Samstag, 16. April 2016

Bummeln, Stadtzentrum und Gangnam

Wir näherten uns Korea: Frühstück und Landung verliefen so wie man sich das vorstellt. Vor der Landung sieht man Meer und dann den modernen Flughafen von oben. Im Flughafen selbst darf man nicht fotografieren. Wer sich für den Seoul Incheon Airport (ICN) und weitere Infos darüber interessiert, hier der Link zur Website des Flughafens.

Ich bin also durch die Passkontrolle, habe meinen Koffer geholt, bin durch die Schranke - und war in Korea! Ein paar Meter weiter sah ich schon den ersten Geldautomaten und habe mich erst einmal mit Won ausgestattet.

Fahrt von Incheon nach Seoul 


Um in die Stadt zu kommen gibt es mehrere Möglichkeiten: Taxi, Bahn, Bus. Ich entschied mich für den Linienbus zum COEX-Center, wo sich ein City Airport Terminal befindet, da direkt daneben mein Hotel war. Bustickets kann man direkt am Ausgang des Flughafens kaufen, alles ist gut organisiert, die Verkäuferin sprach Englisch.

Flughafen Incheon - Ankunft und Busbahnhof

Freitag, 15. April 2016

Anreise mit der A380

Die Flugverbindung von Frankfurt nach Seoul ist perfekt für einen Kurztrip.

Ich habe den Direktflug mit Lufthansa gewählt. Die letzten Jahre habe ich wieder angefangen, auch Interkontinentalflüge mit dieser Airline zu machen, nachdem ich früher eher enttäuscht vom Preis-Leistungsverhältnis und dem Service war. Inzwischen kann man zu guten Terminen und mit etwas Vorlauf gute Preise bekommen und gerade der Airbus A380-800, das neue große Flaggschiff, ist natürlich modern und gut in Schuss.

Lufthansa A380-800 in Frankfurt

Was mich gewundert hat, waren die neuen Baggage Drop Stationen am Frankfurter Flughafen, an denen man inzwischen selbst sein Gepäck aufgibt.

Samstag, 2. April 2016

1. Reiseblogger Barcamp in Berlin

Vor ein paar Tagen habe ich mich angemeldet und bin gestern nach Berlin gefahren. Schönstes Aprilwetter, im Norden Bayerns und in Thüringen lag Schnee, in Berlin war strahlend blauer Himmel.

wir fahren nach Berlin, Berlin Straßenschild, Autobahn

Ich treffe mich nämlich dieses Wochenende mit einer Menge deutschsprachiger Reiseblogger in Berlin. Wir durften die Konferenzräume im größten Hotel Europas, dem Estrel-Hotel in der Sonnenallee nutzen und wurden auch dort untergebracht.

Gestern gab es eine super Stadtführung von Erlebe die Stadt, die mir sehr gut gefallen hat und die ich gerne weiter empfehle!

Ich lade zwischendurch immer mal Fotos auf Instagram hoch, die anderswo geteilt werden. Wer also up to date bleiben will, kann mir dort folgen. Im Augenblick läuft die Sessionplanung, hier ein Foto von heute früh. Ich bin gespannt auf den Austausch mit anderen Bloggern und neue Eindrücke.

Reiseblogger Barcamp im Estrel Hotel, Berlin

Unter #rbcamp16 findet Ihr auf verschiedenen Social Media Kanälen eine Menge Informationen auch von anderen Bloggern, die hier sind. Und jetzt geht's gleich los mit den Sessions. :-)
Garten-Koch-Event März: Lauch [31.03.2016]

Ein herzlicher Dank geht an die Organisatoren und die Sponsoren.

Sonntag, 13. März 2016

Stippvisite Hildesheim: St. Michaeliskirche

Nicht weit von der A7 südlich von Hannover liegt Hildesheim. Am besten nimmt man die Ausfahrt 62 nach Hildesheim, von dort sind es knapp 4 km bis zur Michealskirche oder der Klosterstraße, die man als Ziel ins Navigationsgerät eingeben kann, falls es die Sehenswürdigkeit nicht kennt. Ansonsten ist St. Michaelis gut ausgeschildert und auch am UNESCO-Welterbe-Symbol auf braunen Straßenschildern zu erkennen.

Bereits 1985 wurde St. Michaelis zusammen mit dem Hildesheimer Mariendom in die Welterbe-Liste der UNESCO aufgenommen, als Zeugnis einmaliger vorromanischer Architektur und Kunst.

Hildesheim: St. Michaelis
Hier der Blick auf die Kirche St. Michaelis vom Vorplatz aus.

Ottonische Vorromanik


Die Vorromanik als Übergang zwischen antiker Formenwelt und Romanik wird in Deutschland nach den jeweiligen Herrscherdynastien untergliedert: Nach der karolingischen Architektur haben wir es zwischen 920 und 1024 mit der ottonischen zu tun, und St. Michaelis ist ein Paradebeispiel dafür.

Donnerstag, 10. März 2016

Lese-Tipp: Alleinreisende Frauen

Heute gibt's einen Tipp von mir für alle, die sich dafür interessieren, ob bzw. wie einfach es ist, als alleinreisende Frau die Welt zu erkunden.

Ivana, die Weltenbummlerin, hat eine Mini-Serie erstellt mit, wie sie findet, "beeindruckenden" Frauen über 40, die alleine reisen. Dort erzählt sie über ihr Projekt: Sie hatte auf Reisen das Gefühl, dass Frauen in ihrem Alter nicht mehr solo unterwegs sind. Also hat Ivana aufgerufen, sich zu melden - wer ist über 40 und reist alleine, warum, welche Erfahrungen hat man damit gemacht, wie kann man andere ermutigen, es nachzutun. 22 Frauen berichten in dieser Miniserie, warum sie (ab und zu) alleine reisen.

Im aktuellen dritten Teil bin ich auch dabei, mit einem Auszug des eigentlich längeren Interviews, das bald als E-Book erscheinen wird. Beeindruckend finde ich mich ja nicht, eher normal, aber das kommt sicher darauf an, wie man sich selbst sieht.

Barbara beim Fotografieren in einem Park in Suzhou

Über 40 kann ich nicht mehr verleugnen, wenn ich mir das Foto anschaue, das ich Ivana gemailt habe, und das auch schon wieder 2 Jahre alt - die Falten könnte man sicher wegspritzen oder wegoperieren, aber ich finde ja, dass man mit dem Alter immer interessanter wird. Lebenserfahrung darf man auch Frauen ansehen, und bei den heutigen Möglichkeiten sind zahlreiche spannende Erlebnisse dabei, die man Menschen auch ansehen darf.

Ich reise ja nicht immer alleine, sondern oft zu zweit oder in Gruppen, aber alleine unterwegs zu sein bedeutet eine andere Art von Freiheit, die mich am meisten prägt.

Stöbert Euch mal durch die Interviews und klickt weiter zu den interessanten Frauen. Toll, was man da alles liest und erfährt!

Sonntag, 6. März 2016

Wanderung im Höllental

Auch im Winter lassen sich super Wanderungen unternehmen, gerade auch im Frankenwald.

Wichtig ist ein gewisser Zwiebellook, wenn doch mal die Sonne durchkommt und man an einer geschützten Stelle marschiert, kann man dann Pulli oder Jacke ausziehen. Wenn noch Schnee liegt, ziehe ich meine hochgeschlossenen Bergstiefel an, eigentlich. Denn kürzlich sind sie kaputt gegangen, ich habe also doch die normalen angezogen und bekam beim Querfeldeingehen doch ein wenig Schnee hinein. ;-)

Wanderung im Höllental

Der Frankenwald im Norden Bayerns


Der Frankenwald im nördlichsten Teil Bayerns lohnt das ganze Jahr über. Seit letztem Herbst ist der Frankenwald mit dem Siegel "Qualitätsregion Wanderbares Deutschland" ausgezeichnet und damit ayerns erste Qualitätswanderregion.

Sonntag, 28. Februar 2016

Stippvisite Köln

Ich war auf dem Rückweg von geschäftlichen Terminen kurz in Köln und habe mich mit Bloggern getroffen und neben Essen auch etwas Sightseeing gemacht. Kulinarische Tipps gibt's hier auf meinem Foodblog.

Köln gehört zu den Städten Deutschlands, die immer eine Reise lohnen. Gegründet zur Römerzeit und mit entsprechend vielen Sehenswürdigkeiten (in 2000 Jahren sammelt sich einfach etwas an) bietet die Millionenstadt für jeden Geschmack etwas. Ich war glaube ich zu Schulzeiten das erste Mal dort, irgendeine Studienfahrt. Damals beeindruckten mich die Lage am Rhein, der Dom und die vielen Museen.

Kölner Dom



Als ich nach dem Studium chinesische Kunden durch Köln führte, waren sie mehr an den großen Brücken als am Dom interessiert! 

Der Dom sei ja relativ neu, aber diese Brücken, so viele Brücken und so eng nebeneinander, wow... Auch das ist schon eine Weile her, inzwischen gibt's in China ja auch viele große Brücken.

Die Geschichte Kölns - seit der Römerzeit

Colonia Claudia Ara Agrippinensium wurde Köln genannt, als es 50 n. Chr. zur Stadt erhoben wurde. Agrippina die Jüngere stammte von hier, sie war die Mutter Neros. Ihr Vater war Oberbefehlshaber der Legionen, die in Germanien kämpften, daher wurde sie hier geboren. Sie sorgte angeblich dafür, dass Köln zur Stadt wurde und vieles hier nach dem Vorbild Roms gestaltet wurde. Auch die bekannte Schildergasse geht auf die Römerzeit zurück.