Donnerstag, 4. September 2014

2 Wochen Japan: Kreuzfahrt und Citytrip Tokio

Sehr spontan ging es diesmal bei mir zu: Am Montag habe ich den Flug gebucht, am Donnerstag ging's los. Zwei Wochen Japan zum Kennenlernen.

Für mich eine Premiere, wir wollten zwar schon 2011 nach Japan, damals kam uns aber das Tōhoku-Erdbeben und die folgende Nuklearkatastrophe von Fukushima dazwischen.

Tokio

Jetzt hat es sich also kurzfristig ergeben und war ideal, um den Kopf nach ein paar privaten und nicht so erfreulichen Turbulenzen wieder frei zu kriegen.

Wir haben eine 9tägige Kreuzfahrt mit der Diamond Princess rund um Hokkaido (mit einem Abstecher auf die russische Insel Sachalin) unternommen, gefolgt von 3 Nächten in Tokio. Insgesamt sind 2 Wochen für Japan natürlich zu knapp, aber um einen ersten Einblick zu bekommen, fanden wir es genial!

Hier unsere Route im Detail:
  • 21.08.2014 Anreise
  • 22.08.2014 Yokohama, Einschiffung
  • 23.08.2014 Seetag
  • 24.08.2014 Kushiro, Japan
  • 25.08.2014 Shiretoko Halbinsel, Japan
  • 26.08.2014 Korsakow und Juschno-Sachalinsk, Russland
  • 27.08.2014 Otaru und Sapporo, Japan
  • 28.08.2014 Hakodate, Japan
  • 29.08.2014 Aomori, Japan
  • 30.08.2014 Seetag
  • 31.08.2014 Ausschiffung, Tokio: Fischmarkt, Ginza
  • 01.09.2014 Tokio: 
  • 02.09.2014 Tokio: 
  • 03.09.2014 Tokio und Rückflug
  • 04.09.2014 Ankunft in Deutschland
So nach und nach möchte ich einzelne Fotos und Infos dazu veröffentlichen und hier verlinken. Mal sehen, ob und wie ich es schaffe... Schaut also am besten immer mal rein oder abonniert die neuen Einträge über die Funktion im Blog rechts oben.

Japan mit dem Schiff:


Wir sind mit Princess Cruises gefahren, auch dies war eine Premiere. Die Reederei gehört zu Carnival und ist bekannt für interessante Routen rund um den Globus. Japan mit dem Schiff zu erkunden, ist natürlich perfekt. Der Inselstaat mit seinen vielen Hafenstädten lädt dazu ein, man sieht vieles, es ist unkompliziert, man hat Vollpension an Bord, die Kosten sind kalkulierbar und wirklich günstig. Die ideale Art, das Land und auch die Leute kennen zu lernen!

Diamond Princess vor Sachalin

Die Diamond Princess ist sogar quasi ein japanisches Schiff: Sie wurde in Nagasaki gebaut und befährt seit 2004 für Princess Cruises internationale Gewässer. Diesen Sommer war sie erstmals ab Japan im Einsatz und wird voraussichtlich die nächsten Jahre im Sommerhalbjahr auch dort auf verschiedenen Routen unterwegs sein.

Ungefähr die Hälfte der Passagiere waren Japaner, die wir sehr angenehm als perfekte Mitreisende empfanden: Sehr leise und höflich, es gab tagsüber freie Plätze am Pool, weil sie nicht so gerne braun werden wie unsereins, wohlerzogene Kinder, usw. Daneben waren viele Australier an Bord, auch Taiwanesen usw.

Diamond Princess

Für deutschsprachige Reisende ist eine deutsche Reisebegleiterin an Bord, die eine tägliche Sprechstunde hat und auch einen Tagesplan mit den wichtigsten Informationen und einigen Tipps verfasst. Ich persönlich würde mich ohne Englischkenntnisse nicht ohne Herzklopfen auf das Schiff trauen, aber anscheinend geht es mit ihrer Unterstützung auch ohne, wobei man schon Grußformeln oder danke auf Englisch sagen können sollte, um sich mit den Mitreisenden ein wenig austauschen zu können. Viele der japanischen Reisenden können auch nur einige Worte Englisch, für die Japaner wurde bei dieser Reise auch sehr viel übersetzt, neben dem englischen Cruise Director gab es eine sympathische Japanerin, die ihn übersetzte und eigenes Programm durchführte. Es gibt englische und japanische Ausflüge, keine deutschsprachigen.

Städtereise Tokio:


Tokyo Skytree
Nach der Kreuzfahrt sind wir nach Tokio gefahren und haben drei Nächte dort im Hotel übernachtet und uns die Stadt angeschaut.

Übernachtet haben wir im Intercontinental Tokyo Bay übernachtet, das gut an das öffentliche Nahverkehrsnetz angeschlossen ist. Das war mir wichtig, das ich das Hotel von Yokohama aus kommend mit den großen Koffern gut erreichen wollte, ohne auf eine längere Taxifahrt angewiesen zu sein. Das Hotel habe ich mit dem Smartphone von unterwegs gebucht, als wir in einem der Häfen waren. Das hat problemlos funktioniert.

Mir hat Tokio super gefallen, eine gute Kombination aus Neu und Alt und Wolkenkratzern und Shopping und Menschen und Essen und allem.

Ich fand die Stadt, obwohl sie so viele Einwohner hat, nicht so hektisch wie andere dieser Megacities. Wir haben uns eher treiben lassen und so trotzdem eine Menge gesehen.

Mehr Informationen und Fotos folgen auf den entsprechenden Seiten, falls ich dazu komme... ;-)

Bereits während der Reise hatte ich von Japan und Russland aus auf meine diversen Social Media Kanäle gepostet und Fotos hochgeladen.

Reiseführer:


Wir hatten drei Reiseführer mit. Einen älteren Lonely Planet, den ich für die damals geplante Reise 2011 gekauft hatte, den aktuellen Tokio-Stadtführer von Marco Polo, der mir aber nicht so gefiel, und absolut zu empfehlen: Labyrinth Tokio von Axel Schwab.

Tipps:

  • Ich fand Japan, zumindest, was wir gesehen haben, sehr organisiert, strukturiert und einfach zu bereisen. Überall findet man Menschen, die einem helfen, wenn man fragend schaut, oft auf Englisch und immer herzlich. 
  • Japan war viel billiger als ich erwartet hatte! Klar ist ein frisch gezapftes Bier teurer als hier, aber Essen gehen oder auch Snacks, die man zwischendurch kauft, waren günstiger als hierzulande. 
  • Adapter nicht vergessen! Japan hat 110V, auch die Stecker sind dieselben wie in den USA mit zwei flachen Kontakten. Auf der Kabine gibt es nur im Badezimmer eine deutsche Steckdose. 
  • xxx
Ich werde hier nach und nach ergänzen.

Donnerstag, 13. März 2014

Citytrip Taipei

Taiwan gehört zu den Ländern, über die man touristisch relativ wenig hört und liest. Es ist von Deutschland aus relativ weit und umständlich zu erreichen und (noch?) nicht so bekannt. Ich wollte eigentlich seit langem einmal hin und habe der Insel kürzlich einen ersten Besuch abgestattet.

Fürs erste war ich für 4 Tage in der Hauptstadt. Die Schreibweise Taipei ist inzwischen gebräuchlich und auch in der Stadt überall so zu sehen. Eigentlich 台北, in Pinyin Táiběi, in der Wade-Giles Umschrift T’ai-pei, auf Englisch Taipei und auf Deutsch oft auch noch Taipeh. Ich habe mich für Taipei entschieden. :-)

Taipei - Impressionen

Hier ein paar erste Impressionen aus Taipei: Links der Eingang zum Longshan Tempel, daneben der Taipei 101 vormittags in den Wolken, in der Mitte rechts das Palastmuseum (National Palace Museum) und rechts ich vor dem Chiang Kai-shek Memorial Gebäude.

Ich war beruflich in Shanghai und bin von dort hingeflogen. In anderthalb Stunden ist man dort, viele Airlines fliegen hin, von beiden Shanghaier Flughäfen hin zu beiden Taipeier Flughäfen. Ich bin in Taoyuan gelandet, das ist der internationale Flughafen, der etwas außerhalb der Stadt liegt. Da ich viel und schweres Gepäck hatte (ich hatte in Taipei auch geschäftlich zu tun), bin ich mit dem Taxi für knapp 30 EUR ins Stadtzentrum gefahren. Mein Hotel hatte ich übers Internet gebucht.

Mein Programm:



Draufklicken führt zu den entsprechenden Tagen - derzeit teilweise noch ohne Inhalt.

Tipps:

  • Taipei ist wunderbar unkompliziert und total einfach zu bereisen! 
  • Zum Einlesen habe ich mir den Reiseführer CityTrip Taipeh vom Reise Know-How Verlag besorgt, mit dem ich ganz zufrieden war. Ein paar mehr chinesische Zeichen in den Adresszeilen (für die Taxifahrer) und die Töne wären perfekt. 
  • Das Taipeh Tourismusbüro in Frankfurt unterhält eine lesenswerte Internetpräsenz mit vielen Informationen zu Land und Leuten sowie touristischen Highlights. 
  • Als Deutscher darf man ohne Visum 90 Tage ins Land, mit einem Pass, der noch mind. 6 Monate gültig ist (ohne Gewähr, checkt das bitte aktuell nochmal nach!). Im Flugzeug wird ein Einreisezettel verteilt, den man ausfüllt und bei der Passkontrolle vorlegt. 
  • Am Flughafen gibt es Geldwechsel und Geldautomaten. In der Stadt auch, man kann also überall Geld tauschen oder abheben. Auch Kreditkarten werden gerne genommen. Mit dem Neuen Taiwan-Dollar fängt man außerhalb Taiwans wenig an; ich habe daher mein Restgeld bei der Abreise am Flughafen zurück getauscht. 
  • Das öffentliche Nahverkehrssystem ist super organisiert: Man kauft sich am besten eine sog. Easycard, mit der man bequem bezahlen kann, in Bus und MRT (U-Bahn, die teils überirdisch fährt). Das MRT-Netz wird kräftig ausgebaut, so kommt man z.B. inzwischen direkt ans Taipei 101. 
  • Internet ist in der Stadt fast überall verfügbar und an sehr vielen Stellen kostenlos. Man kann also mit dem Smartphone die Welt an seinen Erlebnissen teilhaben lassen oder auch mal kurz auf dem Stadtplan schauen, wo man hin möchte. Ich habe mich bei www.tpe-free.tw registriert, damit ist man in der Nähe von öffentlichen Gebäuden und Bahnhöfen online. Auch Supermärkte, Restaurants, Kneipen, Cafés, Hotels bieten kostenlose Zugänge an. 
  • Strom: 110 Volt mit unterschiedlichen Netzsteckern. Ich habe überall Steckdosen gefunden, die ich nutzen konnte. 
  • Sehr viele Menschen sprechen Englisch und freuen sich, wenn sie einem weiterhelfen können. Wer Chinesisch spricht (so wie ich) trifft viele Taiwanesen, die sich darüber freuen. Die Leute, die ich traf, sprachen verständliches Hochchinesisch (Mandarin), also kein Problem. Interessanterweise können die Taxifahrer, die ich traf, nur Chinesisch, d.h. die Adresse, zu der man hin will, besser auf Chinesisch geschrieben mitnehmen, und es klappt!

Montag, 10. März 2014

Longshan Tempel, Palastmuseum, Shilin Nachtmarkt

Baustelle - Hier kommt noch was!!!

Am Abend bin ich über den wohl bekanntesten Nachtmarkt Taiwans geschlendert. Der Shilin Nachtmarkt (士林夜市) in der Hauptstadt Taipei hat mir sehr gut gefallen.

Man findet hier alles, was man sich vorstellen kann!

Shilin Nachtmarkt Taipei, Taiwan - MarkthalleEs gibt eine Menge zu essen, kleine Buden, auch einfache Restaurants, daneben Spielbuden, auch für Kinder, große und kleine Läden sowie eine Menge kleine Stände mit Kleidung, Schuhen, Kosmetika, Musik, Tee, usw. - alles, was das Herz begehrt.

Man erreicht den Nachtmarkt ganz einfach entweder von der Jiantan oder der Shilin MRT-Station. Er ist gut beschildert. Es gibt in Shilin eine Menge kleinere Straßen, auch einen Platz, an dem ein gut besuchter Tempel ist, und eine Art Markthallengebäude.

Nach dem Besuch des Palastmuseums lag es auf dem Weg.

Vom Nachtmarkt habe ich ein paar Fotos geschossen, die aufgrund der Dunkelheit meist nicht so super geworden sind. Aber da sie einen Eindruck vermitteln, teile ich sie gerne mit Euch. Viel Spaß dabei!

Hier eine Stelle, an der es nicht sooo voll war.


Die Menschen gehen zum Shoppen hin und genießen dabei das Essen, das angeboten wird. Bei vielen hat man den Eindruck, sie gehen vor allem wegen der leckeren Speisen hin. Was Klamotten angeht, findet man ein breites Spektrum.

Frische Spieße werden an einem der Marktstände gebraten. Das gefällt mir immer, hygienisch einwandfrei, frisch, guter Durchsatz, viele Kunden, freundliche Händler.


Taiwan ist ein Früchteparadies. Es gibt eine große Auswahl an tropischen Früchten, die man bedenkenlos essen kann. Zurzeit ist auch Erdbeersaison.


Zwischendurch gibt es jahrmarktmäßige Stände. Vor allem Kinder hatten hier ihren Spaß.


Da der Bubble Tea in Taiwan erfunden wurde, angeblich auf den bekannten Nachtmärkten, auch ein Foto des Angebots hier.

Es gibt eine Menge verschiedene Sorten.


Im Untergeschoss der Markthalle gibt es einen Foodcourt mit einer großen Auswahl und einfachen Stühlen, an denen man essen kann.




Was die Fotos nicht transportieren können, sind natürlich die beeindruckenden Geräusche und Gerüche sowie die Stimmung dort. Sehr angenehm, entspannt, lauter nette Menschen um einen herum, die ihren Spaß haben. Ich habe mich dort sehr wohl gefühlt.

LinkWithin

Blog Widget by LinkWithin