Montag, 9. März 2015

Petersberg, Sachsen-Anhalt

Ich war auf der Autobahn unterwegs und wollte eine kurze Pause machen. Statt ein Fastfood Restaurant zu besuchen hatte ich vorgeplant und mir etwas zu essen eingepackt. Da bot es sich an, ein Ziel anzusteuern, das mir schon öfter aufgefallen war. Verkehrsgünstig an der A14 nördlich von Halle gelegen, sieht man den Petersberg mit Kirche und Sendemast gut von der Autobahn aus.


Ab der Ausfahrt 15-Halle-Trotha ist der Petersberg ausgeschildert. Es ist dann doch weiter von der Autobahn entfernt bzw. man fährt über kleine Straßen, so dass die Fahrt länger dauerte als ich es abgeschätzt hätte. Ich hatte wenig Zeit und habe mich daher nur ein wenig in der Stiftskirche des Klosters umgesehen.

Die Klosteranlage liegt an der Straße der Romanik. Diese verläuft in Form einer Acht durch Sachsen-Anhalt, im Zentrum befindet sich die Landeshauptstadt Magdeburg.

Die Straße verbindet die Dome, Burgen, Klöster und Kirchen, die in der Zeit vom 10. bis Mitte des 13. Jahrhunderts entstanden sind und somit ein Zeichen der Christianisierung darstellen. Die Gesamtlänge der Strecke beträgt über 1.000 Kilometer, mit insgesamt 80 romanischen Objekten in 65 Orten. Das ehemalige Augustiner-Chorherrenstift Petersberg ist eine davon.

Man kann davor parken. Die Kirche ist geöffnet, alles ist gut ausgeschildert, man fühlt sich willkommen.

Petersberg - Innenansicht

Die Ausstrahlung der Stiftskirche, einer romanischen Basilika aus dem 12. Jahrhundert hat absolut etwas und lohnt einen Besuch, finde ich.

Derzeit wird viel renoviert und angebaut, es ist nicht geleckt oder fertig, sondern noch im Umbruch. Ein paar Brüder und Schwestern haben sich im Kloster niedergelassen und leben im Sinne von ora et labora.


Von oben hat man bei klarem Wetter sicherlich eine schöne Aussicht. In der Umgebung bzw. am Fuße des Petersbergs befinden sich eine Rodelbahn, ein Walderlebnispark, ein Museum sowie Gaststätten, die jetzt im Winter außerhalb der Saison aber geschlossen wirkten.

Sonntag, 1. März 2015

Kerala Blog Express

Manchmal läuft es anders als man etwas plant. Ich hatte mich ja letzten Jahr für den Kerala Blog Express, eine zweiwöchige Tour mit Reisebloggern aus der ganzen Welt beworben (das lief über Facebook, hier hatte ich nichts darüber geschrieben). Die ersten Teilnehmer waren ausgewählt und ich war nicht dabei. Also sagte ich für die erste Märzhälfte einen beruflichen Termin zu. Nachdem einige Teilnehmer abgesagt hatten, bekam ich eine Zusage. Zu spät...

Ich danke allen, die damals für mich gestimmt haben. Auch wenn ich leider nicht dabei bin, hier der Link zum Blog Express. Dort wird zeitnah berichtet, ebenfalls über Twitter. Die ersten Teilnehmer treffen gerade ein oder sind auf dem Weg.

Kerala Blog Express 2 - WebsiteAllen Teilnehmern und dem Tourismusverband Kerala wünsche ich eine schöne Zeit und viele interessante Eindrücke. Ich werde sie aus der Ferne verfolgen.

Montag, 16. Februar 2015

Schneeschuhwandern im Frankenwald

Wenn man ein Urlaubsgebiet vor der Haustüre hat und dann noch die Sonne scheint, ist es für mich perfekt, ein paar Kilometer weiter zu fahren, um sich im Schnee auszutoben.

Schneeschuhwandern liegt auch hierzulande immer mehr im Trend. Man kann ohne große Vorbereitung losziehen, einfach in der Kleidung, die man eh anhat. Ich ziehe Bergstiefel an und befestige daran meine Schneeschuhe. Wichtig sind Gamaschen, damit es nicht nass in den Schuhen wird.

Schneeschuhwandern im Frankenwald,

Gemütlich oder auch mal etwas schneller wandert man dann durch Wälder und über Felder, auf Waldwegen oder auch mal querfeldein.

Das schöne daran ist, dass man Wege gehen kann, die im Sommer nicht leicht passierbar sind, bzw. die keine Wege sind sondern z.B. Wiesen. Auch Steigungen oder Gefälle gehen ganz gut.

Winter im Frankenwald

Interessant sind die Tierspuren, die man ab und zu sieht. Wobei ich nicht so gut im Raten bin, welche Tiere da wohl im Wald unterwegs waren... Rehe und Hasen haben wir schon gesehen.

Mit Hilfe der Stöcke kann man auch leicht über kleine Bäche übersetzen.

Schneeschuhwandern im Frankenwald,

Die frische winterliche Waldluft ist ein Traum und wenn dazu noch die Sonne scheint, ist Schneeschuhwandern eine gute Art, die Fitness zu erhalten oder zu steigern. Unkompliziert, entspanned, mit Spaß.

Samstag, 14. Februar 2015

Sanspareil: Burg Zwernitz und Felsengarten

An der A70 zwischen Bamberg und Bayreuth weist kurz vor der Autobahnausfahrt 21 Schirradorf ein braunes touristisches Hinweisschild auf Sanspareil hin. Wenn man von der Autobahn abfährt, ist es gut beschildert und man gelangt durch den malerischen Markt Wonsees über kleine Straßen in insgesamt 6,5 km nach Sanspareil.

Der Weg zum Parkplatz nahe des Felsengartens ist ebenfalls gut ausgeschildert. Von dort bin ich als erstes in Richtung Burg gelaufen.

Burg Zwernitz, Sanspareil

Die mittelalterlichen Hohenzollernburg Zwernitz ist auffallend und beeindruckend. Früher Schauplatz von Kriegen als Wehrburg, verlor sie diese Funktion im 17. Jahrhundert und wurde Mitte des 18. Jahrhunderts von Markgraf Friedrich und Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth mit dem umliegenden malerischen Areal ausgebaut.

Die wesentlichen Teile der Burg Zwernitz stammen aus staufischer Zeit. Im Sommerhalbjahr können der Bergfried und zwei Ausstellungen besucht werden. Von der oberen Plattform der Burg hat man einen lohnenden Rundblick über die Fränkische Schweiz.

Die Öffnungszeiten der Burg und des morgenländischen Baus im Felsengarten: Von April bis Oktober Di-So 9-18 Uhr, bis Mitte Oktober 10-16 Uhr, im Winter ist geschlossen. Trotzdem lohnt sich auch im Winter ein Spaziergang. Vor allem der Park, ein Felsengarten mit zahlreichen bizarren und gut beschriebenen teils romantische Felsgruppen, Grotten sowie zahlreiche Architekturelemente und Skulpturen aus der griechischen Mythologie lohnen einen Besuch. Der Park wurde 2002 zum schönsten Park Deutschlands gekürt.

Morgenländischer Bau in SanspareilDer Felsengarten Sanspareil mit Schlösschen wurde in den Jahren 1744 bis 1748 angelegt. nachdem die Gegend schon zuvor als Jagdgebiet gedient hatte. Der französische Name soll auf eine Hofdame zurückgehen, die beim Anblick ausrief "Ah, c'est sans pareil" (Das ist ohnegleichen). Markgraf Friedrich ordnete daraufhin die Umbenennung des Ortes Zwernitz in Sanspareil an. Heute wird der ungewöhnliche Ortsname gerne fränkisch statt französisch ausgesprochen.

Spaziergang durch den Felsengarten in SanspareilMarkgräfin Wilhelmine charakterisierte den Felsengarten Sanspareil in einem Brief an ihren Bruder, Friedrich den Großen: "Die Natur selbst war die Baumeisterin." Der großartigen Naturkulisse wurden kleine Gebäude hinzugefügt, die teilweise nur aus Holz errichtet waren.

Von den ursprünglich angelegten Parkgebäuden blieben nur wenige erhalten und wurden teils rekonstruiert. Heute wird die Anlage von der Bayerischen Schlösserverwaltung betreut.

Felsentheater SanspareilSehenswerte Gebäude sind der morgenländische Bau, der Küchenbau, in dem sich ein Café mit Garten befindet sowie eine künstliche römische Ruine mit einer natürlichen Felsgrotte, die als Felsentheater und von der Studiobühne Bayreuth im Sommer bespielt wird.

Ich finde einen Spaziergang auf den kleinen verschlungenen Wegen durch den Felsenpark mit Wald, interessanten Formationen und Gebäuden wunderschön und entspannend, zum Seele baumeln lassen, auch im Winter, wenn wenig los ist.

Sanspareil mit Burg Zwernitz

Im Sommerhalbjahr ist das Café geöffnet, im Winter haben Bäckereien oder Gaststätten im nahegelegenen Wonsees geöffnet, oder man fährt gleich weiter.

Montag, 27. Oktober 2014

Wellness-Wochenende in Oberstaufen

Ich und Wellness... Hm, ein interessantes Thema. Eigentlich bin ich die perfekte Zielgruppe, im entsprechenden Alter, seit Jahren Stress in diversen Jobs und im Leben, oft einfach müde und meist zu umtriebig oder faul, mir wirklich mal Zeit für mich zu nehmen, um z.B. mit einem guten Buch in der Badewanne zu entspannen und abzuschalten.

Klar habe ich schon die eine oder andere Wellness-Anwendung genossen, meist in Hotels, in denen ich geschäftlich oder privat ein paar Tage verbracht habe. Das war eigentlich immer schön, egal ob Massagen, Kosmetikbehandlungen oder Ayurveda-Anwendungen. Aber Einladungen von Freundinnen zu einem gemeinsamen Mädels-Wellness-Wochenende habe ich bisher immer abgelehnt, meist mit einer fadenscheinigen Begründung. Ein Wochenende nur faulenzen und sich verwöhnen lassen? Ich? ;-)

Lindner Parkhotel & Spa OberstaufenUm Vorurteile über Bord zu werfen und für mich und meine Leser zu testen, was man wirklich unter Wellness-Wochenende versteht, habe ich dankend angenommen, als die PR-Abteilung der deutschen Hotelkette Lindner Hotels & Resorts angefragt hat, ob ich zum Thema "Natürliche Düfte für Allgäuer Wellness und Gesundheit" ins Lindner Parkhotel & Spa nach Oberstaufen kommen möchte.

Ich habe während des ganzen Wochenendes auf diversen Social Media Kanälen (hier, hier, hier) Fotos und kurze Statements mit der Welt geteilt, u.a. ein Vorher- und ein Nachher-Foto, eher scherzhaft gemeint, aber da ich zu dem Zeitpunkt gesundheitlich etwas angeschlagen war, hatte das auch einen etwas tieferen Sinn.

Hier mein Bericht, wie üblich hier nach Tagen aufbereitet:
Fazit: Mir hat das Wochenende richtig gut getan! Die Lage und das Hotel sind traumhaft, Wellness sowohl in Anwendungen als auch was Herzlichkeit, Ruhe, Entspannung, gute Luft, schöne Gegend angeht, ein Volltreffer.

Danke an Lindner Hotels und das ganze Team für die Einladung, herzliche Gastfreundschaft und das wunderbare Wochenende. Bei Euch fühlt man sich wunderbar aufgehoben; das ist Entspannung und Urlaub!

Eine Menge weiterer Impressionen finden sich unter #lindnerhotels #pr_oberstaufen #allgäu_wellness und #kräuterküche auf verschiedenen Social Media Kanälen. Katja vom WellSpa-Portal hat sie in diesem Beitrag gut zusammengefasst. Empfehlenswert auch das Video von Mi Hae von Drei-Blick und ihr Bericht auf B53. Schöne Fotos hat auch das Lindner Parkhotel & Spa als Facebook-Album hier hochgeladen. Die nächsten Wochen und Monate erscheinen sicherlich noch weitere Berichte online und in diversen Zeitschriften.

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