Sonntag, 22. Februar 2009

Labadee, Haiti

Labadee hieß früher La Badie und ist eine bergige Halbinsel im Norden Haitis, ca. 10 km westlich von Cap Haitien - und angeblich war Kolumbus schon hier.

1986 wurde die Halbinsel von Royal Caribbean gemietet. Von den Spannungen in Haiti bekommt man in dem eingezäunten Privatresort Labadee, das als touristische Haupteinnahmequelle des Landes gilt, selbstverständlich nichts mit.

Derzeit baut die Reederei einen Pier, daher sind Bauarbeiten im Gange. Wir sind getendert, mit doppelstöckigen Booten, die vom Resort aus zum Schiff kamen.

Hier kann man Fotos schießen, die Fernweh hervorrufen...

Labadee ist wunderbar entspannend karibisch, türkisfarbenes warmes Meer, schöne Buchten mit Sandstränden, ein paar Ruinen, Aussichtspunkte.

Zu Fuß lässt sich die Halbinsel gut erkunden. Auf Hängematten oder Liegen kann man zwischendurch ausruhen. Es finden sich einige Strände. Für Aktive gibt es genügend Wassersportaktivitäten und einen Markt mit lokalen Händlern und Produkten. Romantisch sind die Ruinen, vor allem alte Mauern und ein alter Glockenturm.

Bei Google Earth bekommt man inzwischen einen guten Eindruck von Labadee mit vielen Fotos.

Mittags wurden Snacks serviert, an zwei Stellen des Resorts. Ich war zu faul, einen Ausflug zu unternehmen - beim nächsten Mal würde ich eine Schnorcheltour buchen.

Der letzte Tender war um 15:30 – mit maximal 10 Leuten, die anderen sind deutlich früher zurück aufs Schiff, was ich interessant fand. Mir war es wichtig, jede Minute auszukosten. :-)

Dies ist Teil eines Reiseberichts über unseren Urlaub 3 Wochen Florida mit Kreuzfahrt Jewel of the Seas, Details dazu finden sich hier.

4 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

so was absurdes... Urlaub hinter Gittern, massenweise Geld ausgeben, während dahinter die Armut wächst. Na schönen Urlaub.

Barbara hat gesagt…

@ Anonym: Ich finde es interessant, dass solche Kommentare nur anonym abgegeben werden...

Haiti gehört seit Jahrzehnten zu den ärmsten Ländern der Welt, zudem zu den gefährlichsten! Dahin würde ich genausowenig reisen wie nach Afghanistan, Irak, Somalia, o.ä.

Neben Spenden wüsste ich nicht, wie man als Privatmensch Haiti anders unterstützen kann: Dieses Ressort ist die touristische Haupteinnahmequelle des Landes, ca. 300 Leute haben eine geregelte Arbeit dort und verdienen Geld. Ich finde das gut.

Burkhard hat gesagt…

zu anonym:
der torismus muss erst mal wiedr langsam zurueckkommen.
Ausserdem wird pro tourist ein endgeld von 2 oder 3 dollar von der reederei gezahlt, also langsam tut sich was.

gruss Burkhard

Burkhard hat gesagt…

nachtrag von Burkhard zum vorkommentar.
siehe diesen link
www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1518,671721,00.html

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