Samstag, 19. Dezember 2015

Funchal: Seilbahn, tropischer Garten, Monte

Baustelle - Hier kommt noch was!








Dies ist Teil eines Reiseberichts über meine 10-tägige Urlaubsreise nach Madeira. Details dazu sowie Links zu den anderen Tagen finden sich hier.

Freitag, 18. Dezember 2015

Funchal: Markthalle Mercado dos Lavradores

Heute haben wir uns weiter Funchal angeschaut, zu Fuß. Besonders interessiert hat mich der Mercado dos Lavradores, den ich beim letzten Besuch nur kurz gestreift hatte. Übersetzt heißt er Bauernmarkt und viele landwirtschaftliche Produkte werden hier verkauft. 

Die Markthalle gibt es seit 1940, sie liegt an einer Straße gut erreichbar und dient nicht nur als Einkaufsmöglichkeit, sondern wird auch für Veranstaltungen genutzt. Schön sind die für Portugal so typischen Fliesen.

Madeira - Mercado dos Lavradores Funchal

Schon vor dem Gebäude sieht man Verkaufsstände, und wenn man rein kommt, erlebt man auf zwei Ebenen bunte Farben, vielfältige Gerüche und Leben pur! Ich mag es, von oben in Ruhe nach unten auf das Gewusel zu schauen und das bunte Markttreiben auf mich wirken zu lassen. 

Madeira - Mercado dos Lavradores Funchal - Blick von oben


Den Markt sollte man am besten am Vormittag besuchen. Dann findet man die größte Auswahl. Die Verkäufer sind auch Touristen gegenüber offen; auch wenn man nur ein paar Stücke Obst zum Naschen kauft ist das kein Problem. 

Selbst jetzt im Dezember ist die Auswahl sehr groß. Frische Cherimoya und Maracujas kann ich empfehlen. Auch schön ist die Abteilung mit frischen Blumen. Da riecht es natürlich besonders gut, und man kann aus dem Vollen schöpfen mit allem, was Madeira hergibt. Wunderschöne Strelitzien habe ich gesehen. 

Weniger blumig riecht es in der Markthalle, in der Fische und Meerestiere feilgeboten werden. Auf dem Foto ist es schon ein wenig abgegrast, aber man kann immer noch große Mengen des Espada, des  Schwarzen Degenfischs, der für die Insel so typisch ist. Auch getrockneter Bacalhau oder frischer Tunfisch, von dem Scheiben abgeschnitten werden, finden sich hier.

Madeira - Mercado dos Lavradores Funchal - Fischhalle


Allzu spät sollte man den Markt nicht besuchen, wenn man die volle Auswahl haben möchte. Die Hallen öffnen morgens um 7 und schließen um 18 Uhr, am Samstag bereits um 14 Uhr; sonntags ist geschlossen. Um die Markthalle herum kann man Getränke und Kleinigkeiten zu essen kaufen.

Dies ist Teil eines Reiseberichts über meine 10-tägige Urlaubsreise nach Madeira. Details dazu sowie Links zu den anderen Tagen finden sich hier.

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Flug nach Funchal, Hotel und Spaziergang

Wir mussten (obwohl wir nahe des Münchner Flughafens übernachteten) früh raus, so ging's mit einem Kaffee los in den Minibus für den Transfer zum Flughafen. Dort haben wir unser großes Gepäck aufgegeben (ich hatte bereits den Online-Checkin gemacht, allerdings waren die Schlangen beim normalen Checkin auch nicht wirklich länger als beim Bag-Drop Schalter) und sind dann noch etwas herumspaziert, um uns bei einer Bäckerei noch einmal einen Kaffee und ein kleines Frühstück zu kaufen.

Condor-Ferienflieger am Flughafen MünchenDie Schlange zur Kontrolle am Münchner Flughafen war heute überschaubar, ich habe da schon anderes erlebt. Auch das Boarden lief wie üblich. Ein wenig ärgere ich mich immer darüber, dass ich mein Wasser vor der Kontrolle wegwerfe und mir dann eine überteuerte Plastikflasche mit Durchschnittswasser kaufe, deren Pfand ich dann zudem noch verfallen lasse, weil ich sie natürlich im Urlaub entsorge und nicht zurück nach Deutschland bringe. Für den doch 4 Stunden langen Flug brauche ich etwas zu trinken, das bisschen, was es nach langer Wartezeit im Flieger gibt, reicht mir nicht.

Flug mit Condor


Condor hat die letzten Jahre auch abgespeckt, was die Verpflegung in der Luft angeht. Kostenlos gibt es Kaffee, Tee, Wasser (keine Softdrinks oder Säfte) und einen Keks, Spekulatius-mäßig, für alles andere muss man zahlen. So hatten einige Mitreisende Vesperboxen mit dabei.

Flughafen Funchal, Madeira

In München war's unangenehm regnerisch, zwar nicht kalt, aber irgendwie klamm.

Mittwoch, 18. November 2015

Stippvisite Gelnhausen - Abendspaziergang

Gelnhausen liegt direkt an der Autobahn 66 zwischen Frankfurt/Main und Fulda. Ich brauchte nach einer langen Autofahrt etwas Bewegung und bin von der schön angeleuchteten Innenstadt samt Marienkirche angelockt worden.

Von Hanau aus kommend fährt man die auf dieser Strecke auch Kinzigtalautobahn genannte A66 bis zur Ausfahrt 43 Gelnhausen-West. Von dort fährt man Richtung Stadtzentrum, am besten auf Sicht. Ich habe einen Parkplatz auf dem Untermarkt bekommen.

Von dort bin ich zu Fuß zur Marienkirche, die romanische und gotische Elemente vereint, durch malerische Fachwerkgässchen geschlendert. Das rechte Foto ist der Obermarkt.

Gelnhausen - Impressionen Abendspaziergang
Die Stadt macht einen gemütlichen Eindruck, man sieht ihr die bis ins Mittelalter zurückgehende Geschichte an. Bereits im Jahre 1170 erfolgte die Stadtgründung von Gelnhausen, und zwar durch Kaiser Friedrich I. Barbarossa. Man stößt immer wieder auf den Beinamen Barbarossastadt. Der Obermarkt ist ebenfalls sehenswert. Ich habe nur mit dem Handy fotografiert und die Fotos gleich bei Instagram hochgeladen. Hier sind sie nochmal, in der Handyqualität.

Es gab einige Restaurants und Kneipen sowie auch kleine Hotels in der Altstadt, die einladend aussahen.

Die Stadt lohnt definitiv einen längeren Besuch. Das nächste Mal würde ich die Kaiserpfalz besichtigen, die besterhaltene Pfalz der Stauferzeit mit sehenswerten Steinmetzarbeiten und mittelalterlichem Flair.

Montag, 26. Oktober 2015

Herbstreise: Lombardei und Piemont

Im Herbst ist es in Norditalien nicht mehr ganz so voll und wenn man Glück hat und das Wetter passt, ist es traumhaft schön. Wir haben die Gelegenheit genutzt, außerhalb der Ferienzeit eine gute Woche zu entspannen und sind relativ spontan mit dem Auto losgefahren.

Die Tour hatte verschiedenste Facetten: Der malerische Comer See, die überfüllte Expo in Mailand, mit Turin eine sehenswerte Großstadt, die ich bisher noch nicht kannte, und danach sanfte Hügel und malerische Städte im Piemont. Wir hatten Glück mit dem Wetter und es hat uns sehr gut gefallen. Eine längere Reise ins Piemont habe ich fest vor! :-)

Expo Milano 2015
Von Süddeutschland bietet sich die Route durch die Schweiz an. Man fährt von der A7 auf die A96, kommt dann durch Österreich (Vignette kaufen! - das geht direkt hinter der Grenze an der Raststation Hörbranz, das Pickerl für 10 Tage reichte für diese Kurzreise) auf der A14 an Bregenz vorbei über Dornbirn am Rhein entlang in die Schweiz. Alles ist gut ausgeschildert. In der Schweiz kauft man als erstes für 40 Franken eine Autobahnvignette (diese gilt das ganze Jahr) und hält sich auf der A13 Richtung San Bernardino. In Bellinzona wechselt man auf die A2 Richtung Milano und kommt an der Grenze automatisch auf die italienische A9.

Bereits 5 km hinter der Grenze zu Italien liegt am Comer See das Städtchen Cernobbio; dort hatte ich bereits von Zuhause aus für drei Nächte ein schönes Hotel mit Seeblick gebucht, das wir dann vor Ort um einen Tag verlängert haben. Als zweiten Standort sind wir für weitere vier Nächte ins Piemont. Dafür hatte ich von unterwegs ein einfaches Hotel gebucht, das zentral lag, so dass wir vom Standort aus Tagesausflüge machen konnten und nicht zwischendurch umziehen mussten.

Hier unsere Route:


Einige Fotos und etwas Text hatte ich bereits während der Reise auf diverse Social Media Kanäle geladen. Details hier auf dem Blog folgen, sobald ich dazu komme. Die Fotos mit meiner kleinen Kamera sind leider nicht gut geworden, das Objektiv ist nicht mehr klar und es ist schade, dass diese schöne Reise durch so miese Fotos dokumentiert wurde. Ich habe mir danach eine neue Kamera gekauft.

Merker für nächste Reisen nach Italien:
  • Adapter mitnehmen; nicht immer passen unsere Stecker in die italienischen Steckdosen!
  • Euro in Münzen sammeln und bereit halten für die Autobahngebühren in Italien

Sonntag, 25. Oktober 2015

Rückreise über San-Bernardino-Pass

Baustelle - Hier kommt noch was!!!

Laghetto Moesola auf der Passhöhe des San-Bernardino-Passes



Dies ist Teil eines Reiseberichts über eine 9-tägige Urlaubsreise mit dem Auto nach Norditalien. Details dazu sowie Links zu den anderen Tagen finden sich hier.

Samstag, 24. Oktober 2015

Langhe: Alba, Grinzane Cavour, Sinio

Baustelle - Hier kommt noch was!!!


Castello di Grinzane Cavour



Dies ist Teil eines Reiseberichts über eine 9-tägige Urlaubsreise mit dem Auto nach Norditalien. Im Überblicksartikel finden sich Details, Tipps und Links. Zum nächsten Urlaubstag kommt man hier.