Samstag, 18. Oktober 2008

Stippvisite Amsterdam

Nach Amsterdam kommt man schnell mit Direktflügen ab verschiedenen deutschen Städten. Ich bin ab Nürnberg geflogen und hatte nach einem Business-Trip noch die Möglichkeit, einen Tag dranzuhängen.

Am Flughafen Schiphol gibt es ein Touristenbüro mit hilfreichen Mitarbeitern, die Tipps geben und bei denen man z.B. Eintrittskarten für diverse Museen kaufen kann. Mit meinem Ticket fürs Rijksmuseum sparte ich mir langes Schlange-Stehen und konnte eine Art VIP-Eingang benutzen. Vom Flughafen kommt man problemlos mit Schnellbahnen in die Innenstadt. Dort kann man das meiste bequem erlaufen.

Beeindruckend fand ich natürlich das viele Wasser überall, die Grachten mit ihren interessanten Gebäuden und Brücken. Am Grachtengürtel kann man sich auch gut orientieren. Lohnenswert ist auch eine Bootsfahrt auf den Grachten.



















Beim Spazieren stößt man auf interessante Plätze und Gebäude, z.B. Nieuwe Kerk und Oude Kerk, die neue und alte Kirche, beide sehenswert. Das Amsterdamer Chinatown mit guten Supermärkten und original chinesischem Essen in vielen Restaurants rund um den Nieuwmarkt hat mir auch gut gefallen.

Statt chinesischem Essen war mir nach einem kleinen Imbiss. In den Niederlanden esse ich gerne Fritten, diesmal waren sie organic und mit einem frisch gepressten Orangensaft auch mal lecker.

Das Anne-Frank-Haus hätte ich gerne besichtigt, allerdings war die Schlange davor so groß, dass das keinen Sinn machte. Deshalb als Tipp: Tickets mit Uhrzeit für den Eintritt vorab im Internet oder mindestens 2 Tage vorher im Touristenbüro kaufen, dann kann man an der Schlange vorbei direkt rein.

Ein Highlight ist das Rijksmuseum Amsterdam. Auch hier: Vorher Ticket kaufen erspart das Schlangestehen. Übrigens gibt es am Flughafen auch eine Außenstelle des Museums mit wechselnden Ausstellungen, die mir 2003 einmal eine Wartezeit gut überbrückt hatte.


Das Gebäude ist interessant und die Sammlungen natürlich sowieso. Beeindruckt hat mich die Sammlung der Malerei aus dem Goldenem Zeitalter der Niederlande, Highlight ist natürlich die Nachtwache von Rembrandt van Rijn.

Die Nachtwache 3D sieht man als Skulptur auf dem Rembrandtplein, einem gemütlichen Platz im Zentrum Amsterdams. 22 lebensgroßen Bronzefiguren sind hier zu sehen - und Touristen, die sich davor fotografieren lassen.

(Das Foto wird - -wie die meisten Fotos hier - größer, wenn man draufklickt!)

Daneben bietet Amsterdam natürlich eine Menge guter Läden zum Shoppen (Nobelboutiquen in der PC Hooftstraat) und eine Masse an Sehenswürdigkeiten, für die die Zeit dann doch zu kurz war.

Die Zeit für einen Kaffee mit Poffertjes habe ich mir jedoch gegönnt.







Tipps für 1 Tag Amsterdam:
  • Spaziergang durch die Innenstadt
  • Blick ins Rotlichtviertel
  • Bootsfahrt auf den Grachten
  • Rijksmuseum
  • Anne-Frank-Haus (vorher organisieren!)
  • Fritten essen

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