Mittwoch, 2. Juli 2008

Stippvisite Regensburg

Deutschland hat ja auch eine ganze Menge zu bieten.

Regensburg


Absolut sehenswert ist Regensburg. Die Hauptstadt der Oberpfalz liegt verkehrsgünstig an der A3 und der A93. Regensburg ist eine der ältesten Städte Deutschlands und UNESCO-Welterbe. Ein längerer Besuch und eine Stadtführung lohnen definitiv.

Ich war schon öfter dort, hatte sogar einmal die Gelegenheit, von einem kundigen Stadtführer tiefergehende Informationen zu bekommen. Auch sonst macht es Spaß, einfach durch die Stadt zu laufen - man stößt fast automatisch auf Interessantes und Sehenswertes, gut ausgeschildert und gut beschrieben.

Aber auch wer wenig Zeit hat, sollte einen Abstecher nach Regensburg machen und die Stadt auf sich wirken lassen. Ein Bummel durch die historische Altstadt, ein Blick auf und in den Dom, ein Gang über die Steinerne Brücke - einmalig!

An einem heißen Tag muss natürlich ein entsprechender Imbiss her: Eis geht immer... :-)

Aber davon abgesehen gibt es in Regensburg eine Menge Cafés und Kneipen, viele draußen. Sehr schön sind auch die vielen Biergärten, wobei mir die am Wasser am besten gefallen. Über die steinerne Brücke hinüber ist ein Biergarten, von dem man eine schöne Aussicht auf die Altstadt hat.

Sonntag, 15. Juni 2008

Wochenende in Rom

Wir hatten über Binoli eine Tour nach Rom gebucht: Flug mit Air Berlin und ein 4-Sterne-Hotel namens Aureliano inkl. Frühstück. Den Rest der Tour (Transfer) organisiert man selber.

Das Hotel ist gut, vor allem die Zimmer waren sehr schön. Allerdings ist es etwas abgelegen, von der U-Bahn muss man noch einiges zu Fuß gehen oder einen Bus nehmen.

Unser Flugzeug kam am Freitag Abend um 19:15 am Flughafen an. Von dort sind wir mit dem Leonardo Express zum Hauptbahnhof Roma Termini. Von dort ging's weiter mit der U-Bahn in Richtung Hotel, den Rest zu Fuß. Nach dem Einchecken wollten wir zurück in die Stadt, um noch etwas zu essen. Leider hat aus unerfindlichen Gründen die U-Bahn gestreikt (oder zumindest unsere Station war zu?), so dass wir mit dem Bus gefahren sind. Es war trotzdem ein wunderschöner Abend, warm, sommerlich und nachts um halb zwei waren wir fast die einzigen zwischen Engelsburg und Petersplatz. :-)

Am Samstag ging's als erstes zum Kolosseum und zum


+++ Hier kommt noch was. +++


Ein paar weitere Eindrücke finden sich auf meiner Spielwiese.

Sonntag, 2. März 2008

Wochenende in Paris

Paris ist für mich eine der schönsten Städte der Welt. Das Flair ist besonders, die Stadt lädt zum Flanieren ein. Sehenswürdigkeiten gibt es so viele, dass man wahrscheinlich Jahre darauf verwenden könnte, sie alle zu sehen.

Hier zur Einstimmung eins dieser schönen Metro-Schilder, ganz und gar Jugendstil.

Metropolitain - Jugendstil Métro-Schild in Paris

Die Anreise geht problemlos mit dem Flugzeug oder aus dem Südwesten Deutschlands inzwischen auch mit der Bahn. In Paris kann man schnell und preiswert große Strecken mit der Métro zurück legen.

Inzwischen gibt es Fahrräder, die man an verschiedensten Stellen mieten und wieder abstellen kann. Früher hatte ich den Straßenverkehr eher chaotisch in Erinnerung und hätte mich nicht unbedingt getraut, mitten in Paris mit dem Fahrrad zu fahren. Jetzt waren doch sehr viele mit diesen Rädern unterwegs; da scheint sich also was getan zu haben.

Ich erlaufe mir gerne Städte. Man sieht dabei viele Details, die einem sonst entgehen würden.

Barbara im 17. Arrondissement, Paris

Wir haben in einem Hotel im 17. Arrondissement übernachtet, das gut an die Métro angebunden war und von dem man zu Fuß Samstag früh zum Markt auf dem Boulevard des Batignolles marschieren kann. Den Tipp hatte ich von einer virtuellen Freundin und war wirklich begeistert davon, welche Auswahl und Qualität man mitten in Paris bekommt.

Von dort sind wir einfach weiter zur Place de Clichy gegangen, den Boulevard de Clichy entlang am Moulin Rouge vorbei, dann links bergauf halten in Richtung Sacré-Cœur, am Montmartre gibt es immer einiges zu sehen.

Blick von Sacré-Cœur auf Paris
Ein Aufstieg auf Sacré-Cœur lohnt sich immer wieder: Man hat einen wunderbaren Ausblick.

Von dort sind wir weiter mit der Métro zur Station Saint Michel und nach einem Imbiss in einem Bistro die Seine entlang zur Kathedrale Notre-Dame de Paris, die von Karl dem Großen (französisch Charlemagne) bewacht immer einen Besuch wert ist.

Kathedrale Notre-Dame, Paris
Es lohnt sich, einige Zeit darin zu verweilen und die Kathedrale auf sich wirken zu lassen. Die Gesamtwirkung und die vielen interessanten Details sind immer wieder faszinierend.

Selbst im Winter sind natürlich auch hier eine Menge Touristen, ganz in Ruhe kann man sich dort nicht aufhalten. Aber es geht. Die Stimmung an der Seine ist auch anders als im Sommer.

Von der Notre Dame kommt man über die Pont d'Arcole geradeaus zum Centre Pompidou, dessen Architektur, Museen und Ausstellungen sehenswert sind. Als ich in den 1980ern das erste Mal in Paris war, war es noch relativ neu und mich faszinierte damals schon dieser ganz besondere Stil und die Menschen, die sich dort tummeln.





Fast schon Pflicht für Paris ist ein Aufstieg auf den Eiffelturm. Ich fahre dafür immer gerne mit der Métro bis zur Station Trocadéro und gehe zu Fuß weiter. Im Winter halten sich die Schlangen vor den Aufzügen zum Glück in Grenzen, man muss nicht sehr lange warten, bis man hoch darf. Hier ein Blick von unten nach oben.

Einen guten Blick auf den Eiffelturm hat man auch vom Parc du Champs de Mars, der zu einem Spaziergang einlädt.

Eiffelturm von unten fotografiert, ParisViele Touristen trifft man am Arc de Triomphe und auf der Avenue des Champs-Élysées, da war es ziemlich voll. Trotzdem hat das ja was...

Ideen für ein Wochenende:
  • Eiffelturm
  • Sacré-Cœur
  • Notre-Dame und Wanderung an der Uferpromenade der Seine
  • Centre Pompidou
  • Nicht zu viel reinpacken: Paris als Stadt ist eine Sehenswürdigkeit, also mal in Bistro rein, woanders ein Baguette oder Macaron kaufen, auf einer Parkbank sitzen und Leute beobachten, durch Straßenzüge laufen, die in keinem Reiseführer stehen und die Häuser bewundern, usw.
Beste Reisezeit für Paris ist eigentlich immer. Anfang März war es zwar kühl, aber doch zeitweise sonnig und schön genug für Spaziergänge und Besichtigungen.

Kulinarische Impressionen finden sich in meinem anderen Blog.

Sonntag, 30. Dezember 2007

2 Wochen Jamaika

Wie vor einem Jahr bei Tchibo (Veranstalter ist Berge & Meer) eine Golfreise gebucht: Dieses Mal 14 Tage Jamaika im Sandals Grande Riviera Beach & Villa Golf Resort.

Gedacht als Erholungsurlaub, um bei Sonne und Salzwasser Gesundheit zu tanken, etwas Sport zu treiben und zu entspannen. Das ganze nannte sich "Ultra All Inclusive" - damit der erste all-inclusive Urlaub meines Lebens...

Sandals Grande Ocho Rios, Jamaika

Abflug in Düsseldorf am 14.12.2007, Rückflug am 28.12., Ankunft in Deutschland am 29.12.2007.


Was mir aufgefallen ist:
  • angenehme Temperaturen, 26 bis 30 Grad, leichter Wind - perfekt!
  • Trinkwasser: Eines der wenigen tropischen Länder, in denen man aus dem Wasserhahn trinken kann, wenn man will!
  • Im Ressort waren vor allem Amerikaner, was eigentlich ganz angenehm war; allerdings war das Essen mehr Show als wirklich gut. Umgangssprache im Land und im Resort ist Englisch.
  • Statt Ocho Rios sagt man umgangssprachlich "ocho", englisch ausgesprochen. 
  • Golfen war zwar "inclusive", aber Golflehrer und Caddies wollen Trinkgelder, deutlich mehr als in den USA: Caddy 20 US$ pro Runde, der Golflehrer möchte für eine Stunde noch mehr.
  • Wir haben uns spontan entschieden, auch noch einen Tauchkurs zu machen; dafür ist Jamaika gut geeignet. Der Unterricht fand auf Englisch statt. 
  • ein wunderschönes Land, so groß wie Hessen, trotzdem ist man für eine kurze Entfernung ewig unterwegs, das Land muss noch sehr viel in Infrastruktur investieren...
Eine Zusammenfassung findet sich auch in meinem anderen Blog.

Jamaika - Sandals Grande Ocho Rios

Im Vordergrund sieht man ein Tauchboot, im Hintergrund einen Teil des Hotels, der nahe am Strand ist. dort gibt es auch ein Restaurant mit Terrasse, die zu erkennen ist.

Das Hotel war zweigeteilt und mit einem Shuttle verbunden; oben sieht man den Teil nahe des Strands. Der Rest der Anlage war weiter im Landesinnern; dort gab es ein großes Haus mit einem sehr großen Pool (von dem ich irgendwie kein Foto habe...) und allen Annehmlichkeiten; dort wohnten wir. Daneben gibt es eine Menge kleine Villas, teils mit eigenem kleinen Pool.

Sehr viele Hochzeitsgäste waren im Resort,  am Strand gab es häufig Trauungen. Manchmal wohnte eine ganze Hochzeitsgesellschaft in diesen kleinen Villas nahe beieinander. Von den USA ist Jamaika nicht weit und viele Gäste kamen auch nur übers Wochenende oder für 3 bis 4 Tage.

Sandals ist übrigens eine jamaikanische Hotelkette mit vielen All inclusive Anlagen in der Karibik. Die meisten der Hotels sind für Paare, d.h. Kinder sind nicht erwünscht, außer in den Beaches genannten Hotels, die auch zu der Gruppe gehören.

Ich habe ein paar weitere Impressionen nach Datum sortiert hier auf dem Blog veröffentlicht:

14.12.2007 Flug nach Montego Bay
22.12.2007 Impressionen vom Strand 
23.12.2007 Golfen nahe Ocho Rios
24.12.2007 Essen und Trinken im Sandals Ocho
25.12.2007 Ausflug in die Blue Mountains
26.12.2007 Ausflug ins Schwesterhotel 
27.12.2007 Tauchen und Schnorcheln auf Jamaika

Update 2017: Die Anlage heißt heute Sandals Ochi Beach Resort.

Donnerstag, 27. Dezember 2007

Tauchen und Schnorcheln auf Jamaika

Als Abwechslung zum Golfen haben wir spontan einen Tauchkurs belegt.



Baustelle - hier kommt noch was!



Wer schnorcheln möchte, findet nahe des Strands auch einige Stellen, die lohnen.




Dies ist Teil meines Berichts über unsere zweiwöchige Reise nach Jamaika, die unter dem Motto Erholen, Sonne, Meer, Golf und Sport stand. Sie war all inclusive, was für uns neu war. Allgemeine Informationen zu der Reise, Tipps und Links zu den anderen Tagen finden sich hier.

Mittwoch, 26. Dezember 2007

Ausflug ins Schwesterhotel

Die Sandals Gruppe hat auf Jamaika einige Hotels und von unserem Hotel gab's einen Shuttle zum Schwesterhotel. Dort sind wir hin, um uns umzuschauen und das japanische Teppanyaki Restaurant auszuprobieren.



Ich hatte diese amerikanisch angehauchte Art der japanischen Restaurants noch aus USA im Hinterkopf; beim Schüleraustausch hatte ich das kennen gelernt und fand es ganz interessant.

Erst haben wir uns ein wenig im Hotel umgesehen, der Strandbereich gefiel uns gut. Von der Anlage her war es mir zu groß, die Häuser mehrgeschossig direkt am Strand. Es war auch viel Tamtam, amerikanisches Weihnachten. Man konnte von dort auch auf Ocho Rios und den Hafen blicken; ein Kreuzfahrtschiff lag dort.



Für das Restaurant musste man reservieren, als Gast des anderen Hotels war das Essen dort aber inklusive.



Das Essen war nicht schlecht, allerdings habe ich es irgendwie nicht vertragen und bin es innerhalb kurzer Zeit wieder los geworden. Die folgende Nacht war auch nicht so angenehm. Am nächsten Tag ging es mir wieder gut.

Dies ist Teil meines Berichts über unsere zweiwöchige Reise nach Jamaika, die unter dem Motto Erholen, Sonne, Meer, Golf und Sport stand. Sie war all inclusive, was für uns neu war. Allgemeine Informationen zu der Reise, Tipps und Links zu den anderen Tagen finden sich hier.

Dienstag, 25. Dezember 2007

Ausflug in die Blue Mountains

Wir waren ja nicht nur nach Jamaika gekommen, um ein Resort kennen zu lernen und Golf zu spielen. Ein wenig vom Land wollten wir auch sehen!

Selbst Auto zu fahren habe ich mich nicht getraut, da mir auf der Fahrt vom Flughafen zum Hotel schon einige seltsam fahrende Autos aufgefallen waren, aber einen gemütlichen Ausflug mit dem Bus wollte ich machen. Nach Kingston oder auf die andere Seite nach Negril war es zu weit; Kingston sei außerdem so gefährlich, dass selbst alle Jamaikaner, die wir fragten, sich derzeit nicht hin trauen. Also entschieden wir uns für Natur.

Die Blue Mountains sind weltweit bekannt als Anbaugebiet des Jamaica Blue Mountain Kaffee, einer Arabica-Kaffeesorte, die hier wächst und als einer der besten Kaffees der Welt gilt. Anfang des 18. Jahrhunderts hat man erkannt, dass das Klima ideal für Kaffee war und hat in der damaligen britischen Kolonie angefangen, Kaffeeplantagen hochzuziehen. Dafür benötigte man viele Sklaven.






Baustelle - hier kommt noch was.


Dies ist Teil meines Berichts über unsere zweiwöchige Reise nach Jamaika, die unter dem Motto Erholen, Sonne, Meer, Golf und Sport stand. Sie war all inclusive, was für uns neu war. Allgemeine Informationen zu der Reise, Tipps und Links zu den anderen Tagen finden sich hier.