheken der Welt und ist UNESCO-Welterbe. Auch schön das zweite Foto von rechts oben: Die Drei Weieren oberhalb der Stadt, im 17. Jahrhundert künstlich angelegte Seen mit Blick auf den Bodensee und ideal für einen gemütlichen Lauf am frühen Morgen. Auf dem Rückweg habe ich einen kleinen Umweg über das Elsass gemacht und einen Ort besucht, an dem ich als Kind oft war: Ribeauvillé mit seinen Burgen und Weinbergen ist im Herbst besonders schön; hier sieht man zwei der Burgruinen. Die Fotos werden größer, wenn man drauf klickt. 

Collage Fotos Oktober 2025

Mitte Oktober ging's kurz beruflich nach Jena, das herbstlich verfärbt auch was her macht. Auf dem Rückweg habe ich für einen Abendspaziergang in Arnstadt Halt gemacht, das als Bachstadt neben einer Bach-Kirche auch ein Bach-Denkmal hat, zweites Foto von links. Der Hainberg oberhalb von Stadtsteinach bietet tolle Ausblicke, unten auf dem dritten Foto bei einer Wanderung. Das letzte Foto ganz rechts unten stammt von einem entspannten Lauf in Oberfranken zur Mündung der Rodach in den Main.