Mittwoch, 13. September 2017

Sightseeing im Oman

Da mir die zwei Tage während unserer Orient-Kreuzfahrt 2011 im Oman so gut gefallen haben, wollte ich unbedingt ein wenig mehr von diesem Land sehen. Jetzt war es so weit!

Als Teil einer kleinen Gruppe von reisebegeisterten Teilnehmern hatte ich die Chance, ein paar der Highlights des Landes zu erleben. Die Route war ideal, um dem Oman etwas besser kennen zu lernen und meinen ersten Einblick zu vertiefen.

Ein Tag Sightseeing in der Hauptstadt und als weiteres Highlight die historische Oasenstadt Nizwa, dann etwas Natur, Baden im Meer und in Wadis, Kultur wie Dhau-Bau oder gutes Essen, und natürlich Wüste satt, mit Übernachtung in einem Wüstencamp.

Große Sultan-Qabus-Moschee, Maskat

Gut vier Tage sind für den Oman natürlich sehr sportlich und man kann in der Kürze der Zeit nicht alles sehen. Dafür ist das Land zu groß und zu vielseitig. Das nächste Mal würde ich mir Salala im Süden anschauen, und die Weihrauchgebiete drum herum. Dort kann man auch gut sonnenbaden und schnorcheln. Wer noch nie im Oman war, wird auch die sog. Fjorde im Norden lieben; mir hat die Exklave Musandam gut gefallen. Es ist auch möglich, die Vereinigten Arabischen Emirate und den Oman zu verbinden; die Entfernungen sind nicht groß. 

Sightseeing im Oman - unsere Route


08.09.2017 Anreise: Flug von Frankfurt nach Maskat
09.09.2017 Sighseeing in Maskat: Sultan-Qabus-Moschee, Opernhaus, Corniche, Matrah, Hotels und Souk
10.09.2017 Fahrt von Maskat über Hawiyyat Nadschm und Wadi Tiwi nach Sur, Dhaus
11.09.2017 Fahrt von Sur über Wadi Bani Khalid nach Wahiba Sands, Fahrt durch die Sanddünen und Übernachtung im Wüsten-Camp
12.09.2017 Fahrt von Wahiba Sands über Nizwa (Sightseeing in Nizwa) nach Maskat, abends Rückflug
13.09.2017 Ankunft in Frankfurt

Sur, Oman

Tipps für eine Reise in den Oman


Hier eine Liste von Infos und Tipps, die mir auffielen und die ich wichtig finde, auf einen Blick:
  • Bei der Einreise erhält man ein Touristenvisum, das 30 Tage gilt. Der Reisepass muss mindestens 6 Monate nach Ausreise gültig sein. Achtet darauf, dass ein Stempel in den Pass kommt; sonst gibt's bei der Ausreise Stress! 
  • Die Zeitverschiebung im Sommerhalbjahr beträgt 2 Stunden; Mittag 12 Uhr deutsche Zeit ist 14 Uhr im Oman. In unserem Winter beträgt der Zeitunterschied 3 Stunden.
  • Amtssprache im Oman ist Arabisch, allerdings sprechen fast alle Englisch, damit kommt man super durch.
  • Mit unseren Smartphones hat man kein Problem.
  • Nehmt einen Adapter mit. Die Steckdosen sind wie die britischen 3-polig und haben 220/240 Volt.
  • Das Leitungswasser im Oman kann man trinken; Salate und Rohkost ebenso. Trinkwasser in Flaschen ist überall erhältlich.
  • Landeswährung ist der Omani Rial (abgekürzt OMR, RO oder OR). Er ist an den US-Dollar gekoppelt.
  • Der Oman ist ein islamisches Land. Alkoholische Getränke werden in Hotels und lizenzierten Restaurants, Bars und Nachtclubs ausgeschenkt. Während des Fastenmonats (Ramadan) bekommt man keinen Alkohol, oder nur sehr eingeschränkt. In der Öffentlichkeit sollte man keinen Alkohol trinken.
  • Die Kleiderordnung ist im Vergleich relativ locker; trotzdem schadet es nicht, wenn man Knie und Schultern bedeckt. An Pools oder Hotelstränden sind Badekleidung okay.
  • Man kann den Oman so wie ich in einer kleinen Gruppe bereisen, allerdings ist es auch problemlos möglich, auf eigene Faust los zu ziehen. Die Straßen sind sehr gut ausgebaut; die meisten Strecken schafft ein normaler Mietwagen. Einsame Wüstenpisten würde ich nicht alleine fahren, dafür kann man eine Tour vor Ort buchen. 

Mitnehmen: Reisepass, Leichte Sommerkleidung, Pullover oder Jacke (für kühle Abende oder klimatisierte Räume bzw. Busse), Sonnenschutz, Sonnenhut, Sonnenbrille. Frauen: Tuch zum Bedecken in religiösen Gebäuden.

Meine Reise-Mitbringsel aus dem Oman

Mitbringen: In den Soukhs gibt's auch tolle Klamotten oder Schuhe zu kaufen. Ich habe mich auf Weihrauch, Räucherwerk und Datteln konzentriert.

Die Reise wurde unterstützt von Amondo, Phoenix Reisen, Oman Air, Arabica Orient Tours und den Hotels. Ob und was ich darüber schreibe, bleibt meine Entscheidung und ich teile wie immer hier meine persönliche Meinung.

Kommentare:

  1. Der Oman als Reiseziel würde uns auch reizen. Alles, wo Wüsten zu finden sind zieht uns magisch an.

    Interessant, dass die Kleidungsvorschriften nicht so streng sind wie in umliegenden islamischen Ländern. Dass man Schultern und Knie bedeckt halte ich in solchen Ländern für selbstverständlich. Leider ist das ja nicht bei allen Touristen der Fall.

    Liebe Grüße Gina und Marcus

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    1. Hallo Gina,
      die Wüsten dort sind echt einmalig, und da der Oman so leicht zu bereisen ist, wahrscheinlich die beste Idee, da tiefer einzutauchen und auch mal dort zu übernachten.
      Der Sultan hat das Land von der Fast-Steinzeit innerhalb weniger Jahre zu einem Vorzeigestaat verwandelt; dort studieren mehr Frauen als Männer! Ich finde das beeindruckend und bin ehrlich gesagt begeistert davon.
      Meinen ersten Kontakt mit dem Oman hatte ich als Touristin eines Kreuzfahrtschiffs. Da lag zeitgleich auch ein deutsches Schiff (Aida) im Hafen und ich habe echt das Klischee der jungen Blondine, lange Haare, ewig lange Beine in Shorts, und ein ärmelloses Top gesehen. Da hat aber keiner etwas gesagt; aber ich habe beobachtet, wie ein traditionell gekleideter Mann das mit seinem Handy fotografiert hat, während er grinste. Das Foto hat er wahrscheinlich seinen Kumpels weiter geleitet. ;-)
      Liebe Grüße
      Barbara

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  2. Liebe Barbara,
    das Bild am Meer ist einfach ein Traum! Wie schön, dass die Einreise so unproblematisch ist und auch, dass man das Wasser trinken kann. Das ist nicht zu unterschätzen, in so einem warmen Land. Sehr angenehm, dass man als Touristin, neben den normalen Kleidungsvorschriften, nicht viel beachten muss.
    Liebe Grüße

    Alex

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    1. Hallo Alex,
      das Foto zeigt Sur, für mich hat das echt was typisch arabisches, auch mit den Dhaus dort. Echt ein Traum.
      Der Oman ist echt ideal zum Reisen, auch für Frauen.
      Liebe Grüße
      Barbara

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  3. Liebe Barbara,
    ach, da wäre ich gern mitgekommen!
    Da habe ich natürlich direkt ganz viele Klischeebilder à la 1001 Nacht im Kopf!
    Ja, immer die Sache mit der Zeit ... ich habe auch selten länger als ein paar Tage ...
    Im nächsten Leben fange ich früher an mit der Reiserei! :-)
    Ganz liebe Grüße!
    Ines-Bianca

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    1. Hallo Ines-Bianca,
      ein paar Tage finde ich besser als nichts, daher genieße ich die so gut es geht und freue mich später beim Fotos-Schauen oder Berichte-Schreiben nochmal daran.
      Liebe Grüße
      Barbara

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  4. :-) warst du wirklich zwei Jahre im Oman unterwegs? Denn sonst stimmt eine kleine Zahl in deiner Route ganz oben nicht :-)

    Was machst du denn mit dem ganzen Weihrauch? Duftet es bei dir in Franken intensiv danach?
    Liebe Grüße, Katja

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    1. Haha, da war ein Tippfehler drin, schön wär's gewesen... Danke, hab's gleich geändert, der Rückflug war auch 2017. :-)

      Weihrauch lässt sich super verschenken, aber ich zündle wirklich manchmal damit. Ich war noch nie katholisch, daher habe ich da keine Vorurteile und er riecht gut. Weihrauch wird in der Heilkunde gerne verwendet, als Phytotherapeutikum nutzt man es z.B. gegen Depressionen, Rheuma, Morbus irgendwas usw. Schaden kann's nicht, außer man zündelt zu viel damit; Rauch ist ja nicht gut für die Gesundheit.

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