Montag, 27. Oktober 2014

Wellness-Wochenende in Oberstaufen

Ich und Wellness... Hm, ein interessantes Thema. Eigentlich bin ich die perfekte Zielgruppe, im entsprechenden Alter, seit Jahren Stress in diversen Jobs und im Leben, oft einfach müde und meist zu umtriebig oder faul, mir wirklich mal Zeit für mich zu nehmen, um z.B. mit einem guten Buch in der Badewanne zu entspannen und abzuschalten.

Klar habe ich schon die eine oder andere Wellness-Anwendung genossen, meist in Hotels, in denen ich geschäftlich oder privat ein paar Tage verbracht habe. Das war eigentlich immer schön, egal ob Massagen, Kosmetikbehandlungen oder Ayurveda-Anwendungen. Aber Einladungen von Freundinnen zu einem gemeinsamen Mädels-Wellness-Wochenende habe ich bisher immer abgelehnt, meist mit einer fadenscheinigen Begründung. Ein Wochenende nur faulenzen und sich verwöhnen lassen? Ich? ;-)

Lindner Parkhotel & Spa OberstaufenUm Vorurteile über Bord zu werfen und für mich und meine Leser zu testen, was man wirklich unter Wellness-Wochenende versteht, habe ich dankend angenommen, als die PR-Abteilung der deutschen Hotelkette Lindner Hotels & Resorts angefragt hat, ob ich zum Thema "Natürliche Düfte für Allgäuer Wellness und Gesundheit" ins Lindner Parkhotel & Spa nach Oberstaufen kommen möchte.

Ich habe während des ganzen Wochenendes auf diversen Social Media Kanälen (hier, hier, hier) Fotos und kurze Statements mit der Welt geteilt, u.a. ein Vorher- und ein Nachher-Foto, eher scherzhaft gemeint, aber da ich zu dem Zeitpunkt gesundheitlich etwas angeschlagen war, hatte das auch einen etwas tieferen Sinn.

Hier mein Bericht, wie üblich hier nach Tagen aufbereitet:
Fazit: Mir hat das Wochenende richtig gut getan! Die Lage und das Hotel sind traumhaft, Wellness sowohl in Anwendungen als auch was Herzlichkeit, Ruhe, Entspannung, gute Luft, schöne Gegend angeht, ein Volltreffer.

Danke an Lindner Hotels und das ganze Team für die Einladung, herzliche Gastfreundschaft und das wunderbare Wochenende. Bei Euch fühlt man sich wunderbar aufgehoben; das ist Entspannung und Urlaub!

Eine Menge weiterer Impressionen finden sich unter #lindnerhotels #pr_oberstaufen #allgäu_wellness und #kräuterküche auf verschiedenen Social Media Kanälen. Katja vom WellSpa-Portal hat sie in diesem Beitrag gut zusammengefasst. Empfehlenswert auch das Video von Mi Hae von Drei-Blick und ihr Bericht auf B53. Schöne Fotos hat auch das Lindner Parkhotel & Spa als Facebook-Album hier hochgeladen. Die nächsten Wochen und Monate erscheinen sicherlich noch weitere Berichte online und in diversen Zeitschriften.

Sonntag, 26. Oktober 2014

Kräuterküche und Rückfahrt

Die Nacht war wieder kurz... Gegen 9:00 Uhr trafen wir uns zum Frühstück, zumindest die meisten. Einige der Journalisten und Blogger mussten schon früh abreisen. Ich nahm mir die Zeit für ein gemütliches Frühstück, das wieder ausgezeichnet schmeckte.

Lindner Parkhotel & Spa - Frühstück

Danach war Zeit für eigene Recherchen, wie es sich nannte. Der Regen hatte aufgehört, dafür schien die Sonne, nur von ein paar Wolken unterbrochen. Ich bin kurz raus in den Kurpark und habe - wie man sehen kann, nicht als einzige! - noch ein paar Fotos geschossen. Die Terrasse war zu dieser Tages- und Jahreszeit natürlich leer, ich kann mir aber gut vorstellen, dass man an warmen Tagen sehr geschützt draußen sitzen kann. Die Aussicht ist ja auch fantastisch.

Lindner Parkhotel & Spa Oberstaufen

Leider reichte die Zeit nicht mehr, in dem schönen Außenpool zu schwimmen.

Samstag, 25. Oktober 2014

Allgäu, Düfte, Wellness

Sieht das nicht entspannend aus?!

Bei mir kommt gleich Urlaubs-Feeling auf, wenn ich so eine schöne Filztasche sehe wie hier im Lindner Hotel in Oberstaufen, die im Hotelzimmer bereit steht und Lust auf Wellness-Anwendungen macht!

Bevor es damit los ging, standen aber natürlich noch andere Themen auf dem Programm. Als allererstes natürlich ein schönes Frühstück.

Freitag, 24. Oktober 2014

Oberstaufen, Lindner-Hotel, Wildkräuter-Wanderung

Meine Anreise mit der Bahn führte mich relativ stressfrei durch die schönsten Gegenden Bayerns. Losgefahren bin ich in Oberfranken im Nebel, südlich von Nürnberg kam dann die Sonne raus.

Bahnhof Untersteinach b. Stadtsteinach, OberfrankenUngeplant musste der ganze Zug in Nürnberg aussteigen und in den Zug auf dem gegenüberliegenden Gleis wechseln, und umgekehrt. Da jener Zug aber von der Waggon-Nummerierung her entgegengesetzt stand, wurden alle Passagiere quasi einmal durchgewürfelt. Ein Passagier aus meinem neuen Zug hatte das nicht mitbekommen und wäre fast zurück nach München gefahren, obwohl er nach Berlin wollte. Selbstverloren ein Buch lesen oder Musik hören geht also auch beim Bahnfahren nicht; ein wenig aufpassen muss man.

Während der Fahrt habe ich mich nochmal eingelesen, ein wenig meine Social Media Kanäle gefüttert, ein paar Fotos hochgeladen und kommentiert. Und dann wieder entspannt. Schließlich war ein Wellness-Wochenende angesagt. Ich bin sonst viel auf deutschen Autobahnen unterwegs und fand es wieder einmal beeindruckend, wie anders es sich anfühlt, wenn man mit der Bahn reist. Selbst im ICE ist Zeit genug, im Altmühltal kleine an Felsen geschmiegte Dörfer und Burganlagen zu betrachten und einfach entspannt die herbstliche Landschaft zu genießen. Auf gleicher Höhe kenne ich sonst die gerade und relativ langweilige 6-spurige Autobahn.

Noch schöner wurde es, als wir ins Allgäu kamen.

Blick aus dem Fenster: Allgäu

Praktisch ist, dass das Lindner-Hotel einen Shuttle anbietet - man wird am Bahnhof Oberstaufen abgeholt, wenn man mag, obwohl es vom Bahnhof zum Hotel eigentlich nicht weit ist. Der nette Chauffeur hat gleich einige meiner Fragen beantwortet und mich sicher zum Hotel gefahren.

Donnerstag, 4. September 2014

2 Wochen Japan: Kreuzfahrt und Citytrip Tokio

Sehr spontan ging es diesmal bei mir zu: Am Montag habe ich den Flug gebucht, am Donnerstag ging's los. Zwei Wochen Japan zum Kennenlernen.

Für mich eine Premiere, wir wollten zwar schon 2011 nach Japan, damals kam uns aber das Tōhoku-Erdbeben und die folgende Nuklearkatastrophe von Fukushima dazwischen.

Tokio - Park am Kaiserpalast

Jetzt hat es sich also kurzfristig ergeben und war ideal, um den Kopf nach ein paar privaten und nicht so erfreulichen Turbulenzen wieder frei zu kriegen.

Wir haben eine 9tägige Kreuzfahrt mit der Diamond Princess rund um Hokkaido (mit einem Abstecher auf die russische Insel Sachalin) unternommen, gefolgt von 3 Nächten in Tokio. Insgesamt sind 2 Wochen für Japan natürlich zu knapp, aber um einen ersten Einblick zu bekommen, fanden wir es genial!

Unsere Route durch Japan

So nach und nach möchte ich einzelne Fotos und Infos dazu veröffentlichen und hier verlinken. Mal sehen, ob und wie ich es schaffe... Schaut also am besten immer mal rein oder abonniert die neuen Einträge über die Funktion im Blog rechts oben.

Japan mit dem Schiff


Wir sind mit Princess Cruises gefahren, auch dies war eine Premiere. Die Reederei gehört zu Carnival und ist bekannt für interessante Routen rund um den Globus. Japan mit dem Schiff zu erkunden, ist natürlich perfekt. Der Inselstaat mit seinen vielen Hafenstädten lädt dazu ein, man sieht vieles, es ist unkompliziert, man hat Vollpension an Bord, die Kosten sind kalkulierbar und wirklich günstig.

Ich finde, das ist die ideale Art, das Land und auch die Leute kennen zu lernen!!!

Diamond Princess vor Sachalin

Die Diamond Princess ist sogar quasi ein japanisches Schiff: Sie wurde in Nagasaki gebaut und befährt seit 2004 für Princess Cruises internationale Gewässer. Diesen Sommer war sie erstmals ab Japan im Einsatz und wird voraussichtlich die nächsten Jahre im Sommerhalbjahr auch dort auf verschiedenen Routen unterwegs sein.

Mittwoch, 3. September 2014

Tokio: Kaiserpalast und Rückflug

Heute am letzten Tag wollten wir uns noch den Kaiserpalast anschauen, bzw. das Areal um den Palast.

Zuvor jedoch haben wir grob unsere Koffer gepackt und in der Rezeption gefragt, wann wir auschecken können. Ein Late Check-out war zum Glück möglich, so dass der Tag entspannter ablief. Ich mag es, wenn man vor dem Langstreckenflug noch einmal duschen und sich in frische Klamotten werfen kann. Zudem konnte ich für 15:50 Uhr einen Airport Limousine Bus Shuttle vom Hotel zum Flughafen buchen, auch in der Rezeption. Mit den großen Koffern ist das doch bequemer.

Wir sind mit der Bahn bis zum Hauptbahnhof und haben uns dort den Marunouchi Central Exit gesucht, Richtung Imperial Palace ist das auch auf Englisch angeschrieben. Schön ist ein Blick zurück auf das schöne Backsteingebäude, das den Amsterdamer Zentralbahnhof als Vorbild hatte.

Tokio - Blick auf den Hauptbahnhof Tokio von der Marunouchi-Seite
Heutzutage ist das Marunouchi-Viertel eine bekannte Business-Adresse, außerdem gibt es Geschäfte und gute Restaurants. Wir sind geradeaus in Richtung Kaiserpalast gelaufen, der überall gut ausgeschildert ist. Immer den Schildern Nijubashi folgen.

Dienstag, 2. September 2014

Modernes Tokio: Skytree, Asimo

Am Ende unserer Japanreise wollten wir noch einige der modernen Highlights Tokios besuchen. Der Tokyo Skytree ist mit 634 Meter Höhe derzeit (nach dem Burj Khalifa, den ich mir 2011 angeschaut habe, siehe hier) das zweithöchste Bauwerk der Erde. Klar, dass ich den sehen und hinauf wollte! :-)

Tokyo Skytree
Dieser Fernsehturm wurde im Mai 2012 eröffnet und liegt ganz grob im Nordosten Tokios, im Stadtteil Oshiage. Er ist am einfachsten über den gleichnamigen Bahnhof Oshiage zu erreichen und von dort gut ausgeschildert.

Man landet allerdings zuerst in einem riesengroßen Shopping Center - ähnlich wie in Dubai und Taipei und muss sich erst einmal umschauen, damit man die Kasse und die Aufzüge nach oben findet.

Wie überall in Asien gibt es auch hier genügend zu essen - wer also noch etwas fürs Frühstück, einen Snack zwischendurch oder etwas zum Mittagessen sucht, wird fündig. Auch die Plattformen unterhalb sind sehenswert und bieten schöne Ausblicke. Aber natürlich geht es darum, hoch zu fahren und sich von oben umzuschauen. Bei klarem Wetter kann man angeblich den Fuji sehen, dafür war es heute zu diesig.

Trotzdem lohnt sich der Besuch auch bei wolkigem Wetter: Die Architektur ist klasse, der Aufzug schnellt in die Höhe, von oben hat man wunderbare Ausblicke. Man kann sehr viel Zeit oben verbringen.