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Mittwoch, 4. Oktober 2017

Stippvisite London: Tate Modern, Themse, Docklands, Chinatown

Ich war in meinem Leben schon öfter in London und mag die Stadt zwischendurch sehr gerne. Durch die Themse, die mitten durch fließt, kann man sich gut orientieren und auch wenn ich ein paar Jahre nicht mehr dort war, komme ich irgendwie klar. Außerdem mag ich die öffentlichen Verkehrsmittel, mit der Tube (U-Bahn) kommt man schnell von A nach B und wenn man mehr Zeit hat und etwas von der Stadt sehen möchte, bieten sich Fahrten auf der Themse oder mit dem typischen Doppelstockbus an.

Das letzte Mal für länger war ich 2009 in London und habe damals auch sehr ausführlich hier auf dem Reiseblog berichtet. Diesmal war ich nur kurz für zwei Tage dort (Feiertag 03. bis 04.10.2017), eher spontan, aber mit vielen Eindrücken, von denen ich ein paar teilen möchte.

London 2017 - Barbara vor Buckingham Palace

Das Foto oben hat übrigens ein netter junger Israeli geschossen, der meinte, durch die ganzen Selfies redet man nicht mehr miteinander. Ich habe ihn dann auch mit seiner Kamera fotografiert und wir haben uns eine Weile unterhalten.

Meine Schwerpunkte diesmal waren (neben ein paar Sights, die man irgendwie immer sehen möchte wie dem Britischen Museum und einem Bummel durch Soho sowie einem obligatorischen Spaziergang Trafalgar Square, The Mall, St James's Park, Buckingham Palace, Houses of Parliaments, Themse entlang) die Tate Modern und das Museum in den Docklands. Darüber mehr.

Montag, 1. Juni 2009

6 Tage London

Wir waren ein paar Tage in London. Gebucht hatte ich bereits vor vielen Monaten bei Binoli, was letztes Jahr mit Rom schon gut geklappt hatte. Man bucht dort die Kombination eines Flugs mit Air Berlin und ein Hotel. Den Rest, also den Transfer, organisiert man selber. Preis-Leistung war wirklich okay.

Interessant fand ich: Mit dem derzeitigen Wechselkurs ist London richtig billig!!! Ein Bier am Flughafen für umgerechnet 1,75 € kriege ich in Deutschland nirgends, Espresso kostet im Stadtzentrum genauso wenig, Essen gehen war absolut bezahlbar, öffentliche Verkehrsmittel deutlich billiger als hier und sehr viele Museen sind kostenlos.

Hotel Jolly St. Ermin's, London

Wir hatten ein Hotel im Zentrum Londons, zu Fuß zur Westminster Abbey oder zum Buckingham Palace je 5 Minuten, die U-Bahn-Station St. James Park ist nur 100 m entfernt. Also eine ideale Lage. Es gehört derzeit zur NH-Gruppe und heißt Jolly St. Ermin's. Die Zimmer sind wie fast überall in London etwas klein, Baked Beans fanden sich nicht beim Frühstück, für das man am Sonntag Schlange stehen musste. Dafür gab es einen Wasserkocher im Zimmer und alles war sauber. Internet war allerdings relativ teuer, die Stunde für 5,95 £. Uns hat das Hotel gut gefallen.

Was macht man in einer Woche in London? 


Wir hatten - wie meist - noch keine genauen Pläne, was wir unternehmen wollten. Ein paar gute Tipps habe ich von einem lieben Freund bekommen, der seit Jahren in London lebt. Sonst haben wir uns vor Ort mit dem Reiseführer beschäftigt und uns unterwegs inspirieren lassen. Hier unser Programm:

26.05.2009: Hinflug, Erkundungs-Spaziergänge
27.05.2009: London Eye, Tower Bridge, Southwark, Kensington
28.05.2009: Greenwich
29.05.2009: Businessviertel, St. Paul's Cathedral, British Museum, Oxford Street, abends Haymarket Theatre
30.05.2009: Westminster Abbey, Hampton Court Palace, abends Globe Theatre
31.05.2009: National Gallery, Dim Sum, Rückflug

Wenn man auf die Daten mit Programm klickt, landet man automatisch beim Bericht über den entsprechenden Tag.

Barbara in London - 1985 :-)Ich war in den 80ern drei Mal in London, das letzte Mal 1985 für eine Woche, s. eingescanntes Foto links. ;-)

Manche "Klassiker" wie Tower oder Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett habe ich mir daher dieses Mal gespart. Für meinen Mann war es auch nicht das erste Mal. Wir haben daher Wert gelegt auf die Sehenswürdigkeiten, die wir noch nicht kannten, die wir nochmal sehen wollten und darauf, es uns einfach gut gehen zu lassen und die Stadt ein wenig zu genießen. Da wir chinesische Küche lieben, war ein Besuch in Chinatown gesetzt.

Wir erkunden Städte gerne zu Fuß, d.h. größere Strecken legen wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück, aber kürzere Strecken gehen wir zu Fuß und erfreuen uns an all dem, was wir so sehen. Gebäude, Menschen, Parks, Farben, Gerüche, usw.






Allgemeine Tipps zu London:

  • Man wird bei der Einreise kontrolliert und benötigt einen Personalausweis (oder Reisepass), den man immer dabei haben sollte. Geld muss man trotz EU wechseln, es gilt das Britsche Pfund, GBP, £. England ist uns eine Stunde hinterher, d.h. man darf nicht vergessen, die Uhrzeit umzustellen. 
  • Wir haben uns eine Oyster-Card für den öffentlichen Nahverkehr geholt. Die gibt es an verschiedenen Shops und an Underground-Stations. Pfand kostet 3 £, wir haben sie erst mit 10 £ aufgeladen, später noch etwas nachgebucht. Das funktioniert völlig unkompliziert und man bekommt das Pfand und das noch übrig gebliebene Guthaben zurück, wenn man sie wieder abgibt.
  • Bei vielen Sehenswürdigkeiten heißt es Schlange stehen. Bei einigen lässt sich dies vermeiden, indem man im Voraus online Tickets kauft. Zum Teil sind diese dann teurer (sog. "fast track"), lohnen sich aber für ungeduldige Menschen wie mich oder wenn man wenig Zeit hat.
  • Schön ist es, mit einem der vielen Boote auf der Themse zu fahren. Damit kann man wunderbar größere Entfernungen zurück legen und sieht dabei eine Menge.
  • Neben den typischen Sehenswürdigkeiten und der Möglichkeit, gut zu shoppen und authentisch asiatisch zu essen, hat London kulturell einiges zu bieten: Theater, Musicals, Ausstellungen, usw. Einen guten Überblick über Events bietet immer aktuell TimeOut, ein Tipp von Bekannten, die dort wohnen. 

Nachtrag 2017: 


In London tut sich ja immer viel, jetzt durch den Brexit verändert sich noch mehr. Da ich gerade für eine Freundin ein paar Tipps rausgesucht habe, möchte ich auf aktuelle Blog-Beiträge von Reiseblogs verweisen, bei denen ich immer gerne lese.

  • Ich war im Oktober wieder für 2 Tage in London, auch in der Tate Modern und im Museum in den Docklands. Darüber berichte ich hier.
  • Daniela hat auf Sinne und Reisen Tipps für London von 13 Reisebloggern erfragt und in einem Beitrag zusammen gestellt. Da ist für jeden was dabei! 
  • Tina gibt Tipps für ein London Wochenende im Winter. Weniger Touristen, gutes Essen, das geht auch bei kälterem Wetter.
  • Jana ist aufgefallen, dass London ein spezielles Rot hat, das immer wieder auftaucht. Auch ein schöner Ansatz. 
  • Helga sammelt neben altbekanntem auch viele aktuelle kulinarische Tipps in einem aktuellen Beitrag über Insider-Tipps zu London.  
  • Sandra von A decent cup of tea ist eine Kennerin der Insel und hat ihre London Tipps hhier zusammengestellt. 
  • Totally-London ist der London Blog von Simone, auf dem man von A-Z alles findet: Sehenswürdigkeiten, Tipps zum Ausgehen, Essen & Trinken und Tipps für individuelle Reiseplanungen. Sehr zu empfehlen!

    Mittwoch, 27. Mai 2009

    London Eye, Tower Bridge, Southwark, Kensington

    Nach einem gemütlichen Frühstück (ein Foto des imposanten Frühstücksraums muss unbedingt auf den Blog - einfach darauf klicken, dann öffnet sich das Foto in Groß) sind wir los Richtung London Eye.

    Frühstücksraum im NH Jolly St. Ermin's, London

    Das höchste Riesenrad Europas ist einen Besuch wert und eignet sich wunderbar auch für London-Neulinge, um einen ersten Eindruck der Stadt zu bekommen. Die Orientierung fällt danach leichter.

    Da bei gutem Wetter angeblich lange Schlangen vor den Kassen sind, habe ich bereits vor unserer Reise im Internet Tickets gebucht. Diese konnten wir dann an speziellen Kassen abholen, ohne warten zu müssen. Als wir dort waren, nieselte es und die Schlangen hielten sich auch sonst in Grenzen.

    London Eye und Blick auf London von oben

    Es gibt verschiedene Arten von Touren, die man vorbuchen kann. Wir hatten etwas zu feiern und haben die Champagnerfahrt gebucht. Damit spart man sich mit einem Schnellzugang und einer gebuchten Uhrzeit auf jeden Fall das Schlangestehen, das nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehört...

    Es hat sich gelohnt, die Aussicht ist wirklich atemberaubend, selbst bei Regen.

    Tower Bridge, LondonDanach sind wir mit dem Bootstaxi (zu empfehlen!) zum Tower, waren dort etwas unterwegs, sind danach zu Fuß über die Tower Bridge (inzwischen hatte es aufgehört zu regnen) zur City Hall weiter nach Southwark.















    Die Southwark Cathedral hat uns dort gut gefallen.

    Southwark Cathedral, London

    Als Foodie muss man natürlich dem Borrough Market einen Besuch abstatten. Dort hatten die meisten Geschäfte jedoch schon zu.

    Am Ufer entlang sind wir weiter marschiert, ich fand die südliche Themseseite sehr schön und interessant, auch viele Kneipen, Läden, Restaurants, usw. Wir haben uns Shakespeare’s The Globe angeschaut und die Modern Tate von außen, sind dann über Millennium Bridge zur St. Paul’s Cathedral. Dort haben wir gemütlich Kaffee und Kuchen gegessen und uns etwas ausgeruht.

    Millennium Bridge, London

    Mit der U-Bahn ging es dann weiter bis Knightsbridge, um dort noch etwas zu bummeln (u.a. bei Harrod's), weiter ging's nach Kensington.

    Victoria & Albert Museum, London

    Das Victoria & Albert Museum hätte uns noch interessiert, leider war es schon zu spät dazu. So sind wir mit der Tube nach Victoria und zu Fuss über einen kurzen Stop bei einem leckeren Sushi Take-away zurück ins Hotel.











    Dies ist ein Teil meines Berichts über unsere Städtereise nach London. Details dazu und Index finden sich hier.

    Donnerstag, 28. Mai 2009

    Greenwich

    Nach dem Frühstück sind wir zu Fuß durch den nahegelegenen St. James Park zum Royal Haymarket Theatre und haben an der Kasse dort zwei Tickets für morgen abend gekauft.

    Reste der römischen Stadtmauer, London - nahe Tower

    Wir sind weiter zum Piccadilly Circus und dort in die U-Bahn, mit Umsteigen bis Tower Hill.

    Dort haben wir kurz Reste einer römischen Stadtmauer angeschaut und sind am Tower entlang vorbei in Richtung Fluss.












    Den Tower of London haben wir links liegen gelassen; dort stauten sich schon eine ganze Menge Besucher.

    Tower of London

    Wir kannten ihn schon; sonst ist der Tower natürlich sehenswert. Aber dafür sollte man mindestens einen halben Tag einplanden, optimal wäre (mit Tower Bridge) ein ganzer.


    Tower of London, Mauern

    Tower of London

    Anreise nach Greenwich 


    Wir haben ein Boot nach Greenwich genommen. Das funktioniert immer unkompliziert, man kann einfach am Schalter Tickets kaufen.

    Bootsanleger an der Themse, London

    Vom Wasser aus hat man einen super Blick, fährt unter der Tower Bridge durch und sieht die Docklands, andere Schiffe, usw. Ich finde das wunderbar entspannend.

    Tower Bridge vom Boot aus gesehen

    Gerne hätte ich in Greenwich die Cutty Sark gesehen, ich mag ja Klipper. ;-)

    Leider ist das Schiff vor zwei Jahren ausgebrannt und wird nun wieder restauriert. Die Cutty Sark ist zurzeit ist total eingewickelt und es wird noch dauern, bis man sie wieder besichtigen kann.

    Greenwich

    Wir sind kurz in den Ort. Greenwich ist ein nettes, typisches englisches kleines Städtchen. Nach einem Snack (Fish & Chips musste mal sein...) und der Besichtigung eines netten Marktes haben wir im Park gegessen und sind dann weiter am Maritime College vorbei zu den Museen. Die sind übrigens auch kostenlos.

    Die Museen in Greenwich


    Museen, Greenwich

    Das Maritime Museum hat mir sehr gut gefallen, es gibt auch einen Raum über Entdecker (man kann auch selbst Entdecker spielen... ;-)), einen über Kreuzfahrten, eine Ausstellung über die Nord-West-Passage, und vieles mehr.







    Danach sind wir in das historische Queen’s House, das auch von der Architektur her interessant ist. Es ist das erste klassizistische Haus Englands. Das berühmte Tulpen-Treppenhaus ist sehenswert, daneben die Gemäldeausstellungen.




    Als nächstes haben wir uns einem weiteren Highlight genähert und sind durch den schönen, belebten Park weiter zum Royal Greenwich Observatory.

    Royal Greenwich Observator

    Der Nullmeridian in Greenwich 


    Am Nullmeridian tummeln sich Menschen aller Herren Länder und lassen sich fotografieren.

    Okay, ich auch... ;-)

    Das Museum für Astronomie- und Navigationswerkzeuge war stickig, aber sehr interessant. Die Lösung des Längenproblems als wichtigen Meilenstein der Seefahrt wird erläutert, der Längenchronometer H4 von John Harrison ist ein Schwerpunkt der Ausstellung.











    Danach sind wir zum Planetarium, das vor allem von außen durch viel Bronze imposant ist.



    Nachdem alle Museen geschlossen hatten, sind wir gemütlich durch den Park den Hügel hinunter Richtung Themse spaziert. Schöner Blick auf die Docklands und London im Hintergrund.

    Millennium Dome

    Wir sind weiter durch verschiedene Wohngebiete und Straßen gestromert bis zum Millennium Dome, dort haben wir uns etwas umgeschaut. Von dort sind wir ab U-Bahn Station North Greenwich wieder zurück in die Stadt.

    Dies ist ein Teil meines Berichts über unsere Städtereise nach London. Details dazu und Index finden sich hier.

    Dienstag, 26. Mai 2009

    Flug nach London, Spaziergang

    Früh ging es wieder los, um 4 Uhr von zuhause weg, der Flug hatte dann leicht Verspätung. Viel gesehen hat man nicht, es war meist bewölkt. Regen bei Landung in Stansted.

    Flughafen Stansted nahe London
    Wir haben noch auf dem Flughafen an einem der Geldautomaten Geld abgehoben, um britische Pfund in bar zu haben. Da wir früh dran waren, haben wir uns für den Bus in die Innenstadt entschieden: Am Ausgang befindet sich eine Touristeninformation, an der man Bustickets kaufen kann: Return-Tickets für 2 Personen bis Victoria Station haben 34 £ gekostet.

    Der Weg zum Bus ist überdacht, jede 10 Minuten fährt ein Bus. Die erste Stunde fährt er nur durch ländliches Gebiet. Insgesamt waren wir aufgrund dichten Verkehrs gut 2 Stunden unterwegs. Ab Victoria Station sind wir dann zu Fuß zum Hotel, es war nicht weit und einfach zu finden. Außerdem hatte der Regen aufgehört.

    Barbara mit Big Ben
    Im Hotel Koffer abgegeben, dann sind wir losmarschiert. Nach ein paar Metern steht man schon mitten im Geschehen: Westminster Abbey, Houses of Parliament mit Big Ben (so heißt eigentlich nur die Glocke, nicht der Turm...) - am besten auf die Brücke zum Fotografieren oder auf die andere Seite.













    Weiter ans Südufer der Themse Richtung London Eye. Überall sieht man viele Touristen, wie ja nicht anders zu erwarten. Wir waren nicht die einzigen. ;-)

    London Eye
    Wir sind dann über die nächste Brücke wieder auf die Nordseite und geradeaus bis zum Trafalgar Square.

    St. Martin in the Fields - Café im Untergeschoss
    Dort steht die Kirche St. Martin in the Fields mit angeschlossener Krypta, die einen separaten schön gestylten Eingang hat und ein Café beherbergt, in dem man wunderbar und auch preisgünstig essen kann. Wir hatten Karotten-Koriander-Cremesuppe, Käseteller (Stilton und Cheddar), Apple Pie und Crème brûlée, alles sehr gut.






    Langsam wurden wir müde, wir waren ja schon früh aufgestanden. Wir sind über Whitehall zurück zum Hotel, um einzuchecken. Das dauerte dann doch länger als geplant, weil die Zimmer noch nicht so weit waren, aber egal.

    Nach einer Ruhepause sind wir wieder losmarschiert, über den St. James Park, der uns sehr gut gefällt, über Picadilly Circus bis nach Soho.

    Picadilly Circus, London

    Chinatown hat uns sehr gut gefallen und wir haben chinesisches Buffet gegessen, mit Bier und Tee.

    London Chinatown
    Es war lustig, mit den jungen Bedienungen chinesisch zu plaudern, das Wort für Buffet war mir neu... Danach noch etwas spaziert, u.a. mitten in einem Shopping Center eine Spielhölle gefunden, mit massig Games, Computerspiele, Bowling, usw., auch viele Kinder dort.

    Gemütlich zurück gelaufen, es sind alles keine Entfernungen. Big Ben und Westminster Abbey sind abends nicht so überlaufen, noch etwas fotografiert.

    Westminster Abbey bei Nacht
    Allgemein waren wenig Leute auf den Straßen, nicht gespenstisch, aber ich hätte mir mehr junge Touristen o.ä. erwartet. Gegen 23 Uhr waren wir wieder im Hotel.

    Dies ist ein Teil meines Berichts über unsere Städtereise nach London. Details dazu und Index finden sich hier.

    Freitag, 29. Mai 2009

    London City

    Heute war ein Bummel durch die Innenstadt angesagt.

    The Gherkin, LondonWir sind mit der Tube zu Tower Hill, von dort gemütlich durch die Häuserschluchen zur Gurke (The Gherkin), die auch von nahem interessant aussieht. Es macht Spaß, dort Leute zu beobachten.


    Ein paar Häuser weiter ist das Lloyd's Gebäude von Richard Rogers. Daneben als Kontrastprogramm der Leadenhall Market - ein überdachter Markt aus vergangenen Tagen. Die Royal Exchange liegt auf dem Weg, ursprünglich stand hier die älteste Börse Londons. Das heutige Gebäude ist aus dem 19. Jahrhundert, inzwischen ist hier ein Luxus-Einkaufszentrum mit teuren Marken untergebracht.







    Weiter an Banks und netten Läden vorbei landet man irgendwann an der St. Paul's Cathedral, die immer einen Besuch lohnt. Wir kamen um die Mittagszeit an, der schöne Park der Kathedrale war bevölkert von Büromenschen in ihrer Mittagspause. Das hatte auch einen Charme.

    St. Paul's Cathedral, London

    Man kann die Tickets zur Kathedrale an einem Automaten kaufen, der von der Kreditkarte abbucht und ein Ticket ausdruckt, das dann im Automaten hängt und etwas herausgefischt werden muss, aber das hat nach etwas Suchen und Probieren auch geklappt.

    Die Besichtigung lohnt sich, leider war der oberste Aussichtspunkt geschlossen und ist dies wohl noch einige Monate. Man kommt aber ganz normal auf die bekannte Whispering Gallery (Flüstern überall) und auch noch 110 Stufen weiter mit beeindruckenden Ausblicken auf London.

    In der Krypta ist ein Café untergebracht, in dem man u.a. Scones mit Clotted Cream und Tee oder auch leckere Quiches bekommen kann.

    Mit dem Bus ging's weiter zum immer wieder beeindruckenden Britischen Museum. Der Eintritt ist kostenlos, man darf darin sogar fotografieren. Vor den Highlights ballen sich die Besucher aus aller Herren Länder.


























    Das Museum lohnt wirklich! Die neue Stahl-Glas-Kuppel über dem Innenhof von Norman Foster ist natürlich faszinierend. Und die Exponate des Museums sind der Knaller, ich könnte ohne Probleme drei Wochen am Stück im Museum verbringen...

    Hier stehe ich vor dem berühmten Stein von Rosette. Er ist hinter Glas und spiegelt etwas, trotzdem kann man die Schrift gut erkennen. Die dreisprachige Inschrift aus dem 2. Jahrhundert v.Chr. half bei der Entschlüsselung der ägyptischen Hieroglyphen. 1799 wurde er entdeckt, seit über 200 Jahren befindet er sich im Britischen Museum.

    Der berühmte Lesesaal ist leider derzeit geschlossen. Ende 2012 soll er renoviert wieder eröffnet werden.









    Wir haben es geschafft, uns nach einigen Stunden loszureisen und sind in die Oxford Street, die allerdings so voll war, dass bummeln keinen Spaß machte. Also sind wir zurück ins Hotel. Die U-Bahnen waren teils so voll, dass nur ein Teil der Menschen mit kam, manche musste einige Bahnen warten, bis man reinkam, Feierabend wohl. Trotzdem alles sehr gesittet, kein Vergleich zu dem Gedränge, das ich teils in Asien erlebt habe.


    Royal Haymarket Theater, London

    Wir haben uns umgezogen und sind ins Theater. Das Royal Haymarket fand ich schön, es ist eines der bekannteren Theater, interessante Uraufführungen haben hier stattgefunden und heute noch treten bekannte Schauspieler auf.

    Waiting for Godot im Royal Haymarket Theater, LondonDas Programmheft lohnt, es listet die Geschichte des Theaters auf, Informationen über das Stück, Interviews mit den Schauspielern, usw.

    Wir haben Samuel Becketts Waiting for Godot gesehen, Vladimir war Patrick Stewart, Estragon Ian McKellen. Faszinierend.

    Was mir aufgefallen ist: Die Zuschauer kommen völlig normal gekleidet, wie zum Stadtbummel, teils sogar im Jogginganzug. Geklatscht wird heftig, aber kurz.







    Dies ist ein Teil meines Berichts über unsere Städtereise nach London. Details dazu und Index finden sich hier.

    Donnerstag, 1. Januar 2026

    Jahresrückblick 2025 mit Fotos meiner Reisen

    Diesen Jahreswechsel verbringe ich zuhause. Das Jahresendgeschäft im Job fordert Zeit und auch privat gibt es Verpflichtungen - Weihnachtszeit eben. Das ist meistens so, daher freue ich mich, wenn es auch zuhause winterlich ist und sich der Frankenwald vor der Haustüre in Schnee hüllt und man draußen saubere kalte Luft tanken kann. Wenn dann noch etwas Zeit ist, ein paar Plätzchen zu backen (meist mache ich das erst am 25. Dezember...) und sich gemütlich mit einem guten Buch zurückzulegen, finde ich das perfekt. 

    Man hat Zeit, das alte Jahr Revue passieren zu lassen und das neue zu planen. Die Fotoparade gibt es nicht mehr, daher mache ich meinen eigenen Jahresrückblick. Auf meinem Foodblog gibt es auch einen: Meine Foodblogbilanz 2025 ist seit 31.12.2025 früh online.  

    Collage Barbaras Reisen 2025

    Google Maps hatte früher eine gute Statistik, allerdings gibt's auch die nicht mehr. Ich habe daher eine App namens Been verwendet, um die Länder einzufärben, die ich 2025 besucht habe. Es waren nicht allzu viele: Australien, Deutschland, Dominikanische Republik, Frankreich, Indonesien, Österreich, Portugal, Schweiz, Slowakei, Tschechien, Türkei, Ungarn und das Vereinigte Königreich - alphabetisch, nicht chronologisch. Ich war auf vier Kontinenten und konnte zwei für mich neue Länder besuchen: Australien und die DomRep. 

    Rechts in der Collage sieht man die beliebtesten 9 Fotos des Jahres auf meinem Instagram-Account. Oben von links nach rechts Madeira, Nürnberg, Kulmbach, in der Mitte die Tower Bridge London, ein Rezept für Kuchenboden, die Radspitze im Frankenwald. Die untere Reihe zeigt Funchal an Silvester 2024-25, nochmal Frankenwald (Architektouren) und rechts unten Reisterrassen auf Bali. 

    Wenn man genauer hinschaut, waren das 2025 vier Urlaubsreisen, ein paar Kurztrips bzw. Ausfahrten und einige Dienstreisen. In der Türkei war ich nicht wirklich; nur zweimal zum Umsteigen am Flughafen in Istanbul. Geplant war einiges anders, aber eine große Kiefer- und Zahnwurzelgeschichte hat mich fast drei Monate körperlich schwer beschäftigt, da ging fast gar nichts. Eine Reise nach Japan, die ich für September geplant hatte, fiel daher ins Wasser. Die Expo in Osaka hätten wir uns gerne angeschaut. Stattdessen war wir für ein paar Tage mit dem Auto in Tschechien.  

    Freitag, 20. Januar 2023

    Stippvisite London: Cutty Sark und IFS Cloud Cable Car

    Vor über fünf Jahren habe ich über eine andere Stippvisite nach London berichtet, damals über Besuche in der Tate Modern und dem Dockland Museum. Seitdem war ich ein paar Mal beruflich hier, hatte aber nie genug Zeit, um mir etwas anzuschauen. Dieses Mal war es anders und ich habe mir nach einer Konferenz vor dem Rückflug zwei Sehenswürdigkeiten herausgepickt, die ich noch nicht kannte: 

    Die berühmte Cutty Sark und die Seilbahn über die Themse unweit der O2 Arena.

    Klipper Cutty Sark in Greenwich

    Die Cutty Sark war der berühmteste der vielen Teeklipper, die im 19. Jh. zwischen England und China die Weltmeere befuhren. 1869 in Schottland vom Stapel gelaufen, galt sie als das schönste und mit 17,5 Knoten Höchstgeschwindigkeit auch als das schnellste Schiff ihrer Zeit: 1871 brauchte sie von Shanghai nach London 107 Tage, und 1889 überholte sie sogar das neue Dampfschiff Britannia auf der Fahrt nach Sydney.

    Cutty Sark in London

    Der Name Cutty Sark stammt aus einem Gedicht von Robert Burns und bezieht sich auf ein kurzes Hemd bzw. Unterhemd, das einer Hexe namens Nannie gehörte, die als Galionsfigur abgebildet ist. 

    Bis 1877 wurde das Schiff für den Teetransport eingesetzt, bis die Dampfschiffe über den neu eröffneten Sueskanal deutlich schneller waren. Der Kanal ist zum Segeln schlecht geeignet, die Winde im Roten Meer und im Mittelmeer sind nicht ideal und die Dampfschiffe brauchten nur 60 Tage.

    Cutty Sark - Eingangsbereich und Ticketpreise

    Als Erinnerung: Die Fotos werden größer, wenn man drauf klickt! Gerade bei den Collagen ist das sinnvoll, da man die Details besser sieht.

    Die Cutty Sark segelte danach vor allem nach Australien auf der langen Strecke um das Kap der Guten Hoffnung herum. Sie transportierte zu jener Zeit hauptsächlich Wolle. Sie fuhr auch nie leer; von Haushaltswaren oder Bier und Spirituosen wurde vieles befördert, aber auch Ausrüstung für Bergbau kamen von England nach Australien, oder zuvor auf der Strecke nach Fernost Kohle für Dampfschiffe. 

    Die Original-Teekisten aus China fand ich sehr beeindruckend. Der künstliche Boden, auf dem man läuft, ist damit verkleidet. Teils sind sie sehr künstlerisch gemacht, teils zeigen sie einfach nur das chinesische Zeichen für Tee: 茶.

    Cutty Sark - Museum im Laderaum mit Teekisten



    Es gibt auch ein kleines Filmtheater mit Sitzen, die etwas in die Höhe gehen, so dass man den Film gut sehen kann. Als wir dort waren, war es nicht so voll; wir mussten für diese Installationen oder Videos, die ununterbrochen laufen, nicht anstehen.

    Sonntag, 21. Januar 2018

    Lieblingsfotos 2. Halbjahr 2017

    Es ist nun das dritte Mal, dass ich Michaels Aufruf folge und mich an seiner halbjährlich stattfindenden Fotoparade #FopaNet beteilige. Es macht Spaß, Reisefotos durchzuschauen und nach vorgegebenen Kategorien auszuwählen. Vom 2. Halbjahr 2016 und vom 1. Halbjahr 2017 hatte ich bereits Fotos gezeigt, jetzt geht es um das 2. Halbjahr 2017.

    Diesmal sind neben dem klassischen schönsten Foto 10 weitere Substantive vorgegeben, aus denen man wählen kann, so dass insgesamt mindestens 6 Fotos präsentiert werden sollen. Die 11 vorgegebenen Kategorien sind Landschaft, Licht, Schwarz-Weiß, Tiere, Natur, Nahaufnahme, Stadtbild, Farbkontrast, Essen, Aussicht und schönstes Foto.Wie immer bei Michael locker, d.h. man kann auch eine andere Kategorie erfinden oder mehr Fotos zeigen oder sogar alle 11 Kategorien beidenen. Das Ganze soll ja Spaß machen!

    Im zweiten Halbjahr des letzten Jahres war ich in Moldau und Transnistrien, im Oman, in London, in Griechenland beim Segeln, in Vilnius, auf einer Kreuzfahrt ab Havanna durch die westliche Karibik und natürlich auch in Deutschland unterwegs. Also ein großer Topf zum Auswählen von Fotos für die Fotoparade. Daher habe ich alle Kategorien ausgeschöpft.

    1. Landschaft


    Die Sandwüste Wahiba im Oman, korrekt Rimal al-Sharqiyah, ist eine Inlandswüste auf der Arabischen Halbinsel, die ein Gebiet von 15.000 qkm mit Sanddünen bedeckt. Von Norden nach Süden sind das 250 km, von West nach Ost ca. 80 km. Mehr als 20 verschiedene Dünenformationen befinden sich hier und man sieht Sand, so weit das Auge reicht.

    Wahiba Sands, Oman - Sandwüste Wahiba

    Wir haben in einem Camp am Rand der Wüste übernachtet und sind mit Jeeps in die Sanddünen gefahren, um dort den Sonnenuntergang zu genießen. Im Sand herumzuhüpfen oder zu rennen ist auch eine interessante Erfahrung... Diese Weite, diese Stille, später der Sternenhimmel. Ich fand das sehr beeindruckend.

    2. Licht


    Zum Thema Licht habe ich ein Foto gefunden, das die Produktion von moldauischem Schaumwein zeigt. Die Kellerei Cricova ist bekannt für ihr unterirdisches Stollensystem, quasi eine unterirdische Stadt. Dort gibt es auch eine der größten Weinsammlungen der Welt. Sehr gut geschmeckt hat mir der Schaumwein, der nach der Méthode champenoise hergestellt wird und sich vor richtigem Champagner nicht verstecken muss.

    Kellerei Cricova - Schaumweinherstellung

    Samstag, 30. Mai 2009

    Westminster Abbey, Hampton Court, The Globe

    Heute sind wir als erstes zur Westminster Abbey, die zu Fuß keine 5 Minuten vom Hotel entfernt ist. Wir haben sie in Ruhe angeschaut. Dafür sollte man sich mind. ein bis zwei Stunden Zeit nehmen, oder besser noch länger. Der Eintritt kostet £15 und beinhaltet Audioguides.

    Westminster Abbey, London
    Ich hatte die Kirche früher schon einmal besichtigt, konnte mich aber an keine Details mehr erinnern und fand die Besichtigung sehr interessant und beeindruckend. Im schönen, erholsamen Kreuzgang ist übrigens ein Café untergebracht, so dass man sich zwischendurch einmal hinsetzen und ausruhen kann.

    Wilhelm der Eroberer wurde im Jahr 1066 in der Westminster Abbey gekrönt, seitdem ist dies die Krönungskirche des Landes. Daneben findet man hier über 3.000 Grabstätten und Gedenktafeln zahlreicher historischer Persönlichkeiten aus den letzten tausend Jahren der britischen Geschichte. Der Besuch der Westminster Abbey ist also gleich eine Geschichtsstunde. Beigesetzt sind neben diversen Königen Charles Dickens, Charles Darwin, Isaac Newton, Georg Friedrich Händel und David Livingstone.

    Nach der Besichtigung sind wir weiter zur Waterloo Station, weil wir nach Hampton Court wollten. Die U-Bahn zur Waterloo Station fuhr nicht, da sie an diesem Wochenende gewartet wurde.

    Der Bahnhof ist groß und belebt. Man muss Zeit einplanen, um Tickets zu bekommen. Wir haben unsere am Automaten gekauft und mit Kreditkarte bezahlt, das funktionierte reibungslos und die Schlange war kürzer als am Schalter. Der Zug nach Hampton Court fährt 35 Minuten. Dort angekommen, muss man nur der Masse Mensch folgen, vom Bahnhof aus geht man über die Themse, kann dort noch leckeres Softeis kaufen und gelangt in den Eingangsbereich von Hampton Court Palace.

    Hampton Court und die Themse
    Wir haben uns Tickets besorgt und sind dann erst durch die Parkanlagen marschiert. Das Wetter war wunderbar sonnig.

    Ich im berühmten Labyrinth von Hampton Court - The Maze
    Den Rosengarten fand ich schön und natürlich sind wir im bekannten Labyrinth (The Maze) herumgeirrt.









    Danach ging es in die auch sehensweren formalen Gärten zum Royal Tennis Court, auf dem sogar gespielt wurde. Überdacht, nach ganz anderen Regeln als wir Tennis heute kennen. Es erinnerte mich etwas an Squash, man spielt z.B. an die Wände und lässt von dort abprallen. Interessant.

    Hampton Court Palace - Innenhof
    Schließlich sind wir ins Schloß, das man sicherlich auch tagelang besichtigen kann. Darin finden sich weitere Ausstellungen, die teils temporärer sind. Wir haben zeitlich nicht alles geschafft, aber einen guten Eindruck bekommen.

    Auch die großen Küchenanlagen "Henry VIII's kitchens" haben wir angeschaut, damals wurden mit ziemlichem Aufwand große Mengen Speisen zubereitet.

    Hampton Court Palace - Küche
    Die Appartements diverser Könige lohnen einen Besuch. Teils ist Museum hautnah ein Thema: Man hat z.B. die Möglichkeit, Spiele jener Zeit auszuprobieren.

    In einem Speiseraum haben wir original englisch einen Pie mit beef und king's ale gegessen. Verhungern muss man nicht, es gibt auch Torten, Scones, Suppen usw. So gestärkt sind wir durch die restlichen Gärten geschlendert und haben uns die interessante Gemäldesammlung angeschaut.

    Hampton Court Palace - Park
    Unser Zug ging um 17:24 zurück, wir sind etwas früher in Vauxhall ausgestiegen, weil wir mit der U-Bahn weiter fahren wollten, allerdings war diese am Sonntag auch außer Betrieb und es dauerte, bis ein Bus kam.

    Trotzdem haben wir es noch geschafft, kurz im Hotel etwas warmes anzuziehen und die Theatertickets einzustecken, zum Globe Theatre zu fahren und noch ein jamaikanisches Bier zu trinken, bevor die Vorstellung anfing.

    Wir hatten bereits von zuhause Tickets bestellt und uns auf Wie es euch gefällt gefreut.




    Der Besuch hat sich wirklich gelohnt. Es ist Open Air Theater und man ist nahe am Geschehen.

    Globe Theatre, London
    Danach sind wir noch etwas durch die Straßen und an der Themse entlang marschiert, vor allem St. Paul's Cathedral beeindruckt mich nachts, aber auch der Rest der Skyline lohnt einen Blick.

    Dies ist ein Teil meines Berichts über unsere Städtereise nach London. Details dazu und Index finden sich hier.

    Sonntag, 31. Mai 2009

    National Gallery, Chinatown, Spaziergang

    Frühstück war heute etwas stressig, sehr viele Leute, Schlange stehen. Bei uns ging’s, aber danach standen sie. Dann haben wir schnell gepackt, ausgecheckt und die Koffer im Gepäckraum abgegeben. Los ging's, ein kleiner Spaziergang durch den Park zur National Gallery.



    Allgemein war London heute voller, viele Leute überall. Auch auf den Grünflächen sonnten sich überall Menschen.



    Hier ein Foto vom Trafalgar Square vormittags. Die National Gallery ist am Nordende des Platzes.

    Die National Gallery ist wirklich sehenswert! Übrigens auch wieder kostenlos. Das finde ich ganz gut, so sieht man z.B. auch viele Familien mit Kindern. Fotografieren darf man nicht.

    Hier könnte man Wochen verbringen, nicht nur die Sammlungen, auch die Säle an sich sind interessant. Wir haben uns einiges herausgepickt, was wir unbedingt sehen wollten und sind nach den Plänen, die ausliegen, die halbwegs optimalen Routen gelaufen.






    Danach sind wir weiter nach Chinatown, haben kurz die Supermärkte inspiziert (frische Lotoswurzeln und Durian!) und in einem chinesischen Restaurant leckere Dim-Sum gegessen.

    Hier habe ich mich wie in Asien gefühlt! Das hätte echt auch in Hong Kong sein können, gerade diese südchinesischem Teigtäschchen gab's in Massen und in guter Qualität.



    Weiter ging es dann in Richtung Piccadilly Circus - auch sonntags sehr belebt - von dort die Straße namens Piccadilly entlang, einen Espresso getrunken, kurz ins auf Lebensmittel spezialisierte Geschäft Fortnum & Mason reingeschaut (für Foodies gefährlich...), an einer U-Bahn-Station unsere Oyster-Cards abgegeben, durch den Hyde-Park zum Buckingham-Palast, dann weiter durch den St. James Park ins Hotel, um unsere Koffer abzuholen.



    Leider war die Zeit zu knapp, auch noch die Tate Modern zu besichtigen, was wir eigentlich vorgehabt hatten - wir müssen also wieder einmal nach London... ;-)

    Dann ging es zum Bus nahe der Victoria Station. Der Bus A6 fuhr pünktlich ab, kam aber etwas verspätet am Flughafen an, weil unterwegs ein Unfall auf der Autobahn war. Das sollte man also einplanen!

    Es schadet auch nicht, etwas früher am Flughafen zu sein: Der Stansted Airport bietet nach der Sicherheitskontrolle eine Menge: Läden, Bars, usw. Man kann gut seine restlichen Pfund los werden, Postkarten allerdings nicht mehr, der letzte Briefkasten ist davor. Der Rückflug lief okay, wir sind sogar etwas verfrüht gelandet, waren dann kurz vor Mitternacht daheim.



    Dies ist ein Teil meines Berichts über unsere Städtereise nach London. Details dazu und Index finden sich hier.