Sonntag, 22. Februar 2004

Ausflug Kap-Halbinsel

Heute wurden wir um 6:45 Uhr abgeholt, ein organisierter Tagesausflug zum Tafelberg und zur Kap-Halbinsel. In Kapstadt war um diese Uhrzeit schon die Hölle los – es fand ein Marathon statt und unser Fahrer hatte Probleme, uns zum Tafelberg bzw. zur Talstation der Seilbahn auf den Tafelberg zu bringen, weil die meisten Straßen gesperrt waren. Oben stellte sich aber heraus, daß die Bahn nicht fuhr, es war zu neblig und zu windig. Pech gehabt!

Also sind wir gleich weiter, wieder in einem VW-Bus. 7 Passagiere: 1 Japaner, 2 aus Israel, 2 aus Bombay, Indien und wir zwei. Erst sind wir nach Hout Bay gefahren, der Küste entlang. Dort haben wir eine Bootsfahrt zu einer Insel mit vielen Robben unternommen.

Es war leicht windig, ich bin nach vorne und wurde auch einmal richtig naß... Es waren viele Franzosen und viele Deutsche an Bord. Die Fahrt dauerte 45 Minuten, 30 R. Danach eine kleine Pause mit der Möglichkeit, Souvenirs zu kaufen, wer mag. Straußeneier scheinen der letzte Schrei zu sein, daneben Holzschnitzereien und viel Kitsch, wie überall auf der Welt...

Weiterfahrt über die frisch wiedereröffnete Küstenstraße „Chapman’s Peak Drive“, angeblich eine der schönsten Straßen der Welt. War auch sehr beeindruckend. Schöne Gegend, wild, rauh.

Barbara nahe Kap der Guten HoffnungEinfahrt in den Nationalpark Kap-Halbinsel. Sehr schön, anscheinend eine sehr große Anzahl an Pflanzen. Unser Führer erzählte eine Menge darüber. Wir haben Springböcke und aus der Ferne Baboons (Paviane) gesehen. Dann zum Cape Point, Spaziergang zum alten Leuchtturm, fotografiert. Das weltberühmte Kap der Guten Hoffnung ist rechts daneben, klein und unscheinbar. Wir sind aber doch noch hin und konnten auch dort Fotos machen. Ein paar wilde Strauße liefen herum.

Hier irgendwo treffen sich der kühle Atlantik und der deutlich wärmere Pazifik. Weiterfahrt durch die Natur, der Nationalpark ist recht groß. Weiter an die Ostküste, nach Boulders nahe Simon’s Town, wo Pinguine (Eintritt 15 R) besichtigt werden können, die die südafrikanische Küste der Antarktis vorziehen.

Strandhäuschen in Fish Hoek, SüdafrikaDann weiter nach Fish Hoek, eine kleine nette Ortschaft mit schönem Strand und bunten Strandhäuschen. Dort Mittagessen („Line Fish“ – der Fang des Tages, Crêpes mit Meeresfrüchten und Spinat, beides lecker).

Weiter zum Kirstenbosch Botanical Garden, dort über eine halbe Stunde mit dem Führer marschiert, interessante Flora.

Im Park darf man den Rasen betreten, man sieht sehr viele Menschen, die dort Picknicks veranstalten. Sonntags gibt es zudem ein Open Air Konzert, das sehr gut besucht war.











Rückfahrt ins Sweet Orange. Wir haben in der Main Street noch eine vegetarische Pizza geholt (27 R) und diese im Hotel mit namibischem Bier runtergespült.



Dies ist Teil eines Reiseberichts über meine 10tägige Reise nach Südafrika mit einer Freundin, individuell organisiert mit Rucksack, öffentlichen Verkehrsmitteln und Übernachtung in Bed & Breakfast Unterkünften. Details dazu sowie Links zu den anderen Tagen finden sich hier.

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