Gegen Mittag waren wir in Johannesburg und mussten sehr lange Schlange stehen, bis wir durch die Passkontrolle kamen. Wir hatten schon Angst, den Anschlussflug zu verpassen! Dann mussten wir unser Gepäck abholen, durch die Zollkontrolle. Ein junger Mann mit einem Ausweis und einem T-Shirt, aus denen hervorging, dass er als „Porter“ am Flughafen arbeite, hat uns aufgelesen und brachte uns und unser Gepäck in das Terminal, an dem wir für Kapstadt einchecken mussten. Wir haben gelernt, was hallo auf zulu heißt und das auch gleich wieder vergessen.
Der Weiterflug ging mit British Airways. Die beiden Südafrikaner neben mir waren interessante Gesprächspartner und boten die erste Möglichkeit, mein eingerostetes Englisch wieder etwas ans Tageslicht zu bringen bzw. mich an den südafrikanischen Akzent zu gewöhnen (am Ende der Reise sprach ich auch fast so ;-)). Am Fenster saß glaube ich der Nationaltrainer der Surf-Mannschaft Südafrikas. Am Gang saß ein Professor der Uni für Politische Wissenschaften in Kapstadt, der auch sehr gut deutsch sprach und mir erzählte, er hätte bereits in der Schule deutsch gelernt, bis zum Abitur. Er hat dann auch zwei Jahre in Tübingen studiert. Beide kamen aus Kapstadt, sog. „Capies“.


Auf dem Rückweg bei einem chinesischen Takeaway Stir Fried Vegetables und Mapo Dofu mit Gemüse geholt (je 20 R), im Supermarkt zwei Flaschen Wasser (à 5,99 R), dann zurück ins Little Lemon, dort im Garten vor unserer Zimmertür gegessen. Es war sehr windig. Müde. Früh ins Bett.
Dies ist Teil eines Reiseberichts über meine 10tägige Reise nach Südafrika mit einer Freundin, individuell organisiert mit Rucksack, öffentlichen Verkehrsmitteln und Übernachtung in Bed & Breakfast Unterkünften. Details dazu sowie Links zu den anderen Tagen finden sich hier (klicken).
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