Auch das zweite Quartal 2026 war abwechslungsreich. Anfang April gab es mit Ostern ein paar freie Tage, die u.a. zu einer Fahrradtour im Frankenwald und zu einer kurzen Laufrunde ins Steinachtal einluden. Die Burgruine Nordeck ist immer wieder faszinierend. Beim Obermain-Marathon in Bad Staffelstein bin ich die kurze Strecke mit 12,5 km gelaufen und habe mich im Ziel über ein alkoholfreies Bier gefreut. Ein interessanter Vortrag über Terra Preta führte uns ins Umwelt-Informationszentrum Lindenhof in Bayreuth.
Am 22. April bin ich für ein paar Tage in die Türkei geflogen. Anlass war die Jahrestagung von Amondo, zu deren Netzwerk von mobilen Reiseberatern ich seit 15 Jahren gehöre. Der Anflug auf Izmir mit dem Blick auf die Ägäis war beeindruckend. Neben vielen Informationen, Netzwerken und Hotelbesichtigungen war Zeit für einen Ausflug nach Ephesos. Ich war 1987 schon mal hier, seitdem wurde noch mehr ausgegraben, es gibt mehr und internationalere Touristen. Die Anlage ist ein Highlight und hat mich wieder begeistert. Wie oft auf Veranstaltungen gab es eine White Party - ideal für ein Selfie. Auf dem Rückweg vom Flughafen Berlin war Zeit für einen Besuch der Beelitzer Heilstätten. Ein ehemaliger, riesiger Tuberkulose-Klinikkomplex bei Berlin, der nach Nutzung als Militärhospital verfiel und lange Zeit als "Lost Place" berühmt war. Heute kann man den teilsanierten Erlebnisort mit Baumkronenpfad und Ruinen besuchen.
Bis 2. Mai lief Kronach leuchtet, ein jährliches Event. Das Lichtkunstfestival war diesmal auf vier Bereiche verteilt; ab 21 Uhr gab es einstündige Führungen. Am 9. Mai bin ich zum ersten Mal den berühmten Rennsteiglauf gelaufen, die kürzeste Strecke (Halbmarathon). Los ging's bei Nebel und Kälte, an der höchsten Stelle auf 974 Metern lag sogar noch Schnee. Daneben ein Blick auf die Festung Rosenberg in Kronach nach dem Lucas-Cranach-Lauf an Himmelfahrt, bei dem es dieses Jahr regnete. Schöneres Wetter war zwei Tage später, als ich 10 km in Karlovy Vary (Karlsbad) lief. Es war Zeit für einen Bummel durch die schöne Stadt; hier mit einer Waffel in der Hand.
Unten links nochmal Karlsbad; ich habe mir endlich eine dieser lustigen Trinkbecher gekauft, mit denen man das heiße Wasser aus den Quellen gut abfüllen kann, bevor man es trinkt. In der zweiten Hälfte des Monats war Zeit für einen kurzen Bummel in einem anderen Kurbad: Bad Salzungen ist eines der ältesten Sole-Heilbäder Deutschlands. Neben dem historischen Gradierwerk fand ich diese Fachwerkgebäude interessant. Übernachtet haben wir in Bad Hersfeld. Das Foto zeigt zwei Genies, die in Hersfeld gewirkt haben: Konrad Zuse, der zu faul zum Rechnen war und daher den Computer erfunden hat, links. Und rechts Konrad Duden. Das zweite Foto von rechts zeigt den Edersee, das Ziel der Kurzreise. Im Norden Hessens gelegen und einer der größten Stauseen Deutschlands. Die Fahrt mit dem Ausflugsboot habe ich genossen. Rechts am letzten Tag des Monats eine kurze Ausfahrt in eins der unberührteten Frankenwaldtäler; das Dobertal; hier bei Effeltermühle. Das neue FrankenwaldSteigla Dobertal-Weg führt auch vorbei.
Der Juni kommt noch.


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Ich freue mich über Kommentare und einen freundlichen Austausch.
Wenn du auf meinem Blog kommentierst, werden die eingegebenen Formulardaten (und unter Umständen auch weitere personenbezogene Daten, wie z. B. die IP-Adresse) an Google-Server übermittelt. Mehr Infos dazu finden sich in der Datenschutzerklärung auf dem Blog und in der Datenschutzerklärung von Google.