Heute haben wir es gemütlicher angehen lassen. Nach dem Frühstück haben wir kurz vor 11 Uhr ausgecheckt und sind zum Bahnhof um die Ecke gegangen. Da häufig Züge fahren, muss man das nicht vorplanen.
Oben der Blick von unserer Hotelterrasse auf das Stadion Diego Maradona bei Sonnenaufgang morgens um 6:45 Uhr.Unten ein letzter Blick auf den - wie ich finde - hübsche Bahnhof Campi Flegrei auf dem zweiten Foto der folgenden Collage mit meinem Gepäck im Vordergrund. Mir war wichtig, dass ich für die Woche wenig tragen muss, ich hatte daher einen kleinen Koffer mit und das hat ganz gut funktioniert. Von dort sind wir zum Hauptbahnhof und haben uns dort durchgefragt, da ich mit der Beschilderung nicht ganz zurecht kam.
Die Collage zeigt links eines der Plakate von Neapel als europäische Sporthauptstadt 2026. Und rechts ist ein großes Plakat des Halbmarathons am Bahnhof Napoli Garibaldi.Fahrt von Neapel nach Sorrent
Es gibt verschiedene Anbieter und der Zug nach Sorrent wird von der Circumvesuviana Regionalbahn durchgeführt. Während oben am Hauptbahnhof relativ chic und modern die Züge nach Rom, usw. fahren, findet man diese recht einfachen Züge im unteren Bereich etwas außerhalb. Dort kann man das Ticket kaufen (es funktionierte also nicht mehr wie innerhalb Neapels, dass man einfach die Kreditkarte vorhält) und teilt sich die Bahn mit Schülern und Touristen.
Die Circumvesuviana nutzt man auch, wenn man von Neapel aus nach Herculaneum oder Pompeji möchte. Auf der zweiten Hälfte der Fahrt bekamen wir einen Sitzplatz. Sorrent ist die Endhaltestelle; man ist ca. 1:20 Std. unterwegs.
In Sorrent haben wir uns erst orientiert und dann beschlossen, mit unserem Gepäck durch die Stadt zu unserem Hotel zu Fuß zu gehen. Das Hotel war zwar am anderen Ende, aber die Entfernungen sind nicht groß und man bekommt doch einen ersten Eindruck. Hier der Hauptplatz namens Piazza Tasso.
Man sieht an den Klamotten der Passanten, dass es recht frisch war. Wir sind gemütlich ins Hotel, haben dort etwas gelesen und sind später nochmal los, als es schon dämmerte.Abendspaziergang in Sorrent
Neben den Hauptstraßen gibt es kleine Gassen, durch die kein Auto kommt. Fußgänger und Mopeds teilen sich die Gassen, in denen sich durchaus auch Hotels oder Restaurants befinden.

Man kann sich schön treiben lassen und kommt immer mal wieder an einen Park oder an die Küste. Der Großteil der Stadt liegt auf einer Anhöhe, was mir zuvor gar nicht so bewusst war. Im Hintergrund sieht man immer irgendwelche Inseln (u.a. Ischia) oder die Küste bei Neapel oder weiter rechts den Vesuv.
Gut gefallen hat mir der Kreuzgang des Klosters San Francesco aus dem 14. Jahrhundert. Hier gab's bereits im 7. Jahrhundert ein Kloster und die Stimmung am frühen Abend so ganz alleine im arabisch geprägten Innenhof war beeindruckend.
Außerhalb wurde es belebter, war allerdings jetzt im Februar doch überschaubar. Gerne fotografiert wird der Blick ein paar Meter weiter von der Höhe aufs Meer und auf den etwas entfernten Vesuv. Ich hatte mir kurz überlegt, was passiert, wenn der Vulkan jetzt ausbrechen würde. Am Fuße des Vesuv leben, wie an den Lichtern erkennbar, eine Menge Menschen. Der Schriftzug "Te voglio bene assaje" ist eine Hommage an den legendären Tenor Enrico Caruso, der die letzten Wochen seines Lebens in Sorrent verbracht hat. Das bedeutet im neapolitanischen Dialekt wohl: "Ich habe dich sehr lieb" und ist die zentrale Zeile aus einem berühmten italienischen Lied, das 1986 von Lucio Dalla zu Ehren von Caruso geschrieben wurde.Dies ist ein Artikel über meine Reise nach Neapel und an die Amalfiküste. Weitere Informationen und Links zu den anderen Tagen der Reise finden sich hier oder links über die Zeitleiste.






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