Heute war es zwar weiterhin kühl, aber es regnete nicht. Wir haben uns trotzdem nicht stressen lassen und sind gegen 10 Uhr gemütlich los. An der Piazza del Nettuno wurde ein großer Weihnachtsbaum aufgestellt und geschmückt. Außerdem waren viele Menschen in der Stadt, vor allem zum Bummeln und Shoppen. Wir wollten zu der etwas außerhalb gelegenen Kirche San Luca, die uns am Vortag vom Turm aus aufgefallen war.
Wallfahrtskirche San Luca
Das Santuario della Madonna di San Luca (Heiligtum der allerseligsten Jungfrau vom heiligen Lukas) auf dem Colle della Guardia ist eines der Wahrzeichen Bolognas.
Von der Piazza Maggiore sind wir mit dem San Luca Express, einem Touristenbähnchen, hochgefahren. Die Strecke beträgt einfach 5 Kilometer. Den Rückweg bergab sind wir später zu Fuß gegangen.
Schon während der Fahrt konnten wir uns einen Eindruck vom Rückweg verschaffen. Hier die Porta Saragozza, eines der alten Stadttore Bolognas. Ein Teil der Stadtmauer Bolognas ist auch erhalten.
Im Innenraum der Kirche San Luca ist eine Marienikone zu sehen, die aus der Hand des Evangelisten Lukas höchstpersönlich stammen soll. Angeblich wurde sie von einem Pilger aus Konstantinopel mitgebracht. Dort war sie zuvor in der Hagia Sophia gelagert. Dieses Lukasbild wurde im Jahr 1433 bei einem schweren Unwetter durch Bologna getragen und hat damals wohl geholfen. Dieser Brauch hält jedenfalls bis heute an.












