Sonntag, 31. Mai 2009

National Gallery, Chinatown, Spaziergang

Frühstück war heute etwas stressig, sehr viele Leute, Schlange stehen. Bei uns ging’s, aber danach standen sie. Dann haben wir schnell gepackt, ausgecheckt und die Koffer im Gepäckraum abgegeben. Los ging's, ein kleiner Spaziergang durch den Park zur National Gallery.



Allgemein war London heute voller, viele Leute überall. Auch auf den Grünflächen sonnten sich überall Menschen.



Hier ein Foto vom Trafalgar Square vormittags. Die National Gallery ist am Nordende des Platzes.

Die National Gallery ist wirklich sehenswert! Übrigens auch wieder kostenlos. Das finde ich ganz gut, so sieht man z.B. auch viele Familien mit Kindern. Fotografieren darf man nicht.

Hier könnte man Wochen verbringen, nicht nur die Sammlungen, auch die Säle an sich sind interessant. Wir haben uns einiges herausgepickt, was wir unbedingt sehen wollten und sind nach den Plänen, die ausliegen, die halbwegs optimalen Routen gelaufen.






Danach sind wir weiter nach Chinatown, haben kurz die Supermärkte inspiziert (frische Lotoswurzeln und Durian!) und in einem chinesischen Restaurant leckere Dim-Sum gegessen.

Hier habe ich mich wie in Asien gefühlt! Das hätte echt auch in Hong Kong sein können, gerade diese südchinesischem Teigtäschchen gab's in Massen und in guter Qualität.



Weiter ging es dann in Richtung Piccadilly Circus - auch sonntags sehr belebt - von dort die Straße namens Piccadilly entlang, einen Espresso getrunken, kurz ins auf Lebensmittel spezialisierte Geschäft Fortnum & Mason reingeschaut (für Foodies gefährlich...), an einer U-Bahn-Station unsere Oyster-Cards abgegeben, durch den Hyde-Park zum Buckingham-Palast, dann weiter durch den St. James Park ins Hotel, um unsere Koffer abzuholen.



Leider war die Zeit zu knapp, auch noch die Tate Modern zu besichtigen, was wir eigentlich vorgehabt hatten - wir müssen also wieder einmal nach London... ;-)

Dann ging es zum Bus nahe der Victoria Station. Der Bus A6 fuhr pünktlich ab, kam aber etwas verspätet am Flughafen an, weil unterwegs ein Unfall auf der Autobahn war. Das sollte man also einplanen!

Es schadet auch nicht, etwas früher am Flughafen zu sein: Der Stansted Airport bietet nach der Sicherheitskontrolle eine Menge: Läden, Bars, usw. Man kann gut seine restlichen Pfund los werden, Postkarten allerdings nicht mehr, der letzte Briefkasten ist davor. Der Rückflug lief okay, wir sind sogar etwas verfrüht gelandet, waren dann kurz vor Mitternacht daheim.



Dies ist ein Teil meines Berichts über unsere Städtereise nach London. Details dazu und Index finden sich hier.

Samstag, 30. Mai 2009

Westminster Abbey, Hampton Court, The Globe

Heute sind wir als erstes zur Westminster Abbey, die zu Fuß keine 5 Minuten vom Hotel entfernt ist. Wir haben sie in Ruhe angeschaut. Dafür sollte man sich mind. ein bis zwei Stunden Zeit nehmen, oder besser noch länger. Der Eintritt kostet £15 und beinhaltet Audioguides.

Westminster Abbey, London
Ich hatte die Kirche früher schon einmal besichtigt, konnte mich aber an keine Details mehr erinnern und fand die Besichtigung sehr interessant und beeindruckend. Im schönen, erholsamen Kreuzgang ist übrigens ein Café untergebracht, so dass man sich zwischendurch einmal hinsetzen und ausruhen kann.

Wilhelm der Eroberer wurde im Jahr 1066 in der Westminster Abbey gekrönt, seitdem ist dies die Krönungskirche des Landes. Daneben findet man hier über 3.000 Grabstätten und Gedenktafeln zahlreicher historischer Persönlichkeiten aus den letzten tausend Jahren der britischen Geschichte. Der Besuch der Westminster Abbey ist also gleich eine Geschichtsstunde. Beigesetzt sind neben diversen Königen Charles Dickens, Charles Darwin, Isaac Newton, Georg Friedrich Händel und David Livingstone.

Nach der Besichtigung sind wir weiter zur Waterloo Station, weil wir nach Hampton Court wollten. Die U-Bahn zur Waterloo Station fuhr nicht, da sie an diesem Wochenende gewartet wurde.

Der Bahnhof ist groß und belebt. Man muss Zeit einplanen, um Tickets zu bekommen. Wir haben unsere am Automaten gekauft und mit Kreditkarte bezahlt, das funktionierte reibungslos und die Schlange war kürzer als am Schalter. Der Zug nach Hampton Court fährt 35 Minuten. Dort angekommen, muss man nur der Masse Mensch folgen, vom Bahnhof aus geht man über die Themse, kann dort noch leckeres Softeis kaufen und gelangt in den Eingangsbereich von Hampton Court Palace.

Hampton Court und die Themse
Wir haben uns Tickets besorgt und sind dann erst durch die Parkanlagen marschiert. Das Wetter war wunderbar sonnig.

Ich im berühmten Labyrinth von Hampton Court - The Maze
Den Rosengarten fand ich schön und natürlich sind wir im bekannten Labyrinth (The Maze) herumgeirrt.









Danach ging es in die auch sehensweren formalen Gärten zum Royal Tennis Court, auf dem sogar gespielt wurde. Überdacht, nach ganz anderen Regeln als wir Tennis heute kennen. Es erinnerte mich etwas an Squash, man spielt z.B. an die Wände und lässt von dort abprallen. Interessant.

Hampton Court Palace - Innenhof
Schließlich sind wir ins Schloß, das man sicherlich auch tagelang besichtigen kann. Darin finden sich weitere Ausstellungen, die teils temporärer sind. Wir haben zeitlich nicht alles geschafft, aber einen guten Eindruck bekommen.

Auch die großen Küchenanlagen "Henry VIII's kitchens" haben wir angeschaut, damals wurden mit ziemlichem Aufwand große Mengen Speisen zubereitet.

Hampton Court Palace - Küche
Die Appartements diverser Könige lohnen einen Besuch. Teils ist Museum hautnah ein Thema: Man hat z.B. die Möglichkeit, Spiele jener Zeit auszuprobieren.

In einem Speiseraum haben wir original englisch einen Pie mit beef und king's ale gegessen. Verhungern muss man nicht, es gibt auch Torten, Scones, Suppen usw. So gestärkt sind wir durch die restlichen Gärten geschlendert und haben uns die interessante Gemäldesammlung angeschaut.

Hampton Court Palace - Park
Unser Zug ging um 17:24 zurück, wir sind etwas früher in Vauxhall ausgestiegen, weil wir mit der U-Bahn weiter fahren wollten, allerdings war diese am Sonntag auch außer Betrieb und es dauerte, bis ein Bus kam.

Trotzdem haben wir es noch geschafft, kurz im Hotel etwas warmes anzuziehen und die Theatertickets einzustecken, zum Globe Theatre zu fahren und noch ein jamaikanisches Bier zu trinken, bevor die Vorstellung anfing.

Wir hatten bereits von zuhause Tickets bestellt und uns auf Wie es euch gefällt gefreut.




Der Besuch hat sich wirklich gelohnt. Es ist Open Air Theater und man ist nahe am Geschehen.

Globe Theatre, London
Danach sind wir noch etwas durch die Straßen und an der Themse entlang marschiert, vor allem St. Paul's Cathedral beeindruckt mich nachts, aber auch der Rest der Skyline lohnt einen Blick.

Dies ist ein Teil meines Berichts über unsere Städtereise nach London. Details dazu und Index finden sich hier.

Freitag, 29. Mai 2009

London City

Heute war ein Bummel durch die Innenstadt angesagt.

The Gherkin, LondonWir sind mit der Tube zu Tower Hill, von dort gemütlich durch die Häuserschluchen zur Gurke (The Gherkin), die auch von nahem interessant aussieht. Es macht Spaß, dort Leute zu beobachten.


Ein paar Häuser weiter ist das Lloyd's Gebäude von Richard Rogers. Daneben als Kontrastprogramm der Leadenhall Market - ein überdachter Markt aus vergangenen Tagen. Die Royal Exchange liegt auf dem Weg, ursprünglich stand hier die älteste Börse Londons. Das heutige Gebäude ist aus dem 19. Jahrhundert, inzwischen ist hier ein Luxus-Einkaufszentrum mit teuren Marken untergebracht.







Weiter an Banks und netten Läden vorbei landet man irgendwann an der St. Paul's Cathedral, die immer einen Besuch lohnt. Wir kamen um die Mittagszeit an, der schöne Park der Kathedrale war bevölkert von Büromenschen in ihrer Mittagspause. Das hatte auch einen Charme.

St. Paul's Cathedral, London

Man kann die Tickets zur Kathedrale an einem Automaten kaufen, der von der Kreditkarte abbucht und ein Ticket ausdruckt, das dann im Automaten hängt und etwas herausgefischt werden muss, aber das hat nach etwas Suchen und Probieren auch geklappt.

Die Besichtigung lohnt sich, leider war der oberste Aussichtspunkt geschlossen und ist dies wohl noch einige Monate. Man kommt aber ganz normal auf die bekannte Whispering Gallery (Flüstern überall) und auch noch 110 Stufen weiter mit beeindruckenden Ausblicken auf London.

In der Krypta ist ein Café untergebracht, in dem man u.a. Scones mit Clotted Cream und Tee oder auch leckere Quiches bekommen kann.

Mit dem Bus ging's weiter zum immer wieder beeindruckenden Britischen Museum. Der Eintritt ist kostenlos, man darf darin sogar fotografieren. Vor den Highlights ballen sich die Besucher aus aller Herren Länder.


























Das Museum lohnt wirklich! Die neue Stahl-Glas-Kuppel über dem Innenhof von Norman Foster ist natürlich faszinierend. Und die Exponate des Museums sind der Knaller, ich könnte ohne Probleme drei Wochen am Stück im Museum verbringen...

Hier stehe ich vor dem berühmten Stein von Rosette. Er ist hinter Glas und spiegelt etwas, trotzdem kann man die Schrift gut erkennen. Die dreisprachige Inschrift aus dem 2. Jahrhundert v.Chr. half bei der Entschlüsselung der ägyptischen Hieroglyphen. 1799 wurde er entdeckt, seit über 200 Jahren befindet er sich im Britischen Museum.

Der berühmte Lesesaal ist leider derzeit geschlossen. Ende 2012 soll er renoviert wieder eröffnet werden.









Wir haben es geschafft, uns nach einigen Stunden loszureisen und sind in die Oxford Street, die allerdings so voll war, dass bummeln keinen Spaß machte. Also sind wir zurück ins Hotel. Die U-Bahnen waren teils so voll, dass nur ein Teil der Menschen mit kam, manche musste einige Bahnen warten, bis man reinkam, Feierabend wohl. Trotzdem alles sehr gesittet, kein Vergleich zu dem Gedränge, das ich teils in Asien erlebt habe.


Royal Haymarket Theater, London

Wir haben uns umgezogen und sind ins Theater. Das Royal Haymarket fand ich schön, es ist eines der bekannteren Theater, interessante Uraufführungen haben hier stattgefunden und heute noch treten bekannte Schauspieler auf.

Waiting for Godot im Royal Haymarket Theater, LondonDas Programmheft lohnt, es listet die Geschichte des Theaters auf, Informationen über das Stück, Interviews mit den Schauspielern, usw.

Wir haben Samuel Becketts Waiting for Godot gesehen, Vladimir war Patrick Stewart, Estragon Ian McKellen. Faszinierend.

Was mir aufgefallen ist: Die Zuschauer kommen völlig normal gekleidet, wie zum Stadtbummel, teils sogar im Jogginganzug. Geklatscht wird heftig, aber kurz.







Dies ist ein Teil meines Berichts über unsere Städtereise nach London. Details dazu und Index finden sich hier.

Donnerstag, 28. Mai 2009

Greenwich

Nach dem Frühstück sind wir zu Fuß durch den nahegelegenen St. James Park zum Royal Haymarket Theatre und haben an der Kasse dort zwei Tickets für morgen abend gekauft.

Reste der römischen Stadtmauer, London - nahe Tower

Wir sind weiter zum Piccadilly Circus und dort in die U-Bahn, mit Umsteigen bis Tower Hill.

Dort haben wir kurz Reste einer römischen Stadtmauer angeschaut und sind am Tower entlang vorbei in Richtung Fluss.












Den Tower of London haben wir links liegen gelassen; dort stauten sich schon eine ganze Menge Besucher.

Tower of London

Wir kannten ihn schon; sonst ist der Tower natürlich sehenswert. Aber dafür sollte man mindestens einen halben Tag einplanden, optimal wäre (mit Tower Bridge) ein ganzer.


Tower of London, Mauern

Tower of London

Wir haben ein Boot nach Greenwich genommen. Das funktioniert immer unkompliziert, man kann einfach am Schalter Tickets kaufen.

Bootsanleger an der Themse, London

Vom Wasser aus hat man einen super Blick, fährt unter der Tower Bridge durch und sieht die Docklands, andere Schiffe, usw. Ich finde das wunderbar entspannend.

Tower Bridge vom Boot aus gesehen

Gerne hätte ich in Greenwich die Cutty Sark gesehen, ich mag ja Klipper. Leider ist das Schiff vor zwei Jahren ausgebrannt und wird nun wieder restauriert. Die Cutty Sark ist zurzeit ist total eingewickelt und es wird noch dauern, bis man sie wieder besichtigen kann.

Greenwich

Wir sind kurz in den Ort. Greenwich ist ein nettes, typisches englisches kleines Städtchen. Nach einem Snack (Fish & Chips musste mal sein...) und der Besichtigung eines netten Marktes haben wir im Park gegessen und sind dann weiter am Maritime College vorbei zu den Museen. Die sind übrigens auch kostenlos.

Museen, Greenwich

Das Maritime Museum hat mir sehr gut gefallen, es gibt auch einen Raum über Entdecker (man kann auch selbst Entdecker spielen... ;-)), einen über Kreuzfahrten, eine Ausstellung über die Nord-West-Passage, und vieles mehr.







Danach sind wir in das historische Queen’s House, das auch von der Architektur her interessant ist. Es ist das erste klassizistische Haus Englands. Das berühmte Tulpen-Treppenhaus ist sehenswert, daneben die Gemäldeausstellungen.




Als nächstes haben wir uns einem weiteren Highlight genähert und sind durch den schönen, belebten Park weiter zum Royal Greenwich Observatory.

Royal Greenwich Observator
Am Nullmeridian tummeln sich Menschen aller Herren Länder und lassen sich fotografieren.

Okay, ich auch... ;-)

Das Museum für Astronomie- und Navigationswerkzeuge war stickig, aber sehr interessant. Die Lösung des Längenproblems als wichtigen Meilenstein der Seefahrt wird erläutert, der Längenchronometer H4 von John Harrison ist ein Schwerpunkt der Ausstellung.











Danach sind wir zum Planetarium, das vor allem von außen durch viel Bronze imposant ist.



Nachdem alle Museen geschlossen hatten, sind wir gemütlich durch den Park den Hügel hinunter Richtung Themse spaziert. Schöner Blick auf die Docklands und London im Hintergrund.

Millennium Dome

Wir sind weiter durch verschiedene Wohngebiete und Straßen gestromert bis zum Millennium Dome, dort haben wir uns etwas umgeschaut. Von dort sind wir ab U-Bahn Station North Greenwich wieder zurück in die Stadt.

Dies ist ein Teil meines Berichts über unsere Städtereise nach London. Details dazu und Index finden sich hier.

Mittwoch, 27. Mai 2009

London Eye, Tower Bridge, Southwark, Kensington

Nach einem gemütlichen Frühstück (ein Foto des imposanten Frühstücksraums muss unbedingt auf den Blog - einfach darauf klicken, dann öffnet sich das Foto in Groß) sind wir los Richtung London Eye.

Frühstücksraum im NH Jolly St. Ermin's, London

Das höchste Riesenrad Europas ist einen Besuch wert und eignet sich wunderbar auch für London-Neulinge, um einen ersten Eindruck der Stadt zu bekommen. Die Orientierung fällt danach leichter.

Da bei gutem Wetter angeblich lange Schlangen vor den Kassen sind, habe ich bereits vor unserer Reise im Internet Tickets gebucht. Diese konnten wir dann an speziellen Kassen abholen, ohne warten zu müssen. Als wir dort waren, nieselte es und die Schlangen hielten sich auch sonst in Grenzen.

London Eye und Blick auf London von oben

Es gibt verschiedene Arten von Touren, die man vorbuchen kann. Wir hatten etwas zu feiern und haben die Champagnerfahrt gebucht. Damit spart man sich mit einem Schnellzugang und einer gebuchten Uhrzeit auf jeden Fall das Schlangestehen, das nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehört...

Es hat sich gelohnt, die Aussicht ist wirklich atemberaubend, selbst bei Regen.

Tower Bridge, LondonDanach sind wir mit dem Bootstaxi (zu empfehlen!) zum Tower, waren dort etwas unterwegs, sind danach zu Fuß über die Tower Bridge (inzwischen hatte es aufgehört zu regnen) zur City Hall weiter nach Southwark.















Die Southwark Cathedral hat uns dort gut gefallen.

Southwark Cathedral, London

Als Foodie muss man natürlich dem Borrough Market einen Besuch abstatten. Dort hatten die meisten Geschäfte jedoch schon zu.

Am Ufer entlang sind wir weiter marschiert, ich fand die südliche Themseseite sehr schön und interessant, auch viele Kneipen, Läden, Restaurants, usw. Wir haben uns Shakespeare’s The Globe angeschaut und die Modern Tate von außen, sind dann über Millennium Bridge zur St. Paul’s Cathedral. Dort haben wir gemütlich Kaffee und Kuchen gegessen und uns etwas ausgeruht.

Millennium Bridge, London

Mit der U-Bahn ging es dann weiter bis Knightsbridge, um dort noch etwas zu bummeln (u.a. bei Harrod's), weiter ging's nach Kensington.

Victoria & Albert Museum, London

Das Victoria & Albert Museum hätte uns noch interessiert, leider war es schon zu spät dazu. So sind wir mit der Tube nach Victoria und zu Fuss über einen kurzen Stop bei einem leckeren Sushi Take-away zurück ins Hotel.











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Dienstag, 26. Mai 2009

Flug nach London, Spaziergang

Früh ging es wieder los, um 4 Uhr von zuhause weg, der Flug hatte dann leicht Verspätung. Viel gesehen hat man nicht, es war meist bewölkt. Regen bei Landung in Stansted.

Flughafen Stansted nahe London
Wir haben noch auf dem Flughafen an einem der Geldautomaten Geld abgehoben, um britische Pfund in bar zu haben. Da wir früh dran waren, haben wir uns für den Bus in die Innenstadt entschieden: Am Ausgang befindet sich eine Touristeninformation, an der man Bustickets kaufen kann: Return-Tickets für 2 Personen bis Victoria Station haben 34 £ gekostet.

Der Weg zum Bus ist überdacht, jede 10 Minuten fährt ein Bus. Die erste Stunde fährt er nur durch ländliches Gebiet. Insgesamt waren wir aufgrund dichten Verkehrs gut 2 Stunden unterwegs. Ab Victoria Station sind wir dann zu Fuß zum Hotel, es war nicht weit und einfach zu finden. Außerdem hatte der Regen aufgehört.

Barbara mit Big Ben
Im Hotel Koffer abgegeben, dann sind wir losmarschiert. Nach ein paar Metern steht man schon mitten im Geschehen: Westminster Abbey, Houses of Parliament mit Big Ben (so heißt eigentlich nur die Glocke, nicht der Turm...) - am besten auf die Brücke zum Fotografieren oder auf die andere Seite.













Weiter ans Südufer der Themse Richtung London Eye. Überall sieht man viele Touristen, wie ja nicht anders zu erwarten. Wir waren nicht die einzigen. ;-)

London Eye
Wir sind dann über die nächste Brücke wieder auf die Nordseite und geradeaus bis zum Trafalgar Square.

St. Martin in the Fields - Café im Untergeschoss
Dort steht die Kirche St. Martin in the Fields mit angeschlossener Krypta, die einen separaten schön gestylten Eingang hat und ein Café beherbergt, in dem man wunderbar und auch preisgünstig essen kann. Wir hatten Karotten-Koriander-Cremesuppe, Käseteller (Stilton und Cheddar), Apple Pie und Crème brûlée, alles sehr gut.






Langsam wurden wir müde, wir waren ja schon früh aufgestanden. Wir sind über Whitehall zurück zum Hotel, um einzuchecken. Das dauerte dann doch länger als geplant, weil die Zimmer noch nicht so weit waren, aber egal.

Nach einer Ruhepause sind wir wieder losmarschiert, über den St. James Park, der uns sehr gut gefällt, über Picadilly Circus bis nach Soho.

Picadilly Circus, London

Chinatown hat uns sehr gut gefallen und wir haben chinesisches Buffet gegessen, mit Bier und Tee.

London Chinatown
Es war lustig, mit den jungen Bedienungen chinesisch zu plaudern, das Wort für Buffet war mir neu... Danach noch etwas spaziert, u.a. mitten in einem Shopping Center eine Spielhölle gefunden, mit massig Games, Computerspiele, Bowling, usw., auch viele Kinder dort.

Gemütlich zurück gelaufen, es sind alles keine Entfernungen. Big Ben und Westminster Abbey sind abends nicht so überlaufen, noch etwas fotografiert.

Westminster Abbey bei Nacht
Allgemein waren wenig Leute auf den Straßen, nicht gespenstisch, aber ich hätte mir mehr junge Touristen o.ä. erwartet. Gegen 23 Uhr waren wir wieder im Hotel.

Dies ist ein Teil meines Berichts über unsere Städtereise nach London. Details dazu und Index finden sich hier.

Samstag, 16. Mai 2009

Stippvisite Göteborg

Die beiden Göteborger Flughäfen und den Hauptbahnhof kenne ich inzwischen sehr gut, aber der letzte wirkliche Besuch der Stadt dürfte über 25 Jahre her sein... Da sich seitdem einiges verändert hat, war ich froh, einen Nachmittag durch Göteborg bummeln zu können.

Hier einige Impressionen. Es öffnet sich ein Album mit 10 Fotos, in dem man blättern kann.



Fürs nächste Mal: Sehenswert soll der Botanische Garten sein, eine Bootsfahrt durch die Schären oder ein Besuch im Vergnügungspark Liseberg.

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