Samstag, 23. August 2014

1. Seetag auf der Diamond Princess

Der erste Seetag ist klassischerweise dazu da, dass man sich von der langen Anreise etwas entspannt und sich in Ruhe auf dem Schiff eingewöhnen kann. Wir haben es daher auch langsam angehen lassen und uns auf dem Schiff umgeschaut.

Wir hatten diesmal eine Außenkabine, also keine mit Balkon, so dass wir nachdem wir ausgeschlafen haben doch irgendwann an Deck sind. Sieben Stunden Zeitverschiebung sind ja auch nicht ohne... Als erstes haben wir im Buffet Restaurant am Heck gefrühstückt.



Freitag, 22. August 2014

Ankunft in Japan, Fahrt nach Yokohama, Einschiffung

Der Flug von Istanbul nach Tokio war ja ein Nachtflug, irgendwann wurden die Fensterabdeckungen geschlossen und es war dunkel. Ich habe relativ gut geschlafen, die letzten Tage waren ziemlich stressig gewesen - das hat zumindest den Vorteil, dass ich müde war. ;-)

Frühstück bei Turkish Airlines

Zum Frühstück gab's Joghurt mit Müsli, Käse, Oliven, Rührei, Gemüse und ein Teiggebäckstück. Alles wie üblich bei Turkish Airlines für Flugzeugverhältnisse sehr lecker.

Zwischendurch konnte man sich am Monitor über die Flugroute informieren. Nordkorea wird seit einiger Zeit umflogen. Das sieht man ganz gut auf der Karte.

Flugroute nach Tokio auf dem Monitor am Vordersitz

Donnerstag, 21. August 2014

Anreise nach Japan

Los ging es um 11:30 Uhr mit Flug TK1504 von Nürnberg nach Istanbul. Dort war ein kurzer Aufenthalt, knapp zwei Stunden, bevor es um 17:10 Uhr mit Flug TK0050 weiter in einer Boeing 777-300 nach Tokio ging. Ankunft in Tokio Narita war am nächsten Tag um 10:25 Uhr früh.

Am Morgen freuten wir uns nochmal darüber, dass wir weg fuhren. Es regnete bei 10°C, kein schöner deutscher Sommertag...



Der Flughafen Nürnberg mit einer Turkish Airlines Maschine ist für mich inzwischen gewohnt; die letzten zwei Jahre bin ich häufig beruflich über Istanbul nach Asien geflogen. Den Fenstersitz bekam daher mein Mann; es gab wieder schöne Ausblicke von Deutschland über den Balkan Richtung Türkei.

Donnerstag, 13. März 2014

Citytrip Taipei

Taiwan gehört zu den Ländern, über die man touristisch relativ wenig hört und liest. Es ist von Deutschland aus relativ weit und umständlich zu erreichen und (noch?) nicht so bekannt. Ich wollte eigentlich seit langem einmal hin und habe der Insel kürzlich einen ersten Besuch abgestattet.

Fürs erste war ich für 4 Tage in der Hauptstadt. Die Schreibweise Taipei ist inzwischen gebräuchlich und auch in der Stadt überall so zu sehen. Eigentlich 台北, in Pinyin Táiběi, in der Wade-Giles Umschrift T’ai-pei, auf Englisch Taipei und auf Deutsch oft auch noch Taipeh. Ich habe mich für Taipei entschieden. :-)

Taipei - Impressionen

Impressionen aus Taipei 


Oben auf dem Foto ein paar erste Impressionen aus Taipei: Links der Eingang zum Longshan Tempel, daneben der Taipei 101 vormittags in den Wolken, in der Mitte rechts das Palastmuseum (National Palace Museum) und rechts ich vor dem Chiang Kai-shek Memorial Gebäude. (Erinnerung: Das Foto wird, wie fast alle hier auf dem Blog, größer wenn man drauf klickt!)

Ich war beruflich in Shanghai und bin von dort hingeflogen. In anderthalb Stunden ist man in Taipei. Viele Airlines fliegen direkt von beiden Shanghaier Flughäfen hin zu beiden Taipeier Flughäfen, man muss also schauen, was am besten passt. Ich bin von Pudong geflogen und in Taoyuan gelandet, das ist der internationale Flughafen, der etwas außerhalb der Stadt liegt. Wenn man von Deutschland aus fliegt, dauert der Direktflug ab Frankfurt 12 bis 13 Stunden.

Da ich viel und schweres Gepäck hatte (ich hatte in Taipei auch geschäftlich zu tun), bin ich mit dem Taxi für umgerechnet knapp 30 EUR ins Stadtzentrum gefahren. Mein Hotel hatte ich übers Internet gebucht.

Mein Citytrip nach Taipei im Überblick:



Wie immer hier im Blog: Bitte auf den Link klicken, man kommt dann zu den entsprechenden Reisetagen. Ich ergänze fehlende Informationen, wenn ich Zeit habe oder wenn mir etwas einfällt.

Wissenswertes und Tipps für eine Reise nach Taiwan

  • Taipei ist wunderbar unkompliziert und total einfach zu bereisen! 
  • Zum Einlesen habe ich mir den Reiseführer CityTrip Taipeh vom Reise Know-How Verlag besorgt, mit dem ich ganz zufrieden war. Ein paar mehr chinesische Zeichen in den Adresszeilen (für die Taxifahrer) und eine Darstellung der Töne zum leichteren Aussprechen der chinesischen Wörter fehlen leider, sonst wäre er perfekt. 
  • Das Taipeh Tourismusbüro in Frankfurt unterhält eine lesenswerte Internetpräsenz mit vielen Informationen zu Land und Leuten sowie touristischen Highlights. 
  • Als Deutscher darf man ohne Visum 90 Tage ins Land, mit einem Reisepass, der noch mind. 6 Monate gültig ist (ohne Gewähr, checkt das bitte aktuell nochmal nach!). Im Flugzeug wird ein Einreisezettel verteilt, den man ausfüllt und bei der Passkontrolle vorlegt. 
  • Am Flughafen gibt es Geldwechselstuben und natürlich auch Geldautomaten. In der Stadt auch, man kann also überall Geld tauschen oder abheben. Ich habe die Geldautomaten genutzt (ATM), das war unkompliziert. Auch Kreditkarten werden gerne genommen. Mit dem Neuen Taiwan-Dollar fängt man außerhalb Taiwans wenig an; ich habe daher mein Restgeld bei der Abreise am Flughafen zurück getauscht. 
  • Das öffentliche Nahverkehrssystem ist super organisiert: Man kauft sich am besten eine sog. Easycard, mit der man bequem bezahlen kann, in Bus und MRT (U-Bahn, die teils überirdisch fährt). Das MRT-Netz in Taipei wird kräftig ausgebaut, so kommt man z.B. inzwischen direkt ans Taipei 101, das im Reiseführer noch nicht angebunden war. 
  • Internet ist in der Stadt fast überall verfügbar und an sehr vielen Stellen kostenlos. Man kann also mit dem Smartphone die Welt an seinen Erlebnissen teilhaben lassen oder auch mal kurz auf dem Stadtplan schauen, wo man hin möchte. Ich habe mich bei www.tpe-free.tw registriert, damit ist man in der Nähe von öffentlichen Gebäuden und Bahnhöfen online. Auch Supermärkte, Restaurants, Kneipen, Cafés, Hotels bieten kostenlose Zugänge an. 
  • Strom: 110 Volt mit unterschiedlichen Netzsteckern. Ich habe überall Steckdosen gefunden, die ich nutzen konnte. Nehmt einen Adapter mit. 
  • Sehr viele Menschen sprechen Englisch und freuen sich, wenn sie einem weiterhelfen können. Wer Chinesisch spricht (so wie ich) trifft viele Taiwanesen, die sich darüber freuen. Die Leute, die ich traf, sprachen verständliches Hochchinesisch (Mandarin), also kein Problem. Interessanterweise konnten die Taxifahrer, die ich traf, nur Chinesisch, d.h. die Adresse, zu der man hin möchte, besser auf Chinesisch geschrieben mitnehmen, und es klappt! :-)

Mittwoch, 12. März 2014

Lin An Tai, Rückflug

Nachdem ich die letzten Wochen ja viel Stress hatte, war mir nach etwas Entspannung. Ein Besuch in einem Freilichtmuseum ist dafür perfekt! Also habe ich geschaut, was Taipei da bietet und habe mich für Lin An Tai entschieden.

Lin An Tai Historical House and Museum


Die Geschichte des Areals geht auf das 18. Jahrhundert zurück. Ein Geschäftsmann namens Lin Chin-Ming kam vom Festland nach Taiwan. Wie so viele Geschäftsleute stammte er aus der Provinz Fujian und als er in Taipei sein Zuhause bauen ließ, orientierte er sich an dem Stil der Region und der damaligen Zeit. Wer den Film "Die rote Laterne" von Zhang Yimou gesehen hat, kennt diese typischen Anwesen damaliger reicher Chinesen mit vielen Gebäuden, Innenhöfen, Wasser und Gärten.

Lin An Tai, Taipei - Eingangsbereich

Dies hier ist der Eingangsbereich.

Baustelle - Hier kommt noch was!!!

Flughafen Taiwan Taoyuan


Rückflug

Baustelle - Hier kommt noch was!!!

Montag, 10. März 2014

Longshan Tempel, Palastmuseum, Shilin Nachtmarkt

Nach einem geschäftlichen Termin am Morgen habe ich mir mit einem Geschäftspartner zusammen den bekannten Longshan Tempel angeschaut.

Longshan Tempel, Taipei


Der Longshan Tempel (龍山寺 Lóngshānsī, übersetzt heißt das Drachenberg-Tempel) ist Taipeis ältester Tempel. Er wurde 1738 erbaut, und zwar von chinesichen Auswanderern, die sich hier ansiedelten. Der Tempel liegt im Stadtteil Wanhua und ist mit der U-Bahn einfach zu erreichen (Ausgang 4 der Station Longshan Temple). Der Tempel ist beliebt und sehr gut besucht, man ist dort also nicht allein.

Longshan Tempel, Taipei

Vor dem Eingangsbereich sind mir Papierfiguren aufgefallen, kunstvoll und bunt. Davor stauten sich Menschen.

Longshan Tempel, Taipei

Innen drin ist der Tempel auch interessant: Die symmetrische Anlage besteht aus drei Hallen, Vorhalle, Haupthalle, hintere Halle. Mehr als 150 Götterstatuen befinden sich in der Tempelanlage, man hat also eine große Auswahl, wen man verehren möchte.