Sonntag, 29. Mai 2011

Koper

Baustelle - Hier kommt noch was!!!





Dies ist Teil eines Reiseberichts über meine Reise nach Venedig und eine 7tägige Kreuzfahrt auf der Adria mit der Voyager of the Seas. Details dazu finden sich hier.

Samstag, 28. Mai 2011

Venedig und Einschiffung

Nach einem gemütlichen Frühstück im Hotel mit viel Kaffee haben wir unsere Sachen gepackt und im Lagerraum des Hotels eingestellt. Wir wollten noch einige Stunden Venedig besichtigen, dann unsere Koffer holen, zu Fuß zum Auto, dort umpacken und mit den großen Koffern aufs Schiff. Boarding Time fürs Schiff war 14:00 Uhr, wobei irgendwo stand, dass man spätestens um 16 Uhr eingecheckt haben sollte. Es war also genügend Zeit, sich noch einmal in Ruhe Venedig anzuschauen.

Frühstück in Venedig

Ich finde es wunderbar, sich einfach treiben zu lassen. Man entdeckt dabei so viele interessante Ecken, kleine Plätze, Brücken, Häuser, Paläste, Läden, Cafés, Museen und Kirchen...

Palazzo in VenedigDieses Haus hier oben gefiel mir irgendwie sehr gut - wenn es jemand für mich kauft, renoviert und alles organisiert, könnte ich mir vorstellen, ein paar Wochen im Jahr dort zu leben. ;-)


Freitag, 27. Mai 2011

Venedig

Baustelle - Hier kommt noch was!!!


Dies ist Teil eines Reiseberichts über meine Reise nach Venedig und eine 7tägige Kreuzfahrt auf der Adria mit der Voyager of the Seas. Details dazu finden sich hier.

Donnerstag, 26. Mai 2011

Anfahrt nach Venedig

Wenn man mit dem Auto fährt und dazu noch einen Kombi hat, neigt man dazu, viel zu viel einzupacken...

Koffer im Auto mit NachbarkaterWir hatten diesmal zwei große und zwei kleine Koffer - die kleinen waren für Venedig, weil man dort nicht mit Auto oder Taxi (außer Wassertaxi, aber dafür bin ich zu geizig) direkt vor dem Hotel halten kann. Die großen waren fürs Schiff. (Das auf dem Foto hier sind natürlich die großen Koffer.)

Abfahrt am Vormittag. Unsere Katzen hatten wir bereits am Tag zuvor in die Katzenpension gebraucht, aber der Nachbarskater wollte wohl mit. ;-)

Wir sind also auf gewohnter Strecke (A9 nach Süden, an München vorbei, Richtung Brenner) gemütlich nach Süden gefahren. Hier noch ein letzter Blick zurück (fast alle Fotos werden größer, wenn man draufklickt):

Abfahrt Richtung Süden

Im Raum München haben wir uns an einer Raststätte eine Vignette für Österreich besorgt. Bei einer 11-Tages-Tour reicht das 10-Tages-Pickerl nicht, also kauften wir für 23 EUR den 2-Monats-Aufkleber und können also in nächster Zeit nochmal nach Österreich. :-)

Tipp: An der A93 Ausfahrt 57 Reischenhart ist der Autohof Raubling mit einer Tankstelle, die Autogas (LPG) hat und natürlich auch Vignetten verkauft. Autohof RaublingHier kann man auch schon üben, wie der italienische Adapter funktioniert - es gibt hier nämlich den deutschen und den italienischen.

Es lohnt sich, vor Österreich den Gastank nochmal zu füllen, da Autogas in Österreich nicht steuerlich begünstigt und daher auch nicht so verbreitet ist. In Österreich fiel mir eine Autobahnraststätte auf, die LPG führte, auf dem Rückweg zwei. In Italien ist LPG (das heißt dort GPL) wieder ähnlich günstig wie in Deutschland, teils war es sogar noch billiger. Gefühlt gab es in Italien deutlich mehr Tankstellen mit Autogas - es ist also kein Problem, dort zu tanken!

Samstag, 5. Februar 2011

Winter in Schweden

Ich war beruflich in Schweden und habe ein paar Fotos geschossen, die ich mit Euch teilen möchte.

Zwischenstopp Flughafen Hamburg
Anreise nach Stockholm mit Lufthansa via Hamburg, was von Süddeutschland gesehen irgendwie auf dem Weg liegt und sich gut für einen Zwischenstopp eignet.

In Deutschland war es kalt und schneite; als ich am Dienstag abends in Arlanda landete, war dort angenehm warmes Wetter mit gut 5°C plus.

IArlanda Expressch bekam einen der neuen Wagons des Arlanda Express. Dort gibt es an jedem Sitzplatz Steckdosen und freies Internet über WLAN. Angenehm.

Man reist mit teils über 200 km/h in 20 Minuten zum zentral gelegenen Hauptbahnhof.

Über andere Anreisemöglichkeiten hatte ich hier und hier schon berichtet.














In Stockholm sah man noch Eisschollen auf dem Wasser.

Stockholm im Winter mit Eisschollen

Für die Stadt hatte ich diesmal vor lauter Arbeit keine Zeit. Bald ging es dann etwas südlich ins Schloss Häringe, ein Hotel, das sich gut für einen romantischen Urlaub oder auch für Konferenzen eignet.

Es liegt im Schärengarten, d.h. man kann wunderbare Spaziergänge machen und die schöne Landschaft mit Felsen, Wasser und Natur genießen. Hier fing es auch wieder an mit Schnee und Kälte. Ich hatte dort Zeit für einen kurzen Spaziergang. Sehr erholsam und auch im Winter sehr schön. :-)

Hier ein paar Impressionen. Das Hauptgebäude:

Schloss Häringe
Der Pool sieht auch im Winter super aus, allerdings weniger einladend...

Schloss Häringe

Ehemaliger Waldbewohner, jetzt an der Wand:

Elchkopf an der Wand
Großer Fleischball (köttbulle) mit Kartoffelpüree, Preiselbeeren, brauner Butter und Salat:

Schwedisches Essen
Spaziergang zum Wasser - Schärengarten südlich von Stockholm:

Spaziergang südlich Stockholm im Winter
Pferdekoppel:


Scheune am Feldweg:


Gelernt habe ich, dass es in Schweden Schneeketten für Winterstiefel zu kaufen gibt, was durchaus Sinn macht, wenn das Eis unter Neuschnee nicht zu sehen ist. (Ähnliches gibt es bei uns für Joggingschuhe.)


Mit meinen für leichte Gletschertouren geeigneten Bergstiefeln hat es mich auf dem Eis nämlich hingehauen. ;-)

Sonntag, 9. Januar 2011

Reiseblogger

... bin ich ja schon. ;-)

Jetzt schickt der Tourismuskonzern Thomas Cook Reiseblogger in einer aktuellen Aktion an ihre Traumziele und fordert diejenigen, die das Glück haben zu gewinnen, dazu auf, vor Ort über die Urlaubsregion und ihre persönlichen Erfahrungen zu berichten.

Für 2011 habe ich noch nichts gebucht, aber bereits ein paar Ideen... Es gibt noch sooo viele Traumziele - und die Wunschziele, unter denen man bei dem Gewinnspiel auswählen kann, lassen meine Gedanken sofort in die Ferne schweifen...

Seit Ewigkeiten will ich nach Kuba. Die große Insel in der Karibik fasziniert mich, die Landschaft mit dem Meer und den Stränden ist sicherlich bombastisch, daneben die farbenfrohe und reiche Kultur, in einem Staat, in dem von den Menschen viel Improvisationstalent gefordert wird und daher sicherlich nicht alles perfekt ist. Die Hauptstadt Havanna mit ihrem morbiden Charme, und ein Cuba Libre dazu - ich fange an zu träumen: Durch die alten Gassen schlendern, den Kontrast zwischen bröckelnder Kolonialarchitektur und dem pulsierenden Leben in den Straßen, Bars und Plätzen, dazu kubanische Live-Musik. Klingt das nicht nach Fernweh?!

Hier bei der deutschen Kälte im Winterpulli macht Cuba Libre trinken nicht wirklich Spaß. Drückt mir daher bitte die Daumen, dass ich gewinne. :-)

Für den Cuba Libre habe ich übrigens Schnee in ein Glas gegeben (Eiswürfel oder Crushed Ice gehen natürlich auch), einen Limettenschnitz als Deko, den Rest der Limette ausgepresst und den Saft ins Glas gegeben, dann einen guten Schuss Rum dazu und mit Cola aufgegossen. Lecker! :-)

Das Rezept ist so einfach, dass es nicht auf meinem Foodblog ist. Dort gibt's ab und zu ja auch Drinks. 

Die schönsten Berichte, Bilder und Bewerbungen sollen auf der Facebook-Seite von Thomas Cook veröffentlicht werden. Ein erster Gewinner wird Ende Januar gezogen. Auch Nicht-Blogger können Reisegutscheine gewinnen, indem sie bei facebook oder Twitter auf die Aktion aufmerksam machen.

Nachtrag: Ich habe nie mehr etwas von der Aktion gehört, keine Antwort bekommen und online nichts gefunden. Hat jemand Informationen darüber, wer gewonnen hat und wo der Bericht darüber zu finden ist? 

Ich war zwischenzeitlich übrigens auf Kuba, habe natürlich ein paar Drinks genossen und das Museo del Ron Havana Club in der kubanischen Hauptstadt besucht. 

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Transatlantik-Kreuzfahrt von Italien nach Brasilien

Das Jahr 2010 war ziemlich anstrengend und wenig erfreulich, auch Urlaubsreisen kamen zu kurz. Ich wollte daher kurz vor Jahresende einen entspannenden Urlaub, der keine Zeit für Organisation vorneweg benötigte. - Eine Kreuzfahrt mit möglichst vielen Seetagen eignet sich dafür perfekt!

Transatlantik-Kreuzfahrt mit der Costa Fortuna 2010 ./. Foto: Costa Nach etwas Suchen haben wir eine Route gefunden, die ins Warme führte, ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis bot und interessante Länder und Orte ansteuerte:

Die Transatlantik-Fahrt mit der Costa Fortuna vom 20. November bis 7. Dezember von Italien nach Brasilien. Die Route mit den einzelnen Stopps ist links auf der Karte ungefähr eingezeichnet. (Kartenquelle: Costa Kreuzfahrten.)

Gebucht haben wir bereits Ende August bei Travelshop, was bei den Kreuzfahrten zuvor  auch schon unkompliziert funktioniert hatte. Die An- und Abreise haben wir gleich über den Veranstalter mitgebucht, Flüge und Transfer.

Zu dem Zeitpunkt waren nicht mehr alle Kabinenkategorien verfügbar. Wir konnten uns noch eine Außenkabine (ohne Balkon, die waren alle ausgebucht und zudem deutlich teurer) auf dem obersten Deck sichern (Kabine 1106), was klasse war: Raumgroßes Fenster und natürlich super Ausblick. Ein Foto davon habe ich in den ersten Reisetag gepackt.

Transatlantik-Kreuzfahrt mit der Costa Fortuna 2010

Für so eine lange Fahrt würde ich mich in einer Innenkabine ohne Fenster glaube ich unwohl fühlen. Wer da keine Bange hat: Die Preise für 17 Nächte inkl. Vollpension lagen in der Innenkabine bei 599 EUR pro Person. Diese Reise ist also auch für den kleinen Geldbeutel durchaus erschwinglich.

Mit entscheidend für die Wahl dieses Schiffs war für uns der Stopp in Mindelo. Wir hatten 1999 schon einmal die Kapverdischen Inseln besucht, es aber damals nicht auf die Insel São Vicente mit dieser interessanten Hafen- und Kulturstadt geschafft. Einige Mitreisende fanden es außerdem gut, während der weiten Atlantiküberquerung zwischendurch wieder Land unter die Füße zu bekommen und nicht ohne Unterbrechung nach Südamerika durchzufahren. Wir hatten damit keine Probleme. Das kann aber auch ein Argument bei der Reiseplanung sein.

Hier unsere Route:

Die blau eingefärbten Tage verlinken zu den einzelnen Reiseberichten.


Schön fand ich es, vom doch schon recht kalten und windigen Europa langsam in die Wärme zu fahren. Man merkte von Tag zu Tag, wie es angenehmer und sonniger wurde.

Tipps für eine Transatlantik-Kreuzfahrt


Internet auf dem Schiff ist verfügbar, Handynetz auch - beides sehr teuer und damit perfekt geeignet, auch einmal nicht erreichbar zu sein. Das tut der Erholung gut. :-)

Fernsehen gab es aktuelles, solange wir noch nahe Europa waren (ich glaube, bis Teneriffa), danach kam Konserve, ab Brasilien gab es DW-TV als einzigen deutschsprachigen Sender. Für mich kein Problem und irgendwie selbstverständlich, aber manche Mitreisende kritisierten das.

Ich hatte mir vor der Abreise jeweils Pläne der Hafenstädte ausgedruckt. Zusammen mit den Stadtplänen, die man von Costa jeweils am Vorabend erhielt, und mit unseren Reiseführern konnten wir uns so ganz gut orientieren. Da die Schiffe ungern bzw. nicht auf verspätete Passagiere warten, ist es wichtig, dass man die Zeit einschätzen kann, die man benötigt, um wieder zum Schiff zu kommen.

Von der Temperatur her fährt man ja vom herbstlich-winterlichen Europa in den südamerikanischen Sommer. Es regnet ab und zu, außerdem wird es auf dem Schiff windig. Für mit Klimaanlagen gekühlte Räume (oder Busse bei den Ausflügen!) benötigt man einen Pullover zum Drüberziehen. Was Klamotten angeht, braucht man also etwas für die Kälte in Europa und für die Hitze in Brasilien. Auf dem Schiff kann man waschen lassen, wer das mag. Oder sich etwas kaufen.


Ein paar Impressionen finden sich auch hier auf meinem anderen Blog.