Sonntag, 9. März 2014

Taipei 101, Zoo, Maokong

Der Taipei Financial Center, kurz Taipei 101 (台北101 Táiběi yīlíngyī oder auf Englisch Taibei one-o-one) ist natürlich eine der Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt und fast von überall zu sehen, bei Tag und bei Nacht.

Mir gefällt, dass es daneben keine anderen hohen Wolkenkratzer gibt, die den Blick versperren. So ist der Taipei 101 das einzige und herausragendste Gebäude, das wie eine überdimensionierte Pagode wirkt - und das ist einfach beeindruckend! Hier aber ein Blick aus der Nähe, wenn man unten davor steht und hoch schaut.  

Taipei 101 von unten

Taipei 101


Hinkommen ist ganz einfach: Es gibt eine U-Bahnstation direkt am Taipei 101 (die heißt auch so: Taipei 101, Taipei World Trade Center). Alternativ kann man bis Xiangshan Station (象山), der Endstation der roten Linie, fahren und von dort zu Fuß hin marschieren, was von der Aussicht her klasse ist. Man ist dann nicht ganz geplättet wie wenn man direkt ankommt und nur senkrecht nach oben schauen kann, sondern sieht den Turm schon von etwas weiter weg.



Alles ist gut beschildert, an den U-Bahnstationen gibt es auch Informationszentren.

Freitag, 7. März 2014

Samstag, 22. Februar 2014

Qibao

Ein Besuch in Qibao bietet sich von Shanghai aus an, wenn man nur ein paar Stunden Zeit hat und trotzdem etwas vom Flair der Wasserstädte um Shanghai herum erleben möchte. Qibao liegt nämlich verkehrsgünstig und ist mit der Metrolinie 9 schnell erreichbar, die Station heißt auch Qibao und auf chinesisch 七宝站.

Die sieben Schätze (so die Übersetzung) sind nicht mehr alle vorhanden, aber es ist ein malerischer Ort mit vielen renovierten Sehenswürdigkeiten, einem Kanal mit Ausflugsbooten und vielen Fressbuden. Vor allem am Wochenende ist es dort sehr sehr voll, da auch viele Shanghaier nach Qibao fahren.

Qibao

Von der Metrostation ist alles ausgeschildert, Richtung Qibao Old Street oder Qibao Ancient Town. Am Tor gibt es eine Kasse, in der man ein Ticket für die verschiedenen Sehenswürdigkeiten kaufen kann. Man kommt auch ohne Ticket in das Stadtviertel und kann sich treiben lassen. Das Ticket kostet 45 Yuan, man bekommt einen Plan dazu. Ich fand die einzelnen Stationen sehenswert und interessant.

Qibao Eintrittskarte

Die einzelnen Sehenswürdigkeiten, für die man das Ticket braucht, sind nicht ganz so überlaufen wie der Rest der Straßen. Ich fand es angenehm, zwischendurch diese Ruhe zu genießen und mich dann wieder ins Gewimmel zu stürzen.

Sonntag, 19. Januar 2014

Sonntag im Minhang Sports Park

Minhang (闵行区) ist einer der Shanghaier Stadtbezirke, in die ich nicht so oft komme. Er beinhaltet z.B. Qibao oder Hongqiao. In Hongqiao ist der Inlandsflughafen und ein großer moderner Bahnhof, mit Anschluss an die Schnellbahnstrecke.

Auch einer der größten Parks Shanghais befindet sich hier. Seit 10 Jahren geöffnet, steht er der Bevölkerung zur Verfügung und bietet neben viel Grün auch einen See und Sportmöglichkeiten. Es macht Spaß, die Leute zu beobachten, wie sie ihren Sonntag verbringen, und ein wenig dort spazieren zu gehen.

Minhang Sports Park, Shanghai

Gerade im Winter ist es angenehm, neben dem tristen Grau der Stadt und Industriegebiete ein wenig Grün zu tanken.

Man erreicht den Park mit der Metro Linie 9 bis Xingzhong Road und geht dann der Straße entlang südlich. Oder man nimmt ein Taxi.

Hier ein paar Impressionen:

Minhang Sports Park, Shanghai

Man sieht ganz gut, wie beliebt der Park bei Familien ist.

Sonntag, 12. Januar 2014

Winterlicher Bummel durch Pudong

Heute ein paar Impressionen von einem Spaziergang durch Pudong (浦东新区), dem relativ neuen Shanghaier Stadtbezirk östlich des Flusses Huangpu.

Ich fahre meist mit der Metro bis Lujiazui, dann ist man mitten im Trubel, nicht weit vom Fernsehturm, von großen Shopping Malls, Restaurants, dem Fernsehturm und den drei höchsten Wolkenkratzern.

Lujiazui - Blick auf die drei höchsten Gebäude Shanghais

In der Mitte sieht man den 421 m hohen Jin Mao Tower, auf dem ich erstmals im Jahr 2000 war (mir gefällt die Bar in der 88. Etage!), links in der Mitte das 492 Meter hohe Shanghai World Financial Center, über das ich hier schon geschrieben hatte, und den noch in Bau befindlichen Shanghai Tower, der 632 Meter hoch werden soll.

Im Winter kann es in Shanghai unangenehm nasskalt werden, in vielen Gebäuden wird nicht geheizt, so dass sich eine klamme Kälte ausbreitet. Überall gibt es jedoch etwas zu sehen, etwas zu essen oder Möglichkeiten, sich aufzuwärmen.