Freitag, 6. Juli 2007

Estepona

Heute war Orientierung und Entspannung angesagt - Ausflug zum Supermarkt mit gemütlichem Einkauf spanischer Spezialitäten, Relaxen im Hotel: Pool, Sonnenbaden, Lesen.

Gegen Abend sind wir nach Estepona gefahren, das etwas südlich liegt. Wir haben in der Nähe des Hafens geparkt, dort war sehr viel los, ein richtiger Rummel.

Wir sind die palmengesäumte Meerespromenade entlang marschiert und haben dann eher durch Zufall einen malerischen Ortskern gefunden.



Dies ist Teil eines Reiseberichts über unsere Reise nach Andalusien im Sommer 2007. Eckdaten, Details dazu und Links zu den anderen Reisetagen finden sich hier.

Donnerstag, 5. Juli 2007

Geburtstag, Golf, Benahavís

Morgens ausgeschlafen und dann das Frühstücksbuffet im Hotel getestet - annehmbar für 8 € pro Person. Die Tage danach haben wir uns allerdings selbst verpflegt, Kaffee gekocht und leckere Einkäufe verspeist oder unterwegs etwas gegessen. Ein gut sortierter Supermarkt ist in der Nähe.

Nach dem Frühstück Hotelrundgang. Wir hatten das Caledonia Golf Resort & Spa gebucht. Die Hotelanlage ist mediterran, modern und großzügig und hat uns gut gefallen. Im Bild hinten rechts kann man das Meer erahnen. Um das Wetter zu genießen und uns etwas an die Sonne zu gewöhnen, haben wir uns erst mal an den Pool gelegt und uns gesonnt und etwas gebadet.

Andalusien - Caledonia Golf Resort & Spa

Das Hotel nennt sich Golfhotel, eines der Fotos zeigt einen Cart und einen Golfplatz neben dem Hotel - eine Wiese ist zwar wie ein kleiner Golfplatz geschnitten mit 3 Greens, aber wir haben keinen Golfplatz gesehen. An der Rezeption kann man Teetimes für Golfplätze in der Region buchen, allerdings denke ich, dass selten jemand davon Gebrauch macht - wir wurden gefragt, was das Wort "Handicap" denn bedeute... - auch okay. Damit (bzw. mit dem nicht wirklich vorhandenen) hatten wir während des ganzen Urlaubs kein Problem.

Golfen in Andalusien - Flamingos Golf Club

Nachmittags sind wir zum nahegelegenen Flamingos Golf Club gefahren und haben dort 9 Löcher gespielt. Zum Einspielen und als Geburtstags-Platz optimal.

Eigentlich ein angenehmer Platz, schönes Ambiente, wenig los, Blick aufs Meer in der Ferne, am Horizont sieht man glaube ich Afrika. Auf der anderen Seite ist der Platz umgeben von Baustellen, aber das sollte uns in jener Woche noch häufiger auffallen...

Golfen in Andalusien - Flamingos Golf Club

Nach dem Golfen sind wir die Berge hoch nach Benahavís gefahren. Der Ort liegt etwas im Hinterland und ist ganz nett zum Bummeln mit kleinen steilen Gassen und vielen Restaurants.

Wir entschieden uns für ein einfaches Restaurant im Freien, das gut besucht war. Wir bekamen ein perfektes Geburtstagsessen mit Avocado und Shrimps sowie Gazpacho als Vorspeisen und ich glaube Seezunge mit Champagnersauce und gegrilltem Schwertfisch als Hautpspeisen.

Abendessen in Benahavís

Sehr frisch und lecker alles, aber doch nach einem so anstrengenden Tag zu viel... Große Teile des Fischs wurden daher an diverse Katzen verfüttert! :-)


Dies ist Teil eines Reiseberichts über unsere Reise nach Andalusien im Sommer 2007. Eckdaten, Details dazu und Links zu den anderen Reisetagen finden sich hier.

Mittwoch, 4. Juli 2007

Anreise

Weniger als 2 Tage vor Abflug über l'tur (problemlos) ein komplettes Paket mit Flug, Unterkunft und Mietwagen gebucht. Die Fahrt zum Flughafen Nürnberg hat uns noch einmal darin bestärkt, dass die Entscheidung richtig war, für ein paar Tage von hier zu verschwinden: Wolkenbruch mit Hagel, außerdem war es kalt. Wirklich kein Geburtstagswetter.

Abflug ab Nürnberg im Regen - Flughafen Nürnberg

Der Flug mit Air-Berlin von Nürnberg nach Málaga war angenehm, die Maschine relativ leer, es gab etwas zu trinken und ein Sandwich, gegen Bezahlung ein thailändisch angehauchtes Curry-Gericht, das sogar recht gut schmeckte.

Nach etwas Suchen am Flughafen von Málaga haben wir dann die Angestellte des Mietwagenanbieters Marbesol gefunden und unser Auto in Empfang genommen: Ein 4-türiger Smart, in den unsere 2 Koffer und die 2 Golfbags gerade so reinpassten... :-)

Draußen merkte man sofort den Unterschied: Auch abends war noch wunderbar warm und es roch so schön nach Spanien, nach Urlaub, nach Wärme. Wir sind über Torremolinos und dann über die Autobahn an Marbella vorbei zu unserem Hotel gefahren, haben dort eingecheckt und einen Parkplatz gesucht. Das Hotel hat relativ wenig eigene Parkplätze. Die nächsten Abende haben wir meist am Straßenrand geparkt.

Die Apartments im Hotel Caledonia Golf Resort & Spa sind geräumig und recht schön (mehr die nächsten Tage). Der geübte Immobilien-Fachmann findet natürlich sofort einige Punkte, die mehr Schein als Sein sind, aber zum Glück werden die Hotels nicht nach deutschen Qualitätsansprüchen gemessen. ;-) Das Wohnzimmerfenster lässt sich z.B. nicht schließen, so dass vom offenen Hotelgang her jeder einsteigen könnte; es dauerte 2 Tage, bis dies behoben war. Aber davon abgesehen war es wirklich schön.

Dies ist Teil eines Reiseberichts über unsere Reise nach Andalusien im Sommer 2007. Eckdaten, Details dazu und Links zu den anderen Reisetagen finden sich hier.

Donnerstag, 14. Dezember 2006

Golfsafari USA

Golfreise durch die Südstaaten der USA, Schwerpunkt South Carolina vom 27.11. bis 13.12.2006. Flug mit US Airways nach Myrtle Beach und zurück ab Savannah. 


 

Mietwagen, Hotel mit Frühstück, 9 Greenfees mit Golfcart.

  • Gebucht über Tchibo (Veranstalter war Berge & Meer)
  • flexibel durch eigenen Mietwagen
  • Golfplätze auch für uns Anfänger super geeignet
  • sehr schöne Plätze, interessante Flora und Fauna
  • teils war es sehr kühl, manchmal musste man warten, bis der Reif vom Gras getaut war, um den Platz nicht zu beschädigen 
  • Sightseeing in Charleston, schöne Stadt!
  • alles in allem sehr unkompliziert und angenehm

Golfen in den USA: Hilton Head

Sonntag, 24. September 2006

Tagesausflug ins Elsaß

Grenze nach Frankreich über den Rhein
Eigentlich wollten wir ja ins Elsaß... Bei dem Regen und dem Straßenschild nach Paris wurden wir jedoch auf eine kurze Probe gestellt - vielleicht doch in die Hauptstadt?!

...

Es blieb dann aber doch beim geplanten Ziel. ;-)

An Strassbourg, Obernai und Sélestat vorbei ging es auf guten Straßen und auch überall gut beschildert an Krautfeldern und Weinbergen entlang in Richtung Süden, zu unserem ersten Ziel.

Ribeauvillé - immer wieder schön und irgendwie gemütlich.

Die Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern, Kirchen, Türmen, Restaurants, Cafés und Weinstuben gefällt mir auch bei tristem Wetter sehr gut. Wenn man Glück hat, kann man direkt im Stadtzentrum neben dem Rathaus parken.

Ribeauvillé

Hier sieht man die Altstadt mit Fußgängerzone und einem Blick auf die höher gelegene Ulrichsburg.

Ribeauvillé

Wie man sieht, waren wir nicht die einzigen Touristen. Die Stadt ist bekannt und entsprechend gut besucht. Am besten schlendert man zu Fuß durch die Hauptstraße und die Gassen.

Überragt wird Ribeauvillé von drei Burgruinen, auf die man immer wieder einen guten Blick hat, so wie auf den Fotos. Umgeben ist der Ort von Weinbergen. Die zum Großteil sehr guten Weine kann man natürlich überall kaufen.

Auch verhungern muss man nicht! Für mich gab es natürlich eine Tarte flambée, die esse ich fast immer, wenn ich im Elsaß bin.

Delikatessen in einem Spezialitätengeschäft in Ribeauvillé

Die Auslagen der Geschäfte laden auch zum Bummeln ein. Zum Glück haben die Läden auch am Sonntagvormittag auf, so dass wir uns mit ein paar lokalen Spezialitäten eindecken konnten.

Typisch ist auch der Kougelhupf (den ich auch schon nachgebacken habe), über den überall ein ziemlicher Trubel gemacht wird, aber das war vor 25 Jahren auch schon so. Damals war ich öfter dort, vor allem im Frühjahr und Herbst. Der Herbst ist wunderschön, wenn der Wein reif ist und man im Wald Esskastanien finden kann.

Noch voller als Ribeauvillé war allerdings das nicht weit entfernte Riquewihr, das wir nach einem schönen Umweg durch Weinberge und Wälder erreichten.

Riquewihr, TorturmRiquewihr hat ein wunderschönes romantisches altes Stadtbild und gehört zu Recht zu den schönsten Dörfern Frankreichs.

Überlaufen war vor allem die Hauptstraße, vor allem die Region um den Torturm. Dort gibt es zahlreiche Restaurants, Gastwirtschaften und Läden, die auch sonntags geöffnet sind.














Die Befestigungsanlagen sind fast komplett erhalten und es macht Spaß, die Stadtmauer entlang zu schlendern. Hier war es auch wieder etwas ruhiger.

Riquewihr, Stadtmauer

Weiter ging's über Kaysersberg (auch sehenswert) am Ortsrand Colmars vorbei zurück nach Hause.

Noch ein paar praktische Tipps:
  • Man kommt gut mit Deutsch durch.
  • Zum Glück gibt es den Euro - da freut man sich über ein richtig leckeres pain au chocolat für 70 ct, ohne umrechnen zu müssen... :-)
  • Unsere Route: A 5 Ausfahrt Baden-Baden, Richtung Iffezheim nach Frankreich, dort auf die A 35 (kostenlos) Richtung Strasbourg, dann an Straßburg vorbei weiter Richtung Mulhouse, Ausfahrt Ribeauvillé, weiter den Schildern nach nach Riquewihr, Kaysersberg über Colmar zurück auf die Autobahn.

Donnerstag, 25. Mai 2006

Eine Woche Marrakesch

Es ging für eine Woche nach Marokko, nach Marrakesch. Schwerpunkte waren Erholen, gut essen, Sightseeing und die Stadt genießen.

Eckdaten: Flug mit Air France nach Marrakesch. Wir mussten in Paris umsteigen und den Flughafen wechseln: Die Flüge nach Afrika gehen ab Orly, die Flüge aus Deutschland landen normalerweise im größten Flughafen Charles de Gaulle (Roissy). Busse verbinden diese beiden Flughäfen, alles ist relativ gut ausgeschildert.

Übernachtung im Hôtel Les Jardins de La Koutoubia, direkt über die Website des Hotels gebucht. Es ist ein sehr angenehmes Hotel im Zentrum, keine 5 Minuten Fußweg zum Djemaa el-Fna. Der Großteil der anderen Gäste waren Franzosen.

Flughafen Marrakesch 2006

Die Lage war ganz praktisch, weil man so zu Fuß alles bequem erreichen kann und jederzeit zum Faulenzen (es war recht heiß!) ins Hotel zurück kommt. Das Hotel hat einen schönen Pool, der zum Entspannen einlädt. Ich kam endlich wieder dazu, ein paar gute Bücher zu lesen. Das Frühstück war auch hervorragend.

Hôtel Les Jardins de La Koutoubia Marrakesch 2006

Hier ein paar Eindrücke der Urlaubswoche in Marrakesch. 

Wuselig und mit einer ganz besonderen Atmosphäre: Der Djemaa El Fna.

Djemaa El Fna Marrakesch 2006


Dienstag, 14. Februar 2006

Bandung

Durch die historische afro-asiatische Bandung-Konferenz, die 1955 in Bandung stattfand, war ich sehr gespannt auf diese Stadt.

In Kolonialzeiten war Bandung angeblich wegen seines europäischen Ambiente und seiner Kultur als „Paris von Java“ bekannt. Genau wie in Miami findet man hier tropische Art-Deco Architektur aus den 1920er Jahren.




Um es kurz zu machen: Ich hatte mir mehr vorgestellt...

Straßenszene in Bandung, Indonesien

Bandung ist halt eine normale asiatische Großstadt mit ein paar vergammelten Gebäuden, die schon bessere Zeiten gesehen haben. Heute ist Bandung vor allem für seine Factory Outlets (viel Mode) bekannt, auch schöne Restaurants gibt es.

Vom Klima ist Bandung angenehm und daher als Wochenendziel für Bewohner der Metropolregion Jabodetabek beliebt.

Fahrt von Jakarta nach Bandung im Regen, Indonesien
Die Fahrt von Jakarta nach Bandung war etwas regnerisch und dauerte dadurch, dass Teile der Straße durch Erdrutsche unpassierbar waren und wir einen Umweg fahren mussten, auch deutlich länger als normal.




Schön und für uns Europäer immer wieder interessant sind die Teeplantagen auf dem Weg.


Wirklich sehenswert fand ich das Museum zur Bandung-Konferenz der Blockfreien.

Bandung-Konferenz Museum

Eintritt ist frei, nettes kompetentes Personal beantwortet Fragen und freut sich, wenn man sich dafür interessiert. Auch ungewohnt: Sie nehmen dafür nicht einmal das für dieses Land typische Trinkgeld.

Wenn man etwas durch die Straßen schlendert, findet man typische Art Deco Architektur, allerdings nicht so farbenfroh wie in Miami, und mit einem asiatischen Touch.

Art Deco Gebäude in Bandung, Indonesien

















Auf dem kleinen folgenden Foto ist das Savoy Homann Bidakara Hotel, in dem die Bandung-Konferenz stattgefunden hatte, auch typisch Art Déco. Auf das geschichtsträchtige Haus war ich sehr gespannt.

Savoy Homann Bidakara Hotel, Bandung
Ich habe im Rahmen einer Konferenz, auf der ich einen Vortrag hielt, dort übernachtet und hatte wohl ein Zimmer original aus jener Zeit bekommen - unrenoviert, eine aktive Kakerlakenfamilie inklusive...

Aber wer weiß, vielleicht hat ja Zhou Enlai, Hồ Chí Minh, Nasser oder Jawaharlal Nehru auch schon in genau dem Zimmer übernachtet... ;-)