Also war heute Zeit, all das nachzuholen, was man vielleicht eher am ersten Tag macht, um sich besser in der Stadt orientieren zu können: Ein Aufstieg auf den Namsan mit dem N Seoul Tower und da natürlich hoch, um die Aussicht zu genießen.

Ehrlich gesagt, ich habe erst ein wenig ausgeschlafen... Bis ich mein Frühstück (etwas herzhaftes koreanisches in einem Schnellrestaurant beim Hotel um die Ecke in der COEX Mall) intus hatte, war's glaube ich gegen 11 Uhr, aber ich habe ja Urlaub! :-)
Danach bin ich in die Metro gestiegen und zum Namsam gefahren. Teils führt die Metro überirdisch, z.B. über den Fluss, so dass man zwischendurch einen guten Ausblick hat und sich etwas orientieren kann.

Der Namsan in Seoul
Namsan schreibt sich auf Hangul 남산 und mit den chinesischen Schriftzeichen (Hanja) 南山. Letzteres kann ich ja lesen und weiß daher, dass das Südberg heißt. Der Namsan ist ein Berg im Zentrum Seouls und bildet mit dem Namsan-Park einen grünen erholsamen Tupfen inmitten des Häusermeers. Er ist nicht so hoch wie manche andere Berge der Stadt, ist aber historisch bedeutsam und sehr beliebt als Ausflugsort. Das fiel mir auf, als ich dort war: Es war ja Sonntag und sehr viele Menschen waren dort, sind herum spaziert und haben das schöne Frühlingswetter genossen. Das war schön zu beobachten.
Es gibt eine Seilbahn, ich bin aber zu Fuß von der Metrostation den Schildern entlang (es ist echt alles super ausgeschildert in dieser Stadt, auch lesbar auf Englisch!) und dann entlang einiger Spazierwege hoch in Richtung des von fast überall gut sichtbaren N Seoul Tower.

Von dort wo ich los bin waren es über 1500 m Weg zur Bergspitze, das war also schon etwas Bewegung - und eine super Möglichkeit, noch ein wenig vom Leben der Stadt mitzubekommen. Ich erlaufe mir gerne Städte und nach dem langen Flug am Vortag war es natürlich auch klasse, bei schönem Frühlingswetter einen Spaziergang zu machen.






